Test­ablauf: So testet die Stiftung Warentest

Test­planung: Wie soll getestet werden?

Test­ablauf Infoseite

Hat das Kuratorium dem Thema nicht wider­sprochen, setzen sich Redak­teur, Wissenschaftler und Markt­analytiker zusammen und planen den Test. Sie stellen sich folgende Fragen: Welches Markt­segment soll geprüft werden? Wie viele Waren oder Dienst­leistungs­angebote werden in den Test einbezogen? Und wie viel Geld wird die Unter­suchung kosten?

Diskussion im Fachbeirat

Zunächst entwirft die Stiftung Warentest ein Testdesign, in dem sie alle wichtigen Prüf­punkte fest­hält. Dann lädt sie zu einem so genannten Fachbeirat Verbraucherschützer, unabhängige Experten und Anbieter­vertreter ein. Gemein­sam diskutieren sie, ob die Unter­suchung alle relevanten Prüfkriterien enthält.

Stiftung entscheidet allein

Schickt sie verdeckt Tester für eine Dienst­leistungs­unter­suchung los, findet der Fachbeirat erst im Anschluss daran statt, damit sich die Anbieter nicht auf den Test vorbereiten können. Und: Der Fachbeirat hat beratenden Charakter. Nach welchen Kriterien letzt­endlich untersucht wird, entscheidet die Stiftung immer allein.

Trans­parentes Testdesign

Wenn das Prüf­programm steht, holt die Stiftung Kosten­vor­anschläge ein und vergibt den Auftrag an ein geeignetes unabhängiges Spezial­institut im In- oder Ausland.

Tipp: Im Kasten „So haben wir getestet“ im Artikel lässt sich für jeden Leser nach­voll­ziehen, welche Prüfkriterien die Tester angelegt haben und wie stark die einzelnen Aspekte im Gesamt­urteil gewichtet sind.

Download

Jahresbericht 2016
PDF, 2 MB, 59 Seiten

Satzung
PDF, 101 KB, 8 Seiten

Testablauf im Detail

Wie arbeitet die Stiftung Warentest? Diese beiden Dokumente geben einen detaillierten Einblick:

Grafik: Schematische Darstellung eines Tests