Die Auswahl ist riesig, doch mit dem großen Handy-Test der Stiftung Warentest fällt es leicht, das passende Smartphone zu finden.

Der große Handy-Vergleich der Stiftung Warentest enthält Test­ergeb­nisse zu 355 Handys, davon sind aktuell 149 erhältlich. Frisch dabei im Smartphone-Test sind 29 neue Smartphones, darunter aktuelle Modelle von Huawei, Samsung, OnePlus, Sony und Xiaomi.

Das bietet der Handy-Vergleich der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Im Smartphone-Vergleich der Stiftung Warentest finden Sie Test­ergeb­nisse für fast alle aktuell erhältlichen Handys – vom güns­tigen Einsteiger­handy für etwa 100 Euro bis zum Flaggschiff-Smartphone für über 1 000 Euro, dazu Kauf­beratung, alle Ausstattungs­infos, Fotos und täglich aktuelle Preis­vergleiche zu den Testergebnissen Smartphones.

Smarte Filter. Meist reichen drei Filterklicks und Sie haben in Ihrer persönlichen Handy-Bestenliste das Ihren Bedürf­nissen entsprechende Smartphone gefunden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Smartphone Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.

Testbe­richte. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf die PDFs aller Smartphone-Tests aus der Zeitschrift test.

Update im September: 29 neue Handys im Vergleich

Neu in den Handy-Tests der Stiftung Warentest: 29 aktuelle Smartphones. Darunter sind Flaggschiffe wie das Samsung Galaxy Note 20 mit seinen Schwestermodellen, das Huawei P40 Pro oder das OnePlus 8 Pro, und einige interes­sante Mittel­klasse-Geräte, wie das Sony Xperia 10 II, das Huawei P40 Lite oder das Xiaomi Redmi Note 9 Pro.

Exoten in der Daten­bank: Fairphone und die Falter

Auch ein paar exotischere Modelle sind im Handy-Test der Stiftung Warentest vertreten: Drei faltbare Smartphones, Samsungs sehr teure Galaxy Fold und Galaxy Z Flip mit falt­baren Bild­schirmen sowie das etwas güns­tigere LG G8X Dual Screen mit Doppel-Display, versuchen, mehr Bild­schirm­fläche ins Handyformat zu bringen. Das Fairphone 3 setzt statt auf tolle Technik auf Nach­haltig­keit und Reparier­barkeit.

Angaben zu Software-Updates

Zu den Ungewiss­heiten beim Smartphone-Kauf gehört die Frage: Wie lange kann der Nutzer mit Updates für das Betriebs­system rechnen? Bei allen Handys, die wir seit 2020 getestet haben, fragen wir dies bei den Anbietern ab. Dabei erkundigen wir uns nach zwei Dingen: Bis wann verspricht der Anbieter für sein Gerät Funk­tions­updates, etwa von einer Android-Version auf die nächste? Und bis wann wird er dafür mindestens Sicher­heits-Patches bereit­stellen? Von bisher 14 befragten Anbietern haben immerhin 8 konkrete Aussagen getroffen: Google, LG, Nokia, OnePlus, Oppo, Samsung, Sony und Wiko konkrete Angaben gemacht. Wir hoffen, dass in Zukunft weitere Anbieter Zusagen zu ihrer Update-Politik machen.

Neue Huawei-Geräte ohne Google-Dienste

Mit dem September-Update finden erst­mals Huawei-Geräte ohne Google-Dienste wie Google Maps, GMail oder den Google-Playstore den Weg in unsere Daten­bank. Wir geben an, bei welchen Geräten noch Google-Dienste installiert sind und bei welchen nicht. Der Hintergrund: Infolge des von der US-Regierung ausgerufenen „Tele­kommunikations­notstandes“ hat Google seine Geschäfte mit Huawei abge­brochen. Eine Über­gangs­frist ist mitt­lerweile ausgelaufen, eine neue Vereinbarung nicht in Sicht. Was das für Huawei-Käufer bedeutet, beant­wortet der chinesische Anbieter auf eigenen Frage-Antwort-Seiten (deutsch) und auf Englisch. So versichert Huawei etwa, dass es weiterhin Sicher­heits-Updates über das Android-Open-Source-Projekt geben wird.

Apps auf neuen Huawei-Geräten nur mit Einschränkungen nutz­bar

Huawei-Nutzer der neueren Geräte können Apps nicht mehr aus Googles umfang­reich gefüllten Play-Store herunter­laden. Ihre Apps müssen sie aus anderen Quellen, etwa dem App-Store von Huawei namens App-Gallery beziehen. Dort sind längst nicht alle Programme vertreten, weil Entwickler für Huaweis-App-Store eigene App-Versionen bereit­stellen müssen. Um Apps etwa direkt vom App-Anbieter oder aus anderen Quellen installieren zu können, muss in den Sicher­heits­einstel­lungen akti­viert werden, dass Apps aus alternativen Quellen zugelassen werden. Das verringert die Sicherheit. Zudem benutzen viele Apps Googles Infrastruktur namens Google Mobile Services (GMS), um etwa Push-Nach­richten umzu­setzen oder Karten von Google Maps einzubinden. Da Huawei auf diese Infrastruktur nicht mehr zugreifen darf, kommt es bei der Nutzung einzelner Apps zu Funk­tions­störungen, wie wir in ersten Tests fest­stellen konnten.

Handys – große Unterschiede bei Preis, Qualität und Ausstattung

Manche Spitzen-Smartphones kosten inzwischen weit über 1 000 Euro. Doch so viel muss niemand ausgeben für ein gutes Handy. Besonders bei Android-Geräten sinken die Preise nach der Markt­einführung oft schnell. Die besten Handys aus dem Vorjahr sind oft deutlich billiger zu haben. Außerdem gibt es Einsteiger-Smartphones, die von Anfang an für unter 200 Euro zu haben sind.

Der Preis ist nicht das einzige Kauf­kriterium. Viele Qualitäts­unterschiede zeigen sich erst im Test:

  • Bei den Grund­funk­tionen. Schon bei elementaren Dingen wie Sprach­qualität, Netz­empfindlich­keit und Rechen­leistung gehen die Test­ergeb­nisse auseinander.
  • Bei Foto und Video. Unsere Tests zeigen: Wirk­lich gute Handy-Kameras sind selten.
  • Beim Akku. Die Lauf- und Lade­zeiten im Akkutest variieren erheblich.
  • Beim Herunter­fallen. Einige – auch teure – Smartphones gehen im Fall­test zu Bruch. Weit seltener scheitern Handys im Regentest.

Handykauf – auch eine Frage des Systems

Eine wichtige Vorentscheidung bei der Suche nach dem passenden Smartphone fällt durch die Wahl des Betriebs­systems. Inzwischen hat der Käufer fast nur noch die Wahl zwischen Android-Handys oder iPhones. Mehr Infos zu den Betriebs­systemen: Die beiden Systeme im Vergleich. Ein Argument für das iPhone-System iOS: Apple stellt bisher vergleichs­weise lange Software-Aktualisierungen für seine Geräte bereit. Bei Android-Handys variiert die Update-Versorgung dagegen erfahrungs­gemäß je nach Anbieter und Modell.

Update-Test. Updates fürs Smartphone sind wichtig. Sie schließen Sicher­heits­lücken und aktualisieren das Betriebs­system des Telefons. Die Stiftung Warentest hat zuletzt 152 Handys von zwölf Anbietern über einen Zeitraum von zwei Jahren auf Updates über­prüft. Details lesen Sie im PDF des Berichts aus test 5/2019.

Handy-Kameras: Unterschiede bei Zoom und wenig Licht

Die Werbung prahlt oft mit hohen Pixelzahlen. Zunehmend setzten sich zudem Mehr­fachkameras mit zwei, drei oder noch mehr Optiken durch. Doch der Vergleichs­test zeigt: Die Auflösung in Megapixel oder die Anzahl der Optiken sagt noch nichts über die Bild­qualität. Oft hält die optische Auflösung der Linsen nicht mit der der Bild­sensoren mit. Und nicht jede Mehr­fachkamera liefert gute Zoom-Fotos. Nur wenige Handys haben richtig gute Kameras. Viele schwächeln, wenn sie bei wenig Licht fotografieren, oder bei der Video­qualität.

Tipp: Wir aktualisieren die Daten­bank Handys ständig. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter. Wir informieren Sie, wenn es frische Test­ergeb­nisse gibt.

Aktuelle Handys im Vergleich: Starke Akkus, schwache Akkus

Besonders Intensivnutzer brauchen ein Gerät mit viel Ausdauer. Bei den Akku­lauf­zeiten im Praxis­test zeigen sich erhebliche Unterschiede. Die allermeisten Smartphones haben inzwischen fest verbaute Akkus. Der Nutzer kann dann unterwegs nicht mal eben einen Ersatz­akku einlegen, wenn der erste leer ist. Und wenn der Akku am Ende seiner Lebens­zeit ist, muss der Nutzer das Gerät zum Akkuwechsel einschi­cken. Für alle Handys im Test erfragen wir bei den Anbietern, was ein solcher Akkuwechsel kostet. Sie finden diese Angaben unter den Basis­daten in der Einzel­ansicht der Geräte.

Zum Vergleich Handys mit wechselbarem Akku

Der Trend geht zur zweiten Sim-Karte

Dual-Sim. Immer mehr Handys im Vergleich bieten Platz für zwei Sim-Karten.

In Asien gibt es sie schon lange, bei uns setzen sie sich nun auch zunehmend durch: „Dual-Sim-Handys“ mit einem Steck­platz für eine zweite Sim-Karte. Sie können zwei Mobil­funk­anschlüsse parallel nutzen. Das ist praktisch für eine Reihe von Anwendungen:

Dienst­lich und privat. So kann der Nutzer mit demselben Handy über einen privaten und einen dienst­lichen Anschluss telefonieren.

Zwei Tarife nutzen. Oder er nutzt den einen Anschluss, um billig zu telefonieren, etwa mit einem Community-Tarif, und den anderen für einen güns­tigen Daten­tarif.

Für die Auslands­reise. Auf Auslands­reisen kann er dank heimatlicher Sim weiter über seinen gewohnten Anschluss erreich­bar sein, während eine zweite, örtliche Sim-Karte für Inlands­gespräche und Daten­verbindungen dient.

Zum Vergleich Handys mit Dual-Sim

Zweite Sim-Karte: Hybrid-Slot und eSim

Viele aktuelle Dual-Sim-Handys haben eine Einschränkung: Der zweite Sim-Steck­platz dient auch als Speicherkarten-Slot. Der Nutzer muss sich entscheiden, ob er den hybriden Steck­platz mit einer zweiten Sim-Karte oder mit einer Speicherkarte bestückt – beides gleich­zeitig geht nicht. Bei manchen Dual-Sim-Handys ist die zweite Sim-Option gar nicht als physischer Steck­platz, sondern als sogenannte eSim ausgeführt. Hier erfolgt die Anmeldung im Hand­ynetz nicht wie gewohnt über eine Chipkarte, die ins Handy gesteckt wird, sondern über einen Code, den der Nutzer vom Netz­betreiber erhält.

Tipp: Sie können Handys mit Dual-Sim die in der Daten­bank filtern. Wenn sich Sim und Speicherkarte (microSD) den zweiten Platz teilen müssen, erkennen Sie das an einer Fußnote Handys mit Dual-Sim.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand beziehen.

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