Smartphone-Test Test

Der Handy-Test der Stiftung Warentest macht Ihnen den Smartphone-Kauf leicht! Hier finden Sie Test­ergeb­nisse für alle wichtigen Modelle. Frisch getestet sind 19 neue Smartphones, darunter das erst kürzlich erschienene iPhone XR, das etwas güns­tiger ist als seine teuren Schwestermodelle iPhone XS und iPhone XS Max. Die Test-Daten­bank enthält Test­ergeb­nisse zu insgesamt 352 Handys, davon 135 erhältlich. Dazu gibt es viele kostenlose Tipps und Kauf­beratung. Und: Wir haben im Lang­zeittest über­prüft, wie gut die Anbieter in Sachen Updates sind.

Das bietet der Smartphone-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Im Smartphone-Vergleich der Stiftung Warentest finden Sie Test­ergeb­nisse für fast alle aktuell erhältlichen Handys – vom güns­tigen Einsteiger­handy für 100 Euro bis zum Flaggschiff-Smartphone für über 1 000 Euro, dazu Kauf­beratung, alle Ausstattungs­infos, Fotos und täglich aktuelle Preis­vergleiche zu den Testergebnissen Smartphones.

Smarte Filter. Meist reichen drei Filterklicks und Sie haben in Ihrer persönlichen Handy-Bestenliste das Ihren Bedürf­nissen entsprechende Smartphone gefunden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Smartphone Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.

Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf die PDFs aller Smartphone-Tests aus der Zeitschrift test.

Update-Praxis. Die Stiftung Warentest hat sich auch angesehen, wie gut oder schlecht die Anbieter beim Thema Updates von Betriebssystemen verfahren.

19 neue Smartphones im Vergleich

Neu in der Test-Daten­bank: Die Test­ergeb­nisse von 19 aktuellen Smartphones. Darunter das brandneue iPhone XR, aber auch das Huawei P20, das HTC U12+, und das Motorola Moto G6 Plus. Auch für Fans einer richtigen Tastatur gibt es seit langem Mal wieder ein neues Gerät in der Daten­bank: Das Blackberry Key2.

Handys – große Unterschiede bei Preis, Qualität und Ausstattung

Smartphones leisten erstaunliches. Sie verfügen über Rechen­leistung und Speicher­platz an die früher normale Computer nicht heran­kamen. Dementsprechend kosten die Spitzen-Smartphones inzwischen an oder gar über 1 000 Euro. Doch so viel muss niemand ausgeben für ein gutes Handy, denn die Preise sinken nach der Markt­einführung oft schnell: Die besten Handys ohne Vertrag aus dem Vorjahr oder Vorvorjahr sind oft deutlich billiger zu haben – mit nur wenig Abstrichen bei der Leistung gegen­über den aktuellen Modellen. Außerdem gibt es Einsteiger-Smartphones, die von Anfang an für unter 200 Euro zu haben sind. Und: Der Preis ist nicht das einzige Kauf­kriterium. Viele wichtige Unterschiede zeigen sich erst im Test:

  • Beim Telefonieren. Große Unterschiede selbst in dieser Kern­disziplin: Finden Sie Handys mit gutem Empfang.
  • Beim Knipsen. Unsere Tests zeigen: Wirk­lich gute Handy-Kameras sind Mangelware.
  • Beim Hören. Manche Handys bringen schlechte Kopf­hörer mit oder haben gar mit Stör­geräuschen zu kämpfen.
  • Beim Navigieren. Längst nicht alle Smartphones finden ihre GPS-Position schnell und genau.
  • Beim Herunter­fallen. Etliche – auch teure – Smartphones gehen im Fall­test zu Bruch.

Handykauf – eine Frage des Systems

Eine wichtige Vorentscheidung bei der Suche nach dem passenden Smartphone fällt durch die Wahl des Betriebs­systems. Unterschiedliche Systeme konkurrieren um die Gunst der Käufer Die Betriebssysteme im Überblick.

App-Angebot. Ein wichtiger Unterschied ist die Zahl der verfügbaren Zusatz­programme, der Apps: Für das iPhone-Betriebs­system iOS und das Google-System Android gibt es inzwischen Hundert­tausende von Apps. Für andere Systeme sind es längst nicht so viele.

System-Philosophie. Weiterer Unterschied bei den Betriebs­systemen: Es gibt eher offene wie etwa Android. Und es gibt geschlossene wie iOS. Sie setzen ihren Nutzern enge Grenzen: Apps gibt es nur aus einer Quelle, der interne Speicher ist nicht erweiter­bar, und zum Daten­austausch mit dem PC sind spezielle Programme nötig. Inner­halb dieser Grenzen ist das Leben besonders für Einsteiger oft einfacher und sicherer. Versiertere Nutzer schätzen es dagegen, dass sie etwa ein Android-Handy am Rechner einfach als USB-Lauf­werk anmelden können und dass sie Apps darauf auch aus anderen Quellen installieren können als nur aus dem App-Shop eines einzigen Anbieters.

Update-Praxis. Updates fürs Smartphone sind wichtig. Sie schließen Sicher­heits­lücken und aktualisieren das Betriebs­system des Telefons. Die Stiftung Warentest hat über einen Zeitraum von zwei Jahren 116 Handy-Modelle auf Updates überprüft. Nur zwei Anbieter versorgen ihre Smartphones regel­mäßig mit frischer Software.

Video: iPhone XS vs Galaxy Note 9 –Duell der Spitzen-Smartphones

Nach dem Fall­test: Streifen im Display und eine zersplitterte Rück­wand.

„Phablets“ – zwischen Handy und Tablet

Lange Zeit wurden Oberklasse-Smartphones einfach nur immer größer. Handys mit besonders großen Display werden auch „Phablets“ genannt – ein Kunst­wort aus „Phone“ und „Tablet“.

Vorteil. Die Vorteile solcher Riesen­handys liegen auf der Hand: Auf ihren gigantischen Bild­schirmen lassen sich Webseiten oder Videos besonders gut darstellen.

Nachteil. Nicht zu über­sehen: Diese Geräte sind sper­rig und passen nicht ohne weiteres in die Hosentasche. Auch waren Phablets anfangs durchweg sehr teuer. Das hat sich allerdings geändert: Inzwischen gibt es etliche Riesen­handys deutlich unter 400 Euro am Markt.

Zum Vergleich Alle Phablets

Aktuelle Handys im Vergleich: Starke Akkus, schwache Akkus

Weiterer Nachteil besonders großer Bild­schirme: Sie verbrauchen mehr Strom. Nicht immer sind die Akkus dem gewachsen. Bei den Akku­lauf­zeiten im Surf­betrieb zeigen sich im Test erhebliche Unterschiede. Ärgerlicher Trend: Immer mehr Smartphones haben fest verbaute Akkus. Der Nutzer kann dann unterwegs nicht mal eben einen Ersatz­akku einlegen, wenn der erste leer ist. Und wenn der Akku am Ende seiner Lebens­zeit ist, muss der Nutzer das Gerät zum Akkuwechsel einschi­cken.

Zum Vergleich Handys mit wechselbarem Akku

Der Trend geht zur zweiten Sim-Karte

Smartphone-Test Test

Dual-Sim. Immer mehr Handys bieten Platz für zwei Sim-Karten.

In Asien gibt es sie schon lange, bei uns setzen sie sich nun auch zunehmend durch: „Dual-Sim-Handys“ mit einem Steck­platz für eine zweite Sim-Karte. Sie können zwei Mobil­funk­anschlüsse parallel nutzen. Das ist praktisch für eine Reihe von Anwendungen:

Dienst­lich und privat. So kann der Nutzer mit demselben Handy über einen privaten und einen dienst­lichen Anschluss telefonieren.

Zwei Tarife nutzen. Oder er nutzt den einen Anschluss, um billig zu telefonieren, etwa mit einem Community-Tarif, und den anderen für einen güns­tigen Daten­tarif.

Für die Auslands­reise. Auf Auslands­reisen kann er dank heimatlicher Sim weiter über seinen gewohnten Anschluss erreich­bar sein, während eine zweite, örtliche Sim-Karte für Inlands­gespräche und Daten­verbindungen dient.

Zum Vergleich Handys mit Dual-Sim

Zweite Sim-Karte – die Tücken liegen im Detail

Viele aktuelle Dual-Sim-Handys haben eine Einschränkung: Der zweite Sim-Steck­platz dient auch als Speicherkarten-Slot. Der Nutzer muss sich entscheiden, ob er den hybriden Steck­platz mit einer zweiten Sim-Karte oder mit einer Speicherkarte bestückt – beides gleich­zeitig geht nicht. Bei den aktuellen Smartphones des Test­jahr­gangs lassen sich nur Alcatel und Gigaset, Samsungs Galaxy A6 und A6+ sowie das Sony Xperia XA2 Ultra mit einer zweiten Sim-Karte und einer Speicherkarte erweitern.

Tipp: Sie können Handys mit Dual-Sim die in der Daten­bank filtern. Wenn sich Sim und Speicherkarte (microSD) den zweiten Platz teilen müssen, erkennen Sie das an einer Fußnote Handys mit Dual-Sim.

Aufgepasst: Einige Smartphones sind in zwei Varianten erhältlich – als Single-Sim oder Dual-Sim. Beim Vergleich von Angeboten etwa mit Online-Preissuch­maschinen gehen diese Produkt­varianten oft durch­einander. Wer ein Smartphone mit zweitem Sim-Steck­platz sucht, sollte sich beim Händler noch einmal versichern, dass sich das Angebot wirk­lich auf die Dual-Sim-Version bezieht.

Kamera und Musikspieler – Pixelwahn und maue Ohrhörer

Einge­baute Kameras. Die Werbung prahlt oft mit hohen Pixelzahlen der einge­bauten Kameras. Doch die Auflösung in Megapixel sagt noch nichts über die Bild­qualität. Sie hängt viel stärker von der Qualität der Optik ab. Das gilt für Handykameras genauso wie für reine Foto­apparate. Nur wenige Handys haben richtig gute Kameras. Viele schwächeln bei der Video­qualität, oder sie haben eine zu lange Auslösever­zögerung.

Klangqualität. Bei der Klang­qualität der Musikspieler­funk­tion ist oft der mitgelieferte Kopf­hörer das schwächste Glied. Sofern das Handy dafür einen Stan­dard-3,5mm-Anschluss hat, lässt sich der mitgelieferte Kopf­hörer immerhin problemlos ersetzen. Manche Handys nutzen statt­dessen den USB-C- oder Light­ning-Anschluss auch für den Kopf­hörer. Dann ist für Stan­dard-Kopf­hörer ein Adapter nötig. Mitunter ist aber auch die Klangqualität des Handys selbst schon dürftig. Das lässt sich dann auch mit den besten Kopf­hörern nicht beheben. Zunehmend werden Handys ohne Kopf­hörer ausgeliefert. Das fließt negativ in die Note für den Musikspieler ein.

Tipp: Wir aktualisieren die Daten­bank Handys ständig. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter. Wir informieren Sie, wenn es frische Test­ergeb­nisse gibt.

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