25.02.2015

Handy und Smartphone: 264 Mobiltelefone im Test

Handy und Smartphone Test

Das Februar-Update bringt Hingu­cker mit dem gewissen Etwas: Ein Smartphone speziell für Selfies zum Beispiel, das Yotaphone 2 mit zwei Bild­schirmen – oder das Amazon Fire Phone mit 3D-Darstellung. Insgesamt sind Tests von 18 Smartphones neu in der Daten­bank. Sie liefert Test­ergeb­nisse, Preise und Ausstattungs­details zu 264 Handys. Davon sind aktuell 234 lieferbar.

Mit drei Klicks zum individuellen Testsieger

Frisch in der Daten­bank sind Test­ergeb­nisse von 18 Smartphones – darunter einige Telefone mit Extras: Das HTC Desire Eye zum Beispiel hat eine 13-Megapixel-Kamera für Selfies. Das Blackberry Passport kommt mit einer echten Tastatur daher, das Yotaphone 2 hat zwei Bild­schirme – und das Amazon Fire Phone will seine Nutzer mit 3D-Darstellung und Einkaufs­helfer begeistern. Im Produktfinder Smartphones finden Sie alles – vom günstigen Einsteigergerät über die iPhones von Apple bis zum jüngst getesteten Topmodell Samsung Galaxy Note Edge. Alle Basis­informationen sind kostenlos. Nur für Test­ergeb­nisse müssen Sie bezahlen. Meist reichen drei Filterklicks in der Daten­bank, um das für Sie am besten geeignete Smartphone zu finden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie sich bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf die Test-Artikel der Zeit­schrift test zum Thema „Smartphones“.

In der Daten­bank: Alle Smartphones und Handys im Test
In der Daten­bank: Zuletzt getestete Smartphones

Große Unterschiede in Qualität und Ausstattung

Smartphones sind heute im Schnitt längst nicht mehr so teuer wie zu Zeiten, als das iPhone praktisch das einzige Smartphone für Privat­anwender war. Zwar kosten auch die Luxusmodelle der Konkurrenz beim Markt­start gern über 600 Euro. Doch die Preise sinken schnell. Und es gibt inzwischen auch Einsteiger-Smartphones, die von Anfang an für unter 200 Euro zu haben sind. Doch der Preis ist nicht das einzige Kauf­kriterium. Viele wichtige Unterschiede zeigen sich erst im Test: Längst nicht alle eignen sich gut zum Surfen. Wirk­lich gute Kameras sind Mangelware. Manche Handys bringen schlechte Kopf­hörer mit oder haben gar mit Stör­geräuschen zu kämpfen. Und einige vertragen keinen Regen.

Video: So testet die Stiftung Warentest

Eine Frage des Systems

Eine wichtige Vorentscheidung bei der Suche nach dem passenden Smartphone fällt durch die Wahl des Betriebs­systems. Derzeit konkurrieren unterschiedliche Systeme um die Gunst der Käufer Die Betriebssysteme im Überblick. Ein wichtiger Unterschied ist die Zahl der verfügbaren Zusatz­programme, der Apps: Für das iPhone-Betriebs­system iOS und das Google-System Android gibt es inzwischen Hundert­tausende von Apps. Für die anderen Systeme sind es längst nicht so viele. Weiterer Unterschied bei den Betriebs­systemen: Es gibt eher offene wie etwa Android. Und es gibt geschlossenere wie iOS. Sie setzen ihren Nutzern enge Grenzen: Apps gibt es nur aus einer Quelle, der interne Speicher ist nicht erweiter­bar, und zum Daten­austausch mit dem PC sind spezielle Programme nötig. Inner­halb dieser Grenzen ist das Leben besonders für Einsteiger oft einfacher und sicherer. Versiertere Nutzer schätzen es dagegen, dass sie etwa ein Android-Handy am Rechner einfach als USB-Lauf­werk anmelden können und dass sie Apps darauf auch aus anderen Quellen installieren können als nur aus dem App-Shop eines einzigen Anbieters.

„Phablets“ – zwischen Handy und Tablet

Besonders flüssig geht das Surfen im Internet auf den großen und hoch­auflösenden Touchs­creens von Edel­smartphones wie dem Apple iPhone 6 oder dem Samsung Galaxy S5. Doch dieser Surf­spaß hat seinen Preis. So sind solche Geräte relativ teuer und einige von ihnen sind recht schwer und sper­rig. Ein extremes Beispiel ist das Galaxy Mega. Auf seinem Riesen­display lässt sich prima surfen. Doch mit 200 Gramm und 16,8 mal 8,9 mal 1 Zenti­meter sprengt es schon fast die Grenze zum Tablet-Rechner. Auch Geräte wie das Apple iPhone 6 Plus, das Samsung Galaxy Note 4 und das Note Edge gehören zur Klasse der „Phablets“ – eine Wort­schöpfung aus Phone und Tablet.

In der Daten­bank: Alle Phablets

Schwache Akkus, anfäl­lige Antennen

Weiterer Nachteil besonders großer Bild­schirme: Sie verbrauchen mehr Strom. Nicht immer sind die Akkus dem gewachsen. Bei den Akku­lauf­zeiten im Surf­betrieb zeigen sich im Test erhebliche Unterschiede. Ärgerlicher Trend: Immer mehr Smartphones haben fest verbaute Akkus. Der Nutzer kann dann unterwegs nicht mal eben einen Ersatz­akku einlegen, wenn der erste leer ist. Und wenn der Akku am Ende seiner Lebens­zeit ist, muss der Nutzer das Gerät zum Akkuwechsel einschi­cken. Wer so etwas nicht will, sucht im Produktfinder gezielt nach Handys mit wechselbarem Akku. Neben immer größeren Displays geht der Trend bei Edel-Smartphones auch zu immer flacheren Bauformen. Hier sitzt dann immer aufwendigere Technik in immer flachere Gehäuse. Zuweilen scheint das zu Antennen­problemen zu führen: Bei etlichen aktuellen Smartphones bricht die Funk­leistung ein, wenn der Nutzer sie an einer bestimmten Stelle berührt. Hier finden Sie bei entsprechenden Geräten einen Hinweis in der Daten­bank.

Kamera und Musikspieler – Pixelwahn und maue Ohrhörer

Die Werbung prahlt oft mit hohen Pixelzahlen der einge­bauten Kameras. Davon sollten sich Handy­käufer nicht beein­drucken lassen: Die Auflösung in Megapixel sagt noch nichts über die Bild­qualität. Sie hängt viel stärker von der Qualität der Optik ab. Das gilt für Handykameras genauso wie für reine Foto­apparate. Nur wenige Handys haben richtig gute Kameras. Viele schwächeln bei der Video­qualität, oder sie haben eine zu lange Auslösever­zögerung. Bei der Klang­qualität der Musikspieler­funk­tion ist oft der mitgelieferte Kopf­hörer das schwächste Glied. Immerhin: Die meisten Handys besitzen einen Stan­dard-Anschluss und ein schwacher Kopf­hörer lässt sich so leicht ersetzen. Mitunter ist auch die Klangqualität des Handys selbst dürftig. Die lassen sich auch mit den besten Kopf­hörern nicht beseitigen. Nicht nur manche güns­tigere Einsteigergeräte wie das Samsung Galaxy Pocket oder das Sony Xperia tipo werden ganz ohne Kopf­hörer ausgeliefert, auch beim LG Google Nexus 5 müssen Käufer auf Kopf­hörer verzichten. Das fließt negativ in die Note für den Musikspieler ein.

Navigieren mit und ohne Daten­verbindung

Alle geprüften Smartphones verfügen über einen Empfänger für das Satelliten-Ortungs­system GPS. Doch nicht alle bringen schon ab Werk Software zum Navigieren mit. Zuweilen ist nur eine reine Kartensoftware installiert. Die hilft zwar bei der Orientierung, bietet aber keine Routenführung mit Sprach­ansagen. Android-Handys kommen seit der System­version 2.1 mit der Navigations­software Google Maps Navigation. Für iPhones gibt es ab der iOS-Version 6.0 ein kostenloses Navi­programm von Apple, das auf neueren Geräten ebenfalls schon vorinstalliert ist. Google Maps und Apple Karten weisen jedoch eine wichtige Einschränkung auf: Es handelt sich um Offboard-Navigations­programme. Das heißt, sie brauchen zur Navigation eine Daten­verbindung. Mit dem passenden Daten­tarif ist das im Inland kein Problem. Im Ausland allerdings ist eine solche Lösung wegen sehr hoher Online­kosten kaum sinn­voll einsetz­bar. Anders ist das bei „richtigen“ Onboard-Navigations­programmen. Hier klappt das Navigieren auch ohne Daten­verbindung. Smartphones von Nokia bringen bereits ein solch voll­wertiges Navigations­programm mit Handys mit Onboard-Navigation. Besitzer der meisten anderen Geräte müssen solche Programme bei Bedarf nach­kaufen.

Multimedia­handys für Minimalisten

Nicht jeder braucht all die tollen Internet­funk­tionen moderner Smartphones. Wer einfach nur telefonieren möchte, findet vielleicht das passende Gerät unter den 15 klassischen Multimediahandys im Produktfinder. Die haben zwar keine über­zeugenden Kameras. Doch gut telefonieren lässt sich mit den meisten von ihnen schon. Auch über­zeugen die meisten mit guten Akku­lauf­zeiten.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: So funk­tioniert der Produktfinder

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