Bluetooth-Kopf­hörer im Test Test

Kopf­hörer völlig ohne Kabel versprechen viel Komfort. Aber halten Sie auch im Ohr? Und klingen Sie gut?

Bluetooth-Kopf­hörer sind unterwegs und beim Sport sehr praktisch. Kein Kabel verheddert sich. Und viele der kleinen In-Ear-Modelle sitzen auch beim Sport sicher im Ohr. Die Kopf­hörer-Tests der Stiftung Warentest klären, ob Bluetooth-Kopf­hörer beim Klang mit kabel­gebundenen Kopf­hörern mithalten können. Hier erfahren Sie auch, wie gut Bluetooth-Kopf­hörer mit aktiver Dämpfung von Umge­bungs­geräuschen sind. Erfreulich: Viele wireless Kopf­hörer klingen gut – auch im Vergleich zu Kabelmodellen. Aktuell finden Sie hier 55 Kopf­hörer im Test, darunter Modelle etwa von Apple, Bose, Beoplay, Sony und Senn­heiser.

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TestBluetooth-Kopf­hörer im Test08.11.2018
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Kopf­hörer – der Ton ist Geschmack­sache

Viele im Ton gut bewertete Kopf­hörer im Test spielen ausgewogen – mit kräftigem und sauberem Bass, guter Stimm­wieder­gabe und brillanten Höhen. Weder drahtlose Über­tragung noch aktive Geräusch­dämmung führen zu schlechtem Klang. Doch die Vorlieben der Nutzer variieren: Mancher mag es bass­lastig für Rap und Rock, mancher neutral für Jazz und Klassik. Modelle etwa der Marke Beats dagegen betonen den Bass­bereich. Das gefällt vielen Nutzern. Unsere Prüfer sprechen in so einem Fall aber nicht mehr von neutraler Wieder­gabe. Ausgiebiges Probehören hilft, den richtigen Hörer zu finden – am besten mit der eigenen Lieblings­musik.

Das bieten unsere Tests von Kopf­hörern

55 Kopf­hörer im Test. Nach dem Frei­schalten erhalten Sie Zugriff auf Bewertungen von 55 Modellen, davon 35 große Kopf­hörer mit Bügel und 20 kleine Kopf­hörer zum Ins-Ohr-stecken. Darunter sind neun komplett kabellose Kopf­hörer (true wireless), 20 mit aktiver Geräusch­reduktion (noise cancelling) und 13 Sport­kopf­hörer – also Modelle mit Wasser- und Staub­schutz.

Kleine Ohrhörer. Test­ergeb­nisse für neun In-Ear-Kopf­hörer und neun sogenannte Earbuds zum Einhängen in die Ohrmuschel finden Sie in der Tabelle Bluetooth-In-Ohr-Kopf­hörer 11/2018.

Große Kopf­hörer. Test­ergeb­nisse für 17 ohrumschließende und ohraufliegende Kopf­hörer finden Sie in der Tabelle Bluetooth Kopf­hörer 06/2017.

Große Kopf­hörer mit aktiver Geräusch­reduktion. Test­ergeb­nisse für 20 Kopf­hörer mit aktiver Geräusch­unterdrückung (darunter zwei In-Ear-Modelle) finden Sie in der Tabelle Geräusch­reduzierende Bluetooth Kopf­hörer 2018.

Testbe­richte als PDF. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten auch die PDF der Testbe­richte zum Thema Kopf­hörer aus unserer Zeit­schrift test.

Kopf­hörer – die Bauformen

Bluetooth-Kopf­hörer im Test Test

Links ein ohrumschließender Kopf­hörer. In der Mitte ein ohraufliegendes Modell. Und rechts ein In-Ear-Kopf­hörer.

Neben Ohrhörern mit Pass­stück für den Gehörgang (In-Ear-Kopf­hörer) oder zum Einhängen in die Ohrmuschel (Earbuds) gibt es auch Bügel­kopf­hörer mit größeren Hörmuscheln. Diese liegen entweder auf dem Ohr auf oder umschließen es ganz und gar. Im Artikel Kopfhörer – die Technik erklären wir die Details. Jede Bauform gibt es auch mit Bluetooth, also ohne Kabel zum Abspielgerät.

Komplett kabellose Kopf­hörer im Test

Vieler­orts prägen sie schon das Straßenbild: Die weißen stabförmigen Airpods von Apple. Sie stehen für eine neue Gruppe von Kopf­hörern, die komplett kabellosen In-Ohr-Modelle. Die Stiftung Warentest hat neun von ihnen geprüft und dazu noch neun weitere Bluetooth-In-Ohr-Kopf­hörer mit Kabel zwischen den beiden Hörern. Die spannenden Fragen: Bringt das Kabel zwischen den beiden Hörern einen Klang­vorteil? Und spielen die beiden Hörer bei komplett kabellosen Modellen stets synchron? Die gute Nach­richt: Zeit­versatz zwischen links und rechts haben wir im Prüf­labor nicht gemessen. Aber beim kompletten Verzicht auf Kabel müssen die Hörer besonders stabil sitzen. Nur so sind sie vor Fall­schäden und Verlust geschützt und klingen optimal. Wir haben mit mehreren Prüf­personen getestet, wie gut die Modelle von Anbietern wie Apple und Bose, Beoplay und Samsung, Sony und Senn­heiser sitzen.

Die Akku­lauf­zeiten der Kopf­hörer sind in Ordnung

Viele ohrumschließende und ohraufliegende Kopf­hörer spielen mit vollem Akku mehr als 30 Stunden. Die größte Ausdauer hat mit fast 47 Stunden eines der höher­preisigen Modelle ohne aktive Geräusch­dämpfung. Doch auch Modelle mit aktiver Geräusch­dämpfung kommen auf bis zu 43 Stunden Lauf­zeit. Und selbst wenn der Akku leer ist, ist mit Musik noch lange nicht Schluss: Fast alle großen Kopf­hörer im Test verfügen über einen Kabel­anschluss und enthalten ein Audio­kabel. Damit kann das Smartphone ange­schlossen werden.

Bei In-Ohr-Kopf­hörern klappt das nicht. Mit leerem Akku geben sie keinen Mucks von sich. Ihre kleinen Akkus spielen sich schnell leer, die Stan­dard­lauf­zeit beträgt rund fünf Stunden. Um das Manko im Vergleich zu großen Kopf­hörern auszugleichen, legen alle Anbieter im Test eine Ladeschatulle bei, die Energie für weitere zehn bis 15 Stunden liefert und zudem zum Aufbewahren der Ohrs­töpsel dient.

Bluetooth-Kopf­hörer im Test Test

Den Akku einfach wechseln können Nutzer nur bei zwei Kopf­hörern der Edelmarke B&O Play.

Am Fernseher machen nicht alle Kopf­hörer Spaß

Beim Fernsehen fällt zuweilen auf, dass der Ton dem Bild etwas hinterherhinkt. Die Digital­technik bei Bluetooth muss den Ton erst aufbereiten und braucht ein paar Milli­sekunden Zeit, ihn zum Gehör zu bringen. Bei den im Prüf­punkt „Tonversatz“ sehr guten Modellen und bei allen geprüften Bluetooth-Kopf­hörern mit aktiver Minderung von Umge­bungs­geräuschen passt der Ton zum Bild. Sie funk­tionieren praktisch ohne Zeit­verzögerung. Nur einer, der billige Isy IBH 2100, hinkt dem Fernseh­bild deutlich hörbar hinterher und schmälert den TV-Genuss.

Tipp: In unserer Testdatenbank Fernseher veröffent­lichen wir laufend Fernseher-Tests. Hier finden Sie Fernseher mit Bluetooth.

Bedienen per Fingertipp

Im Test stoßen die Tester der Stiftung Warentest immer öfter auf Kopf­hörer mit Touchbedienung. Laut­stärke­änderung, Titel­sprung, Gesprächs­annahme oder temporäres Abschalten der aktiven Geräusch­reduktion zum Mithören etwa von Bahnhof­durch­sagen klappt per Fingertipp oder mit Wisch­gesten auf einer der Hörmuscheln. Aber: Schon das Zurecht­rücken der Kopf­hörer auf dem Ohr kann ungewollte Reaktionen auslösen und etwa die Musik­wieder­gabe stoppen. Das ist gewöhnungs­bedürftig.

Ohne Anleitung schwer zu bedienen

Ob komplett kabellose Kopf­hörer, Kopf­hörer mit aktiver Geräusch­dämpfung (Noise Cancelling) oder herkömm­liche Kopf­hörer – ohne brauch­bare Anleitung sind sie alle für Ungeübte mitunter schwer zu bedienen. Das zeigen die Tests der Stiftung Warentest. Je nach Modell verfügen die Bluetooth-Kopf­hörer über Tasten, Schie­beschalter und Touch­pads. Dazu kommen Leucht­dioden zur Anzeige des Betriebs­zustandes und der verbleibenden Akku­kapazität. Mehr­fach heißt es in unseren Tests für die Gebrauchs­anleitung leider: mangelhaft. Schlechte Anleitungen bieten nur spärliche und allenfalls schlecht bebilderte Informationen.

Aktiv gegen Lärm

Im urbanen Umfeld sind Kopf­hörer mit aktiver Geräusch­dämmung (noise-cann­celling oder auch noise-reduction genannt) beliebt. Ihr Vorteil: Die Nutzer hören Musik, Podcasts oder Hörspiele mit normaler Laut­stärke statt Umge­bungs­lärm mit hoher Kopf­hör­erlaut­stärke zu über­brüllen. Nachteil: Bluetooth-Kopf­hörer mit Geräusch­dämmung benötigen Strom. Den liefert ein Akku – wie bei jedem anderen Bluetooth­kopf­hörer auch. Der sollte vor dem Ausgehen ausreichend geladen sein. Wie die aktive Geräusch­dämpfung funk­tioniert, lesen Sie im Artikel Kopfhörer – die Technik.

Bluetooth-Kopf­hörer im Test Test

Voll geladen? Es kann losgehen? Leucht­dioden informieren über den Akku­stand.

Nutzer­kommentare, die vor dem 24. Oktober 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf den Vorgängertest.

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