Fernseher im Test Test

Sie wollen einen neuen Fernseher kaufen, mit gutem Bild und gutem Ton und trotzdem sparen? Hier werden Sie fündig! Egal ob klein oder groß, Full HD oder UHD, günstig oder teuer, mit Internet­verbindung oder ohne – mit den Test­ergeb­nissen der Stiftung Warentest findet jeder das richtige TV-Gerät. 7 neue Fernseher sind im März 2018 frisch getestet. Insgesamt enthält unsere Daten­bank nun Tests für 453 Fernsehgeräte, 134 davon lieferbar.

Test­ergeb­nisse bewahren vor Fehlkauf

Im Schnitt geben Kunden hier­zulande etwa 600 Euro für ihren Fernseher aus – und sind dennoch nicht vor Fehlkäufen sicher. Video­clips auf Demo-Modellen im Technik-Shop kaschieren Schwächen. So vertuschen lang­same Schwenks, dass mancher Fernseher bei Sport und Action Ruckel­bilder zeigt. Solche Schwächen decken unsere Tests auf. Immerhin: Vier Fernseher aus unserem jüngsten Test-Durch­gang zeigen ein gutes Bild (Grundig, LG, Philips, Samsung). Zwei davon, ein Philips mit 65-Zoll-Bild­diagonale und ein Samsung mit 55-Zoll-Bild­diagonale liefern sogar ein besonders gutes Bild.

Test Beamer: Sie wollen ein richtig großes Bild und suchen einen Beamer? Auf test.de finden Sie einen großen Test von 18 Beamern. 7 Geräte schneiden gut ab.

Das bietet Ihnen unsere Test-Daten­bank Fernseher

Test­ergeb­nisse. Der Produktfinder stellt alle seit 2015 getesteten Geräte vor – mit Fotos, Preisen, Test­ergeb­nissen, Ausstattung und Infos zur Verfügbarkeit. Meist reichen drei Filterklicks bis Sie sehen, welcher Fernseher Ihr Testsieger ist. Sie finden mehrere TV-Geräte interes­sant? Dann legen Sie sich die Fernseher in einen Vergleich, den Sie als PDF herunter­laden können.

Heft-Artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf die Testbe­richte über TV-Geräte aus der Zeitschrift test als PDF.

DVB-T2 HD. Hier gelangen Sie direkt zu allen von uns getesteten Fernsehern mit DVB-T2 HD Empfang. Und natürlich haben wir auch DVB-T-Receiver und Außen- und Innenantennen getestet.

Test von Aktions­ware. Unlängst hat die Stiftung Warentest Aktions­ware getestet. Wie sich die Palettenware im Supermarkt gegen Fernseher aus dem klassischen Angebots­programm schlagen, lesen Sie im Heftartikel aus test 2/2018.

UHD und HDR – was die neuen Techniken bringen

Immer öfter zeigen UHD-Fernseher (8 statt 2 Millionen Bild­punkte) dank HDR-Technik bessere Bilder mit feineren Farb­abstufungen und besserem Bild­kontrast. Diese Geräte, oft HDR-Fernseher genannt, haben ein Bild mit besonders hohem Dynamik-Umfang (HDR steht für „High Dynamic Range“). HDR könnte auch Full-HD-Fernseher aufwerten, wird aber meist nur zusammen mit UHD vermarktet. Wir haben Test­personen vor UHD-Fernsehen und vor klassisches Fernsehen gesetzt. Das ernüchternde Ergebnis: Den Pixel­vorsprung der ultra­hohen Auflösung (UHD) erkannte dabei nicht einmal jeder zweite Zuschauer. HDR-Bilder wirken aber sicht­bar besser. Ein UHD-Fernseher ist sein Geld wohl nur wert, wenn er HDR kann und, etwa über entsprechend Streaming-Angebote, auch mit hoch­aufgelösten Signalen versorgt wird. Alle Details zu UHD und HDR lesen Sie in den kostenlosen FAQ.

FAQ HDR und UHD
Daten­bank Fernseher mit HDR

Video: Fernseher auf dem Prüf­stand

Fernseher – achten Sie auch auf den Sound

Die Bilder werden immer besser. Das zeigen die TV-Geräte im Test. Nur der Ton wächst nicht mit. Den flachen Geräten fehlt der Körper für druck­volle Bässe. Nur wenige, meist recht teure Fernseher sind beim Ton sehr gut. Die Alternative: Besorgen Sie sich separate Laut­sprecher für besseren Ton. Am einfachsten funk­tioniert das mit einer Sound­bar oder einer Sound­plate. Die Stiftung Warentest hat Soundbars und Soundplates getestet. Am billigsten geht es mit einer vorhandenen Stereo­anlage, falls deren Laut­sprecher rechts und links neben dem Fernseher stehen können.

Tipp: Hier lesen Sie im Detail, wie Sie den Sound auch eines güns­tigen Fernsehers verbessern können.

Antennen­zuschauer müssen genau hinsehen

Wichtig für alle, die Fernsehen über Antenne empfangen: Wer einen neues Fernsehgerät kauft, sollte unbe­dingt darauf achten, dass er das neue Antennen­fernsehen DVB-T2 HD beherrscht. Im März 2017 wurde in vielen Regionen die bisherige Technik DVB-T abge­schaltet und durch den neuen Stan­dard DVB-T2 HD ersetzt. Dort gibt es jetzt auch über Antenne Fernsehen in HD-Qualität.

Test Fernseher mit DVB-T2 HD Empfang

Tests entzaubern die Ultra­hoch­auflösung UHD

8 Millionen Bild­punkte Auflösung – die Ultra­hoch­auflösung (UHD) bietet viermal so viele Pixel wie der bisherige Stan­dard Full HD mit 2 Millionen Bild­punkten. In der Test­daten­bank gibt es immer mehr Geräte, die diese Auflösung bieten. Ein Kauf­grund ist die heftig beworbene ultra­hohe Auflösung aber nicht. Für das menschliche Auge ist der Unterschied zwischen UHD und Full HD nur schwer zu erkennen. Zudem gibt es bisher kaum Quellen in UHD-Auflösung. Dennoch zieht die besonders hohe Auflösung in immer kleinere Fernseher ein. Inzwischen ist sie in der 100-Zenti­meter-Klasse zu haben.

3D und Curved TV in der Nische

Eher unwichtig ist inzwischen die 3D-Funk­tion zur Wieder­gabe von Videos mit Tiefen­wirkung. Hierfür gibt es eine kleine Zielgruppe – und die wird nach wie vor mit entsprechend ausgestatteten Fernsehern bedient, die übrigens nicht schlechter als Modelle ohne 3D sind. Praktisch wird 3D nicht mehr einge­baut, nach entsprechend ausgestatteten Geräten müssen Kunden suchen. Fast genauso geht es ihnen mit gebogenen Fernsehern, die als „curved“ beworben werden. Der Trend scheint auszulaufen. Anders als 3D hat dieses Merkmal nie den Markt gerockt. Die Hersteller beschwören ein besseres Fernseh­erlebnis mit gebogenem Bild­schirm, doch das könnte auch ein Placebo-Effekt sein. Unsere Tests dagegen zeigen Nachteile, speziell bei sich spiegelnden Licht­quellen.

Bild­schirm­typen – was die Technologien unterscheidet

Wer einen neuen Fernseher kaufen möchte, hat die Wahl zwischen drei Bild­schirm­typen. Stan­dard sind seit vielen Jahren LCD-Displays mit Flüssigkristallen und LED-Hintergrund­beleuchtung. Zu den Neuentwick­lungen gehören mit Nanop­artikeln ausgestattete LCD-Bild­schirme und OLED-Displays. Statt Hintergrund­beleuchtung nutzt OLED selbst­leuchtende Dioden: Organic Light Emit­ting Diodes. Alle drei Techniken haben Stärken und Schwächen, die sich verallgemeinern lassen. Beim Gerätekauf kommt es aber selbst­verständlich auf das konkrete Produkt an: Im Einzel­fall kann ein LCD-Fernseher durch­aus mal besser sein als ein OLED-Modell. Unser Tipp: Lassen Sie sich Ihr Wunsch­gerät im Laden vorführen. Die Farbwahr­nehmung differiert von Mensch zu Mensch. Bei OLED und LCD mit Nano­partikeln klagen manche Zuschauer über grünliche oder orangefarbene Farb­stiche, etwa in Gesichtern. Bei der klassischen LCD-Technik tritt dieses Problem nicht auf.

Fernseher – mit OLED: Schwarz und weit

Diese Technik sorgt für sattes Schwarz und hohe Kontraste. Der Betrachtungs­winkel ist häufig so groß, dass selbst weit außen sitzende Zuschauer kräftige Farben sehen. OLED-Geräte sind allerdings oft stromhung­riger als LCD-Modelle – und sie kosten meist mehr.

Daten­bank Alle Fernseher mit OLED

Fernseher – mit LCD: Etabliert und günstig

Wir haben zahlreiche LCD-Fernseher im Test. Die klassischen LCD-Geräte sind häufig recht günstig und verbrauchen relativ wenig Strom. Mitunter haben sie aber recht kleine Betrachtungs­winkel, sodass beim Blick von der Seite Farben und Kontraste verloren gehen. Auf LCD-Modellen mit größerem Blick­winkel wiederum sieht Schwarz oft wie Grau aus.

Daten­bank Alle Fernseher mit LCD

Fernseher – mit LCD mit Nanop­artikeln: Rein und hell

Die Nanop­artikel sorgen für besonders reine, präzise Farben. Die Bild­schirme sind zudem oft heller als andere – das ist tags­über praktisch. Verbreitete Nachteile sind wie bei klassischen LCD-Geräten der mitunter kleine Blick­winkel oder das „graue Schwarz“.

Daten­bank Fernseher mit LCD mit Nanopartikeln

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TestFernseher im Test29.03.2018
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