Fernseher im Test Top-Bild und Ton – geht auch günstig

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Fernseher im Test - Top-Bild und Ton – geht auch günstig
Von klein bis groß. In unserem Fernseher-Test finden Sie Geräte mit Bild­diagonalen von 24 bis 65 Zoll. © Getty Images, Stiftung Warentest (M)

Ob LG oder Samsung, ob OLED oder LCD – im Fernseher-Test der Stiftung Warentest finden Sie Ihr TV-Gerät! Erfreulich: Auch güns­tige Fernseher sind unter den Guten.

Fernseher im Test Testergebnisse für 419 Fernseher

Beim Kauf eines neuen Fernsehers können viele Kriterien eine Rolle spielen: Größe, Bild­qualität, Ton oder Netz­werk­funk­tionen zum Beispiel. An erster Stelle steht jedoch häufig der Preis. Die schöne Nach­richt: Gute Fernseher gibt es schon um 500 Euro.

Unsere Fernseher-Daten­bank aktualisieren wir laufend. Mit dem Januar-Update kommen 25 neue Fernseher hinzu, zum Beispiel von Philips, Panasonic und Sony. Außerdem haben wir erst­mals seit langem wieder Fernseher von Metz und Loewe getestet. Die Bild­qualität der Neuen rangiert zwischen sehr gut und befriedigend, beim Ton schneiden mehrere Modelle nur mit ausreichend ab. Vergleichen lohnt sich!

Warum sich der Fernseher-Test für Sie lohnt

Test­ergeb­nisse

Im Fernseher-Test der Stiftung Warentest finden Sie die Testergebnisse zu 419 Fernsehern, von denen aktuell 212 lieferbar sind. Mit dabei sind Geräte von LG, Samsung, Sony, Panasonic, Philips, Grundig und mehr. Die Preise reichen von rund 260 bis 3 000 Euro und werden täglich aktualisiert.

Der beste Fernseher für Sie

Filtern Sie die Geräte nach Noten und zahlreichen Eigenschaften und finden Sie so Ihren persönlichen Testsieger. Sie können die Filter auch kombinieren und sich beispiels­weise nur Fernseher anzeigen lassen, die nicht mehr als eine bestimmte Summe kosten, ein gutes Bild haben und im Betrieb besonders spar­sam sind (Filter „Strom­verbrauch“).

Heft­artikel als PDF

Nach dem Frei­schalten erhalten Sie alle Fernseher-Testberichte aus der Zeitschrift test seit 2020 zum Download.

Fernseher im Test Testergebnisse für 419 Fernseher

Fernseher von klein bis groß

Je nach Einsatz­art, Wohn­raum und persönlichen Vorlieben soll der Fernseher unterschiedlich groß sein. Wir testen TV-Geräte in vielen verschiedenen Größen. Von den kleinen 24- und 32-Zoll-Fernsehern über mittel­große Modelle (40 und 43 Zoll) bis zu den heute sehr beliebten 55-Zoll-Fernsehern. Auch 65-Zoll-Riesen sind dabei.

Übrigens: Die großen Anbieter bringen ihre üppig ausgestatteten Premium-Modelle vornehmlich mit Bild­schirm­größen ab 48 Zoll auf den Markt. In dieser Kategorie fanden wir auch Geräte mit sehr gutem Bild und Ton. Wer ein kleineres Gerät möchte, muss bei der Qualität deutliche Abstriche in Kauf nehmen.

UHD ist bei großen Fernsehern mitt­lerweile Stan­dard

Die Auflösung beträgt bei den meisten von uns aktuell geprüften Fernsehern 3 840 x 2 160 Pixel. Das ergibt mehr als 8 Millionen Bild­punkte und wird Ultra-HD, kurz UHD, genannt. Full-HD (1 920 x 1 080 Pixel) und noch geringere Auflösungen sind nur noch vereinzelt bei Modellen mit einer Bild­diagonale unter 50 Zoll anzu­treffen.

Tipp: Schon vor dem Frei­schalten können Sie Inhalte aus dem TV-Geräte-Vergleich sehen – zum Beispiel alle getesteten Fernseher und ihre Eigenschaften wie Anzahl der Empfänger, Aufnahme­funk­tion und Strom­verbrauch.

Fernseher für Sport­freunde und für helle Räume

Fernseher im Test - Top-Bild und Ton – geht auch günstig
Formel 1 und Fußball. Damit sie gut rüber­kommen, sollte der Fernseher bei schnellen Bewegungen gute Bild­qualität liefern. © Getty Images / amana images, ddp images / Sven Simon (M)

Wer oft Sport­über­tragungen sieht und auch bei Actionfilmen ein möglichst ruckelfreies Bild haben möchte, sollte auf die Note im Prüf­punkt „Bild bei schnellen Bewegungen“ achten. Nach dem Frei­schalten können Sie die Tabelle danach filtern. Viele Fernseher berechnen für die Lücken zwischen zwei Bildern im Ausgangs­material Zusatz­bilder, damit das Bild flüssiger wirkt. Wie das funk­tioniert und warum manche Cineasten die Funk­tion lieber ausschalten, steht im Unter­artikel Zwischenbilder gegen das Ruckeln.

Für diejenigen, die haupt­sächlich tags­über beziehungs­weise in hellen Räumen fernsehen, ist wichtig, dass der Fernseher ein helles Bild erzeugen kann und der Bild­schirm wenig reflektiert. Klappen Sie dafür das Bild-Urteil auf und achten Sie auf die „Eignung für helle Umge­bung“.

OLED oder LCD – welche Bild­schirm­technik?

Auf der Suche nach der besten Bild­qualität landet man oft bei Fernsehern mit organischen Leucht­dioden (OLED). Die meisten von uns getesteten Modelle mit sehr gutem Bild verwenden diese Bild­schirm­technik. Ihre Vorteile gegen­über der konventionellen LCD-Technik: sattes Schwarz, starke Kontraste und weiter Blick­winkel. Aber die Qualität kostet. Aktuelle OLED-Fernseher haben oft einen Preis von weit mehr als tausend Euro.

Tipp: Etliche LCD-Fernseher bewegen sich ebenfalls auf hohem Niveau. Sie werden auch unter den Begriffen LED, NanoCell, QLED oder Triluminos vermarktet. Fluoreszierende Nanop­artikel sollen für eine bessere Farbdarstellung sorgen.

Den Sound aufpeppen

Beim Ton stellen wir große Unterschiede fest. Nur wenige der flachen Fernseher liefern einen sehr guten Sound. Immerhin lässt sich mit Zusatz­laut­sprechern die Tonqualität jedes Fernsehers verbessern. Ob mit Soundbar, großen Laut­sprechern oder Kopfhörern: Die verschiedenen Möglich­keiten erläutern wir im kostenlosen Artikel Bild und Ton optimal einstellen.

Smart-TV-Geräte dominieren den Markt

Mitt­lerweile sind fast alle Fernseher Smart-TV-Geräte. Die „schlauen“ Fernseher ermöglichen vor allem, Filme, Serien und Sport­sendungen aus dem Internet zu streamen – ohne Zusatz­gerät. Dazu muss der Fernseher per WLan oder Lan-Kabel mit dem Internet verbunden sein.

Die Apps von Mediatheken verschiedener Fernsehsender sowie von Streaming-Diensten wie Netflix, Youtube, Amazon Prime Video, Disney+, Apple TV+ und Co sind oft schon vorinstalliert oder lassen sich aus einem App Store herunter­laden. Klassisches Surfen über einen Webbrowser ist mit den Smart-TVs zwar oft möglich – per Fernbedienung aber meist mühsam.

Tipp: In der Ausstattung der Fernseher im Test steht, ob das Gerät internet­fähig ist. Klicken Sie dafür auf das jeweilige Produkt­bild.

Fernseher im Test Testergebnisse für 419 Fernseher

So testet die Stiftung Warentest Fernseher

Bevor wir einen Fernseher mit test-Qualitäts­urteil auf unserer Website veröffent­lichen, durch­läuft er viele Tests. Expertinnen und Experten bewerten etwa die Bild­qualität über verschiedene Zuspielwege, messen Licht­reflexionen auf der Bild­schirm­oberfläche und prüfen, ob sich das Gerät einfach bedienen lässt. Auch für die Tonbe­wertung verwenden wir eine Kombination aus subjektiven Prüfungen durch erfahrene Tester sowie exakten Messungen.

Wir kaufen die Fernseher für unseren Test anonym im Handel ein. Bei der Produkt­auswahl legen wir unseren Fokus auf TV-Modelle großer Anbieter, die lange erhältlich sind. Ein großer Teil der güns­tigen Fernseher geht als Aktions­ware über die Laden­theke, zum Beispiel in Supermärkten. Da die Aktions­ware meist schnell abver­kauft ist, ist ein aufwendiger Test und eine spätere Veröffent­lichung der Test­ergeb­nisse wenig sinn­voll. Sie als Lese­rinnen und Leser würden die Modelle dann oft gar nicht mehr im Handel finden.

Tipp: Ab und zu unterziehen wir solche Geräte dann doch mal einem Test. Die haben uns nicht über­zeugt, wie Sie hier im kostenlosen Schnelltest billiger Fernseher nach­lesen können.

Fernseher im Test Testergebnisse für 419 Fernseher

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

MHeise am 12.01.2023 um 14:23 Uhr
@StiWa - OLED - Einbrennen TEST

@StiWa
Die Beschreibung von Micael lässt auch für aktuelle Modelle vermuten, dass zumindest bei einer externen Quelle (Standbild) sich ein OLED-Fernseher (zumindest von LG) nicht wirklich Einbrennschäden vermeidet.
Ich habe da die Vermutung, dass die Einbrennfunktion besonders für die Senderlogos und "eigene Quellen" optimiert wurde. Bei einem externen Standbild gab es da nach Beschreibung mindestens 2018 noch ein Problem.
Mein Vorschlag wäre, dass die StiWa einmal einen OLED von LG mit einem externe Standbild auf Langzeiteinbrennschäden testet. Es erscheint mir wichtig zu wissen, wo hier die Technik aktuell steht.

Micael am 11.01.2023 um 01:32 Uhr
@mheise Kein Einbrenntest- Schwaeche von LG TV

@mheise Danke für die Antwort. Nein, es handelte sich nicht um ein Geraet der 1. Generation sondern von 2018. Ja, er hat ein refreshprogramm, das nichts gebracht hat und nichts bringt. Nein, es handelt sich nicht um eine Kinderkrankheit sondern um eine Schwaeche von OLED von LG- man kann im Netz dazu viele Threads verfolgen. Wenn man den LG mit einer externen Quelle (reciever) ansteuert, hat dieser keinen automatischen Bildschirmschoner. Wenn dann die externe Quelle zu Ende ist, bleibt quasi ein Standbild, das fuer recht lange Zeit sich nicht aendert (bis der TV sich wegen Energiesparmassnahme abschaltet). Diese Schwaeche war uns unbekannt. LG hat aus meinen Erfahrungen bei Tablet und TV einen der schlechtesten Kundendienste in Deutschland. Als Ferndiagnose haben sie mir nach 3 Jahren Fernsehbesitz ein neues Display (Einbrennstreifen) empfohlen sprich einen Totalschaden - von Kulanz keine Spur. Mich ärgert es, das die trotzdem bei Stiftung Warentest ohne Warnung jeden Test gewinnen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 10.01.2023 um 13:28 Uhr
Link zum Test-Referenzbild funktioniert nicht

@Dedire: Vielen Dank für den aufmerksamen Hinweis! Wir werden das korrigieren.

Dedire am 09.01.2023 um 22:09 Uhr
Link zum Test-Referenzbild funktioniert nicht!

Der im Text angegebene Link "https://www.piv-imaging.com/foto-video/fototechnik/digital-quality-tool-10010954" zum Test-Referenzbild des Photoindustrie-Verbands führt leider ins Leere: "404 - Seite nicht gefunden. Die von Ihnen aufgerufene Seite existiert nicht auf unserem Webserver."

Profilbild Stiftung_Warentest am 06.01.2023 um 15:03 Uhr
Samsung GQ50Q60BAT?

@mapoe: Vielen Dank für Ihren Hinweis. Das Gerät haben unsere internationalen Partner im Gemeinschaftstest der Fernseher besorgt. Das im Labor getestete Gerät QE50Q60BAU entspricht dabei genau dem deutschen Modell GQ50Q60BAU. Wir ändern die Bezeichnung des Geräts entsprechend von BAT auf BAU, die Änderung wird in Kürze sichtbar.