Fernseher im Test Test

Das Maß der Dinge sind im Moment Fernseher mit OLED-Technologie. Es geht aber auch fast genauso gut und deutlich güns­tiger. Hier finden Sie die besten Geräte.

Sie wollen einen neuen Fernseher kaufen, mit gutem Bild und gutem Ton und trotzdem sparen? Hier werden Sie fündig! Egal ob klein oder groß, Full HD oder UHD, günstig oder teuer, mit Internet­verbindung oder ohne – mit den Test­ergeb­nissen der Stiftung Warentest findet jeder das richtige TV-Gerät. 24 neue Fernseher sind im Oktober 2018 neu in die Daten­bank gekommen. Insgesamt enthält sie nun Tests für 310 Fernsehgeräte, 151 davon lieferbar.

Fernseher mit Top-Bild­qualität? OLED liefert die besten Ergeb­nisse

Auf der Suche nach der Top-Bild­qualität landet man derzeit bei Fernsehern mit organischen Leuchtdioden (OLED). Sie gibt es ab 140 Zenti­meter Bild­diagonale (55 Zoll). Ihre Vorteile gegen­über der LCD-Technik: Sattes Schwarz, starke Kontraste, weiter Blick­winkel. Allerdings sind OLED-Fernseher aktuell noch ziemlich teuer. In unserer Produkt­daten­bank können Sie Ihr maximales Budget für den TV-Kauf eingeben und die Geräte heraus­filtern, die trotz eines nied­rigeren Preises gute Bild­qualität bieten.

Das bietet der Fernseher-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Im Fernseher-Test der Stiftung Warentest finden Sie die Test­ergeb­nisse aller seit 2016 getesteten Fernsehgeräte – vom kleinen Zweit-TV bis zum großen Heim­kinogerät, dazu Kauf­beratung, alle Ausstattungs­infos, Fotos und täglich aktuelle Preis­vergleiche zu den Testergebnissen Fernseher

Smarte Filter. Meist reichen drei Filterklicks und Sie haben in Ihren persönlichen Fernseher-Bestenliste das Ihren Bedürf­nissen entsprechende Gerät gefunden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Fernseher Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.

Heft-Artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf die PDFs aller Fernseher-Tests aus der Zeitschrift test.

DVB-T2 HD. Hier gelangen Sie direkt zu allen von uns getesteten Fernsehern mit DVB-T2 HD Empfang. Und natürlich hat die Stiftung Warentest auch DVB-T-Receiver und Außen- und Innenantennen getestet.

Test Beamer. Sie wollen ein richtig großes Bild und suchen einen Beamer? Auf test.de finden Sie einen großen Test von Beamern.

Die besten Fernseher für Familien

Fernseher im Test Test

Ein gutes Bild auch beim Blick aus spitzem Winkel - das zeichnet familien­freundliche Fernseher aus.

Für Familien empfiehlt die Stiftung Warentest Fernseher, die mindestens ein „gut“ im Prüf­punkt „Betrachtungs­winkel“ haben. Denn beim Blick von der Seite schwinden Farbe und Kontrast. Geräte mit schlechterer Note eignen sich eher für Singles, die frontal vor der Matt­scheibe sitzen.

Übrigens: Bei Fernsehern mit selbst­leuchtenden Bild­punkten aus organischen Leucht­dioden („OLED“) ist ein großer Blick­winkel garan­tiert. Modelle mit klassischen Flüssig­kristallen „LCD“ (vermarktet als „LED“, „ULED“ oder „QLED“) bieten ihn nur im Ausnahme­fall (Details zu den Bild­schirm­typen lesen weiter unten). Unsere Testergebnisse Fernseher zeigen Ihnen, wie gut das Bild für am Rande sitzende Zuschauer ist – oder ein Blick von der Seite direkt beim Händler.

Die besten Fernseher für Sport­freunde

Fernseher im Test Test

Damit Fußball und Formel 1 gut rüber­kommen, sollte der Fernseher bei schnellen Bewegungen gute Bild­qualität liefern.

Sie wollen sich vor allem für den Genuss von Sport­ver­anstaltungen einen neuen Fernseher anschaffen? Dann schauen Sie in der Fernseh-Datenbank beim Urteil für das Bild in die Details. Hier sollte das Einzel­urteil „Bild­qualität bei schnellen Bewegungen“ mindestens gut sein. Sie suchen Tipps der Experten der Stiftung Warentest, um die Einstel­lungen Ihres Fernseher zu optimieren? Hier finden Sie eine Anleitung. Tatsäch­lich zeigen nur wenige Fernseher mit den Werks­einstel­lungen ein gutes Bild, das sich aber oft leicht verbessern lässt.

Fernseher für Fans des guten Sound

Fernseher im Test Test

Ohne guten Sound wirkt auch das beste Bild nur schlapp. Manche Fernseher liefern guten Ton, bei anderen müssen Sie nach­helfen.

Die Bilder moderner Fernseher werden immer besser. Nur der Ton wächst nicht mit. Den flachen Geräten fehlt der Körper für druck­volle Bässe. Nur wenige, meist recht teure Fernseher sind beim Ton sehr gut. Das gelingt ihnen meist mit einer integrierten Sound­bar zu den Fernseher mit sehr gutem Ton.

Die Alternative: Besorgen Sie sich separate Laut­sprecher für besseren Ton. Am einfachsten funk­tioniert das mit einer Sound­bar oder einer Sound­plate. Die Stiftung Warentest hat Soundbars und Soundplates getestet. Am billigsten geht es mit einer vorhandenen Stereo­anlage, falls deren Laut­sprecher rechts und links neben dem Fernseher stehen können.

Tipp: Hier lesen Sie im Detail, wie Sie auch bei einem güns­tigen Fernseher den Sound verbessern können.

Die besten Fernseher für Aufzeichner

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Ein separater Video­rekorder muss nicht sein. Bei vielen Fernsehern können Sie das Programm leicht speichern.

Viele aktuelle Fernseher ermöglichen Aufnahmen des laufenden Programms über USB. Eine der USB-Buchsen des Fernseher trägt meist den Schrift­zug „HDD“. Sie liefert mehr Strom als die anderen USB-Buchsen – wichtig beim Anschluss einer klassischen externen Fest­platte mit rotierendem Daten­speicher. Was zeitgleich auf einem anderen Sender läuft, können Fernseher mit je zwei Empfängern für Satellit und Antenne/Kabel aufzeichnen. Dieses Feature ist allerdings teuren Spitzenmodellen vorbehalten zu den Fernsehen mit Twin-Tuner.

Tipp: Sie finden auf test.de auch viele kostenlose praktische Hinweise, wie Sie die Aufzeichnungsfunktion nutzen.

Die besten Fernseher für Surfer und Streamer

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Inhalte aus dem Netz oder dem eigenen Rechner sollen auf den Fernseher? Hier gibt es unterschiedliche Wege.

Vom Rechner oder aus dem Internet sollen Inhalte auf den großen Fernseher? Kein Problem – im Prinzip sind alle modernen Fernseher für Streamer geeignet. Jeder Fernseher hat eine HDMI-Buchse, an die Sie auch ein Streaminggerät anschließen und dann ohne Einschränkung Internet­angebote nutzen können – via Smartphone, Tablet oder Notebook. Der Fernseher selbst muss dazu nicht „smart“ sein.

Wenn Sie es bequem haben wollen, können aber Streaminggeräte wie Chrome­cast, Apple TV oder Amazon Fire interes­sant sein zum Test von Streaminggeräten.

Smart-TVs schließ­lich ermöglichen Streaming und Surfen ohne Zusatz­geräte. Dazu benötigen diese Fernseher eine Verbindung zum Internet – entweder mittels Netz­werk­kabel (LAN) oder via WLan Internetfähige Fernseher. Dann geben sie beispiels­weise Videos von Streaming­diensten wie Netflix oder YouTube wieder. Nervig sind dabei allerdings die zum Teil dürftige und scheinbar will­kürlich wechselnde Auswahl an Streaming-Apps auf Smart-TVs und lahme Reaktions­zeiten beim Surfen.

Video: Fernseher auf dem Prüf­stand

UHD und HDR – was die neuen Techniken bringen

Immer öfter zeigen UHD-Fernseher (8 statt 2 Millionen Bild­punkte) dank HDR-Technik bessere Bilder mit feineren Farb­abstufungen und besserem Bild­kontrast. Diese Geräte, oft HDR-Fernseher genannt, haben ein Bild mit besonders hohem Dynamik-Umfang (HDR steht für „High Dynamic Range“). HDR könnte auch Full-HD-Fernseher aufwerten, wird aber meist nur zusammen mit UHD vermarktet. Wir haben Test­personen vor UHD-Fernsehen und vor klassisches Fernsehen gesetzt. Das ernüchternde Ergebnis: Den Pixel­vorsprung der ultra­hohen Auflösung (UHD) erkannte dabei nicht einmal jeder zweite Zuschauer. HDR-Bilder wirken aber sicht­bar besser. Ein UHD-Fernseher ist sein Geld wohl nur wert, wenn er HDR kann und, etwa über entsprechende Streaming-Angebote, auch mit hoch­aufgelösten Signalen versorgt wird. Alle Details zu UHD und HDR lesen Sie in den kostenlosen FAQ.

FAQ HDR und UHD
Daten­bank Fernseher mit HDR

Tests entzaubern die Ultra­hoch­auflösung UHD

8 Millionen Bild­punkte Auflösung – die Ultra­hoch­auflösung (UHD) bietet viermal so viele Pixel wie der bisherige Stan­dard Full HD mit 2 Millionen Bild­punkten. In der Test­daten­bank gibt es immer mehr Geräte, die diese Auflösung bieten. Ein Kauf­grund ist die heftig beworbene ultra­hohe Auflösung aber nicht. Für das menschliche Auge ist der Unterschied zwischen UHD und Full HD nur schwer zu erkennen. Zudem gibt es bisher kaum Quellen in UHD-Auflösung. Dennoch zieht die besonders hohe Auflösung in immer kleinere Fernseher ein. Inzwischen ist sie in der 100-Zenti­meter-Klasse zu haben.

Bild­schirm­typen – was die Technologien unterscheidet

Wer einen neuen Fernseher kaufen möchte, hat die Wahl zwischen drei Bild­schirm­typen. Stan­dard sind seit vielen Jahren LCD-Displays mit Flüssig­kristallen und LED-Hintergrund­beleuchtung. Zu den Neuentwick­lungen gehören mit Nanop­artikeln ausgestattete LCD-Bild­schirme mit voll­flächig montierten und lokal dimm­baren Leucht­dioden und OLED-Displays. Statt Hintergrund­beleuchtung nutzt OLED selbst­leuchtende Dioden: Organic Light Emit­ting Diodes.

Alle Techniken haben Stärken und Schwächen, die sich verallgemeinern lassen. Beim Gerätekauf kommt es aber selbst­verständlich auf das konkrete Produkt an: Im Einzel­fall kann ein LCD-Fernseher durch­aus mal besser sein als ein OLED-Modell. Die Hersteller der Bild­schirme (Panels) reduzieren deren spezi­fische Nachteile kontinuierlich. OLED-Fernseher zeigen heller Bilder als zuvor und LCD-Modelle schaffen ein satteres Schwarz, also besseren Kontrast und knackigere Bilder als noch letztes Jahr.

Unser Tipp: Lassen Sie sich Ihr Wunsch­gerät im Laden vorführen. Die Farbwahr­nehmung differiert von Mensch zu Mensch. Bei OLED und LCD mit Nano­partikeln klagen manche Zuschauer über grünliche oder orangefarbene Farb­stiche, etwa in Gesichtern. Bei der klassischen LCD-Technik tritt dieses Problem nicht auf.

Fernseher mit OLED – schwarz und weit. Diese Technik sorgt für sattes Schwarz und hohe Kontraste. Der Betrachtungs­winkel ist häufig so groß, dass selbst weit außen sitzende Zuschauer kräftige Farben sehen. OLED-Geräte sind allerdings oft stromhung­riger als LCD-Modelle – und sie kosten meist mehr.
Daten­bank Alle Fernseher mit OLED

Fernseher mit LCD – etabliert und günstig. Wir haben zahlreiche LCD-Fernseher im Test. Die klassischen LCD-Geräte sind häufig recht günstig und verbrauchen relativ wenig Strom. Mitunter haben sie aber recht kleine Betrachtungs­winkel, sodass beim Blick von der Seite Farben und Kontraste verloren gehen. Auf LCD-Modellen mit größerem Blick­winkel wiederum sieht Schwarz oft wie Grau aus.
Daten­bank Alle Fernseher mit LCD

Fernseher mit LCD mit Nanop­artikeln – rein und hell. Die Nanop­artikel sorgen für besonders reine, präzise Farben. Die Bild­schirme sind zudem oft heller als andere – das ist tags­über praktisch. Verbreitete Nachteile sind wie bei klassischen LCD-Geräten der mitunter kleine Blick­winkel oder das „graue Schwarz“.
Daten­bank Fernseher mit LCD mit Nanopartikeln

Fernseher mit 3D und Curved TV. Eher unwichtig ist inzwischen die 3D-Funk­tion zur Wieder­gabe von Videos mit Tiefen­wirkung. Hierfür gibt es eine kleine Zielgruppe – und die wird nach wie vor mit entsprechend ausgestatteten Fernsehern bedient, die übrigens nicht schlechter als Modelle ohne 3D sind. Praktisch wird 3D nicht mehr einge­baut, nach entsprechend ausgestatteten Geräten müssen Kunden suchen. Fast genauso geht es ihnen mit gebogenen Fernsehern, die als „curved“ beworben werden. Der Trend scheint auszulaufen, von 55 aktuellen Fernsehern hat nur einer das namens­gebende gebogene Design. Anders als 3D hat dieses Merkmal nie den Markt gerockt. Die Hersteller beschwören ein besseres Fernseh­erlebnis mit gebogenem Bild­schirm, doch das könnte auch ein Placebo-Effekt sein. Unsere Tests dagegen zeigen Nachteile, speziell bei sich spiegelnden Licht­quellen.

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