Auto­kinder­sitze 375 Kinder­sitze im Test

Auto­kinder­sitze - 375 Kinder­sitze im Test
Auto­kinder­sitz. Sicher soll er sein, bequem und frei von Schad­stoffen – bei weitem nicht alle Sitze erfüllen diese Anforderungen. © OSTKREUZ / Jordis Antonia Schlösser

Im Test Auto­kinder­sitze der Stiftung Warentest reichen die Noten von Sehr gut bis Mangelhaft. Tests von 375 Sitzen – Sicherheit für Ihr Kind!

Auto­kinder­sitze Testergebnisse für 375 Auto­kinder­sitze

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Inhalt

Kinder­sitz-Tests: Gute Auto­kinder­sitze schon ab 40 Euro

Neu in der Ergeb­nisdaten­bank: Test­ergeb­nisse für 24 Sitze und Babyschalen. Viele davon schneiden gut ab. Sie bieten den Kleinsten Sicherheit bei einem Aufprall von vorn oder von der Seite. Auch viele gut oder sehr gut getestete Sitze aus Vortests sind noch erhältlich. Insgesamt finden Sie Test­ergeb­nisse für 375 Auto­kinder­sitze für Kinder aller Alters­gruppen.

Erfreulich: Auto­kinder­sitze mit gutem Gesamt­urteil gibt es ab 40 Euro. Die teuersten Modelle kosten bis 800 Euro. Bequem vor allem bei Babyschalen ist eine separate Basis, die am Auto­sitz befestigt wird und dort bleiben kann. Sie kosten zwar etwas mehr. Die Babyschalen sind dann aber meist deutlich leichter, was sehr vorteilhaft beim Tragen ist.

Das bietet der Kinder­sitz-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Unsere Daten­bank enthält Ergeb­nisse der Auto­kinder­sitz-Tests der Stiftung Warentest seit 2009: Testergebnisse für 375 Autokindersitze. Erstaunlich aber wahr: Auch Sitze, die wir vor zehn oder mehr Jahren getestet haben, sind zum Teil noch unver­ändert im Handel. Wir fragen das einmal pro Jahr bei Britax Römer, Chicco, Cybex, Maxi-Cosi, Recaro und vielen anderen Anbietern ab.
  • Smarte Filter. Mit unseren Filtern Baby, Kleinkind und Kind sind Sie ruck­zuck beim passenden Sitz für Ihr Kind. Die Auswahl können Sie weiter einschränken, etwa auf gut getestete Sitze – oder eine Preis­ober­grenze fest­legen. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Auto­kinder­sitz-Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.
  • Kauf­beratung. Sie erhalten umfang­reiche Kauf­tipps sowie wert­volle Hinweise zur richtigen Hand­habung. Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Auto­kinder­sitze finden Sie im FAQ Autokindersitze.
  • Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten Zugriff auf die Autokindersitz-Tests aus der Zeitschrift test.

Der Auto­kinder­sitz-Test im Video: fliegende Sitze

Crachtests, Schad­stoffe und mehr. So aufwendig testen wir Auto­kinder­sitze.

Auto­kinder­sitze mit Schad­stoff­problemen

Die Stiftung Warentest führt beim Kinder­sitz-Test auch eine Schadstoffprüfung durch. Die Chemiker fahnden nach PAK (Poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe), Phthalaten (Weichmachern), Flamm­schutz­mitteln, Organozinn­verbindungen, pheno­lische Verbindungen, Form­aldehyd und kurz­kettigen Chlorparaf­finen. Solche Schad­stoffe gehören nicht in Auto­kinder­sitze. Und doch kommen sie vor, auch im jüngsten Kinder­sitz-Test.

Auto­kinder­sitz kaufen – so gehen Sie vor

Wenn Sie Ihr Wunsch­modell in der Kindersitz-Tabelle gefunden haben, sollten Sie sich den Sitz im Fach­handel ansehen. Klicken Sie auch auf die Website des Anbieters. Dort finden Sie verschiedene Designs sowie Listen mit passenden Auto­modellen für die Kinder­sitze. Auf diese Punkten sollten Sie achten:

Isofix. Fast alle neueren Auto­modelle haben die kleinen Isofix-Schild­chen an ihren Sitzen. Dort verbirgt sich ein abnehm­bares Sitz­teil mit zwei Gurt­schlössern, wo die Isofix-Bügel fest einrasten. Viele Sitze können entweder mit Gurten oder mit Isofix-Bügeln befestigt werden, manche nur per Isofix. Wenn Ihr Fahr­zeug mit Isofix-Befestigungen ausgestattet ist, sollten Sie Ihren Sitz auch damit fixieren. Das verhindert Fehler beim Befestigen des Sitzes im Auto: Autokindersitze für Isofix-Befestigung.

Ausprobieren. Lassen Sie Ihr Kind erst mal Probe sitzen. Kind und Sitz müssen zusammenpassen. Prüfen Sie Pass­form und Komfort. Bauen Sie den Sitz ins eigene Auto ein. Dabei fallen schnell Probleme auf, wie zu kurze Gurte oder fehlender Einbauplatz. Manche Sitze sind so breit, dass auf der Rück­bank nur zwei neben­einander passen. Für ein drittes Kind oder einen Erwachsenen bleibt dann nur noch der Beifahrersitz.

Prüfsiegel. Die i-Size-Kinder­sitze haben eine Prüfnorm. Sie sind mit UN ECE R129 gekenn­zeichnet. Das ist eine interna­tionale Norm, die mitt­lerweile in mehr als 60 Staaten gilt. Beim Kauf finden Sie auch das schon länger gültige Prüfsiegel UN ECE R44. Achten Sie dann darauf, dass der Sitz die Prüf­nummer 03 oder 04 aufweist. Der orangefarbene Aufkleber garan­tiert, dass der Sitz nach der neuesten Norm getestet und zugelassen ist. Sitze der älteren Norm 44 01 oder 02 sind seit einigen Jahren verboten.

Design. Die meisten Kinder­sitze sind in verschiedenen Ausführungen zu haben. Zur Wahl stehen: Farbe, Bezugs­stoff und Dekor. Auch das beein­flusst den Preis. Für die Sicherheit spielt das Dekor keine Rolle: Wählen Sie also, wenn Sie sparen wollen, die billigste Variante eines guten Kinder­sitzes.

Zubehör. Sonnendach, Kopf­stütze, Sitz­verkleinerer für die Aller­kleinsten und Gurt­polster sind manchmal inklusive. Bei anderen Modellen kostet das Zubehör extra. Fragen Sie nach und kalkulieren Sie den Preis für alle Teile, die Sie brauchen.

Auto­kinder­sitz gebraucht kaufen? Meist keine gute Idee

Zweite Hand. Finger weg von Flohmarkt­käufen. Verwenden Sie gebrauchte Auto­kinder­sitze nur, wenn Sie Herkunft und Vorgeschichte kennen. Achten Sie darauf, dass alle Gurte und Polster und die Gebrauchs­anleitung vorhanden sind. In der Gebrauchs­anleitung steht teil­weise, wie viele Gebrauchs­jahre der Anbieter für den jeweiligen Sitz maximal empfiehlt.

Schrott. Nach einem Unfall sind Kinder­sitze Schrott. Selbst wenn sie äußerlich unver­sehrt sind. Haarrisse im Material können den Sitz unsicher machen. Zerschneiden Sie die Gurte und entsorgen Sie den Sitz via Händler oder Wert­stoff­samm­lung Ihres lokalen Stadt­reinigungs­betriebs.

Sparen. Sparen können Sie, wenn Sie einen in Maßen mitwachsenden Kinder­sitz wählen. Sowohl bei den Sitzen nach Größe (i-Size) wie auch bei den Sitzen nach Gewicht des Kindes vereinen viele Modelle Babyschale und Kinder­sitz für kleine Kinder. Oder Sie kombinieren eine Babyschale und einen mitwachsenden Sitz für Kinder von etwa 15 Monaten bis zwölf Jahren. Kaufen Sie aber nur gute Sitze.

Preis. In unseren Ergebnis­tabellen finden Sie Babyschalen, die nicht nur gut abschneiden, sondern auch weniger als 100 Euro kosten: Alle noch erhältlichen Autokindersitze.

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  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 3 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

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912 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 19.01.2022 um 10:42 Uhr
Joie Traver und i-Traver

@Biebery: Wir passen die Prüfungen an den technischen Fortschritt und an die neuen Studienerkenntnisse an. Ab befriedigend (2,6) im Urteil Unfallsicherheit werten wir das test-Qualitätsurteil ab. Detailliertere Informationen finden Sie unter Punkt 8 „So haben wir getestet“.

Biebery am 18.01.2022 um 10:09 Uhr
Joie Traver und i-Traver

Hallo, der "alte" Joie Traver hat beim Frontaltest ein gute Note der neue i-Traver ist hier schlecht bewertet. Wie kommt es hierzu? Hat sich das Testverfahren geändert oder ist diese tatsächlich so?

Profilbild Stiftung_Warentest am 11.01.2022 um 12:11 Uhr
Cybex Anoris T i-Size

@biberhund: Wir nehmen Ihre Anregung zum Test des Airbag-Sitzes Cybex Anoris T i-Size gerne auf. Wann wir die entsprechenden Testergebnisse veröffentlichen, können wir aber noch nicht sagen.

biberhund am 09.01.2022 um 17:47 Uhr
Cybex Anoris T i-Size

Cybex hat kürzlich ein Modell mit Airbag (Cybex Anoris T i-Size) eingeführt. Könnten Sie dieses Modell mal testen?

Profilbild Stiftung_Warentest am 28.12.2021 um 12:00 Uhr
Cybex Pallas G

@amai: Wir haben das Unfallrisiko je nach Größe des Kindes mit Fangkörper (bei diesem Sitz vorgeschrieben für Kinder bis 99 cm, erlaubt bis 105 cm) oder mit Dreipunktgurt (ab 100cm erlaubt) gemessen.
Beim Frontalcrash mit Fangkörper erhielt der Sitz eine leichte Abwertung, da bei Kindern ab etwa 3 Jahren der Oberkörper weit nach vorne klappt und die erhöhte Gefahr des Kopfaufpralls am Vordersitz besteht.