Auto­kinder­sitze - 349 Kinder­sitze im Test

Auto­kinder­sitz. Viele sind sicher, nicht alle bequem und manche haben Schad­stoffe im Bezug.

Im Test Auto­kinder­sitze der Stiftung Warentest reichen die Noten von Sehr gut bis Mangelhaft. Sicherheit für Ihr Kind! Hier finden Sie Test­ergeb­nisse von 349 Sitzen.

Kinder­sitz-Tests: Gute Auto­kinder­sitze schon ab 50 Euro

Von den 26 frisch getesteten Sitzen und Babyschalen schneiden viele gut ab. Sie bieten den Kleinsten Sicherheit bei einem Aufprall von vorn oder von der Seite. Auch viele gut oder sehr gut getestete Sitze aus Vortests sind erhältlich. Insgesamt finden Sie Test­ergeb­nisse für 349 Modelle für Kinder aller Alters­gruppen.

Erfreulich: Auto­kinder­sitze mit gutem Gesamt­urteil gibt es für deutlich unter 100 Euro. Die teuersten Auto­kinder­sitze kosten bis 800 Euro. Bequem vor allem bei Babyschalen sind separate Basen, die am Auto­sitz befestigt werden und dort bleiben können. Sie kosten zwar etwas mehr. Die Babyschalen sind dann aber meist deutlich leichter, was sehr vorteilhaft beim Tragen ist.

Das bietet der Kinder­sitz-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Unsere Daten­bank enthält Testbe­richte, Preise und Fotos der Auto­kinder­sitz-Tests der Stiftung Warentest seit 2009: Testergebnisse für 349 Autokindersitze. Erstaunlich aber wahr: Einige Sitze aus Vortests sind unver­ändert im Handel. Wir fragen das einmal pro Jahr ab. Sitze von Britax Römer, Chicco, Cybex, Maxi-Cosi, Recaro und vieler anderer wurden geprüft, die Preise reichen von knapp 40 Euro bis 800 Euro.
  • Smarte Filter. Mit unseren Filtern Baby, Kleinkind und Kind sind Sie ruck­zuck beim passenden Sitz für Ihr Kind. Die Auswahl knnen Sie weiter einschränken, etwa auf gut getestete Sitze – oder eine Preis­ober­grenze fest­legen. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Auto­kinder­sitz-Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.
  • Kauf­beratung. Sie erhalten umfang­reiche Kauf­tipps sowie wert­volle Hinweise zur Richtigen Hand­habung. Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Auto­kinder­sitze finden Sie im FAQ Autokindersitze.
  • Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Bezahlen Zugriff auf die Autokindersitz-Tests aus der Zeitschrift test.

Video: Immer wieder fallen Sitze spektakulär durch

Was geschehen kann, wenn ein Auto­kinder­sitz in Sachen Sicherheit versagt, zeigt unser Video. Hier fliegen Modelle mit einem Kinder-Dummy im hohen Bogen durch das Test­labor.

Eindrucks­volle Beispiele aus unserem Kinder­sitz-Test: Hier besteht ein hohes Verletzungs­risiko beim Frontalcrash.

Auto­kinder­sitze immer wieder mit Schad­stoff­probleme

Die Stiftung Warentest führt beim Kinder­sitz-Test auch eine Schadstoffprüfung durch. Die Chemiker fahnden nach PAK (Poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe), Phthalaten (Weichmachern), Flamm­schutz­mitteln, Organozinn­verbindungen, pheno­lische Verbindungen, Farb­stoffen, Form­aldehyd und kurz­kettigen Chlorparaf­finen. Solche Schad­stoffe gehören nicht in Auto­kinder­sitze. Und doch kommen sie vor, auch im jüngsten Kinder­sitz-Test.

Auto­kinder­sitz kaufen – so gehen Sie vor

Wenn Sie Ihr Wunsch­modell in der Kindersitz-Tabelle gefunden haben, sollten Sie sich den Sitz im Fach­handel ansehen. Klicken Sie auch auf die Website des Anbieters. Dort finden Sie verschiedene Designs sowie Listen mit passenden Auto­modellen für die Kinder­sitze. Auf diese Punkten sollten Sie achten:

Isofix. Fast alle neueren Auto­modelle haben die kleinen Isofix-Schild­chen an ihren Sitzen. Dort verbirgt sich ein abnehm­bares Sitz­teil mit zwei Gurt­schlössern, wo die Isofix-Bügel fest einrasten. Viele Sitze können entweder mit Gurten oder mit Isofix-Bügeln befestigt werden, manche nur per Isofix. Wenn Ihr Fahr­zeug mit Isofix-Befestigungen ausgestattet ist, sollten Sie Ihren Sitz auch damit fixieren. Das verhindert Fehler beim Befestigen des Sitzes im Auto: Autokindersitze für Isofix-Befestigung.

Ausprobieren. Lassen Sie Ihr Kind erst mal Probe sitzen. Kind und Sitz müssen zusammenpassen. Prüfen Sie Pass­form und Komfort. Bauen Sie den Sitz ins eigene Auto ein. Dabei fallen schnell Probleme auf, wie zu kurze Gurte oder fehlender Einbauplatz. Manche Sitze sind so breit, dass auf der Rück­bank nur zwei neben­einander passen. Für ein drittes Kind oder einen Erwachsenen bleibt dann nur noch der Beifahrersitz. Die Stiftung Warentest hat das Platz­angebot in verschiedenen Autos untersucht. Details finden Sie in unserer Daten­bank Autos und Kindersitze: Die besten Autos für Familien (Stand 2016).

Prüfsiegel. Die i-Size-Kinder­sitze haben eine Prüfnorm. Sie sind mit UN ECE R129 gekenn­zeichnet. Das ist eine interna­tionale Norm, die mitt­lerweile in mehr als 60 Staaten gilt. Beim Kauf finden Sie auch das schon länger gültige Prüfsiegel UN ECE R44. Achten Sie dann darauf, dass der Sitz die Prüf­nummer 03 oder 04 aufweist. Der orangefarbene Aufkleber garan­tiert, dass der Sitz nach der neuesten Norm getestet und zugelassen ist. Sitze der älteren Norm 44 01 oder 02 sind seit einigen Jahren verboten.

Design. Die meisten Kinder­sitze sind in verschiedenen Ausführungen zu haben. Zur Wahl stehen: Farbe, Bezugs­stoff und Dekor. Auch das beein­flusst den Preis. Für die Sicherheit spielt das Dekor keine Rolle: Wählen Sie also, wenn Sie sparen wollen, die billigste Variante eines guten Kinder­sitzes.

Zubehör. Sonnendach, Kopf­stütze, Sitz­verkleinerer für die Aller­kleinsten und Gurt­polster sind manchmal inklusive. Bei anderen Modellen kostet das Zubehör extra. Fragen Sie nach und kalkulieren Sie den Preis für alle Teile, die Sie brauchen.

Auto­kinder­sitz gebraucht kaufen? Meist keine gute Idee

Zweite Hand. Finger weg von Flohmarkt­käufen. Verwenden Sie gebrauchte Auto­kinder­sitze nur, wenn Sie Herkunft und Vorgeschichte kennen. Achten Sie darauf, dass alle Gurte und Polster und die Gebrauchs­anleitung vorhanden sind. In der Gebrauchs­anleitung steht teil­weise, wie viele Gebrauchs­jahre der Anbieter für den jeweiligen Sitz maximal empfiehlt.

Schrott. Nach einem Unfall sind Kinder­sitze Schrott. Selbst wenn sie äußerlich unver­sehrt sind. Haarrisse im Material können den Sitz unsicher machen. Zerschneiden Sie die Gurte und entsorgen Sie den Sitz via Händler oder Wert­stoff­samm­lung Ihres lokalen Stadt­reinigungs­betriebs.

Sparen. Sparen können Sie, wenn Sie einen in Maßen mitwachsenden Kinder­sitz wählen. Sowohl bei den Sitzen nach Größe (i-Size) wie auch bei den Sitzen nach Gewicht des Kindes vereinen viele Modelle Babyschale und Kinder­sitz für kleine Kinder. Oder Sie kombinieren eine Babyschale und einen mitwachsenden Sitz für Kinder von etwa 15 Monaten bis zwölf Jahren. Kaufen Sie aber nur gute Sitze.

Tipp: In den Tabellen finden Sie Babyschalen, die nicht nur gut abschneiden, sondern auch weniger als 100 Euro kosten.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf frühere Stände des Tests.

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Test Auto­kinder­sitze 03.06.2021
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