Kinder­sitze im Test Gute und sichere Sitze schon für unter 100 Euro

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Kinder­sitze im Test - Gute und sichere Sitze schon für unter 100 Euro

Alles im Blick. Wir haben über 200 Auto­kinder­sitze genau unter die Lupe genommen − damit Sie den besten Sitz für Ihren Nach­wuchs finden. © Silly Berlin

Sicher sind die meisten der 205 Kinder­sitze im Test. Doch manche sind unbe­quem, lassen Fehlbedienungen zu oder enthalten zu viele Schad­stoffe.

Kinder­sitze im Test Testergebnisse für 205 Auto­kinder­sitze freischalten

Die neueste Auswahl im Test der Stiftung Warentest bietet Ergeb­nisse für 15 Kindersitze und Babyschalen – für alle Alters­gruppen. Einige der aktuell getesteten Babyschalen verpassen nur knapp die Note Sehr gut. Eine fiel durch.

Insgesamt befinden sich nun 205 Autokindersitze in unserer Test-Daten­bank. Die meisten von ihnen bestanden unsere Crashtests ohne gravierende Sicher­heits­probleme. Einzelne aber versagten dabei, einige mehr haben ein Schad­stoff-Problem – dafür gaben wir die Note Mangelhaft.

Die Auto­kinder­sitze im Test kosten bis zu 850 Euro. So viel müssen Sie aber nicht ausgeben – gute Auto­kinder­sitze sind schon für knapp unter 100 Euro erhältlich. Mit unserem Vergleich können Sie also eine Menge Geld sparen auf der Suche nach dem besten Kinder­sitz.

Warum sich der Kinder­sitz-Test für Sie lohnt

Test­ergeb­nisse

Unsere Daten­bank enthält Bewertungen der Stiftung Warentest für 205 Auto­kinder­sitze, unter anderem von Britax Römer, Joie, Maxi-Cosi und BeSafe. Manche Sitze, die wir vor mehreren Jahren getestet haben, sind noch unver­ändert im Handel erhältlich. Wir fragen das einmal im Jahr von den Anbietern ab.

Der beste Kinder­sitz für Ihr Kind

Mithilfe unserer Filter Baby, Kleinkind und Kind finden Sie einfach den passenden Sitz für Ihre Kleinen. Sie können die getesteten Kinder­sitze auch nach Qualitäts­urteilen filtern oder eine Preis­ober­grenze fest­legen. So finden Sie in der großen Auswahl schnell Ihren persönlichen Testsieger.

Die passende Ausstattung

Über Filter in unserer Daten­bank können Sie die 205 Auto­kinder­sitze im Test auch nach der gewünschten Ausstattung filtern: Montage mit Isofix, Reboarder, All-in-One-Sitz. Das ist einfacher, als sich auf verschiedenen Anbieter-Webseiten einen Über­blick zu verschaffen.

Heft­artikel als PDF

Nach dem Frei­schalten erhalten Sie Zugriff auf die Testbe­richte zu allen Auto­kinder­sitz-Tests aus der Zeit­schrift test seit 2018.

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Auto­kinder­sitze im Test: Sichere Sitze für alle Alters­klassen

Kinder­sitze sind nach der i-Size-Norm mit UN ECE R129 gekenn­zeichnet und nach Körpergröße klassifiziert. Die Stiftung Warentest macht Ihnen die Orientierung leichter. Die 205 Auto­kinder­sitze in unserer Test­daten­bank haben wir in drei Gruppen aufgeteilt:

Viele mitwachsende Kinder­sitze passen für mehrere Lebens­phasen. Jede Gruppe hat ihre Testsieger.

Tipp: Schon vor dem Frei­schalten können Sie alle Kindersitze, die wir geprüft haben, sehen und diese nach Ihren Wünschen filtern.

Blick in die Tabelle

Thule Maple
Bugaboo Owl by Nuna + 360 Isofix Basis by Nuna
Cybex Cloud G i-Size + Base G
Graco Slimfit R129
Storchenmühle Niki Start M
Qualitäts­urteil

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Unfall­sicherheit

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Hand­habung

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Ergonomie

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Schad­stoffe

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Die Auswahl ist ein zufälliger Ausschnitt der Gesamttabelle und nicht sortiert.

Isofix-Kinder­sitze: Sie schützen vor Fehlbedienung

Beliebt sind Kindersitze mit Isofix, einem stan­dardisierten Befestigungs­system, das unabhängig vom Fahr­zeuggurt funk­tioniert. Die Rück­bänke aller seit November 2014 neu zugelassenen Autos sind für Isofix ausgerüstet: Sie verfügen über zwei Gurt­schlösser, in die sich die Isofix-Bügel des Kinder­sitzes einrasten lassen. Wir empfehlen dieses System, es beugt Fehlern beim Befestigen im Auto vor. In unserer Test­daten­bank finden sich aber auch gute Kindersitze, die mit dem Fahrzeuggurt fixiert werden. Ein gurtfixierter Kinder­sitz ohne Isofix ist zum Beispiel nötig für einen dritten Sitz in der Mitte der Rück­bank. Dort sind meist keine Isofix-Verbindungen.

Achtung: Gefähr­liche Isofix-Adapter

Universal-Adapter, mit denen ältere Autos für Isofix-Kinder­sitze nachgerüstet werden sollen, erwiesen sich in Crashtests als äußerst unsicher. Das Kraftfahrt-Bundesamt warnt deshalb vor Isofix-Adaptern. Die Warnung bezieht sich ausschließ­lich auf Adapter − das seit November 2014 von Auto­herstel­lern serien­mäßig installierte Isofix-System ist sicher und von dieser Warnung nicht betroffen.

Kinder­sitz-Test im Video: Fliegende Sitze im Crashtest

Crashtests, Schad­stoffe und mehr. So aufwendig testen wir Auto­kinder­sitze.

So prüft die Stiftung Warentest Auto­kinder­sitze

Herz­stück des Auto­kinder­sitz-Tests ist der Crashtest. Auf einem Schlitten und mit Prüfdummys unter­suchen wir, ob die Sitze Kinder gut schützen − sowohl bei einem Frontal- als auch bei einem Seiten­aufprall.

Auch auf umfang­reiche Hand­habungs­prüfungen legen wir großen Wert. Denn ein guter, aber falsch einge­bauter Sitz bietet kaum Schutz. Deshalb prüfen mehrere Test­personen, ob sich die Sitze im Auto einfach befestigen und Kinder leicht anschnallen lassen.

Die Stiftung Warentest untersucht Kinder­sitze und Babyschalen zudem auf Schad­stoffe, mit denen die Kleinen in Berührung kommen könnten. Im Labor fahnden wir unter anderem nach gesundheitlich bedenk­lichen poly­zyklischen aromatischen Kohlen­wasser­stoffen, nach problematischen Phthalat-Weichmachern und verbotenen Flamm­schutz­mitteln. Die meisten Sitze sind sauber. Und doch werden wir immer wieder fündig. Hier beschreiben wir im Detail, wie die Stiftung Warentest Autokindersitze prüft.

Tipp: Für den Trans­port außer­halb des Autos haben wir Buggys im Test und Kinderwagen im Test.

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Kommentarliste

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

  • Profilbild Stiftung_Warentest am 23.10.2024 um 10:39 Uhr
    Alter vs. Größe beim Kauf von Autokindersitzen

    @Pasternake: Die Kindersitze werden nach Körpergröße zugelassen, das hat auch Sinn, denn die Körpergrößen können bei Kindern eines Alters deutlich variieren. Für einen sicheren Transport der Kinder ist es wichtig, wo der Gurt langgeführt wird und hier ist die Körpergröße ausschlaggebend.
    Bitte achten Sie darauf, dass der Sitz für 100 cm große Kinder geeignet ist, das tatsächliche Alter ist zweitrangig.
    Wichtige Informationen zum Kauf von Autokindersitzen gibt es unter „So finden Sie den passenden Kindersitz“.

  • Pasternake am 23.10.2024 um 09:08 Uhr
    Alter vs. Größe

    Oft liest man sowas wie "für Kinder ab etwa 4 Jahren" und dann noch die Angabe 100 cm bis 150 cm. Wie ist das zu verstehen? Kann man auch schon ein dreijähriges Kind in so einen Sitz setzen wenn es 100 cm groß ist oder gibt es gute Gründe dafür, dass man dann trotzdem noch bis etwa zum Alter von 4 Jahren wartet.

  • Profilbild Stiftung_Warentest am 04.09.2024 um 13:51 Uhr
    Abwertungen

    @FireFlyII : Bei der Darstellung im Juniheft 2024 sind die Ergebnisse aus Platzgründen komprimiert dargestellt. Wenn Sie auf test.de zu den Testergebnissen gehen, erhalten sie die einzelnen Urteile ausgeklappt und können dann sehen, wo genauer die Abwertung herkommt. Im Urteil für "Handhabung" wären das z.B. die Unterpunkte Schutz vor Fehlbedienung, Einbauen, Anschnallen, Sitzumbau/Größenanpassung, Gebrauchsanleitung, Reinigung/Verarbeitung.

  • FireFlyII am 03.09.2024 um 23:34 Uhr
    Begründungen der Abwertungen

    Im aktuellen Test 05/2024 sind diverse Prüfergebnisse mit einem *) gekennzeichnet worden. Verwiesen wird auf Seite 72 da steht nur das es zu einer Abwertung für wenn Mängel festgestellt wurden. - ja aber welche denn? Das geht aus dem Test nicht hervor.

  • Profilbild Stiftung_Warentest am 21.08.2024 um 11:43 Uhr
    Top Tether

    @ominore: Es keinen separaten Filter Für Top-Tether und Stützfuß. Für ein Kleinkind ist der Cybex Pallas G i-Size zu empfehlen.