Auto­kinder­sitze im Test Gute Sitze gibt es schon ab 40 Euro

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Auto­kinder­sitze im Test - Gute Sitze gibt es schon ab 40 Euro
Auto­kinder­sitz. Sicher soll er sein, bequem und frei von Schad­stoffen – bei weitem nicht alle Sitze erfüllen diese Anforderungen. © ÖATMC / Stephan Huger

Der Auto­kinder­sitz-Test der Stiftung Warentest zeigt: Nicht alle 414 getesteten Auto­kinder­sitze sind sicher. Und in manchen Modellen fanden wir Schad­stoffe.

Auto­kinder­sitze im Test Testergebnisse für 404 Autokindersitze

Unsere aktuellste Unter­suchung bietet Test­ergeb­nisse für weitere 14 neue Kindersitze und Babyschalen – für alle Alters­gruppen. Längst nicht alle schneiden gut ab. Schön: In unseren Crashtests stellten wir bei diesen Sitzen keine gravierenden Sicher­heits­probleme fest.

Wir liefern Ihnen Testergebnisse für 404 Autokindersitze, die bis zu 850 Euro kosten. So viel Geld müssen Sie für gute Auto­kinder­sitze aber nicht ausgeben – die sind schon ab 40 Euro erhältlich. Der Vergleich lohnt sich auch aus einem anderen Grund: Zahlreiche Modelle in unserer Daten­bank sind mangelhaft, weil sie im Crashtest versagten oder Schad­stoffe enthielten.

Warum sich der Kinder­sitz-Test für Sie lohnt

  • Test­ergeb­nisse. Unsere Daten­bank enthält Bewertungen der Stiftung Warentest für 404 Autokindersitze, unter anderem von Britax Römer, Chicco, Cybex, Maxi-Cosi und Recaro. Und manche Sitze, die wir vor zehn oder mehr Jahren getestet haben, sind zum Teil noch unver­ändert im Handel. Wir fragen das einmal pro Jahr bei den Anbietern ab.
  • Der beste Sitz für Ihr Kind. Mithilfe unserer Filter Baby, Kleinkind und Kind finden Sie schnell den richtigen Sitz für Ihr Kind. Sie können die Test­ergeb­nisse zum Beispiel nach Qualitäts­urteilen filtern oder eine Preis­ober­grenze fest­legen.
  • Die passende Ausstattung. Über Filter in unserer Daten­bank können Sie die 404 Auto­kinder­sitze im Test auch nach der gewünschten Ausstattung filtern: Isofix, Reboarder, All-in-One-Sitz. Das ist einfacher, als auf verschiedenen Anbieter-Websites den Über­blick zu behalten.
  • Heft­artikel als PDF. Nach dem Frei­schalten erhalten Sie Zugriff auf die Testbe­richte zu allen Autokindersitz-Tests aus der Zeitschrift test seit 2015.

Auto­kinder­sitze im Test Testergebnisse für 404 Autokindersitze

Auto­kinder­sitze im Test: Sichere Sitze für alle Alters­klassen

Im Geschäft finden Sie Auto­kinder­sitze, die unterschiedliche Prüfnormen erfüllen: Kinder­sitze nach der i-Size-Norm sind mit UN ECE R129 gekenn­zeichnet und nach Körpergröße klassifiziert. Auch das ältere Prüfsiegel UN ECE R44 kann Ihnen noch begegnen. Hier werden Kinder­sitze nach Gewicht einge­teilt.

Die Stiftung Warentest macht es Ihnen einfacher: Die 404 Autokindersitze in unserer Testdatenbank haben wir in drei einfache Gruppen aufgeteilt: Babyschalen, Sitze für Kleinkinder und Autokindersitze für größere Kinder. Viele mitwachsende Kinder­sitze im Test passen für mehrere Lebens­phasen.

Tipp: Schon vor dem Frei­schalten können Sie sich ansehen, welche Kindersitze wir geprüft haben und diese nach gewünschten Merkmalen filtern.

Isofix-Kinder­sitze: Sie schützen vor Fehlbedienung

Beliebt sind Autokindersitze mit Isofix. Die Rück­bänke vieler neuerer Autos haben zwei Gurt­schlösser, in die sich die Isofix-Bügel des Kinder­sitzes einrasten lassen. Ist Ihr Fahr­zeug mit Isofix ausgestattet, sollten Sie einen Autokindersitz mit Isofix wählen – das System beugt Fehlern beim Befestigen im Auto vor. Ist Ihr Pkw nicht mit dem System ausgerüstet, ist das aber nicht dramatisch: In unserer Test­daten­bank finden Sie auch empfehlens­werte Kindersitze, die mit dem Fahrzeuggurt fixiert werden.

Auto­kinder­sitz-Test im Video: Fliegende Sitze im Crashtest

Crashtests, Schad­stoffe und mehr. So aufwendig testen wir Auto­kinder­sitze.

Auto­kinder­sitze im Test Testergebnisse für 404 Autokindersitze

Den richtigen Auto­kinder­sitz kaufen – so gehen Sie vor

Wenn Sie einige Wunsch­kandidaten unter den 404 Modellen in unserer Kindersitz-Tabelle gefunden haben, sollten Sie die Websites der Anbieter aufsuchen. Dort finden Sie Listen mit Auto­modellen, die für die Sitze geeignet sind. Haben Sie einen sicheren Sitz gefunden, der zu Ihrem Fahr­zeug passt, sollten Sie mit Kind und Fahr­zeug einen Händler aufsuchen, der den Sitz führt.

Kind und Sitz müssen zusammenpassen, deshalb sollte Ihr Kind ausführ­lich Probe sitzen. Und bauen Sie den Sitz ins eigene Auto ein. Dann fallen schnell Probleme auf, wie zu kurze Gurte oder mangelnder Platz zum Einbauen. Manche Sitze sind so breit, dass auf der Rück­bank nur zwei Sitze neben­einander passen. Für eine dritte Person bleibt kein Platz mehr.

Tipp: Haben Sie einen Sitz gekauft, ist es wichtig, ihn korrekt zu benutzen – sonst schützt er nicht richtig. Wir erläutern, worauf Sie beim Montieren und Anschnallen von Babyschalen und Sitzen achten sollten.

So prüft die Stiftung Warentest Auto­kinder­sitze

Herz­stück des Auto­kinder­sitz-Tests ist der Crashtest. Auf einem Schlitten und mit Prüfdummys unter­suchen wir, ob die Sitze Kinder bei einem Front- und Seiten­aufprall gut schützen.

Auch unsere Hand­habungs­prüfungen sind wichtig. Denn ein guter, aber falsch einge­bauter Sitz bietet kaum Schutz. Deshalb prüfen Probanden, ob sich die Sitze im Auto einfach befestigen und Kinder leicht anschnallen lassen.

Die Stiftung Warentest untersucht die Kinder­sitze und Babyschalen im Test auch auf Schad­stoffe, mit denen die Kleinen in Berührung kommen können. Im Labor fahnden wir unter anderem nach poly­zyklischen aromatischen Kohlen­wasser­stoffen, von denen einige gesundheitlich bedenk­lich sind, nach problematischen Phthalat-Weichmachern und verbotenen Flamm­schutz­mitteln. Die meisten Sitze sind sauber. Und doch werden wir immer wieder fündig. Hier beschreiben wir im Detail, wie die Stiftung Warentest Autokindersitze prüft.

Kindersitz gebraucht kaufen Kommt ein Gebrauchtkauf beim Kindersitz für Sie infrage?

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Einen Kinder­sitz gebraucht zu kaufen, spart Geld und Ressourcen. Aber kann man das bedenkenlos machen?

Wir empfehlen: Kaufen Sie nur gebrauchte Auto­kinder­sitze, bei denen Sie absolut sicher sind, dass sie noch keinen Unfall über­stehen mussten. So grenzt sich das Angebot in der Regel schon auf Sitze aus dem unmittel­baren Verwandten- und Bekann­tenkreis ein.

Prüfen Sie außerdem, dass der Sitz die maximal empfohlene Gebrauchs­zeit nicht bereits über­schritten hat – die steht oft in der Gebrauchs­anleitung. Diese sollte in jedem Fall vorhanden sein, genauso wie sämtliche Gurte und Polster.

Wer nicht viel Geld ausgeben kann oder möchte, muss übrigens nicht gebraucht kaufen. In unserer Test­daten­bank finden Sie gute Babyschalen ab rund 50 Euro, gute Kleinkindersitze ab rund 150 Euro und gute Kindersitze ab rund 40 Euro.

Auto­kinder­sitze im Test Testergebnisse für 404 Autokindersitze

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Profilbild Stiftung_Warentest am 08.11.2022 um 13:08 Uhr
Aktuell kein Heftartikel als PDF

@Christian_1980: Aufgrund der Weiterentwicklung der Sitze und den gesetzlichen Veränderungen, passen wir unser Prüfprogramm regelmäßig an. Die Prüfungen aus früheren Jahre weichen in einzelnen Punkten vom aktuellen Testverfahren ab. Die Testergebnisse lassen sich deswegen nicht 100 Prozent 1:1 vergleichen. Angaben zum Prüfprogramm finden Sie unter „So haben wir getestet“.
Aufgrund der wenigen Testmodelle wird es in der nächsten test Ausgabe 12/2022 nur eine kleine Tabelle geben, jedoch keinen ausführlichen Heftartikel zum Herunterladen.
Man kann sich aus den aktuell getesteten Modellen seine eigene Tabelle erstellen.

Christian_1980 am 08.11.2022 um 11:47 Uhr
Aktueller Heftartikel als PDF?

Hallo,
danke für die Antworten.
Einige Sitze wurden am 25.10.2022 getestet.
Der Heftartikel ist vom 06/2022.
Wird es einen neuen Heftartikel mit dem Fenster "unser Rat" geben?
Habe ich es richtig verstanden, dass die Test Kriterien der Zeitraume unterschiedlich sind?
- ab Ok­to­ber 2022 (nach nur 1/2 Jahr Test Kriterien erneut geändert?)
- ab Mai 2022 (nach 2 Jahre gleiche gleiche Test Kriterien)
- ab Mai 2020
Danke und schönen Tag
Gruß
Christian

Profilbild Stiftung_Warentest am 08.11.2022 um 09:11 Uhr
Filtermöglichkeit und Darstellung der Tabelle

@Christian_1980: Die von Ihnen gewünschte Filtermöglichkeit gibt es nicht. In einer Produktgruppe werden Ihnen die Ergebnisse nach dem jeweilig gültigen Prüfprogramm gefiltert dargestellt. Sie können dann auswählen und sich Ihre eigene Ergebnisstabelle anzeigen lassen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 08.11.2022 um 08:58 Uhr
Maxi-Cosi CabrioFix i-Size mit/ohne Basis

@Christian_1980: für die leicht abweichende Note bei der Ergonomie ist der erhöhte Platzbedarf durch die Basis ausschlaggebend. Die Ergonomie für das Kind ist bei einer identischen Schale meist gleich. Aber auch hier könnte es Unterschiede geben, wenn zum Beispiel die Basis eine steilere oder flachere Stellung der Babyschale vorgibt, als wenn die Babyschale direkt auf dem Autositz steht.
Bei der Unfallsicherheit kann es bei Sitzen mit und ohne Basis durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Tendenziell schneiden hier die Kombinationen mit Isofix-Basis besser ab, aber eben auch nicht immer. Einer der größten Vorteile ist die meist leichte Fixierung der Babyschale auf einer Basis, was im Gegensatz zum Anschnallen der Schale mit dem Autogurt, zu weniger Fehlbefestigungen führt. Im konkreten Fall schnitt die Babyschale allein im Seitencrash etwas besser ab als die Kombination.

Christian_1980 am 07.11.2022 um 23:15 Uhr
Maxi-Cosi CabrioFix i-Size mit/ohne Basis

Hallo,
Ist es wirklich so, wie kann es sein, dass
Maxi-Cosi: CabrioFix i-Size + CabrioFix i-Size Base
Schlechter in:
- Unfallsicherheit (1.5 vs. 1.3)
- Ergonomie (1.8 vs. 1.6)
Ist als der gleiche Sitz ohne Basis (Maxi-Cosi: CabrioFix i-Size)?
Hätte gedacht dass die Sicherheit mit Basis mindestens genau so gut ist.
Die Ergonomie vom Kind müsste doch gleich sein, ist ja der gleiche Sitz.
Oder liegt hier ein Missverständnis vor?
Im Artikel steht das die befestigen mit i-size/isofix "oft" sicherer ist "i-Size-Sitze: Oft teurer, oft auch besser"
Gruß
Christian