Depot­kosten Test

Viele Anleger verschenken regel­mäßig viel Geld, weil sie sich teure Wert­papierdepots leisten. Wir haben bei 37 Banken verglichen, was zwei Musterdepots pro Jahr kosten. Unser Test zeigt: Mit einem simplen Depot­wechsel können Sie jähr­lich 500 Euro und mehr sparen. Bei den preis­wertesten Onlinedepots ist die Verwahrung der Wert­papiere kostenlos. Zudem profitieren Anleger von nied­rigen Handels­kosten und zahlen weniger für Kauf und Verkauf von Aktien, Anleihen, Zertifikaten und Fonds.

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TestDepot­kosten07.02.2018
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Das bietet unser Test Depot­kosten

Tabelle. Unsere Tabelle zeigt die güns­tigsten Banken auf einen Blick. Sie enthält die Preise von 37 Banken und Onlinebrokern für ein mittel­großes Depot (28 000 Euro; 10 Positionen; 20 Orders pro Jahr; Ordergrößen 2 000 Euro und 6 000 Euro) und für ein großes Depot (96 000 Euro; 11 Positionen; 6 Orders pro Jahr; Ordergrößen 6 000 Euro und 12 000 Euro).

Das richtige Depot finden. Wir erklären für vier Anleger­typen, welches Depot für sie das richtige ist. Anleger erfahren, wie die unterschiedlichen Preismodelle funk­tionieren, welches für sie am güns­tigsten ist und wo ETF-Sparpläne besonders preis­wert sind.

Spar-Tipps. Allen Anlegern, die ihr Depot behalten wollen, geben wir Tipps, wie sie ohne großen Aufwand Geld sparen können.

Heft-PDF. Sie erhalten nach dem Frei­schalten zusätzlich Zugriff auf den letzten großen Test Depot­kosten aus Finanztest 12/2016 sowie einen Artikel aus test 01/2018 zum Thema.

Einfach ein Onlinedepot eröffnen

Antrag. Filial­kunden können bei ihrer Bank oder Sparkasse die Eröff­nung eines Onlinedepots beantragen. Wer Wert­papiere lieber bei Direkt­banken und -brokern lagern will, lädt das Formular zur Konto­eröff­nung von der Internetseite des gewählten Anbieters herunter und füllt es aus. Bevor es losgeht, muss das Institut nur noch die Identität des Neukunden prüfen, etwa per Postident.

Postident-Verfahren. Neukunden legen Personal­ausweis oder Reisepass sowie das Postident-Formular der Direkt­bank dem Mitarbeiter einer Post­filiale vor. Der bestätigt ihre Identität gegen­über dem Anbieter. Einige Tage später erhalten Kunden per Post alle Dokumente und Daten fürs Onlinedepot.

Videoident-Verfahren. Zunehmend bieten Broker und Banken neben dem Post- auch ein Video-ident-Verfahren an. Per Video­chat können sich Kunden von zu Hause aus legitimieren. Das dauert etwa zehn Minuten. Kunden brauchen dafür ihren Ausweis oder Reisepass, einen Computer oder Tablet-PC mit Webcam und Mikrofon oder ein Smartphone mit Video­funk­tion und eine Internet­verbindung.

So klappt der Depot­wechsel

Antrag. Sie stellen einen Antrag beim neuen Depotanbieter. Er kümmert sich um den Umzug Ihrer Wert­papiere. Wechseln Sie zu einer Direkt­bank, müssen Sie Ihre Identität bestätigen lassen, etwa per Postident-Verfahren.

Sperr­zeit. Beachten Sie, dass Sie in der Wechsel­phase oft über mehrere Tage oder gar Wochen hinweg keine Wert­papiere verkaufen können.

Fonds­bruch­teile. Bruch­teile an Investmentfonds lassen sich nicht ins neue Depot über­tragen. Geben Sie sie an die Fonds­gesell­schaft zurück. Ist das nicht möglich, beauftragen Sie die Depot­bank mit dem Verkauf.

Bestands­schutz. Prüfen Sie, ob der Kauf­zeit­punkt der Wert­papiere korrekt über­tragen wird. Bei Käufen vor dem 1. Januar 2009 müssen Sie keine Abgeltung­steuer auf Kurs­gewinne zahlen – auch nach dem Depot­wechsel. Für Fonds, die Sie vor 2009 ange­schafft haben, sind Kurs­gewinne, die ab 1. Januar 2018 erzielt werden, bis zu 100 000 Euro pro Person steuerfrei.

Verlust­über­trag. Verluste aus Börsen­geschäften lassen sich mit künftigen Gewinnen verrechnen. Das spart Abgeltung­steuer. Um davon zu profitieren, müssen Sie bei der alten Bank einen Verlust­über­trag beantragen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 6. Februar 2018 gepostet wurden, beziehen sich noch auf eine ältere Unter­suchung.

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