Depot­kosten Test

Mit einem simplen Wechsel ihres Wert­papierdepots können Anleger oft mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Das zeigt unser Test von 30 Banken und Sparkassen. Anhand von drei Modell­depots haben wir untersucht, was Anleger jähr­lich für den Kauf und die Verwahrung von Wert­papieren zahlen. Bei vielen Direkt­banken ist die Verwahrung sogar kostenlos. Zudem profitieren Anleger von nied­rigen Handels­kosten und zahlen weniger für den Kauf und Verkauf von Wert­papieren und ETF. Vor allem für junge Leute sind lang­fristig ausgerichtete ETF-Sparpläne interes­sant. In unserem Test erfahren sie, wo es solche Sparpläne besonders günstig gibt.

Kompletten Artikel freischalten

TestDepot­kosten03.12.2018
Sie erhalten den kompletten Artikel.

Das bietet unser Test Depot­gebühren

Tabelle Depot­banken. Unsere Tabelle zeigt die güns­tigsten Banken auf einen Blick. Sie enthält die Preise von 30 Banken und Onlinebrokern für ein großes Depot (150 000 Euro; 20 Positionen; sechs Orders pro Jahr; Ordergrößen 5 000 Euro und 10 000 Euro), ein mitt­leres Depot (50 000 Euro; 16 Positionen; 16 Orders pro Jahr; Ordergrößen 2 000 Euro und 5 000 Euro) und ein kleines Depot (20 000 Euro, zwei Positionen, zwei Orders pro Jahr, Ordergröße 2 000 Euro).

Tabelle ETF-Sparpläne. Wir nennen die jähr­lichen und prozentualen Sparplan­kosten für Monats­raten von 50, 200 und 500 Euro, zeigen das Angebot an Sparplänen auf globale Aktien-ETF und sagen, wie viele sparplan­fähige und zurzeit sogar kostenfreie ETF es bei den einzelnen Banken gibt.

Das richtige Depot finden. Wir erklären für verschiedene Anleger­typen, welches Depot für sie das richtige ist. Anleger erfahren, wie die unterschiedlichen Preismodelle funk­tionieren, welches für sie am güns­tigsten ist und bei welchen Banken sie ETF-Sparpläne abschließen können.

Spar-Tipps. Allen Anlegern, die ihr Depot behalten wollen, geben wir Tipps, wie sie ohne großen Aufwand Geld sparen können.

Heft-PDF. Sie erhalten nach dem Frei­schalten zusätzlich Zugriff auf den letzten großen Test Depot­kosten aus Finanztest 12/2018.

Einfach ein Onlinedepot eröffnen

Antrag. Filial­kunden können bei ihrer Bank oder Sparkasse die Eröff­nung eines Onlinedepots beantragen. Wer Wert­papiere lieber bei Direkt­banken und -brokern lagern will, lädt das Formular zur Konto­eröff­nung von der Internetseite des gewählten Anbieters herunter und füllt es aus. Bevor es losgeht, muss das Institut nur noch die Identität des Neukunden prüfen, etwa per Postident.

Postident-Verfahren. Neukunden legen Personal­ausweis oder Reisepass sowie das Postident-Formular der Direkt­bank dem Mitarbeiter einer Post­filiale vor. Der bestätigt ihre Identität gegen­über dem Anbieter. Einige Tage später erhalten Kunden per Post alle Dokumente und Daten fürs Onlinedepot.

Videoident-Verfahren. Zunehmend bieten Broker und Banken neben dem Post- auch ein Video-ident-Verfahren an. Per Video­chat können sich Kunden von zu Hause aus legitimieren. Das dauert etwa zehn Minuten. Kunden brauchen dafür ihren Ausweis oder Reisepass, einen Computer oder Tablet-PC mit Webcam und Mikrofon oder ein Smartphone mit Video­funk­tion und eine Internet­verbindung.

So klappt der Depot­wechsel

Antrag. Sie stellen einen Antrag beim neuen Depotanbieter. Er kümmert sich um den Umzug Ihrer Wert­papiere. Wechseln Sie zu einer Direkt­bank, müssen Sie Ihre Identität bestätigen lassen, etwa per Postident-Verfahren.

Sperr­zeit. Beachten Sie, dass Sie in der Wechsel­phase oft über mehrere Tage oder gar Wochen hinweg keine Wert­papiere verkaufen können.

Fonds­bruch­teile. Bruch­teile an Investmentfonds lassen sich nicht ins neue Depot über­tragen. Geben Sie sie an die Fonds­gesell­schaft zurück. Ist das nicht möglich, beauftragen Sie die Depot­bank mit dem Verkauf.

Bestands­schutz. Prüfen Sie, ob der Kauf­zeit­punkt der Wert­papiere korrekt über­tragen wird. Bei Käufen vor dem 1. Januar 2009 müssen Sie keine Abgeltung­steuer auf Kurs­gewinne zahlen – auch nach dem Depot­wechsel. Für Fonds, die Sie vor 2009 ange­schafft haben, sind Kurs­gewinne, die ab 1. Januar 2018 erzielt werden, bis zu 100 000 Euro pro Person steuerfrei.

Verlust­über­trag. Verluste aus Börsen­geschäften lassen sich mit künftigen Gewinnen verrechnen. Das spart Abgeltung­steuer. Um davon zu profitieren, müssen Sie bei der alten Bank einen Verlust­über­trag beantragen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 13. November 2018 gepostet wurden, beziehen sich noch auf eine ältere Unter­suchung.

Jetzt freischalten

TestDepot­kosten03.12.2018
4,00 €
Sie erhalten den kompletten Artikel.

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,00 € pro Monat oder 50,00 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 6 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 221 Nutzer finden das hilfreich.