Brutto-Netto-Rechner So viel Netto bleibt übrig

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Brutto-Netto-Rechner - So viel Netto bleibt übrig
Brutto-Netto-Rechner. Mit wenigen Klicks erfahren Sie, wie hoch Ihr Netto­gehalt nach Abgaben ist. © Adobe Stock / Thomas Malyska

Was bleibt vom Brutto­gehalt übrig? Wie viel Lohn­steuer und Sozial­abgaben zahle ich? Mit unserem Gehalts­rechner ermitteln Sie Ihr Netto für 2023 und für vergangene Jahre.

Wie viel bleibt nach Steuern von meinem Gehalt?

2023 bringt wieder viele Steuer­erleichterungen. Die sollen vor allem die massiv steigenden Energiekosten und Lebens­mittel­preise und die damit einhergehende hohe Inflation abfedern. Dafür wird auch der Steuer­tarif angepasst. Sie wollen jetzt schon wissen, was das konkret für Ihr Netto ab Januar 2023 heißt? Wir haben unseren Gehalts­rechner angepasst. Mit ihm können Sie jetzt schon Ihr neues Netto 2023 ausrechnen.

Ob Bewerbungs­verfahren oder Jahres­gespräch: Der neue Job verspricht ein gutes Gehalt. Der Chef stellt eine Gehalts­erhöhung oder eine Bonuszahlung in Aussicht? Doch wie viel Geld bleibt netto davon tatsäch­lich übrig? Mit unserem Brutto-Netto-Rechner (siehe unten) lässt sich ganz einfach die Mehr­belastung durch Steuern und Sozial­abgaben für zusätzliches Einkommen ablesen.

Gehalts­rechner – inklusive Steuer­änderungen 2023

Unser Rechner berück­sichtigt die neuesten Steuer­regeln – vorbehaltlich weiterer Änderungen im Gesetz­gebungs­verfahren – , die zum 1. Januar 2023 gelten. Berück­sichtigt sind unter anderem:

  • neue Formel zur Berechnung der Einkommensteuer,
  • Erhöhung des steuerfreien Grund­frei­betrags von 10 347 auf 10 632 Euro,
  • neuer Arbeitnehmerpausch­betrag von 1 200 Euro,
  • höhere Kinder­frei­beträge,
  • voller Abzug der Beiträge zur Alters­vorsorge,
  • alle Anpassungen beim Solidaritäts­zuschlag und bei den Beitrags­bemessungs­grenzen in der Sozial­versicherung,
  • die Anhebung des durch­schnitt­lichen Zusatz­beitrags zur gesetzlichen Kranken­versicherung auf 1,6 Prozent und
  • die Anhebung des Beitrags­satzes in der Arbeits­losen­versicherung auf 2,6 Prozent.

Tipp: Wollen Sie wissen, wie zusätzliche Ausgaben Ihr zu versteuerndes Jahres­einkommen senken und welche Steuerersparnis das im Jahr bringt, nutzen Sie dafür unseren Steuersparrechner. Wert­volle Steu­erspartipps und Anleitungen zum Ausfüllen der Steuererklärung finden Sie in unserem Finanztest-Spezial Steuern.

Brutto-Netto-Rechner: So ermitteln Sie Ihr Netto

Welches Netto­gehalt nach Steuern und Sozial­abgaben konkret raus­kommt, berechnen Sie mit unserem Gehalts­rechner. Wählen Sie einfach, ob Sie das Netto­gehalt für den Monat oder das Jahr berechnen wollen. Tragen Sie Ihren Brutto­lohn ein, wählen Sie Steuerklasse, Bundes­land und Krankenkasse. Falls Sie Kinder haben, geben Sie mögliche Kinder­frei­beträge an. Geben Sie zusätzliche Frei­beträge an. Wenn Sie außerdem Einkünfte aus einem Zweitjob mit Lohn­steuerklasse VI haben, geben Sie den Verdienst als Hinzurechnungs­betrag an.

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Weniger Steuern und Sozial­abgaben

Auf die Höhe der Steuer wirkt sich bei Ehepart­nern und einge­tragenen Lebens­part­nern auch die Kombination der Steuerklassen auf das Netto­gehalt aus. Haben Sie als Paar bisher beide die Steuerklasse IV? Dann kann es lohnen, in Steuerklasse III/V zu wechseln, wenn ein Partner 60 Prozent oder mehr des gemein­samen Lohns verdient. Der Partner mit dem höheren Verdienst nimmt dann die Steuerklasse III, der andere die Steuerklasse V. Zudem spielt steuerlich die Zahl der Kinder­frei­beträge eine Rolle. Allein­erziehende sollten die Steuerklasse II beantragen, damit sich gleich bei der Lohn­steuer der spezielle Entlastungs­betrag auswirkt (Details in unserem Special Steuerklasse wechseln).

Geld­werte Vorteile und zusätzliche Frei­beträge

Abgaben sparen auch geld­werte Vorteile vom Arbeit­geber, wenn der Chef etwa das Jobti­cket oder Kita­gebühren spendiert. Auch zusätzliche Frei­beträge zum Beispiel für hohe Werbungskosten, für haushaltsnahe Dienstleistungen oder für einen Behindertenpausch­betrag senken die monatliche Lohn­steuer und erhöhen das Netto­gehalt. Pausch­beträge, die für Arbeitnehmer fest­stehen – wie die seit dem Steuer­jahr 2022 erhöhte Werbungs­kostenpauschale von 1 200 Euro oder der Grund­frei­betrag werden auto­matisch beim Lohn­steuer­abzug berück­sichtigt.

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14 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

halsbandschnaepper am 28.10.2022 um 09:57 Uhr
Warum nicht optional ohne Alterentlasstung?

Viele betrifft diese Altersentlastung gar, trotzdem muss z.B. ein 20jähriger sein Geburtsdatum eingeben. Da müsste es zumindest einen Haken geben dass man das nicht braucht.

Profilbild Stiftung_Warentest am 18.10.2022 um 16:18 Uhr
Abfrage des Geburtsjahrs

@alle: Ja, die Angabe der Geburtsjahrs ist nötig, um gegebenenfalls den Altersentlastungsbetrag bei der Berechnung der Lohnsteuer zu berücksichtigen.
Die Stiftung Warentest speichert die von Ihnen eingegebenen Daten nicht.

cctfer am 18.10.2022 um 15:08 Uhr
@halsbandschnaepper / Geburtsjahr

Ich fände es zwar auch schön, wenn test.de da präventiv eine Infobox zu hätte, empfehle Ihnen allerdings, sich zukünftig zu informieren, bevor man Verleumdungen kundgibt. Ohne die Angabe des Geburtsjahres kann der zusätzliche Altersentlastungsfreibetrag nicht berechnet werden.

halsbandschnaepper am 18.10.2022 um 13:33 Uhr
Geburtsjahr?

Seit wann braucht man das Geburtsjahr um den Nettolohn zu berechnen? Will da jemand fleißig Daten sammeln?

jürgen79 am 17.10.2022 um 14:51 Uhr
Entschuldigung

Nehme alles zurück - war wohl ein Eingabefehler meinerseits.
Finanztest kann man eben vertrauen!