Boden­staubsauger mit Kabel oder Akkus­auger? Wir sagen, welches Gerät sich im Zweikampf der Systeme für welchen Haushalt lohnt.

Hier finden Sie Test­ergeb­nisse für Boden­staubsauger mit Staubbox oder Beutel und Akkus­auger ohne lästiges Kabel. Neu im Staubsauger-Test der Stiftung Warentest: 10 Akku-Staubsauger und 15 Bodenstaubsauger. Erst­mals schnitten im Test­jahr­gang 2020 drei Akku-Staubsauger gut ab, dazu machten acht Bodens­auger ihre Sache gut. Die Daten­bank enthält Test­ergeb­nisse, Preise und Ausstattung von 131 Staubsaugern, davon aktuell 58 lieferbar. Mit dabei sind Geräte von Vorwerk, Philips, Dyson oder Bosch.

Akku­staubsauger: Im Test 2020 erst­mals drei gute

Seit 2016 prüft die Stiftung Warentest regel­mäßig auch kabellose Hand­staubsauger – auch bekannt als Akkus­auger oder Stiels­auger. Bisher hatte es noch keiner dieser kabellosen Sauger geschafft, ein gutes Qualitäts­urteil zu erzielen. Das hat sich nun im aktuellen Test Akkusauger 2020 geändert: Drei der zehn getesteten Geräte saugen gut und bekamen auch eine gute Gesamt­note. Trotzdem weist jeder der getesteten Sauger in einzelnen Saug­disziplinen Schwächen auf. Die Wahl des am besten für den eigenen Bedarf geeigneten Staubsaugers klappt daher am einfachsten mit der großen Daten­bank Test­ergeb­nisse Staubsauger der Stiftung Warentest.

Boden­staubsauger: Acht saugen gut

Auch 15 Bodenstaubsauger mit Kabel hat die Stiftung Warentest 2020 frisch getestet – darunter Modelle mit und ohne Beutel. Zu zwei der aktuell getesteten Bodens­augern finden Sie Test­ergeb­nisse sowohl mit als auch ohne Elektrobürste. Insgesamt verfügen drei der getesteten Boden­staubsauger über eine Elektrobürste. Einer davon hält, was sein Hersteller verspricht: Er schafft es, Fasern und Tier­haare zu entfernen – auch von Pols­tern und in Ritzen.

Akkus­auger − eine gute Alternative zu Kabel­staubsaugern?

Akku-Staubsauger sind hand­lich und liegen im Trend. Und manche der Geräte im Test können bei der Saug­leistung mitt­lerweile mit Boden­staubsaugern mithalten. Größter Unterschied zwischen Akku-Geräten und kabel­gebundenen: Bei voller Leistung machen die Akkus schnell schlapp. Die Mehr­zahl der Modelle im Akku­sauger-Test hielt bei voller Leistung nur etwa eine Viertel­stunde durch. Der Maxim­umwert liegt hier bei knapp einer halben Stunde. Ein Sauger wird mit einem Ersatz­akku geliefert, was die Zeit durch einen Akkutausch auf gut eine halbe Stunde erweitert. Weiterer Schwach­punkt der Akkus­auger: Sie sind tendenziell deutlich lauter als Boden­staubsauger. Die Bewertung der Laut­stärke finden Sie übrigens unter dem Urteil „Umwelt­eigenschaften“.

Tipps: Akkus­auger oder Boden­staubsauger? Wenn Sie noch eine Entscheidungs­hilfe benötigen – wir haben Ihnen die Vor- und Nachteile der Akku-Staubsauger zusammengefasst Das leisten Akku-Staubsauger. Mit Beutel oder Box? Wenn Sie sich nicht sicher sind – wir haben wir Ihnen die Vor- und Nachteile von Boxen und Beuteln zusammengefasst.

Das bietet Ihnen die Daten­bank Staubsauger-Tests

Test­ergeb­nisse. Unsere Daten­bank Staubsauger im Test bietet Fotos, Preise, Test­ergeb­nisse und Ausstattungs­merkmale der 131 in den letzten Jahren getesteten Staubsauger – Boden­staubsauger und Akkus­auger. Meist reichen drei Filterklicks, um den passenden Staubsauger zu finden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie bequem als PDF speichern.

Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten des Tests auch Zugriff auf die Artikel aus unserer Zeit­schrift test zum Thema „Staubsauger“. Sie können sich die Testberichte im Originallayout als PDF herunter­laden.

Unboxing the Beutel – keine hygie­nische Angelegenheit

Das Leeren der Staubbox ist bei allen Staubsaugern eine unhygie­nische Angelegenheit. Dabei kann viel Staub durch die Gegend wirbeln, was vor allem für Allergiker quälend ist. Das gilt für neun Akku-Staubsauger im aktuellen Test und für fünf der zuletzt getesteten Boden­staubsauger.

Boden­staubsauger – gründlicher, nicht ganz so wendig

Im Zweifel mit mehr Saug­leistung, dafür schwerer zu verstauen – klassische Boden­staubsauger.

Sauger­typ. Klassische Boden­staubsauger, aber auch Mehr­zweck- und Nass-Trocken-Sauger. Ihr Gehäuse mit Motor, Gebläse, Filter sowie Staubbeutel oder Staubbox fährt auf Rollen. Ein Schlauch verbindet Gehäuse mit Saug­rohr und Düse.

Vorteile. Wer staubsaugt, muss nur wenig Gewicht mit sich herum­tragen. Das Haupt­gewicht liegt auf dem Boden und der Aktions­radius ist groß.

Nachteil. Bleiben in engen Wohnungen oft hängen.

Eine Alternative bieten allenfalls Kompakt-Boden­staubsauger. Sie sind kleiner, leichter und wendiger, manche haben einen Schultergurt. Das erleichtert das Saugen von Treppen­stufen.

Test­ergeb­nisse Bodenstaubsauger ohne Beutel
Test­ergeb­nisse Bodenstaubsauger mit Beutel

Hand­staubsauger mit Akku – flexibel, aber nicht so stark

Klein und hand­lich, dafür aber oft laut und schnell am Ende der Kraft – Akku­staubsauger.

Sauger­typ. Sie ziehen ihre Energie aus einem Akku. Es gibt sie auch als Kombimodell, bei denen der Akku-Kleinsauger zwischen Düse und Hand­griff einge­baut ist und sich zum Arbeiten heraus­nehmen lässt.

Vorteil. Hantieren mit dem Kabel entfällt. Bieten sich wegen der begrenzten Akku-Lauf­zeit meist als Zweitsauger für den schnellen Zwischen­durch-Putz an. Einige Akku-Staubsauger lassen sich zudem als Kleinsauger umbauen, etwa um den Auto­innenraum oder die Polster zu säubern.

Nachteil. Auch wenn die Geräte besser werden: Viele Akkus­auger reinigen immer noch deutlich schwächer als Boden­staubsauger. Manchen fehlt es an Saug­kraft, und häufig macht der Akku früh schlapp.

Alternative. Wer die Vorzüge der Hand­lich­keit genießen möchte und auch mal länger saugen will, kann zum Hand­staubsauger mit Kabel greifen (derzeit nicht im Test). Was hier allerdings viele beklagen: Der auto­matische Kabel­zug fehlt diesen hand­lichen Saugern.

Test­ergeb­nisse Alle Handstaubsauger mit Akku
Waren­kunde Weitere Informationen zu Akku-Saugern

Staubsauger mit Elektrobürste– für Fasern und Tier­haare

Groß, schwer - und effektiv. Rotierende Bürsten bearbeiten Teppiche tiefgründig.

Sauger­typ. Aktive Elektrobürsten sollen vor allem Teppiche gründlicher saugen als Stan­dard-Düsen. Eine – oft gewundene – Bürste dreht sich beim Saugen mit. Den Antrieb liefert ein Motor, das Drehen der Bürste treibt auch den Saug­kopf voran. Elektrobürsten sind eher selten. Einige Staubsauger setzen ausschließ­lich auf diese Technik, bei manchen ist sie optional erhältlich.

Vorteil. Beim Sauger mit Elektrobürste dringt die Bürste in die Teppichfasern und löst tief sitzenden Schmutz effektiv heraus. Die rotierende Bürste kann zudem das Saugen erleichtern. Die meisten Akku-Staubsauger nutzen ebenfalls Elektrobürsten.

Nachteil. Der Motor macht den Saug­kopf groß und schwer. Bodenstaubsauger mit Elektrobürste im jüngsten Test wiegen um die zehn Kilogramm. Die große Kraft kann außerdem ein Nachteil sein: Schauen Sie vor Gebrauch in die Bedienungs­anleitung. Auf Flokati und anderen Lang­haarteppichen kann die rotierende Bürste Fasern heraus­rupfen, unbe­handelte Fliesen und empfindliche Natur­steinböden können zerkratzen.

Zum Test Bodenstaubsauger mit Elektrobürste

Saugroboter – für Bequeme, aber mit weniger Saug­kraft

Super-entspannt für den Benutzer, dafür nicht so gründlich – Saugroboter.

Sauger­typ. Saugroboter mit aufladbarem Akku sind etwa pizza­tellergroß und flach. Unterstützt von rotierenden Bürsten kehren sie Krümel und Staub durch einen Schlitz in ihre Staubbox. Viele Modelle sind mit Sensoren ausgestattet, einige zusätzlich mit Kamera oder Laser­technologie. Es sind auch Kombigeräte auf dem Markt, die saugen und wischen – sowie reine Wischroboter. Auch solche Roboter testet die Stiftung Warentest regel­mäßig.

Vorteil. Einmal gestartet, saugen Saugroboter durch die Räume und entfernen, täglich einge­setzt, vor allem Grob­schmutz recht erfolg­reich. Vor Hinder­nissen drehen sie meist um und suchen sich einen anderen Weg. Geht dem Akku der Saft aus, finden tech­nisch fort­geschrittene Geräte selbst­ständig die Lade­station und docken zum Tanken an.

Nachteil. Saugroboter können bisher nicht mit der Saug­kraft eines Boden­staubsaugers mithalten. Auf Teppich entfernen sie Staub nur oberflächlich. Das Leeren der Staubbox sowie Säubern von Filter und Bürsten ist unhygie­nisch.

Zum Test Saugroboter

Kleinst­aubs­auger mit Akku – für kleine Verschmut­zungen

Für die schnelle Auto­reinigung prima, aber auch schnell wieder am Ladegerät – Kleinsauger.

Sauger­typ. Kleinst­aubs­auger mit aufladbaren Akkus sind fürs schnelle Saugen zwischen­durch gedacht – im Auto oder im Haushalt. Krümel, Tier­haare oder Katzen­streu lassen sich in geringen Mengen problemlos beseitigen. Einige Modelle schaffen auch Flüssig­keiten. Kleinst­aubs­auger gibt es mit Staubbox oder mit Staubbox und Dauer­filter. Viele Geräte arbeiten höchs­tens 10, manche gut 20 Minuten am Stück. Danach müssen sie auf ihre Lade­station. Wer will, kann die Station an der Wand befestigen.

Vorteil. Ein Kleinst­aubs­auger ist leicht, schnell zur Hand und vielseitig einsetz­bar. Störende Kabel fehlen.

Nachteil. Abhängig vom Modell können die Akku­lauf­zeiten knapp sowie Leeren und Säubern des Geräts unhygie­nisch sein.

Alternative. Einige Akku-Staubsauger können zum Kleinsauger umge­baut werden.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand beziehen.

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TestStaubsauger im Test29.07.2020
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