Staubsauger im Test Test

Ob Boden­staubsauger oder Hand­staubsauger mit und ohne Akku – hier finden Sie das richtige Modell. Neu im großen Staubsauger-Test der Stiftung Warentest sind jetzt 20 weitere Bodenstaubsauger, darunter viele Sauger, die saubere Arbeit leisten. Ob Miele, Dyson oder Bosch – hier finden Sie Test­ergeb­nisse, Preise, Fotos und Ausstattung von 98 Staubsaugern. Davon sind aktuell 46 lieferbar. Wichtig für Tier­besitzer: Wir prüfen jetzt auch, wie gut die Staubsauger Tier­haare entfernen.

Boden­staubsauger für die große Reinigung

Im jüngsten Test­durch­gang haben sich die Tester der Stiftung Warentest weitere 20 Boden­staubsauger vorgenommen, 11 mit Beutel und 9 mit einer Staubbox. Grund­sätzliche Unterschiede in der Qualität gibt es nicht. Das Leeren der Staubbox ist aber nach wie vor bei allen Modellen eine unhygie­nische Angelegenheit. Knapp die Hälfte der zuletzt getesteten Bodenstaubsauger schneidet im Test gut ab – und das bei Preisen ab 130 Euro. Ob man sich für einen Staubsauger mit oder ohne Beutel entscheidet, ist letzt­lich Geschmack­sache. Für die große Reinigung von Haus und Wohnung sind Boden­staubsauger nach wie vor bestens geeignet.

Tipp für Allergiker: Schauen Sie in der Test­tabelle in der Filter­leiste nach den Modellen, die das beste Staubrück­halte­vermögen bieten.

Akkus­auger oder Boden­staubsauger?

Boden­staubsauger sind zwar weniger flexibel als Akkus­auger. Dafür geht ihnen nicht so schnell die Puste aus wie den kabellosen Saugern. Von den Akkugeräten schaffte zuletzt nur ein Sauger beim Saugen die Testnote Gut. Er kostet aber fast 400 Euro (Stand 5/2018). Käufern muss klar sein: Viele Akkus­auger lassen jede Menge Staub im Teppichboden zurück. Gute Boden­staubsauger mit Staubbox holen bis zu 88 Prozent des Test-Staubs aus dem Teppich. Der schwächste Akkus­auger des letzten Test-Durch­gangs schaffte nur 22 Prozent – und das bei optimalen Bedingungen, mit einer leeren Staubbox und maximaler Leistung. Die gute Nach­richt: Es schwächeln nicht alle Akkus­auger so krass. Der Akkus­auger mit der besten Staub­aufnahme im jüngsten Test schafft 86 Prozent des in den Prüfteppich einge­brachten Staubs.

Tipp: Viele Akkus­auger lassen sich mit wenigen Hand­griffen auch zu einem handlichen Kleinsauger umbauen.

Das bietet Ihnen die Daten­bank Staubsauger-Tests

Test­ergeb­nisse. Unsere Daten­bank bietet Fotos, Preise, Test­ergeb­nisse und Ausstattungs­merkmale aller in den letzten Jahren getesteten Staubsauger – darunter die 20 neu getesteten Boden­staubsauger und 10 Akkus­auger. Meist reichen drei Filterklicks, um den passenden Staubsauger zu finden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie bequem als PDF speichern.

Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank auch Zugriff auf die Artikel aus unserer Zeit­schrift test zum Thema „Staubsauger“. Sie können sich die Testbe­richte im Originallayout als PDF herunter­laden.

Saugroboter. Sie möchten einen auto­matischen Staubsauger für sich arbeiten lassen? Wir haben auch Staubsaugroboter getestet Test Saugroboter.

So testet die Stiftung Warentest Staubsauger

So gut schaffen die Staubsauger Tier­haare

Hunde und Katzen verlieren viele Haare. Erst­mals hat die Stiftung Warentest geprüft, wie gut die Bodens­auger damit zurecht kommen. Das Ergebnis enttäuscht ein wenig: Die Kandidaten saugen die Härchen bestenfalls befriedigend auf, oft schlechter. Die meisten der im Februar geprüften Akkus­auger waren bei Tier­haaren ebenfalls keine Hilfe – bis auf zwei Modelle, die mit einer Elektrodüse samt rotierender Bürste ausgestattet sind. Eine solche Bürste fehlt den getesteten Boden­staubsaugern.

Boden­staubsauger – gründlicher, nicht ganz so wendig

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  • Sauger­typ. Klassische Boden­staubsauger, aber auch Mehr­zweck- und Nass-Trocken-Sauger. Ihr Gehäuse mit Motor, Gebläse, Filter sowie Staubbeutel oder Staubbox fährt auf Rollen. Ein Schlauch verbindet Gehäuse mit Saug­rohr und Düse.
  • Vorteile. Wer staubsaugt, muss nur wenig Gewicht mit sich herum­tragen. Das Haupt­gewicht liegt auf dem Boden und der Aktions­radius ist groß.
  • Nachteil. Bleiben in engen Wohnungen oft hängen. Eine Alternative bieten allenfalls Kompakt-Boden­staubsauger. Sie sind kleiner, leichter und wendiger, manche haben einen Schultergurt. Das erleichtert das Saugen von Treppen­stufen.
  • Daten­bank Bodenstaubsauger ohne Beutel
  • Daten­bank Bodenstaubsauger mit Beutel

Hand­staubsauger mit Kabel – braucht wenig Stauraum

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  • Sauger­typ. Wer einen Hand­staubsauger besitzt, spürt sein Gewicht beim Saugen in der Hand. Gehäuse mit Motor, Gebläse, Filter und Staubbeutel oder Staubbox ist am Saug­rohr befestigt. Ober­halb des Gehäuses führt das Rohr zum Griff, unter­halb zur Düse.
  • Vorteile. Wendig, deshalb vor allem in kleinen und eng möblierten Wohnungen praktisch. Brauchen wenig Platz, passen in fast jeden Schrank.
  • Nachteile. Unter nied­rigen Möbel kommen sie oft nicht weit oder sie müssen erst umge­baut werden – mit einem Verlängerungs­rohr. Was viele beklagen: Der auto­matische Kabel­zug fehlt.
  • Daten­bank Alle Handstaubsauger mit Kabel

Hand­staubsauger mit Akku – flexibel, aber nicht so stark

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  • Sauger­typ. Sehen aus wie klassische Hand­staubsauger, ziehen ihre Energie aber aus einem Akku. Es gibt sie auch als Kombimodell, bei denen der Akku-Kleinsauger zwischen Düse und Hand­griff einge­baut ist und sich zum Arbeiten heraus­nehmen lässt.
  • Vorteil. Hantieren mit dem Kabel entfällt. Bieten sich als Zweitsauger für den schnellen Zwischen­durch-Putz an. Einige Akku-Staubsauger lassen sich als Kleinsauger umbauen, etwa um den Auto­innenraum oder die Polster zu säubern.
  • Nachteil. Die meisten Akkus­auger reinigen deutlich schwächer als klassische Staubsauger. Es fehlt oft an Saug­kraft oder der Akku macht früh schlapp. Auch das Staubrück­halte­vermögen ist in der Regel schlecht – unerfreulich vor allem für Hausstaubal­lergiker.
  • Daten­bank Alle Handstaubsauger mit Akku

Saugroboter – für Bequeme, aber mit weniger Saug­kraft

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  • Sauger­typ. Saugroboter mit aufladbarem Akku sind etwa pizza­tellergroß und flach. Unterstützt von rotierenden Bürsten kehren sie Krümel und Staub durch einen Schlitz in ihre Staubbox. Viele Modelle sind mit Sensoren ausgestattet, einige zusätzlich mit Kamera oder Laser­technologie.
  • Vorteil. Einmal gestartet, saugen Saugroboter selbst­ständig durch die Räume und entfernen, täglich einge­setzt, vor allem Grob­schmutz recht erfolg­reich. Vor unüber­wind­baren Hinder­nissen drehen sie meist um und suchen sich einen anderen Weg. Geht dem Akku in der Zwischen­zeit der Saft aus, finden tech­nisch fort­geschrittene Geräte selbst­ständig die Lade­station und docken dort zum Tanken an.
  • Nachteil. Saugroboter können bisher nicht mit der Saug­kraft eines Boden­staubsaugers mithalten. Auf Teppich entfernen sie Staub nur oberflächlich. Das Leeren der Staubbox sowie Säubern von Filter und Bürsten ist unhygie­nisch.
  • Zum Test Saugroboter

Kleinst­aubs­auger mit Akku – für kleine Verschmut­zungen

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  • Sauger­typ. Kleinst­aubs­auger mit aufladbaren Akkus sind fürs schnelle Saugen zwischen­durch gedacht – etwa im Auto oder im Haushalt. Krümel, Tier­haare oder Katzen­streu lassen sich in geringen Mengen problemlos beseitigen. Einige Modelle schaffen auch Flüssig­keiten. Kleinst­aubs­auger gibt es in vielen Ausführungen: mit Staubbox oder mit Staubbox und Dauer­filter. Viele Geräte arbeiten höchs­tens 10, manche gut 20 Minuten am Stück. Danach müssen sie zurück auf ihre Lade­station. Wer will, kann die Station an der Wand befestigen.
  • Vorteil. Ein Kleinst­aubs­auger ist leicht, schnell zur Hand und vielseitig einsetz­bar. Störende Kabel fehlen.
  • Nachteil. Abhängig vom Modell können die Akku­lauf­zeiten knapp sowie Leeren und Säubern des Geräts unhygie­nisch sein.

Unsere Staubsauger-Kauf­tipps für Sie

Probelauf. Probieren Sie den Staubsauger möglichst vor dem Kauf aus. So erkennen Sie recht­zeitig, ob Ihnen ein Modell zu laut, zu schwer oder zu unhand­lich ist. Beim Staubsauger sollte alles leicht von der Hand gehen: Rohre verstellen, Saug­leistung regulieren oder Düsen anste­cken. Manche Modelle haben speziell geformte Griffe. Sie liegen nicht bei jedem gut in der Hand. Auch sollten sich Staubbeutel, Abluft- und Motorfilter einfach wechseln, die Staubbox gut reinigen lassen. Nicht zu vergessen: die Bequemlich­keit beim Saugen selbst. Wie leicht lassen sich etwa Düsen über Böden schieben oder auf Pols­tern und Treppen manövrieren? Und nicht jeder mag es, wenn die Zusatz­bürsten direkt am Saug­rohr statt im Gehäuse des Gerätes unterge­bracht sind. Das ist bei einigen Geräten der Fall.

Watt­zahlen. Auf die Watt­zahl kommt es für die Saug­leistung nicht unbe­dingt an. Die Gesamt­konstruktion des Geräts plus Düsen und Filter muss stimmen. Die Staubsauger-Tests der Stiftung Warentest zeigen eindrucks­voll: Auch spar­same Staubsauger reinigen gut. Neue Sauger mit Netz­kabel dürfen seit September 2017 nicht mehr als 900 Watt ziehen. Informationen zum Energielabel für Staubsauger und zur Frage, warum die Stiftung Warentest umfang­reicher als das EU-Label prüft finden Sie im Vergleich der Prüfmethoden.

Parken. Das Telefon klingelt, Sie schalten den Sauger aus und .... wohin damit? Praktisch, wenn Sie Rohr, Schlauch oder Düse am Staubsauger­gehäuse schnell und unkompliziert parken können. Schauen Sie nach entsprechenden Halterungen am Sauger.

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TestStaubsauger im Test05.06.2018
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