Boden- oder Akkus­auger? Wir sagen, welches Gerät sich im Zweikampf der Systeme für welchen Haushalt lohnt.

Boden­staubsauger, Hand­staubsauger, mit oder ohne Akku – hier finden Sie das richtige Modell. Neu im Staubsauger-Test der Stiftung Warentest sind 15 Bodenstaubsauger, davon drei mit Elektrobürste. Insgesamt acht Geräte machen ihre Sache gut, davon eins mit Elektrobürste. Ob Vorwerk, Philipps oder Bosch – hier finden Sie Test­ergeb­nisse, Preise, und Ausstattungs­merkmale von 121 Staubsaugern, davon aktuell 54 lieferbar. Der Test verrät auch, wie gut Tier­haare verschwinden.

Boden­staubsauger – aktueller Test: Acht saugen gut

Im aktuellen Testdurchgang von Staubsaugern hat sich die Stiftung Warentest wieder Boden­staubsauger mit Kabel vorgenommen – mit und ohne Beutel. Zwei Sauger finden Sie mit Test­ergeb­nissen sowohl mit als auch ohne Elektrobürste in den Tabellen. Insgesamt finden Sie nun auch drei Sauger mit Elektrobürste. Eins dieser Modelle hält, was sein Hersteller verspricht: Es schafft Fasern und Tier­haare – auch in Pols­tern und Ritzen.

Hand­liche Akkus­auger eine gute Alternative?

Eine Alternative auf Teppich und Hartboden könnten Akku-Staubsauger sein. Sie sind hand­lich und liegen im Trend. Allerdings konnten nur zwei im Test mit Boden­staubsaugern mithalten. Größter Unterschied zwischen Akku-Geräten und kabel­gebundenen: Bei voller Leistung machen die Akkus schnell schlapp. Ein Modell im jüngsten Akkus­auger-Test hielt bei voller Leistung gerade mal acht Minuten durch. Und: Wenn es um Tier­haare geht, über­zeugen auch klassische Boden­staubsauger ohne Elektrobürste in der Regel nicht.

Tipps: Akkus­auger oder Boden­staubsauger? Wenn Sie noch eine Entscheidungs­hilfe benötigen – wir haben Ihnen die Vor- und Nachteile der Akku-Staubsauger zusammengefasst Das leisten Akku-Staubsauger. Mit Beutel oder Box? Wenn Sie sich nicht sicher sind – wir haben wir Ihnen die Vor- und Nachteile von Boxen und Beuteln zusammengefasst.

Das bietet Ihnen die Daten­bank Staubsauger-Tests

Test­ergeb­nisse. Unsere Daten­bank Staubsauger im Test bietet Fotos, Preise, Test­ergeb­nisse und Ausstattungs­merkmale aller in den letzten Jahren getesteten Staubsauger – Boden­staubsauger und Akkus­auger. Meist reichen drei Filterklicks, um den passenden Staubsauger zu finden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie bequem als PDF speichern.

Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank auch Zugriff auf die Artikel aus unserer Zeit­schrift test zum Thema „Staubsauger“. Sie können sich die Testberichte im Originallayout als PDF herunter­laden. Unter anderem haben wir auch untersucht, wann sich der Kauf eines neuen Staubsaugers lohnt und wann eine Reparatur ratsam ist.

So testet die Stiftung Warentest Staubsauger

Tier­haare, Norm­staub, Linsen, Hoch­leistungs­mikrofone – das sind nur einige Hilfs­mittel, die beim Staubsaugertest der Stiftung Warentest zum Einsatz kommen. Das Video zeigt die aufwendigen Prüf­verfahren.

Unboxing the Beutel – keine hygie­nische Angelegenheit

Das Leeren der Staubbox ist bei allen Staubsaugern eine unhygie­nische Angelegenheit. Dabei kann viel Staub durch die Gegend wirbeln, was vor allem für Allergiker quälend ist. Das gilt für fünf Modelle im aktuellen Test, aber auch für die Akku-Staubsauger im vergangenen.

Boden­staubsauger – gründlicher, nicht ganz so wendig

Im Zweifel mit mehr Saug­leistung, dafür schwerer zu verstauen – klassische Boden­staubsauger.

Sauger­typ. Klassische Boden­staubsauger, aber auch Mehr­zweck- und Nass-Trocken-Sauger. Ihr Gehäuse mit Motor, Gebläse, Filter sowie Staubbeutel oder Staubbox fährt auf Rollen. Ein Schlauch verbindet Gehäuse mit Saug­rohr und Düse.

Vorteile. Wer staubsaugt, muss nur wenig Gewicht mit sich herum­tragen. Das Haupt­gewicht liegt auf dem Boden und der Aktions­radius ist groß.

Nachteil. Bleiben in engen Wohnungen oft hängen.

Eine Alternative bieten allenfalls Kompakt-Boden­staubsauger. Sie sind kleiner, leichter und wendiger, manche haben einen Schultergurt. Das erleichtert das Saugen von Treppen­stufen.

Test­ergeb­nisse Bodenstaubsauger ohne Beutel
Test­ergeb­nisse Bodenstaubsauger mit Beutel

Hand­staubsauger mit Akku – flexibel, aber nicht so stark

Klein und hand­lich, dafür aber oft laut und schnell am Ende der Kraft – Akku­staubsauger.

Sauger­typ. Sie ziehen ihre Energie aber aus einem Akku. Es gibt sie auch als Kombimodell, bei denen der Akku-Kleinsauger zwischen Düse und Hand­griff einge­baut ist und sich zum Arbeiten heraus­nehmen lässt.

Vorteil. Hantieren mit dem Kabel entfällt. Bieten sich als Zweitsauger für den schnellen Zwischen­durch-Putz an. Einige Akku-Staubsauger lassen sich zudem als Kleinsauger umbauen, etwa um den Auto­innenraum oder die Polster zu säubern.

Nachteil. Die meisten Akkus­auger reinigen deutlich schwächer als klassische Staubsauger. Es fehlt oft an Saug­kraft oder der Akku macht früh schlapp. Auch das Staubrück­halte­vermögen ist in der Regel schlecht – unerfreulich vor allem für Hausstaubal­lergiker.

Alternative. Wer die Vorzüge der Hand­lich­keit genießen möchte und auch mal länger saugen will, kann zum Hand­staubsauger mit Kabel greifen (derzeit nicht im Test). Was hier allerdings viele beklagen: Der auto­matische Kabel­zug fehlt diesen hand­lichen Saugern.

Test­ergeb­nisse Alle Handstaubsauger mit Akku
Waren­kunde Weitere Informationen zu Akku-Saugern

Staubsauger mit Elektrobürste– für Fasern und Tier­haare

Groß, schwer - und effektiv. Rotierende Bürsten bearbeiten Teppiche tiefgründig.

Sauger­typ. Aktive Elektrobürsten sollen vor allem Teppiche gründlicher saugen als Stan­dard-Düsen. Eine – oft gewundene – Bürste dreht sich beim Saugen mit. Den Antrieb liefert ein Motor, das Drehen der Bürste treibt auch den Saug­kopf voran. Elektrobürsten sind eher selten. Einige Staubsauger setzen ausschließ­lich auf diese Technik, bei manchen ist sie optional erhältlich.

Vorteil. Beim Sauger mit Elektrobürste dringt die Bürste in die Teppichfasern und löst tief sitzenden Schmutz effektiv heraus. Die rotierende Bürste kann zudem das Saugen erleichtern. Die meisten Akku-Staubsauger nutzen ebenfalls Elektrobürsten. Die Saug­kraft hängt aber von mehreren Faktoren ab: Im jüngsten Test von Akkus­augern entfernten nur drei Modelle Tier­haare effektiv vom Teppichboden.

Nachteil. Der Motor macht den Saug­kopf groß und schwer. Sauger mit Elektrobürste im jüngsten Test wiegen um die zehn Kilogramm. Die große Kraft kann außerdem ein Nachteil sein: Schauen Sie vor Gebrauch in die Bedienungs­anleitung. Auf Flokati und anderen Lang­haarteppichen kann die rotierende Bürste Fasern heraus­rupfen, unbe­handelte Fliesen und empfindliche Natur­steinböden können zerkratzen.

Zum Test Bodenstaubsauger mit Elektrobürste

Saugroboter – für Bequeme, aber mit weniger Saug­kraft

Super-entspannt für den Benutzer, dafür nicht so gründlich – Saugroboter.

Sauger­typ. Saugroboter mit aufladbarem Akku sind etwa pizza­tellergroß und flach. Unterstützt von rotierenden Bürsten kehren sie Krümel und Staub durch einen Schlitz in ihre Staubbox. Viele Modelle sind mit Sensoren ausgestattet, einige zusätzlich mit Kamera oder Laser­technologie. Es sind auch Kombigeräte auf dem Markt, die saugen und wischen – sowie reine Wischroboter. Auch solche Roboter hat die Stiftung Warentest getestet.

Vorteil. Einmal gestartet, saugen Saugroboter durch die Räume und entfernen, täglich einge­setzt, vor allem Grob­schmutz recht erfolg­reich. Vor Hinder­nissen drehen sie meist um und suchen sich einen anderen Weg. Geht dem Akku der Saft aus, finden tech­nisch fort­geschrittene Geräte selbst­ständig die Lade­station und docken zum Tanken an.

Nachteil. Saugroboter können bisher nicht mit der Saug­kraft eines Boden­staubsaugers mithalten. Auf Teppich entfernen sie Staub nur oberflächlich. Das Leeren der Staubbox sowie Säubern von Filter und Bürsten ist unhygie­nisch.

Zum Test Saugroboter

Kleinst­aubs­auger mit Akku – für kleine Verschmut­zungen

Für die schnelle Auto­reinigung prima, aber auch schnell wieder am Ladegerät – Kleinsauger.

Sauger­typ. Kleinst­aubs­auger mit aufladbaren Akkus sind fürs schnelle Saugen zwischen­durch gedacht – im Auto oder im Haushalt. Krümel, Tier­haare oder Katzen­streu lassen sich in geringen Mengen problemlos beseitigen. Einige Modelle schaffen auch Flüssig­keiten. Kleinst­aubs­auger gibt es mit Staubbox oder mit Staubbox und Dauer­filter. Viele Geräte arbeiten höchs­tens 10, manche gut 20 Minuten am Stück. Danach müssen sie auf ihre Lade­station. Wer will, kann die Station an der Wand befestigen.

Vorteil. Ein Kleinst­aubs­auger ist leicht, schnell zur Hand und vielseitig einsetz­bar. Störende Kabel fehlen.

Nachteil. Abhängig vom Modell können die Akku­lauf­zeiten knapp sowie Leeren und Säubern des Geräts unhygie­nisch sein.

Alternative. Einige Akku-Staubsauger können zum Kleinsauger umge­baut werden.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Davor gepostete Nutzer­kommentare beziehen sich auf einen früheren Stand.

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