Gesetzliche Rente

Die gesetzliche Rente ist für die meisten Menschen in Deutsch­land das wichtigste Einkommen im Alter. Mehr als 25 Millionen Menschen beziehen aktuell eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Durch die hohe Beschäftigung in Deutsch­land steht die Renten­versicherung gut da: Im Sommer 2016 stieg die Rentenhöhe um 4,25 Prozent im Westen und 5,95 Prozent im Osten. Doch ist das Renten­system nicht einfach zu durch­schauen. Das reguläre Renten­alter steigt auf 67 Jahre. Wer lange genug gearbeitet hat, kann jedoch schon mit 63 in Rente gehen. Für Schwerbehinderte gelten besondere Regeln. Die Steuern und Sozial­abgaben, die Rentner auf ihre Rente zahlen müssen, über­raschen viele neue Ruhe­ständler und können die Auszahlung deutlich schmälern. test.de erläutert, wie die gesetzliche Rente funk­tioniert und berichtet regel­mäßig über aktuelle Entwick­lungen. Die Tests der Stiftung Warentest helfen allen gesetzlich Versicherten, die ergänzend fürs Alter vorsorgen wollen, ein güns­tiges Angebot zu finden. Mehr

Mehr­zahl der Rentner ist gut versorgt

Alters­armut ist in Deutsch­land bisher zum Glück kein Massenphänomen, kommt aber vor: 3 Prozent der Über-65-Jährigen sind auf Leistungen der Grund­sicherung im Alter angewiesen. Im Durch­schnitt bekommen Männer in den alten Bundes­ländern eine gesetzliche Alters­rente von 1 031 Euro, in den neuen Bundes­ländern sind es rund 1 140 Euro. Frauen im Westen bekommen im Durch­schnitt eine Alters­rente von 568 Euro, im Osten sind es 846 Euro. Die gesetzliche Rente ist aber nicht alles. Nach Angaben der Bundes­regierung verfügt ein Rentner­ehepaar im Durch­schnitt über ein Gesamt­einkommen von 2 543 Euro. Betriebs­renten, private Renten, Einnahmen aus Vermietung und Zins­einkünfte zählen dazu.

Alters­armut wird zunehmen

Doch die Rente ist ein Abbild des Arbeits­lebens: Wer sehr wenig verdient, wird im Alter arm sein. „Die hohe Arbeits­losig­keit und der Anstieg der gering­fügigen Beschäftigung wirken sich dämpfend auf die Alters­einkommen aus“, lautet die nüchterne Bestands­aufnahme des Wirt­schafts-Sach­verständi­genrats der Bundes­regierung. Die Zeit von 1997 bis 2006 mit weit mehr als vier Millionen Arbeits­losen, Teil­zeitboom und immer mehr unsicheren Beschäftigungs­verhält­nissen spiegelt sich jetzt in der Rente wider. Außerdem sinkt das Renten­niveau, das heißt: die Renten steigen lang­samer. Das soll nach der Rentenreform 2001 durch zusätzliche private, staatlich geförderte Alters­vorsorge ausgeglichen werden, die sogenannte Riester-Rente.

Zusätzliche Vorsorge tut Not

Allein auf die gesetzliche Rente sollte sich daher keiner mehr verlassen. Sie alleine wird nicht reichen, den Lebens­stan­dard im Alter zu erhalten. Eine zusätzliche Alters­vorsorge, sei es in Form einer Betriebsrente oder einer guten Riester-Rente, ist unter den gegebenen Umständen notwendig, um den gewohnten Lebens­stan­dard im Alter halten zu können.

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