Geschirr­spüler im Test Die besten Spül­maschinen

Geschirr­spüler im Test - Die besten Spül­maschinen
Geschirr­spüler im Test: Die Guten spülen sauber, arbeiten spar­sam und zuver­lässig. © Benjamin Pritzkuleit

Hier finden Sie Ihren Geschirr­spüler – spar­sam und leise. Gute Geräte gibt es ab etwa 390 Euro. Der Geschirr­spüler-Test der Stiftung Warentest hilft Ihnen sparen!

Geschirr­spüler im Test Testergebnisse für 59 Geschirr­spüler

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Inhalt

Neue Geschirr­spüler, neues Energielabel

Aktuelle Einbaugeschirr­spüler im Test

In ihrer neuen Unter­suchung hat die Stiftung Warentest 18 Geschirrspüler geprüft, darunter hoch­preisige von Bosch, Miele und Siemens sowie recht güns­tige Maschinen von Beko und Ikea. Sie alle tragen das neue, seit März 2021 geltende Energielabel. Viele reinigen Geschirr gut, die besten Spül­maschinen sogar sehr gut. Die 60 Zentimeter breiten Modelle erzielen insgesamt bessere Noten als die schmalen 45-Zenti­meter-Geräte, die vergleichs­weise viel Strom und Wasser verbrauchen.

Neues Energielabel für Geschirr­spüler

Seit dem 1. März 2021 müssen Geschirr­spüler und andere Haus­halts­geräte ein neues Energie-Effizienzlabel tragen. Die Effizienz­klassen A+++, A++ und A+ sind verschwunden, die neue Skala reicht wieder von A bis G. Geräte, die zuvor der Spitzenklasse A+++ entsprachen, sind nach der Label­umstellung in die Klassen B, C oder schlechter gerutscht (Details zum neuen Energielabel).

Das bieten die Geschirr­spüler-Tests der Stiftung Warentest

In dieser Test-Daten­bank finden Sie alle getesteten Geschirr­spüler der letzten Jahre – mit Foto, Preis, Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­merkmalen: Testergebnisse von 59 Spülmaschinen, davon 27 lieferbar.

Test­ergeb­nisse.
Sie erhalten Test­ergeb­nisse für 59 Geschirr­spüler, darunter 18 aktuelle Modelle unter anderem von Bosch, Constructa, Miele. Sie können in der Daten­bank nach Ihren Wünschen filtern, etwa nach 60 und 45 Zenti­meter breiten Geräten oder voll- und teilintegrierten Spülern.
Ersparnis.
Die Experten der Stiftung Warentest haben ausgerechnet, wie viel Sie an Betriebs­kosten über zehn Jahre einsparen, wenn Sie ausschließ­lich das Eco-Programm nutzen.
Testbe­richte.
Nach dem Frei­schalten können Sie zusätzlich die Geschirrspüler-Testberichte der Zeitschrift test der letzten Jahre als PDF downloaden. Sie erfahren unter anderem auch, wann sich der Kauf einer neuen Geschirr­spül­maschine lohnt und wann eine Reparatur ratsam ist (test 11/2018).

Spar­same Geschirr­spüler – eine gute Wahl!

Geschirr­spüler im Test - Die besten Spül­maschinen
Spül­maschinen-Test. Die Stiftung Warentest bewertet das Eco-, Auto­matik- und Kurz­programm. © BSH / Studio Messlinger, Getty Images / Brand X (M)

Die Geschirrspüler-Tests der Stiftung Warentest zeigen: Besonders spar­same Geräte sind eine kluge Wahl. Die kosten zwar oft mehr als Geräte in einer nied­rigeren Energie-Effizienz­klasse, sparen dafür aber nicht nur Energie und Wasser, sondern sind auch meist weniger stör­anfäl­lig. Betrachtet man die typische Lebens­dauer des Geräts, lohnt sich die Investition.

Energiesparen braucht Zeit

Die meiste Energie geht fürs Heizen des Wassers und der Trock­nungs­luft drauf. Um das Geschirr mit kühlerem Wasser sauber zu bekommen, spülen die Maschinen länger. Im aktuellen Test laufen die ohnehin gemächlichen Eco-Programme bei mehreren Modellen mehr als vier Stunden. Kurz­programme spülen schneller, sind aber keine dauer­haft empfehlens­werte Alternative. Für die gleiche Reinigungs­leistung benötigen sie in der Regel mehr Strom und Wasser.

Tipp: Fehlt Ihnen für das Spar­programm die Geduld, lassen Sie Ihren Geschirr­spüler nachts laufen. Moderne Maschinen sind leise.

Spül­maschinen im Vergleich

Beim Geschirr­spülen spielen vier Faktoren eine Rolle: Die Mechanik der Maschine, die Wasser­temperatur, die Spüldauer und die einge­setzte Chemie – etwa Spülmaschinentabs oder Pulver. Alle Faktoren hängen voneinander ab – wie Stell­schrauben. Bewegt sich die eine, rührt sich auch die andere. Beim Spül­maschinen-Testsieger und anderen guten Geräten ist alles in der Balance und das Geschirr wird sauber.

Geschirr­spül­maschinen im Dauer­test

Seit dem Jahr 2018 prüft die Stiftung Warentest Geschirr­spül­maschinen auch im Dauer­test. Von jedem Modell laufen drei Geräte monate­lang rund um die Uhr, so können die Tester eine 10-jährige Nutzung simulieren. Unter den 2020 geprüften Maschinen erwiesen sich vor allem billige Spüler als stör­anfäl­lig. Beim aktuellen Test (2021) verzichtet die Stiftung Warentest auf eine Halt­barkeits­prüfung, um zeit­nah die wichtigsten Test­urteile zu den Modellen mit neuem Energielabel liefern zu können.

Bauformen: Von integriert bis frei­stehend

Voll­integrierte Spül­maschinen – schön versteckt

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Illusio­nist. Die Front der Maschine ist komplett im Küchendesign verkleidet. © Fotolia / V. Andrushenko, Anbieter (M)

Vorteil. Voll­integrierte Einbaugeräte sind komplett mit einer Möbeltür verkleidet. Es ist nicht zu erkennen, was sich dahinter verbirgt.

Nachteil. Die Bedien­blende befindet sich auf dem oberen Rand der Gerätetür. Ist die Tür zum Spülen geschlossen, leuchtet häufig nur ein Lämp­chen auf den Boden. Anders als bei Geschirr­spülern mit sicht­barer Blende weiß der Benutzer oft nicht, wie viel Rest­spül­zeit noch bleibt. Einige Voll­integrierte projizieren die Angaben allerdings auf den Boden.

Test-Daten­bank.Vollintegriert und 60 cm breit sowie Vollintegriert und 45 cm breit

Teilintegrierte Geschirr­spüler – Blende ist sicht­bar

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Verkleidungs­künstler. Die Front trägt das Küchendesign, die Blende ist zu sehen. © Fotolia / V. Andrushenko, Anbieter (M)

Teilintegrierte Geschirr­spüler sind wie voll­integrierte in eine Nische der Einbauküche einge­lassen und mit einer Möbelfront verkleidet. Die Bedienblende bleibt allerdings ausgespart, sie ist also oben zu sehen.

Vorteil. Während des Betriebs zeigt das Display alle wichtigen Informationen wie die verbleibende Spül­zeit. Und: Teilintegrierte Spül­maschinen kosten in der Regel etwas weniger als voll­integrierte.

Nachteil. Die sicht­bare Bedienblende stört das einheitliche Erscheinungs­bild von Einbauküchen.

Test-Daten­bank. Teilintegriert und 60 cm breit sowie Teilintegriert und 45 cm breit

Geschirr­spüler frei­stehend – kein Einbau nötig

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Indivi­dualistin. Die Spül­maschine passt sich dem Design der Einbauküche nicht an. © Fotolia / V. Andrushenko, Anbieter (M)

Vorteil. Standgeräte können frei im Raum stehen. Von manchen dieser Spül­maschinen lässt sich die Arbeits­platte abnehmen. Dann passen sie unter eine durch­gehende Arbeits­fläche. Standgeräte sind oft güns­tiger als das Einbaugerät derselben Serie.

Nachteil. Die Front von Standgeräten ist nicht verkleidet.

Tests: Aktuell bieten wir hier leider keine Test­ergeb­nisse.

Geschirr­spüler – Tipps für Kauf und Betrieb

Vor dem Kauf. Klären Sie zunächst, welche Bauform für Ihre Küche infrage kommt. Mehr Infos in unseren FAQ Geschirrspüler und Geschirrspülmittel.

Nach dem Kauf. Lassen Sie das Gerät fachmän­nisch anschließen. Über­prüfen Sie, ob der Ablauf­schlauch für das Spül­wasser fest installiert ist. Rutscht er ab und liegt am Boden, läuft unge­schützt Wasser aus. Alle Geräte aus unserem Geschirrspüler-Test haben einen Aquastop. Der sichert aber nur einen geplatzten Zulauf­schlauch ab – nicht den Ablauf.

Einstellen. Geschirr­spüler brauchen weiches Wasser. Bei hartem Wasser sinkt die Reinigungs­leistung und es bleiben weiße Beläge auf Geschirr und Besteck. Die Spül­maschine benötigt Enthärtersalz. Die Multitabs im Test enthalten genügend Salz bis 21 Grad deutscher Härte. In Regionen mit härterem Wasser sowie beim Gebrauch von Solotabs und Pulvern braucht die Maschine zusätzlich Klarspüler und Salz.

Goldene Spül­regeln. Grobe Speisereste abwischen und im Biomüll entsorgen. Alles, was spül­maschinen­geeignet ist, nicht mit der Hand spülen und das Gerät möglichst voll beladen. Das schont die Umwelt. Geschirr so einräumen, dass das Wasser aus dem Spülarm über­all hinkommt. Reiniger, Klarspüler und Enthärtersalz nach Gebrauchs­anleitung dosieren.

Richtiges Spül­mittel wählen. Die Stiftung Warentest untersucht regel­mäßig Spülmittel für Geschirrspülmaschinen.

Mit Warm­wasser. Einen Warm­wasser­anschluss haben fast alle Geschirr­spül­maschinen im Test. Nutzen Sie ihn, wenn Sie Ihr warmes Wasser umwelt­schonend aus einer Solaranlage beziehen und kurze Zuleitungen haben. Dann können Sie rund ein Drittel Strom sparen.

Maschine reinigen. Gegen schlechten Geruch und Fett­ablagerungen hilft es, wenn Sie regel­mäßig Siebe und Sprüharme reinigen. Benutzen Sie etwa einmal im Monat das heißere Intensiv­programm – besonders, wenn Sie häufig im Spar­programm spülen. Maschinen­reiniger sind selten nötig.

FAQ. Weitere Informationen rund ums Thema Geschirr­spülen finden Sie in unseren FAQ Geschirrspüler & Geschirrspülmittel.

Altgeräte richtig entsorgen. Lesen Sie in unseren FAQ Elektroschrott, wie Sie Ihre alte Geschirr­spül­maschine richtig entsorgen.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand beziehen.

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