Geschirr­spüler im Test: Sauberes Geschirr und zuver­lässiger Betrieb. Die Tests der Stiftung Warentest erleichtern die Kauf­entscheidung.

Der Geschirr­spüler-Test der Stiftung Warentest liefert Testergebnisse von 100 Spülmaschinen, davon zur Zeit 50 liefer­bar. Zuletzt im Test: 19 Einbaugeräte der Energieeffizienzklassen A+++ und A++ – darunter auch 6 schmale Spüler mit 45 Zenti­meter Breite für kleine Küchen. Unter allen neuen finden Sie immerhin vier gute. Unser Produktfinder bietet Ihnen den passenden Geschirr­spüler: Ob Einbau- oder Standgerät, mit sicht­barem Bedien­feld oder versteckten Bedienknöpfen, sehr leise oder sehr spar­sam. Gute Geräte gibt es ab etwa 410 Euro.

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Flops
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Betriebs­kosten: Sparen mit dem Eco-Programm

Beim Geschirr­spülen spielen vier Faktoren eine Rolle: Die Mechanik der Maschine, die Wasser­temperatur, die Spüldauer und die einge­setzte Chemie – also das Geschirrspülmittel. Alle Faktoren hängen voneinander ab – wie Stell­schrauben. Bewegt sich die eine, rührt sich auch die andere. Nur wenn alles in der Balance ist, wird das Geschirr sauber. Um die derzeit beste Energieeffizienz­klasse A+++ zu bekommen, schrauben die Anbieter oft an der Trock­nungs- und Wasser­temperatur sowie an der Spüldauer. Aber aufgepasst: Dieses Etikett berück­sichtigt nur Verbrauchs­werte im Spar­programm (Eco). Es ist das effizienteste und güns­tigste Programm. Über den Verbrauch einer Maschine in den übrigen Programmen sagt das Label nichts.

Für Spar­same. Eco-Programme schonen Umwelt und Geldbeutel.
Für Bequeme. Auto­matik­programme sollen den Verbrauch an den Schmutz
anpassen.
Für Eilige. Das Kurz­programm sorgt schnell für sauberes Geschirr.

Tipp: Die Geschirrspüler-Tests der Stiftung Warentest zeigen: Die besonders spar­samen A+++-Geräte sind eine kluge Wahl. Die kosten zwar mehr als Geräte mit A+, sparen dafür aber nicht nur Energie und Wasser, sondern sind auch meist weniger stör­anfäl­lig. Über die Lebens­dauer lohnt sich die Investition!

Das bieten die Geschirr­spüler-Tests der Stiftung Warentest

In dieser Test-Daten­bank finden Sie alle getesteten Geschirrspüler der letzten Jahren – mit Foto, Preis, Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­merkmalen. Dazu baugleiche Modelle, die mit unterschiedlichen Namen verkauft werden.

Kostenlose Informationen. Alle Basis­informationen und unsere Ratgeber­texte sind kostenlos. Nur für die Test­ergeb­nisse müssen Sie bezahlen.

Test­ergeb­nisse. Sie erhalten Test­ergeb­nisse für 100 Geschirr­spüler und können in der Daten­bank nach Ihren individuellen Wünschen suchen und filtern. Ihre Sucher­gebnisse können Sie sich als PDF herunter­laden.

Ersparnis. Erst­mals haben Experten der Stiftung Warentest ausgerechnet, wie viel Sie an Betriebs­kosten über zehn Jahre einsparen, wenn Sie ausschließ­lich das Eco-Programm nutzen.

Testbe­richte. Nach dem Frei­schalten können Sie zusätzlich die Geschirrspüler-Testberichte der Zeitschrift test der letzten Jahre als PDF downloaden. Sie erfahren unter anderem auch, wann sich der Kauf einer neuen Geschirr­spül­maschine lohnt und wann eine Reparatur ratsam ist (test 11/2018, ab S. 60).

Geschirr­spül­maschinen im Dauer­test – billige fallen häufiger aus

Seit dem Jahr 2018 prüft die Stiftung Warentest Geschirr­spül­maschinen auch im Dauer­test. Von jedem Modell laufen drei Geräte monate­lang rund um die Uhr, so können die Tester eine 10-jährige Nutzung simulieren. Von den A+-Modellen fiel im Test 2018 fast jedes dritte Gerät vorzeitig aus. Auch unter den aktuellen Maschinen (2020) der Energieeffizienz­klassen A+++ und A++ erwiesen sich vor allem billige Spüler als stör­anfäl­lig.

Energiesparen braucht Zeit

Die meiste Energie geht fürs Heizen des Wassers und der Trock­nungs­luft drauf. Um das Geschirr mit kühlerem Wasser sauber zu bekommen, spülen die Maschinen länger. Die Spar­programme moderner Maschinen dauern zwischen drei und vier Stunden. Kurz­programme spülen schneller, sind aber keine dauer­haft empfehlens­werte Alternative. Für die gleiche Reinigungs­leistung benötigen sie in der Regel mehr Strom und Wasser.

Tipp: Fehlt Ihnen für das Spar­programm die Geduld, lassen Sie Ihren Geschirr­spüler nachts laufen. Moderne Maschinen sind leise.

Video: Geschirr­spüler im Test

Die Stiftung Warentest hat 19 Einbaugeräte der Energieeffizienz­klassen A+++ und A++ getestet.

Voll­integrierte Geschirr­spüler – schön versteckt

Illusio­nist. Die Front der Maschine ist komplett im Küchendesign verkleidet.

Vorteil. Voll­integrierte Einbaugeräte sind komplett mit einer Möbeltür verkleidet. Es ist nicht zu erkennen, was sich dahinter verbirgt.

Nachteil. Die Bedien­blende befindet sich auf dem oberen Rand der Gerätetür. Ist die Tür zum Spülen geschlossen, leuchtet häufig nur ein Lämp­chen auf den Boden. Anders als bei Geschirr­spülern mit sicht­barer Blende weiß der Benutzer oft nicht, wie viel Rest­spül­zeit noch bleibt. Einige Voll­integrierte projizieren die Angaben allerdings auf den Boden.

Test-Daten­bankVollintegriert und 60 cm breit sowie Vollintegriert und 45 cm breit

Teilintegrierte Spül­maschinen – Blende ist sicht­bar

Verkleidungs­künstler. Die Front trägt das Küchendesign, die Blende ist zu sehen.

Teilintegrierte Geschirr­spüler sind wie voll­integrierte in eine Nische der Einbauküche einge­lassen und mit einer Möbelfront verkleidet. Die Bedienblende bleibt allerdings ausgespart, sie ist also oben zu sehen.

Vorteil. Während des Betriebs zeigt das Display alle wichtigen Informationen wie die verbleibende Spül­zeit. Und: Teilintegrierte Spül­maschinen kosten in der Regel etwas weniger als voll­integrierte.

Nachteil. Die sicht­bare Bedienblende stört das einheitliche Erscheinungs­bild von Einbauküchen.

Test-Daten­bank Teilintegriert und 60 cm breit sowie Teilintegriert und 45 cm breit

Standgeräte – können frei im Raum stehen

Indivi­dualistin. Die Spül­maschine passt sich dem Design der Einbauküche nicht an.

Vorteil. Standgeräte können frei im Raum stehen. Von manchen dieser Spül­maschinen lässt sich die Arbeits­platte abnehmen. Dann passen sie unter eine durch­gehende Arbeits­fläche. Standgeräte sind oft güns­tiger als das Einbaugerät derselben Serie.

Nachteil. Die Front von Standgeräten ist nicht verkleidet.

Test-Daten­bank Standgeräte 60 cm breit

Geschirr­spüler – Tipps für Kauf und Betrieb

Vor dem Kauf. Klären Sie zunächst, welche Bauform für Ihre Küche infrage kommt. Müssen Sie ein altes Standgerät ersetzen, können Sie kein Einbaumodell gebrauchen. Umge­kehrt müssen Sie nicht über frei­stehende Spül­maschinen nach­denken, wenn Sie eigentlich Ihre Einbauküche neu bestü­cken wollen. Mehr Infos in unseren FAQ Geschirrspüler und Geschirrspülmittel.

Nach dem Kauf. Lassen Sie das Gerät fachmän­nisch anschließen. Über­prüfen Sie, ob der Ablauf­schlauch für das Spül­wasser fest installiert ist. Rutscht er ab und liegt am Boden, läuft unge­schützt Wasser aus. Alle Geräte aus unserem Geschirrspüler-Test haben einen Aquastop. Der sichert aber nur einen geplatzten Zulauf­schlauch ab – nicht den Ablauf.

Einstellen. Geschirr­spüler brauchen weiches Wasser. Bei hartem Wasser sinkt die Reinigungs­leistung und es bleiben weiße Beläge auf Tassen, Tellern und Besteck. Die Spül­maschine benötigt Enthärtersalz. Multitabs enthalten genügend Salz bis 21 Grad deutscher Härte. In Regionen mit härterem Wasser sowie beim Gebrauch von Solo­tabs und Pulvern braucht die Maschine zusätzlich Klarspüler und Salz.

Sechs goldene Spül­regeln. Grobe Speisereste mit einem Küchentuch abwischen und im Biomüll entsorgen. Alles, was spül­maschinen­geeignet ist, nicht mit der Hand spülen. Das schont die Umwelt. Geschirr so einräumen, dass das Wasser aus dem Spülarm über­all hinkommt. Gerät nur voll beladen anstellen. Reiniger, Klarspüler und Enthärtersalz nach Gebrauchs­anleitung dosieren. Wählen Sie möglichst das spar­same Eco-Programm.

Richtiges Spül­mittel wählen. Die Stiftung Warentest untersucht regel­mäßig Spülmittel für Geschirrspülmaschinen.

Mit Warm­wasser. Einen Warm­wasser­anschluss haben fast alle Geschirr­spül­maschinen im Test. Nutzen Sie ihn, wenn Sie Ihr warmes Wasser umwelt­schonend aus einer Solaranlage beziehen und kurze Zuleitungen haben. Dann können Sie rund ein Drittel Strom sparen.

Maschine reinigen. Gegen schlechten Geruch und Fett­ablagerungen hilft es, wenn Sie regel­mäßig Siebe und Sprüharme reinigen. Benutzen Sie etwa einmal im Monat das heißere Intensiv­programm – besonders, wenn Sie häufig im Spar­programm spülen. Maschinen­reiniger sind selten nötig.

FAQ. Weitere zahlreiche wert­volle Informationen rund um das Thema Geschirr­spüler & Geschirr­spül­mittel finden Sie in unseren FAQ Geschirrspüler & Geschirrspülmittel.

Altgeräte richtig entsorgen. Lesen Sie in unseren FAQ Elektroschrott, wie Sie Altgeräte richtig entsorgen.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand beziehen.

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