Geschirr­spüler im Test (2018) Test

Die Stiftung Warentest testet regel­mäßig Geschirr­spül­maschinen. Zuletzt haben sich die Tester 19 günstige A+-Geschirrspüler vorgenommen. Erst­mals haben sie dabei im Dauer­test die Halt­barkeit der Geräte getestet. Hier finden Sie den passenden Geschirr­spüler: Ob Einbaugerät oder Standgerät, mit sicht­barem Bedien­feld oder in der Tür versteckten Bedienknöpfen, schmal oder breit, besonders leise oder sehr spar­sam. Der Test Geschirr­spüler liefert Test­ergeb­nisse aller seit 2013 geprüften Geschirr­spüler – insgesamt 106 Modelle. Davon sind zur Zeit 42 lieferbar.

Geschirr­spül­maschinen jetzt auch im Dauer­test

Bislang hat die Stiftung Warentest Geschirr­spül­maschinen ohne Dauer­test untersucht. Da Geschirr­spüler, anders als Wasch­maschinen, keinen starken mecha­nischen Belastungen unterliegen, erwarteten die Tester keinen Verschleiß. Aber in Umfragen unter Lesern haben wir erfahren, dass Probleme mit Geschirr­spülern häufiger auftraten als bei anderen Haus­halts­geräten. Deshalb kamen die 19 Geschirrspüler des Test­durch­gang 2018 nun auch in den Dauer­test. Von jedem Modell liefen drei Geräte monate­lang rund um die Uhr, um eine 10-jährige Nutzung zu simulieren. Schade: Dabei fiel bei fast allen Modellen eins von je drei geprüften Geräten vorzeitig aus. Wie wir solche Ergeb­nisse bewerten, erklärt der Chef-Tester der Stiftung Warentest im Interview.

Das bietet die Test-Daten­bank Geschirr­spül­maschinen

In dieser Test-Daten­bank finden Sie alle getesteten Geschirrspüler der letzten Jahren – mit Foto, Preis, Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­merkmalen. Dazu baugleiche Modelle, die mit unterschiedlichen Namen verkauft werden.

Kostenlose Informationen. Alle Basis­informationen und unsere Ratgeber­texte sind kostenlos. Nur für Test­ergeb­nisse müssen Sie bezahlen.

Test­ergeb­nisse. Sie erhalten Test­ergeb­nisse für 106 Geschirr­spülern und können in der Daten­bank nach Ihren individuellen Wünschen suchen und filtern. Ihre Sucher­gebnisse können Sie sich als PDF herunter­laden.

Berichte aus test. Nach dem Frei­schalten erhalten Sie auch die PDF aller Geschirrspüler-Testberichte der Zeitschrift test der letzten Jahre zum Download. Im Test-Bericht 2018 erfahren Sie übrigens auch, wann sich der Kauf einer neuen Geschirr­spül­maschine lohnt und wann eine Reparatur ratsam ist.

Geschirr­spüler so spar­sam wie noch nie

Beim Geschirr­spülen spielen vier Faktoren eine Rolle: Die Mechanik der Maschine, die Wasser­temperatur, die Spüldauer und die einge­setzte Chemie, also das Spül­mittel zum Test von Geschirrspülmittel. Alle Faktoren hängen voneinander ab – wie Stell­schrauben. Bewegt sich die eine, rührt sich auch die andere. Nur wenn alles in der Balance ist, wird das Geschirr sauber. Derzeit schrauben die Anbieter haupt­sächlich an der Wasser­temperatur, um ein attraktives Energielabel zu bekommen – am besten A+++. Aber aufgepasst: Dieses Etikett berück­sichtigt nur Verbrauchs­werte im Spar­programm (Eco). Es ist der effizienteste und güns­tigste Spülgang. Über den Verbrauch einer Maschine in den übrigen Programmen sagt das Label nichts.

Tipp: Die Geschirrspüler-Tests der Stiftung Warentest zeigen: Spar­samere A+++-Gerät sind eine kluge Wahl. Ihr Preis ist kaum höher als der mancher A+-Geschirr­spüler. Und nach 10 Jahren Betriebs­dauer schlagen die Ersparnis von Strom und Wasser bei den A+++-Geräten ordentlich zu Buche.

Video: Geschirr­spüler im Test (2018)

Unser Test zeigt unter anderem: Die lauteste Maschine ist mehr als doppelt so laut wie die leiseste.

Geschirr­spüler so lang­sam wie noch nie

Die meiste Energie geht fürs Heizen des Wassers und der Trock­nungs­luft drauf. Um das Geschirr mit kühlerem Wasser sauber zu bekommen, spülen die Maschinen länger. Die Spar­programme moderner Maschinen dauern zwischen drei und vier Stunden. Kurz­programme spülen schneller, sind aber keine dauer­haft empfehlens­werte Alternative. Für die gleiche Reinigungs­leistung benötigen sie in der Regel mehr Strom und Wasser.

Tipp: Wenn vor dem Kauf noch Fragen offen bleiben, nutzen Sie unser großes FAQ Geschirrspüler und Geschirrspülmittel auf test.de.

Voll­integrierte Geschirr­spüler – schön versteckt

Geschirr­spüler im Test (2018) Test

Illusio­nist. Die Front der Maschine ist komplett im Küchendesign verkleidet.

Voll­integrierte Einbaugeräte sind komplett mit einer Möbeltür verkleidet. Es ist nicht zu erkennen, was sich dahinter verbirgt. Die Bedien­blende befindet sich auf dem oberen Rand der Gerätetür. Während des Spülgangs leuchtet meist ein Lämp­chen auf den Boden.

Test-Daten­bank Vollintegriert und 60 cm breit
Test-Daten­bank Vollintegriert und 45 cm breit

Standgeräte – können frei im Raum stehen

Geschirr­spüler im Test (2018) Test

Indivi­dualist. Der Spüler passt sich dem Design der Einbauküche nicht an.

Standgeräte können frei im Raum stehen. Ihre Front ist nicht verkleidet. Von manchen dieser Spül­maschinen lässt sich die Arbeits­platte abnehmen. Dann passen sie unter eine durch­gehende Arbeits­fläche. Standgeräte sind oft güns­tiger als das Einbaugerät derselben Serie.

Test-Daten­bank Standgeräte 60 cm breit

Teilintegrierte Geschirr­spül­maschinen – Blende ist sicht­bar

Geschirr­spüler im Test (2018) Test

Verkleidungs­künstler. Die Front trägt das Küchendesign, die Blende ist zu sehen.

Teilintegrierte Geschirr­spüler sind wie voll­integrierte in eine Nische der Einbauküche einge­lassen und mit einer Möbelfront verkleidet. Die Bedienblende bleibt allerdings ausgespart, sie ist also oben zu sehen. Teilintegrierte Spüler kosten in der Regel etwas weniger als voll­integrierte.

Test-Daten­bank Teilintegriert und 60 cm breit
Test-Daten­bank Teilintegriert und 45 cm breit

Geschirr­spüler – Tipps für Kauf und Betrieb

Vor dem Kauf. Klären Sie als Erstes, welche Bauform für Ihre Küche infrage kommt. Müssen Sie ein altes Standgerät ersetzen, können Sie kein Einbaumodell gebrauchen. Umge­kehrt nützt Ihnen kein frei­stehender Spüler, wenn Sie Ihre Einbauküche neu bestü­cken.

Nach dem Kauf. Lassen Sie das Gerät fachmän­nisch anschließen. Über­prüfen Sie, ob der Ablauf­schlauch für das Spül­wasser fest installiert ist. Rutscht er ab und liegt am Boden, läuft unge­schützt Wasser aus. Einen Aquastop haben alle Geräte in der Test-Datenbank Geschirrspüler. Der sichert aber nur einen geplatzten Zulauf­schlauch ab – nicht den Ablauf.

Einstellen. Geschirr­spüler brauchen weiches Wasser. Bei hartem Wasser sinkt die Reinigungs­leistung und es bleiben weiße Beläge auf Tassen, Tellern und Besteck. Der Spüler benötigt Enthärtersalz. Multitabs enthalten genügend Salz bis 21 Grad deutscher Härte. In Regionen mit härterem Wasser sowie beim Gebrauch von Solo­tabs und Pulvern braucht die Maschine zusätzlich Klarspüler und Salz.

Sechs goldene Spül­regeln. Grobe Speisereste mit einem Küchentuch abwischen und im Biomüll entsorgen. Alles, was spül­maschinen­geeignet ist, nicht mit der Hand spülen. Das schont die Umwelt. Geschirr so einräumen, dass das Wasser aus dem Spülarm über­all hinkommt. Gerät nur voll beladen anstellen. Reiniger, Klarspüler und Enthärtersalz nach Gebrauchs­anleitung dosieren. Wählen Sie möglichst das spar­same Eco-Programm.

Richtiges Spül­mittel wählen. Die Stiftung Warentest untersucht regel­mäßig Spülmittel für Geschirrspülmaschinen.

Mit Warm­wasser. Einen Warm­wasser­anschluss haben fast alle Geschirr­spül­maschinen im Test. Nutzen Sie ihn, wenn Sie Ihr warmes Wasser umwelt­schonend aus einer Solar­anlage beziehen und kurze Zuleitungen haben. Dann können Sie rund ein Drittel Strom sparen.

Gegen Mief. Gegen schlechten Geruch und Fett­ablagerungen hilft es, wenn Sie regel­mäßig Siebe und Sprüharme reinigen. Benutzen Sie auch ab und zu das heißere Intensiv­programm. Maschinen­reiniger sind selten nötig.

FAQ. Weitere zahlreiche wert­volle Informationen rund um das Thema Geschirr­spüler & Geschirr­spül­mittel finden Sie in unserem großen FAQ Geschirrspüler & Geschirrspülmittel auf test.de.

Altgeräte richtig entsorgen. Lesen Sie in unseren FAQ Elektroschrott auf test.de wie Sie Altgeräte richtig entsorgen.

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TestGeschirr­spüler im Test (2018)03.11.2018
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