Sonnen­creme & Sonnen­spray Test Guten Schutz gibts günstig

Sonnen­creme & Sonnen­spray Test - Guten Schutz gibts günstig
Sonnen­schutz-Mittel: Wer sich helfen lässt, kann auch schwer erreich­bare Stellen schützen. © Getty Images / iStockphoto

Wie gut schützen Sonnen­sprays und -lotionen vor Sonnenbrand? Was bringt ein hoher Schutz­faktor (30, 50, 50+)? Viele Sonnen­cremes im Test schneiden gut ab, doch drei sind mangelhaft.

Sonnen­creme & Sonnen­spray Test Testergebnisse für 26 Sonnen­schutz­mittel

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Liste der 26 getesteten Produkte
Sonnen­schutz­mittel
  • Aldi Ombra Sun Sonnenspray Easy Protect Light Touch Hauptbild
    Aldi Ombra Sun Sonnenspray Easy Protect Light Touch
  • Annemarie Börlind Sun Care Sonnen-Fluid Hauptbild
    Annemarie Börlind Sun Care Sonnen-Fluid
  • Avène Eau Thermale Sonnenmilch Hauptbild
    Avène Eau Thermale Sonnenmilch
  • Biosolis Sonnen Spray Hauptbild
    Biosolis Sonnen Spray
  • Cetaphil Sun Liposomale Lotion Hauptbild
    Cetaphil Sun Liposomale Lotion
  • Cetaphil Sun Sensitive Gel-Creme Hauptbild
    Cetaphil Sun Sensitive Gel-Creme
  • dm Alverde Naturkosmetik Sensitiv Sonnenmilch Hauptbild
    dm Alverde Naturkosmetik Sensitiv Sonnenmilch
  • dm Sundance Sensitiv Sonnenbalsam Hauptbild
    dm Sundance Sensitiv Sonnenbalsam
  • dm Sundance Sonnenmilch Hauptbild
    dm Sundance Sonnenmilch
  • Eucerin Oil Control Dry Touch Sun Gel-Creme Hauptbild
    Eucerin Oil Control Dry Touch Sun Gel-Creme
  • Garnier Ambre Solaire Sensitive Expert+ Hauptbild
    Garnier Ambre Solaire Sensitive Expert+
  • Garnier Ambre Solaire UV Water Hauptbild
    Garnier Ambre Solaire UV Water
  • Hawaiian Tropic Satin Protection Hauptbild
    Hawaiian Tropic Satin Protection
  • Jean & Len Sonnenspray Sensitiv Hauptbild
    Jean & Len Sonnenspray Sensitiv
  • La Roche-Posay Anthelios Invisible Spray Hauptbild
    La Roche-Posay Anthelios Invisible Spray
  • La Roche-Posay Anthelios XL Transparentes Spray Hauptbild
    La Roche-Posay Anthelios XL Transparentes Spray
  • La Roche-Posay Anthelios XL Wet Skin Gel Hauptbild
    La Roche-Posay Anthelios XL Wet Skin Gel
  • Lavera Sensitiv Sonnenspray Hauptbild
    Lavera Sensitiv Sonnenspray
  • Müller Lavozon Sonnenmilch Hauptbild
    Müller Lavozon Sonnenmilch
  • Müller Lavozon Sonnenmilch Hauptbild
    Müller Lavozon Sonnenmilch
  • Nivea Sun UV Dry Protect Sport Creme-Gel Hauptbild
    Nivea Sun UV Dry Protect Sport Creme-Gel
  • Piz Buin Moisturising Sun Lotion Hauptbild
    Piz Buin Moisturising Sun Lotion
  • Rossmann Sunozon Sonnenspray Hauptbild
    Rossmann Sunozon Sonnenspray
  • Sun D'Or Sonnenmilch Hauptbild
    Sun D'Or Sonnenmilch
  • Vichy Capital Soleil Sonnenspray mit Hyaluron Hauptbild
    Vichy Capital Soleil Sonnenspray mit Hyaluron
  • Yves Rocher Solaire Peau parfaite Sonnen-Milch-Spray Hauptbild
    Yves Rocher Solaire Peau parfaite Sonnen-Milch-Spray

Die meisten Sonnen­cremes im Test schützen zuver­lässig

Die Freude ist groß: Endlich Sommer, endlich wieder raus und los. Mit etwas Vorsicht geht das auch im zweiten Corona-Sommer. Aber egal ob auf dem eigenen Balkon, an heimischen Seen und Flüssen oder am Mittel­meer­strand – UV-Strahlung kann zu schmerzhaftem Sonnenbrand, früh­zeitiger Hautalterung und lang­fristig auch Haut­krebs führen.

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Der Sonnen­schutz­creme-Test im Video

UV-Filter im Test. Die Tests sind aufwendig, die Ergeb­nisse zum Teil enttäuschend – besonders bei drei teuren Sonnen­sprays im Test.

Erfreulich: Die meisten Sonnen­schutz­mittel aus unserem Test helfen, das zu verhindern. 17 Cremes, Lotionen und Sprays mit hohem und sehr hohem Sonnen­schutz­faktor (30, 50 und 50+) hat die Stiftung Warentest geprüft. Viele davon bieten zuver­lässigen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung. Vier schneiden insgesamt sogar sehr gut ab. Die Testsieger sind dabei auch noch besonders günstig und schon ab 1,23 Euro pro 100 Milliliter zu haben.

Drei teure Sonnen­schutz­mittel sind mangelhaft

Den letzten Platz im aktuellen Sonnen­creme-Test teilen sich drei deutlich teurere Produkte: zwei Naturkosmetik-Sprays sowie ein Apotheken­produkt. Sie kosten bis zu 21 Euro je 100 Milliliter, sind aber mangelhaft. Denn auf sie ist kein Verlass.

Das bietet der Sonnen­creme-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse.
 Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für insgesamt 26 Sonnen­cremes, Sonnenlotionen und Sonnen­sprays mit Licht­schutz­faktor 30, 50 oder 50+: Alle Produkte aus unserem aktuellen Test (7/2021) sowie die sehr guten und guten Produkte aus den Tests 7/2018 und 7/2019, die laut den Anbietern weiterhin unver­ändert im Handel erhältlich sind. Preise und Erhältlich­keit dieser Produkte haben wir im April 2021 aktualisiert. Mit dabei: Klassiker wie Nivea, Garnier und Piz Buin, aber auch Produkte von dm und Ross­mann sowie aus der Apotheke von Avène, Eucerin oder La Roche-Posay.
Kauf­beratung.
Wir sagen, welche Sonnen­schutz­mittel zuver­lässig vor UV-Strahlung schützen und dennoch wenig kosten. Ob Spray, Creme oder Lotion – mit unserer Tabelle findet jeder das passende Produkt.
Tipps und Hintergrund.
Wir ordnen die Kritik am Sonnen­schutz­filter Octocrylen ein.
Heft­artikel als PDF.
Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die seit 2018 erschienenen Sonnenschutz-Testberichte der Zeit­schrift test.

Nur wer richtig cremt, ist richtig geschützt

Selbst die beste Sonnen­creme kann nur sicher schützen, wenn sie reichlich genutzt wird: also immer wieder gut auf der Haut verteilen. Das gilt insbesondere auch bei Kindern. Ihre Haut ist deutlich sonnen­empfindlicher als die von Erwachsenen. Vor allem wer viel schwitzt, schwimmt oder planscht, sollte fleißig nach­cremen.

Aber: Nach­cremen verlängert nicht die maximale Schutz­dauer. Die Haut braucht regel­mäßig längere Schatten­pausen (siehe FAQ Sonnencreme).

Sonnen­creme für Kinder

2020 hat die Stiftung Warentest auch Sonnenschutzmittel für Kinder getestet. Zehn sehr gute und gute Produkte sind laut den Anbietern noch unver­ändert erhältlich. Im PDF zum aktuellen Testbe­richt finden Sie auf Seite 13 eine Tabelle mit allen sehr guten und guten Produkten, die laut den Anbietern unver­ändert im Angebot sind.

UV-Filter in der Kritik

Immer wieder geraten einzelne UV-Schutz­filter in die Kritik. Diskutiert wird, ob ihr Einsatz für die Gesundheit oder Umwelt sicher ist. Beim UV-Filter Octocrylen hatten Kritiker vermutet, dass er in das Hormon­system eingreifen könnte. Das wurde inzwischen entkräftet. Zu neueren Befürchtungen, die Wissenschaftler der französischen Universität Sorbonne nach einer Unter­suchung octocrylenhaltiger Kosmetika ausgelöst haben, haben wir das Bundes­institut für Risiko­bewertung um eine Einschät­zung gebeten. Das Institut entwarnte: Eine gesundheitliche Beein­trächtigung der Verbraucher sei durch die Produkte nicht zu erwarten.

Im Test haben wir auch Sonnen­cremes ohne Octocrylen geprüft – sieben davon schützen zuver­lässig vor UV-Strahlung.

Tipps für die Sonnen­creme-Nutzung

Viele Verbraucher klagen aber darüber, dass Sonnen­schutz­mittel vor allem auf hellen Textilien sehr leicht unschöne und hartnä­ckige Flecken verursachen, die sich nur schwer wieder auswaschen lassen (Fleckentferner im Test). Wir haben die wichtigsten Tipps gesammelt, wie sich Flecken auf der Kleidung von vorn­herein vermeiden oder im Fall der Fälle wieder auswaschen lassen – und was Sie sonst noch wissen sollten, um richtig geschützt zu sein:

Dick auftragen. Verteilen Sie Sonnen­schutz­mittel in reichlicher Menge gut auf der Haut. Sprays am besten doppelt anwenden: den Körper einmal einsprühen, das Produkt verreiben und trocknen lassen. Dann das Ganze noch einmal von vorn. Bei längerem Aufenthalt in der Sonne immer wieder nach­sprühen und -cremen, um den Schutz aufrecht zu erhalten – das gilt auch für Produkte, die als „wasser­fest“ gekenn­zeichnet sind.

Übrigens: Vitamin-D kann der Körper auch herstellen, wenn die Haut mit Sonnen­creme geschützt ist. Dabei spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle.

Nicht über­treiben. Bei hell­häutigen Menschen kann sich die ungeschützte Haut schon nach etwa fünf bis zehn Minuten in der Sonne röten. Ein Sonnen­schutz­mittel mit Faktor 30 verlängert diese Zeit etwa um das 30-Fache – also auf 150 bis 300 Minuten. Ausreizen sollte diese Grenzen allerdings niemand. Nach etwa zwei Dritteln der Zeit heißt es sicher­heits­halber: Raus aus der Sonne, rein in den Schatten! Nach­cremen ist zwar wichtig, es verlängert jedoch die einmal erreichte Schutz­zeit nicht.

Flecken vermeiden. Sonnen­schutz­mittel hinterlassen auf heller Kleidung leicht unschöne Flecken. Ziehen Sie sich nach dem Eincremen deshalb nicht sofort an, sondern warten Sie, bis das Sonnen­schutz­mittel gut in die Haut einge­zogen und getrocknet ist. Auf dunklen Fasern sind die Flecken weniger zu sehen, als auf hellen. Dunkle, dichte Stoffe schützen zudem besser vor UV-Strahlen. Wie gut sich Flecken auf der Kleidung beseitigen lassen, zeigt unser Fleckentferner-Test.

Schön geschützt. Wer auf Make-up und Sonnen­schutz gleichermaßen Wert legt, sollte diese Reihen­folge beachten: Erst das Sonnen­schutz­mittel auftragen und einziehen lassen, dann gegebenenfalls eine Tages­pfle­gecreme verwenden und anschließend das Make-up.

Tipp: Wenn die Sonne weniger intensiv scheint oder wir uns viel in Innenräumen aufhalten, kann auch eine Tagescreme mit UV-Schutz praktisch für die Pflege des Gesichts sein. Die Stiftung Warentest hat 11 solcher Cremes unter die Lupe genommen. Viele weitere Fragen zum Thema Sonnen­schutz beant­worten wir in unseren FAQ Sonnencreme.

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225 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 25.10.2021 um 09:30 Uhr
Neue Studienergebnisse

@juehenn: Zinkoxid gilt bisher als sicherer Sonnenschutzfilter. Die genannte amerikanische Studie wurde erst im Oktober veröffentlicht, so dass sie in unserem Test, der bereits im Juli erschien, keine Berücksichtigung fand. Im aktuellen Test enthält nur ein Produkt den mineralischen Filter Zinkoxid, welches aber aufgrund eines mangelhaften UVB-Schutzes mit „mangelhaft“ beurteilt wurde. Sollten sich die Forschungsergebnisse bestätigen, werden wir die neuen Erkenntnisse in Folgeuntersuchungen berücksichtigen.

juehenn am 22.10.2021 um 13:23 Uhr
Neue Studienergebnisse

Neue Studienergebnisse zeigen eine ungünstige Wechselwirkung verschiedener Inhaltsstoffe. Zusammenfassung hier:
https://www.lab-worldwide.com/why-some-sunscreen-mixtures-do-more-harm-than-good-a-1066911/?cmp=nl-427&uuid=
Ist das bei den Testbedingungen ausreichend berücksichtigt? Bestätigen sich diese Studienergebnisse durch Ihre Testergebnisse?

Profilbild Stiftung_Warentest am 06.07.2021 um 12:50 Uhr
After Sun

@Shrizzl: Die Speziallotionen sind meist recht dünnflüssig und lassen sich deshalb besonders leicht auf der sonnengereizten Haut verteilen. Normale Körperlotionen fühlen sich auf strapazierter Haut dagegen oft unangenehm aufheizend an. Insgesamt sind After-Sun-Produkte nicht viel mehr als „abgemagerte„ Körperlotionen. Fettreduziert, mit erhöhtem Wasser- und Alkoholgehalt, versprechen sie, die erhitzte Haut zu entspannen und zu kühlen. Zusätzliche Wirkstoffe wie Bisabolol, Aloe Vera, Allantoin oder Jojobaöl sollen pflegen und beruhigen. (cr/ll)

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.07.2021 um 14:25 Uhr
Was ist mit Mikroplastik?

@wagner_m: Hierzu haben wir die Anbieter im Rahmen unseres Tests befragt. Laut Aussagen der Anbieter enthält keines der geprüften Produkte Mikroplastik. (ll/cr)

Shrizzl am 05.07.2021 um 01:07 Uhr
After Sun

Hallo liebes SW-Team,
wie sieht es eigentlich mit After Sun Lotionen aus?
Sind diese sinnvoll und man sollte diese auf jeden Fall nach dem Sonnenbad auftragen oder reicht da eigentlich auch eine normale Body Lotion?
LG