Sonnen­creme & Sonnen­spray Test: Guten Schutz gibts günstig

Sonnen­creme & Sonnen­spray Test - Guten Schutz gibts günstig

Sonnen­schutz-Mittel: Wer sich helfen lässt, kann auch schwer erreich­bare Stellen schützen.

Wie gut schützen Sonnen­sprays und -lotionen vor Sonnenbrand? Was bringt ein hoher Schutz­faktor (30, 50, 50+)? Viele Sonnen­cremes im Test schneiden gut ab, doch drei sind mangelhaft.

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Test Sonnen­creme & Sonnen­spray Test 23.06.2021
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Die meisten Sonnen­cremes im Test schützen zuver­lässig

Die Freude ist groß: Endlich Sommer, endlich wieder raus und los. Mit etwas Vorsicht geht das auch im zweiten Corona-Sommer. Aber egal ob auf dem eigenen Balkon, an heimischen Seen und Flüssen oder am Mittel­meer­strand – UV-Strahlung kann zu schmerzhaftem Sonnenbrand, früh­zeitiger Hautalterung und lang­fristig auch Haut­krebs führen.

Der Sonnen­schutz­creme-Test im Video

UV-Filter im Test. Die Tests sind aufwendig, die Ergeb­nisse zum Teil enttäuschend – besonders bei drei teuren Sonnen­sprays im Test.

Erfreulich: Die meisten Sonnen­schutz­mittel aus unserem Test helfen, das zu verhindern. 17 Cremes, Lotionen und Sprays mit hohem und sehr hohem Sonnen­schutz­faktor (30, 50 und 50+) hat die Stiftung Warentest geprüft. Viele davon bieten zuver­lässigen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung. Vier schneiden insgesamt sogar sehr gut ab. Die Testsieger sind dabei auch noch besonders günstig und schon ab 1,23 Euro pro 100 Milliliter zu haben.

Drei teure Sonnen­schutz­mittel sind mangelhaft

Den letzten Platz im aktuellen Sonnen­creme-Test teilen sich drei deutlich teurere Produkte: zwei Naturkosmetik-Sprays sowie ein Apotheken­produkt. Sie kosten bis zu 21 Euro je 100 Milliliter, sind aber mangelhaft. Denn auf sie ist kein Verlass.

Das bietet der Sonnen­creme-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für insgesamt 26 Sonnen­cremes, Sonnenlotionen und Sonnen­sprays mit Licht­schutz­faktor 30, 50 oder 50+: Alle Produkte aus unserem aktuellen Test (7/2021) sowie die sehr guten und guten Produkte aus den Tests 7/2018 und 7/2019, die laut den Anbietern weiterhin unver­ändert im Handel erhältlich sind. Preise und Erhältlich­keit dieser Produkte haben wir im April 2021 aktualisiert. Mit dabei: Klassiker wie Nivea, Garnier und Piz Buin, aber auch Produkte von dm und Ross­mann sowie aus der Apotheke von Avène, Eucerin oder La Roche-Posay.

Kauf­beratung. Wir sagen, welche Sonnen­schutz­mittel zuver­lässig vor UV-Strahlung schützen und dennoch wenig kosten. Ob Spray, Creme oder Lotion – mit unserer Tabelle findet jeder das passende Produkt.

Tipps und Hintergrund. Wir ordnen die Kritik am Sonnen­schutz­filter Octocrylen ein.

Heft­artikel als PDF. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die seit 2018 erschienenen Sonnenschutz-Testberichte der Zeit­schrift test.

Nur wer richtig cremt, ist richtig geschützt

Selbst die beste Sonnen­creme kann nur sicher schützen, wenn sie reichlich genutzt wird: also immer wieder gut auf der Haut verteilen. Das gilt insbesondere auch bei Kindern. Ihre Haut ist deutlich sonnen­empfindlicher als die von Erwachsenen. Vor allem wer viel schwitzt, schwimmt oder planscht, sollte fleißig nach­cremen.

Aber: Nach­cremen verlängert nicht die maximale Schutz­dauer. Die Haut braucht regel­mäßig längere Schatten­pausen (siehe FAQ Sonnencreme).

Sonnen­creme für Kinder

2020 hat die Stiftung Warentest auch Sonnenschutzmittel für Kinder getestet. Zehn sehr gute und gute Produkte sind laut den Anbietern noch unver­ändert erhältlich. Im PDF zum aktuellen Testbe­richt finden Sie auf Seite 13 eine Tabelle mit allen sehr guten und guten Produkten, die laut den Anbietern unver­ändert im Angebot sind.

UV-Filter in der Kritik

Immer wieder geraten einzelne UV-Schutz­filter in die Kritik. Diskutiert wird, ob ihr Einsatz für die Gesundheit oder Umwelt sicher ist. Beim UV-Filter Octocrylen hatten Kritiker vermutet, dass er in das Hormon­system eingreifen könnte. Das wurde inzwischen entkräftet. Zu neueren Befürchtungen, die Wissenschaftler der französischen Universität Sorbonne nach einer Unter­suchung octocrylenhaltiger Kosmetika ausgelöst haben, haben wir das Bundes­institut für Risiko­bewertung um eine Einschät­zung gebeten. Das Institut entwarnte: Eine gesundheitliche Beein­trächtigung der Verbraucher sei durch die Produkte nicht zu erwarten.

Im Test haben wir auch Sonnen­cremes ohne Octocrylen geprüft – sieben davon schützen zuver­lässig vor UV-Strahlung.

Tipps für die Sonnen­creme-Nutzung

Viele Verbraucher klagen aber darüber, dass Sonnen­schutz­mittel vor allem auf hellen Textilien sehr leicht unschöne und hartnä­ckige Flecken verursachen, die sich nur schwer wieder auswaschen lassen (Fleckentferner im Test). Wir haben die wichtigsten Tipps gesammelt, wie sich Flecken auf der Kleidung von vorn­herein vermeiden oder im Fall der Fälle wieder auswaschen lassen – und was Sie sonst noch wissen sollten, um richtig geschützt zu sein:

Dick auftragen. Verteilen Sie Sonnen­schutz­mittel in reichlicher Menge gut auf der Haut. Sprays am besten doppelt anwenden: den Körper einmal einsprühen, das Produkt verreiben und trocknen lassen. Dann das Ganze noch einmal von vorn. Bei längerem Aufenthalt in der Sonne immer wieder nach­sprühen und -cremen, um den Schutz aufrecht zu erhalten – das gilt auch für Produkte, die als „wasser­fest“ gekenn­zeichnet sind.

Übrigens: Vitamin-D kann der Körper auch herstellen, wenn die Haut mit Sonnen­creme geschützt ist. Dabei spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle.

Nicht über­treiben. Bei hell­häutigen Menschen kann sich die ungeschützte Haut schon nach etwa fünf bis zehn Minuten in der Sonne röten. Ein Sonnen­schutz­mittel mit Faktor 30 verlängert diese Zeit etwa um das 30-Fache – also auf 150 bis 300 Minuten. Ausreizen sollte diese Grenzen allerdings niemand. Nach etwa zwei Dritteln der Zeit heißt es sicher­heits­halber: Raus aus der Sonne, rein in den Schatten! Nach­cremen ist zwar wichtig, es verlängert jedoch die einmal erreichte Schutz­zeit nicht.

Flecken vermeiden. Sonnen­schutz­mittel hinterlassen auf heller Kleidung leicht unschöne Flecken. Ziehen Sie sich nach dem Eincremen deshalb nicht sofort an, sondern warten Sie, bis das Sonnen­schutz­mittel gut in die Haut einge­zogen und getrocknet ist. Auf dunklen Fasern sind die Flecken weniger zu sehen, als auf hellen. Dunkle, dichte Stoffe schützen zudem besser vor UV-Strahlen. Wie gut sich Flecken auf der Kleidung beseitigen lassen, zeigt unser Fleckentferner-Test.

Schön geschützt. Wer auf Make-up und Sonnen­schutz gleichermaßen Wert legt, sollte diese Reihen­folge beachten: Erst das Sonnen­schutz­mittel auftragen und einziehen lassen, dann gegebenenfalls eine Tages­pfle­gecreme verwenden und anschließend das Make-up.

Tipp: Wenn die Sonne weniger intensiv scheint oder wir uns viel in Innenräumen aufhalten, kann auch eine Tagescreme mit UV-Schutz praktisch für die Pflege des Gesichts sein. Die Stiftung Warentest hat 11 solcher Cremes unter die Lupe genommen. Viele weitere Fragen zum Thema Sonnen­schutz beant­worten wir in unseren FAQ Sonnencreme.

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