Das Haus verkaufen ohne auszuziehen – das ist möglich. Wir sagen, wie es geht.

Wer im Alter Geld braucht, kann das Eigenheim verkaufen oder beleihen, und trotzdem weiter darin wohnen. Von Leib­rente bis Nieß­brauch – Senioren haben derzeit sechs Möglich­keiten, ihr Haus oder ihre Eigentums­wohnung zu verrenten und darin wohnen zu bleiben. Sie müssen bei Vertrags­abschluss aber auf einiges achten. Die Finanz­experten der Stiftung Warentest stellen die verschiedenen Modelle für Immobilienrenten vor und verraten, wo die Stol­perfallen sind.

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SpecialImmobilienrente12.06.2020
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Sechs verschiedene Modelle für Immobilienrenten

Manche Senioren brauchen mehr Geld, etwa um die Rente aufzubessern, andere wollen ihre Einkünfte aufbessern, um größere Reisen zu machen oder die Kinder zu unterstützen. Sie haben aktuell sechs verschiedene Möglich­keiten, um die eigene Immobilie zu Geld zu machen, ohne auszuziehen:

  1. Leib­rente bis ans Lebens­ende,
  2. Leib­rente auf Zeit,
  3. Verkauf mit Nieß­brauchrecht,
  4. Verkauf mit Miet­vertrag,
  5. Teil­verkauf mit Nutzungs­entgelt,
  6. eine zeitlich begrenzte Umkehr­hypothek.

Lebens­langes Wohn­recht schmälert Verkaufs­preis

Das Geld können Verkäufer, je nach Wunsch und Modell, auf einmal, in Raten, als Leib­rente lebens­lang oder zeitlich befristet erhalten. Das Recht, lebens­lang in der Immobilie zu bleiben, schmälert aber den Verkaufs­preis.

Das bietet unser Special zur Immobilienrente

Entscheidungs­hilfe. Das beste Modell zur Immobilien­verrentung für alle gibt es nicht. Die Stiftung Warentest hilft bei der Entscheidung, welches am besten zu den eigenen Wünschen und Bedürf­nissen passt. Unsere Check­liste hilft Ihnen, vorab zu klären, ob eine Immobilien­verrentung für Sie über­haupt in Frage kommt.

Tipps und Hintergrund. Wir erklären, worauf bei einem Verrentungs­modell zu achten ist, damit das lebens­lange Bleiberecht auch beim Weiterverkauf gesichert bleibt, und zeigen, wie sich unseriöse Anbieter erkennen lassen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 7/2020.

Angebote sind schwer vergleich­bar

Da die Modelle so unterschiedlich sind, lassen sich die Angebote schwer vergleichen. Einfluss haben unter anderem die Daten, anhand derer die Rest­lebens­erwartung berechnet wird, und die Frage, ob die Bewohner für die Instandhaltung aufkommen oder nicht. Entscheidend ist nicht zuletzt auch, ob die Immobilie nach einem Auszug noch Miet­einnahmen bringen soll oder nicht.

Alter bei Verrentung der Immobilie bestimmt Höhe der Rente

Dabei spielt auch das Alter der Bewohner bei Vertrags­schluss eine wichtige Rolle. Verrenten 65-Jährige ihre Immobilie, können sie oft nur mit wenigen Hundert Euro monatlicher Rente rechnen. Mitte 70 kann die Zahlung in die Nähe von 1 000 Euro rücken oder auch darüber liegen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 12. Juni 2020 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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