Hundefutter Test

Welches Hundefutter ist das beste? Im Hundefutter-Test der Stiftung Warentest konkurrieren 26 Dosen-Nass­futter mit 5 Tiefkühl-Menüs aus rohem Fleisch zum „Barfen“. Das teuerste Produkt ist, auf den Tages­bedarf umge­rechnet, zehnmal so teuer wie das billigste (Preise: 59 Cent bis 5,93 Euro pro Tages­ration). Neun Allein­futter fallen durch. Knapp jedes zweite Futter aber können wir empfehlen: Sechs­mal gibt es die Note Sehr gut, acht­mal ein Gut. Testsieger ist eines der güns­tigsten Produkte.

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TestHundefutter22.05.2019
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Vier­beiner erfreuen sich wachsender Beliebtheit

Rund neun Millionen Hunde leben derzeit in Haushalten in Deutsch­land – 2,4 Millionen mehr als 2014. Was das Futter betrifft, hat jeder Besitzer eigene Vorstel­lungen: Feucht oder trocken? Selbst­gekocht oder roh? Wir haben eines der umsatz­stärksten Segmente geprüft: Nass­futter. Und Trend­produkte oben­drein: tiefgekühlte Menüs mit rohem Fleisch, sogenannte Barf-Produkte. Barf steht für biologisches, artgerechtes Rohfutter.

Das bietet der Hunde-Nass­futter-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 26 Feucht­futter in Dosen und Schalen sowie für 5 tiefgekühlte Barf-Menüs mit Rohfleisch. Alle werden als Allein­futter verkauft, das heißt, laut Anbieter decken sie den Nähr­stoff­bedarf von Hunden komplett ab. Wir haben die Nass­futter auf Nähr­stoff­zusammenset­zung, Schad­stoffe und Keime getestet und die Fütterungs­hinweise bewertet.

Kauf­beratung. Wir sagen, welche Futter sich für kleinere Tiere eignen und welche für größere, und wie Sie beim Hundefutter-Kauf viel Geld sparen können. Sie erfahren außerdem, von welchen Produkten Sie lieber die Finger lassen sollten, da sie Hunde schlecht versorgen. Und wir nennen gute Trockenfutter aus unserem letzten Trockenfutter-Test, die laut Anbieter immer noch unver­ändert zu haben sind.

Tipps und Hintergrund. Wir erklären, was es mit Barfen auf sich hat, warum Rohfütterung Tiere krank machen kann, und was Sie beachten müssen, wenn Sie Ihrem Hund rohes Futter geben wollen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus der Juni­ausgabe 2019.

Barf: Komplett-Menü anstelle von Rations­berechnung

Der Trend zur Rohfütterung hält seit über 10 Jahren an, erzählt Petra Kölle von der Kleintierklinik München (Interview: Warum Rohfütterung Hunde krank machen kann). Jeder vierte Hunde­besitzer, der in ihre Ernährungs­sprech­stunde kommt, ist über­zeugter „Barfer“. Diese Halter bestimmen selbst, was ins Futter kommt. Allerdings ist es essenziell, die richtige Ration fürs Tier zu finden. Rezepte aus dem Internet oder Büchern sind oft nicht bedarfs­deckend, besser ist die Rations­berechnung durch einen spezialisierten Tier­arzt. Barf-Menüs wollen Besitzern diese Mühe abnehmen und präsentieren sich als Komplett­mahl­zeit. Die Produkte im Test kauf­ten wir im Heim­werk­ermarkt, Fach- und Online­handel ein.

Video: Hunde-Nass­futter und Barf-Menüs im Test

Unser Video zeigt, wie wir Hundefutter testen und welche Futter im Test durch­gefallen sind.

Allein­futter muss alle Nähr­stoffe geben

Alle 31 Test­kandidaten sind Allein­futtermittel, versprechen also, alle notwendigen Nähr­stoffe zu geben, darunter Aminosäuren für Herz und Muskeln, Linolsäure für Leber, Haut und Fell, Kalzium und Phosphor fürs Skelett sowie Vitamine. Ob sie das schaffen, haben wir für einen Modell­hund berechnet, der dem deutschen Durch­schnitts­hund entspricht: Er bewegt sich mäßig, wiegt 15 Kilogramm und braucht am Tag 724 Kalorien.

Nicht ohne Vitamin- und Mineral­stoff­zusätze

Sechs Futter sind sehr gut und vergleichs­weise günstig. Sie liefern einen optimalen Nähr­stoff­mix. Neun eignen sich nicht als Allein­futter und sind mangelhaft. Fehlen bestimmte Nähr­stoffe, kann das für den Hund fatale Folgen haben: Kommen etwa Kalzium und Phosphor zu kurz, können Hunde Knochenschäden erleiden. Zu wenig Vitamin A kann Augen­schäden hervorrufen. Zu den Verlierern zählen auch teurere Futter, die bewusst auf Vitamin- und Mineral­stoff­zusätze verzichten. Ein Allein­futter braucht diese aber, um Hunde rundum zu versorgen. Weiterer Schwach­punkt vieler Produkte: Sie geben zu hohe oder zu nied­rige Futtermengen an.

Barf-Menüs mit Keimen belastet

Dosenfutter wird erhitzt und so halt­bar gemacht. Dabei werden Keime abge­tötet. Anders die Barf-Menüs: In mehreren wiesen wir hohe Keimbelastungen nach – vor allem Enterobakterien, die meist aus dem Darm stammen. Für Hunde ist das weniger problematisch. Menschen, die mit im Haushalt leben, können sich allerdings infizieren. Tipps rund ums Barfen erhalten Sie, wenn Sie den Test frei­schalten.

Kommentare, die vor dem 22.05.2019 gepostet wurden, beziehen sich auf einen älteren Test zum Thema.

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