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Einstieg in den Produktfinder mit 19 963 Fonds

Aktuell: Fonds im Corona-Krisencheck

Wie gut hat mein Fonds den Crash über­standen? Finanztest hat rund 13 000 Fonds und ETF einem Krisencheck unterzogen und dazu nicht nur die Verlust­phase seit Mitte Februar betrachtet, sondern auch das Jahr zuvor. Denn was nützt es, wenn ein Fonds­manager über viele Jahre hinweg extrem vorsichtig investiert hat und daher deutlich hinter dem Markt zurück­bleibt, nur um in einer Krise weniger Verlust zu machen? Fonds, die Boomphasen voll ausnutzen, können komfortable Gewinn­polster aufbauen, die selbst ein Crash nicht aufzehrt – und unterm Strich viel besser abschneiden. Sie finden den Krisencheck auf den Einzel­seiten der Fonds – einfach auf den Fonds­namen klicken. Die Kenn­zahlen lassen sich auch filtern. Gehen Sie dazu auf die Fonds­gruppen-Über­sicht und klicken Sie unter „weitere Filter“ auf „Corona-Krisencheck“.

Tipp: Wenn Sie sich zusätzlich über die neuesten Entwick­lungen an den Börsen informieren möchten, empfehlen wir Ihnen unser Special Corona-Krise und die Aktienmärkte. Hier zeigen wir tages­aktuell, was an wichtigen Märkten – Dax, Welt­aktienmarkt, Gold und Staats­anleihen – gerade geschieht. Außerdem können Sie sich die jetzige Krise im Vergleich mit großen Crashs der Vergangenheit anschauen.

Alle Fonds-Daten – immer frisch und ständig abruf­bar

Laufende Aktualisierung. Unsere Fonds-Experten aktualisieren alle Fonds­daten und Bewertungen monatlich für Sie. Die jüngste Aktualisierung erfolgte am 6. Mai 2020 mit dem Auswertungs­stand 31. März 2020. Die nächste Auswertung veröffent­lichen wir voraus­sicht­lich am 29. Mai 2020.

Dauer­haften Zugriff sichern. Wenn Sie die Fonds-Daten­bank frei­schalten, haben Sie vier Wochen Zugriff auf sämtliche Daten, sofern Sie sich zuvor auf test.de einloggen. Wenn Sie die Fonds­entwick­lungen dauer­haft in der Beob­achtungs­liste sehen möchten, empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Flatrate.

Welche ETF für welchen Anleger­typ?

ETF feiern Geburts­tag: Es gibt sie jetzt seit 20 Jahren. Waren die Exchange Traded Funds (deutsch: börsen­gehandelte Fonds zu Anfang noch ein Nischen­produkt, sind sie jetzt der Verkaufs­schlager schlecht­hin. Rund 1 500 ETF sind mitt­lerweile an der deutschen Börse notiert. Die Stiftung Warentest hilft bei der Auswahl. In dem PDF ETF für alle: Die passenden ETF finden unterscheiden die Finanz­experten zwischen verschiedenen Fonds­typen: ETF, die sich als Basis­anlage eignen, ETF für ein selbst zusammen­gestelltes Regionen- und Länderdepot sowie jenen ETF, die als Ergän­zung oder zum Aufpeppen eines Depots infrage kommen. Die Experten sagen auch, welche ETF sie für über­flüssig halten.

Gewusst wie: Anlegen mit Fonds und ETF

Als Basis für ein gut gestreutes Depot eignen sich breit gestreute, weltweit anlegende Aktienfonds und Rentenfonds mit sicheren Staats- und Unternehmensanleihen. Anleger können entweder ETF oder aktiv gemanagte Fonds kaufen. In der großen Fonds-Daten­bank finden Sie Bewertungen und Informationen für beide Arten. Sie können etwa sehen, wie gut sich die Fonds entwickelt haben, welche Titel sie halten, wie viel sie kosten und wie riskant sie sind. Sie können ihre Fonds in der Daten­bank auf die Beob­achtungs­liste setzen und im Auge behalten. Gerade die Qualität von aktiven Fonds kann sich im Laufe der Zeit ändern.

Wer mehr als das klassische Basisdepot aus Aktien Welt und Zins­anlagen haben möchte, findet zahlreiche Anregungen zur Beimischung: Branchenfonds, Länderfonds, Rohstoff­fonds – je nach Geschmack. Unsere Empfehlung ist, dass die Beimischungen zusammen nicht mehr als 30 Prozent des Aktien­bausteins ausmachen sollten.

Möglichst unterschiedliche Fonds beimischen

Sind die Fonds im Depot möglichst unterschiedlich, steigert das die Chance auf Rendite ohne höheres Risiko. Ausgehend vom Aktienmarkt Welt als Basis­anlage haben wir deshalb Fonds heraus­gefiltert, deren Verlauf sich ausreichend vom Aktienmarkt Welt unterscheidet. Dazu haben wir 13 000 fünf Jahre alte Fonds in „enge“ (sehr ähnliche) und „weite“ (weniger ähnliche) Fonds­familien einge­teilt (siehe Grafik unten). Maßstab aller Dinge ist der Index MSCI World – er ist gleich­zeitig Mittel­punkt der engen und der weiten Familie mit der Nummer 1.

So helfen die weiten Familien. Wenn Anleger auf unterschiedliche weite Familien setzen, können sie sicher­gehen, dass sie tatsäch­lich unterschiedliche Fonds beimischen.

So helfen die engen Familien. Auf die enge Familie sollte der Anleger dagegen achten, wenn er einen Fonds austauschen will, weil er in der Vergangenheit nicht mehr so gut lief.

Tipp: Sie können nach Fonds filtern, die zur weiten Familie des MSCI World gehören – oder gerade nicht dazu­gehören. Klicken Sie in der Listen­ansicht auf „Weitere Filter“, „Fonds­familie“ und dann auf „Nähe zum Welt­aktienmarkt“. Einen ähnlichen Filter gibt es auch für Rentenfonds Euro. Mehr zum Thema Beimischungen lesen Sie in dem Beitrag So kombinieren Sie Fonds perfekt mit Ihrer Basisanlage. Wenn Sie den Produktfinder Fonds frei­schalten, erhalten Sie außerdem Zugriff auf den Artikel „Branchen beimischen“ aus Finanztest 2/2019 als PDF.

ETF für Einsteiger und Profis gleichermaßen geeignet

ETF sind börsen­gehandelte Fonds, die meist einen Index abbilden – zum Beispiel den deutschen Aktien­index Dax. Die Fonds entwickeln sich ungefähr so wie der Index, weder besser noch schlechter. Für Anleger, die eine einfache, bequeme Geld­anlage suchen, sind ETF daher gut geeignet. ETF sind zudem vergleichs­weise günstig, weil sie den Index nur nach­bilden. Aktiv gemanagte Fonds kosten mehr, weil sie viel aufwendiger sind: Fonds­manager bestü­cken das Portfolio aus Einzel­werten, die sie aussuchen, beob­achten und der Markt­situation anpassen müssen. Anleger können mit aktiv gemanagten Fonds besser, aber auch schlechter abschneiden als der vom Index abge­bildete Markt. Ist ein ETF typisch für den Markt, den er abbildet, ist er aus Sicht von Finanztest für Anleger erste Wahl.

Über­blick über wichtige Fonds­gruppen

Als Basis­anlage empfehlen die Experten von Finanztest ETF auf den Welt­aktien­index MSCI World. Er enthält eine breite Streuung von Aktien aus vielen verschiedenen Ländern und Branchen. Anleger finden ETF auf den MSCI World und empfehlens­werte aktiv gemanagte Welt­fonds in der Fonds­gruppe Aktienfonds Welt. Ebenfalls eine gute Basis­anlage bieten ETF und aktiv gemanagte Fonds aus der Gruppe Aktienfonds Europa. Markt­typische ETF beziehen sich entweder auf den Index MSCI Europa oder den Stoxx Europe 600.

Unsere Tipps zum Stabilitäts­baustein

Als Stabilitäts­baustein eignen sich Rentenfonds – allerdings nur solche, die in Anleihen investieren, die auf Euro lauten. Fonds mit Anleihen auf fremde Währungen wie Dollar, Schweizer Franken oder britische Pfund sind für diese Zwecke nicht zu empfehlen, weil sie ein Währungs­risiko bergen. Anleger finden geeignete Fonds im Produktfinder Fonds in den Gruppen

Rentenfonds Euroland
Rentenfonds Staatsanleihen Euroland.

Auch offene Immobilienfonds werden als Stabilitäts­anker geschätzt – auch wenn sie das nicht unbe­dingt sind. Zwar haben zahlreiche Fonds über Jahr­zehnte solide Erträge erwirt­schaftet, doch ist die Branche vor Krisen nicht gefeit. Die Experten von Finanztest raten daher, offene Immobilienfonds dem Depot lediglich beizumischen.

Verkaufs­schlager Misch­fonds mit Schwächen

In den vergangenen Jahren waren Fonds, die Aktien und Anleihen mischen, der Renner am Bank­schalter. Berater verkaufen sie gern, weil sie damit Anlegern einen Mix aus chancenreichen und sicheren Papieren in einem Produkt anbieten können. Auch wenn das Konzept schlüssig scheint: Unter­suchungen von Finanztest haben gezeigt, dass die Fonds einer selbst gebauten Mischung meist unterlegen sind. Es gibt Misch­fonds – je nach Risikograd – in verschiedenen Varianten:

Mischfonds defensiv Welt
Mischfonds ausgewogen Welt
Mischfonds offensiv Welt
Mischfonds flexibel Welt

Anlegen mit ökologischem und ethischem Anspruch

Der Produktfinder zeigt außerdem Fonds mit ökologischem und ethischem Anspruch. Anleger können ihr Geld mit gutem Gewissen anlegen und zum Beispiel Investments in Kohle- und Ölkonzerne vermeiden, Atom­kraft, Kinder­arbeit und Rüstungs­geschäfte ausschließen.

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