Katzenfutter im Test Test

Trockenfutter ist die mit Abstand güns­tigste Form, um Katzen zu ernähren. Im Test von 25 Allein­futtern standen Markenklassiker wie Brekkies und Kitekat güns­tigen Discounter­futtern gegen­über. Ergebnis: Bereits ab 5 Cent pro Tag ist es möglich, Stubentiger ausgewogen zu versorgen (Preise pro Tages­ration: 5 bis 49 Cent). Probleme machten ein Biofutter, Futtermen­genangaben – sowie Produkte, die ohne Getreide oder Gluten auskommen wollen.

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TestKatzenfutter im Test03.05.2018
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4 Kilo, Wohnungs­tier, leicht überge­wichtig

Knabber­schmaus, Knuspermenü, Knusper-Dinner – die Namen vieler Katzen-Trockenfutter hören sich nach großem Fress-Spaß an. Der Test zeigt: Nicht bei jedem Futter liegen Tier und Halter richtig. 25 häufig verkaufte Produkte wurden auf ihren Nähr­stoff­mix sowie auf Schad­stoffe und Fütterungs­empfehlungen untersucht. Alle bezeichnen sich als Allein­futter, versprechen also, Katzen ein Leben lang rundum mit allen notwendigen Nähr­stoffen zu versorgen. Basis der Bewertungen ist die deutsche Durch­schnitts­katze. Sie lebt typischer­weise in einer Wohnung, wiegt 4 Kilogramm und ist leicht überge­wichtig.

Futter von sehr gut bis mangelhaft

Nur 4 der 25 Futter machen so gut wie alles richtig und erreichen die Gesamt­note Sehr gut. Die Tages­ration kostet bei ihnen zwischen 5 bis 22 Cent. Katzen­besitzer haben die Wahl zwischen güns­tigen Produkten von Discountern und teureren Marken­produkten. Schluss­licht mit der Bewertung mangelhaft ist ein Biofutter. Es fiel in gleich mehreren Prüf­punkten durch.

Das bietet der Test Katzen-Trockenfutter

Test­ergeb­nisse Trockenfutter. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für 25 Allein­futter, darunter bekannte Marken wie Brekkies, Fress­napf und Kitekat, aber auch güns­tige Ware von Aldi, dm, Edeka, Kauf­land, Lidl, Netto und Ross­mann. Zwei Trockenfutter im Test sind Bio-Produkte, eines davon schneidet mangelhaft ab. Am wichtigsten für die Testnote war die ernährungs­physiologische Qualität des Futters – und wie gut die Fütterungs­empfehlungen waren. Außerdem haben wir die Futter auf Schad­stoffe getestet und Verpackung, Deklaration und Werbeaussagen bewertet.

Test­ergeb­nisse Nass­futter. Eine zweite Tabelle zeigt sechs empfehlens­werte Produkte aus unserem letzten Feucht­futter-Test, die laut den Anbietern unver­ändert im Handel erhältlich sind. Die Test­ergeb­nisse für alle 25 getesteten Nass­futter finden Sie im Test von Katzen-Nassfutter. Alle wichtigen Fragen zum Thema Trocken- und Feucht­futter beant­worten wir in den FAQ Katzenfutter.

Kritische Einordnung von Futter­empfehlungen. Die Experten der Stiftung Warentest sagen, warum bei einigen Futtern die Fütterungs­empfehlungen zu einer Unter­versorgung mit Eiweiß führen können.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 5/2018.

Lock­stoffe, Zucker und Antibiotika kein Problem

Gut zu wissen: Anders als mancher Katzenhalter vermutet, werden in den Futtern keine Lock­stoffe verwendet, die Katzen speziell zum Fressen anregen und an bestimmtes Futter binden. Im Labor konnten die Tester keine solchen Aromen-Lock­stoffe nach­weisen. Auch hohe Zucker­gehalte oder Hinweise auf Antibiotika fanden sie nicht.

Eiweiß kann zu kurz kommen

Als Fleisch­fresser brauchen Katzen von Natur aus viel Eiweiß. Die geprüften Futter liefern tierisches Protein meist über Huhn, Ente oder Pute. Den Gesamt­gehalt an Eiweiß haben die Futtermittel­hersteller aber oft knapp kalkuliert. Das heißt: Bekommt die Katze in so einem Fall zu wenig von dem Futter, ist sie nicht ausreichend mit Eiweiß versorgt. Bei einigen Futtern im Test kann das zum Problem werden – vor allem dann, wenn Herr­chen oder Frauchen die auf den Packungen empfohlene Mindest­menge füttern. Eiweiß­mangel kann weitreichende Folgen haben: Katzen bauen dann insbesondere Muskeln ab, ihr Fett­anteil steigt, sie werden träge.

Katzenfutter mit getreide- und glutenfreier Rezeptur

Ein weiteres Problem im Test waren Werbeaussagen, die sich als unzu­treffend entpuppten. So können vier Trockenfutter bei Katzenhaltern den Eindruck erwecken, sie seien glutenfrei. Sie werben mit getreide- oder glutenfreien Rezepturen. Im Labor zeigte sich: Zwei enthielten Reis, eins Getreide, und alle vier Gluten. Tier­ärzten zufolge gibt es kaum Katzen mit Glutenun­verträglich­keit. Das Frei-von-Sortiment erfreut sich eher deshalb großer Beliebtheit, weil Besitzer ihren Ernährungs­stil auf ihr Tier über­tragen. Das lassen sich Frauchen und Herr­chen einiges kosten: Die Futter, die laut Verpackung auf Getreide oder Gluten verzichten, sind mit die teuersten im Test.

Nutzer­kommentare, die vor dem 25. April 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf frühere Unter­suchungen.

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