Kaffee­voll­automaten im Test Brühen, genießen, sparen

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Kaffee­voll­automaten im Test - Brühen, genießen, sparen
Kaffee auf Knopf­druck. Die Tests der Stiftung Warentest zeigen, dass gute Kaffee­voll­automaten nicht teuer sein müssen. © Thomas Vossbeck

Cremiger Cappuccino, kräftiger Espresso: Unter den 75 Kaffee­voll­automaten im Test finden auch Sie Ihren Testsieger und erfahren, wie viel ein gutes Gerät kosten muss.

Kaffee­voll­automaten im Test Testergebnisse für 75 Kaffee­voll­automaten

Kaffee­voll­automaten sollen Espresso und Co auf Knopf­druck liefern. Doch die Preis­unterschiede sind riesig: Das teuerste Modell im Test kostet ein Vielfaches des güns­tigsten. Mit unserem Vergleich prüfen wir, ob Preis und Qualität wirk­lich zusammenhängen.

Neu im Kaffee­voll­automaten-Test 2022 der Stiftung Warentest sind elf Kaffeevollautomaten. Einer davon hat das beste test-Qualitäts­urteil seit 2016.

Warum sich der Kaffee­voll­automaten-Tests für Sie lohnt

  • Test­ergeb­nisse. Nach dem Frei­schalten sehen Sie, welcher Kaffee­voll­automat Testsieger der Stiftung Warentest ist, und erhalten Ergeb­nisse für 75 Kaffeevollautomaten im Test. Darunter sind Marken wie Jura, De‘Longhi oder Siemens. Die Qualitäts­urteile reichen von gut bis mangelhaft.
  • Der beste Kaffee­voll­automat für Sie. Mit wenigen Klicks finden Sie heraus, welches Gerät am besten zu Ihren Bedürf­nissen passt. Sie erfahren auch, wie hoch die Folge­kosten für Strom oder Wasser­filter sind.
  • Kauf­beratung. Lesen Sie, wie Sie die ab 2021 getesteten Kaffee­voll­automaten so einstellen, dass sie Espresso und Cappuccino mit dem best­möglichen Aroma liefern.
  • Heft­artikel als PDF. Nach der Frei­schaltung erhalten Sie alle seit 2016 erschienenen Kaffee­voll­automaten-Tests aus der Zeit­schrift test im Originallayout.

Kaffee­voll­automaten im Test Testergebnisse für 75 Kaffee­voll­automaten

Große Preis­unterschiede im Kaffee­voll­automaten-Test

Dank One-Touch-Funk­tion bereiten viele Voll­automaten im Test Cappuccino, Latte macchiato und Co schnell und unkompliziert zu. Auch das anschließende Spülen über­nimmt die Maschine. Dieser Komfort hat oft seinen Preis. In der Daten­bank finden Sie aber auch gute Schnäpp­chen mit Milch­schaum­automatik ab etwa 300 Euro (Preise: Stand 10/2022).

Alle Kaffeevollautomaten mit Milchschaumautomatik im Test

Günstig ohne Milch­aufschäumer

Neben Luxusmodellen mit großen Touch-Displays und vielen Einstell­möglich­keiten enthält der Kaffee­voll­automaten-Vergleich güns­tige Geräte ohne Schnick­schnack. Was ihre Haupt­aufgabe angeht – Espresso zubereiten –, stehen sie den teureren Kaffee­maschinen oft in nichts nach. Die acht güns­tigen und kompakten Kaffee­voll­automaten ohne Milch­aufschäumer und Milchbehälter kosten zwischen etwa 270 und 630 Euro (Preise: Stand 10/2022)

Alle Kaffeevollautomaten ohne Milchaufschäumer im Test

Tipp: Schon vor dem Frei­schalten können Sie Inhalte aus der Tabelle sehen – beispiels­weise alle getesteten Geräte. In dieser Daten­bank finden Sie nur Kaffee­voll­automaten, die Siebträgermaschinen im Test sind eine eigene Unter­suchung.

Einstel­lungen für den optimalen Espresso und Cappuccino

Seit 2021 verzichten wir auf ein sensorisches Urteil für das Espresso-Aroma, weil viele Maschinen eine große Auswahl an Kaffee­getränken bieten, die sich vielfach individuell anpassen lassen.

Statt­dessen machen professionelle Kaffee­sommeliers bei jedem Auto­mat die Aroma-Probe und geben Tipps, mit welchen Einstel­lungen Sie jeweils den optimalen Espresso und Cappuccino beziehen können. Die Einschät­zung der Experten steht im Test­kommentar bei den Ergeb­nissen zu den Maschinen aus den Kaffeevollautomaten-Tests seit 2021.

Kaffee­voll­automaten im Test Testergebnisse für 75 Kaffee­voll­automaten

Auf der Suche nach dem besten Gerät

Im Test der Stiftung Warentest müssen Kaffee­voll­automaten zeigen, wie gut sie Kaffee­bohnen mahlen, Kaffee brühen und gegebenenfalls Milch aufschäumen können. In das Qualitäts­urteil fließt außerdem ein, wie lange die Geräte vom Start bis zum fertigen ersten Getränk brauchen, ob sich Einstel­lungen wie Mahl­grad oder Wasser­temperatur gut verändern lassen und wie leise sie arbeiten. Unsere Teste­rinnen und Tester prüfen zudem, wie gut die verschiedenen Modelle zu reinigen sind und wie viel Strom sie verbrauchen − auch im Standby.

Tipp: Wir beur­teilen die Reparier­barkeit der Modelle, etwa ob Fach­betriebe Bauteile unkompliziert tauschen können − im Sinne der Nach­haltig­keit.

Neu oder gebraucht

In unserer Daten­bank finden Sie auch Kaffee­voll­automaten, die nicht mehr als Neugeräte zu kaufen sind. Viele ältere Modelle werden aber auf dem Gebraucht­markt angeboten. Daher haben wir alle Test­ergeb­nisse seit 2016 erhalten. Die Preise für Neugeräte gehen im Online­handel mitunter täglich rauf und runter – für die Modelle im Test aktualisieren wir die Preise täglich.

Rund um den Kaffee: Weitere Informationen für Sie

Es kommt auch auf die Espresso-Sorte an! Deshalb finden Sie auf test.de auch einen Kaffeebohnen-Test. Außerdem geben wir Antworten auf neun häufig gestellte Fragen wie zum Beispiel Ist Kaffee gesund? Macht er süchtig? Und dürfen Schwangere Kaffee trinken?

Kaffee­voll­automaten im Test Testergebnisse für 75 Kaffee­voll­automaten

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

SoundUndMehr am 07.11.2022 um 12:30 Uhr
Zwei Bohnensorten in einer Maschine

Leider sind nur Maschinen mit der Möglichkeit für eine Bohnensorte getestet wurden
Ich liebe meinen Melitta Kaffeevollautomaten.
Ich habe die Möglichkeit Kaffee Crema und Espressobohnen gleichzeitig in zwei Fächer zu füllen. Je nach Kaffee wird die richtige Sorte genommen. Ok, es ist nur ein Mahlwerk, aber mir reicht es. Es war ein hervorragendes Preis / Leistungsverhältnis. Ich vermisse dies bei vielen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 02.11.2022 um 08:53 Uhr
Sensorik-Urteil

@akrampi: Der Test beurteilt zunächst einmal die Kaffeevollautomaten selbst, es ist nicht etwa ein Test von Espresso oder Cappuccino. Die mit diesen Geräten herstellbaren Getränke sind sehr vielfältig und hängen von sehr zahlreichen einzelnen Parametern ab, wie zum Beispiel Kaffeesorte, -menge, -mahlung, Milchsorte, Geräteeinstellungen wie z.B. Temperaturen, von der Wasserhärte und darüber hinaus von der zubereitenden Person und den geschmacklichen Vorlieben, die sich bei vielen Nutzern deutlich voneinander unterscheiden. Eine Sensorikbewertung kann zwar für einen oder zwei ganz spezielle Fälle zeigen, ob dabei geschmackliche Fehler auftreten, jedoch können die Gerätenutzer zuhause auch bei bestem Willen kaum die Bedingungen eines guten Sensorikergebnisses nachstellen. Über alle anderen Getränkevariationen ist damit zudem nichts ausgesagt. Deshalb sind wir dazu übergegangen, verstärkt die Vielfalt und Eignung der Einstellmöglichkeiten in den Fokus zu nehmen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man nach einigem "Spielen" mit Einstellungen, Kaffee- und Milchsorten sowie der Kaffeemühle sein Lieblingsgetränk findet.

akrampi am 01.11.2022 um 18:21 Uhr
Über Geschmack lässt sich streiten

Aber wieso überhaupt die Maschinen testen wenn das Wichtigste (vorher 35% der Note), die Sensorik, einfach weggelassen wird? Der Schritt wird nicht mal begründet.
Es gibt zu Handhabung und dem ganzen bums auf youtube dutzende Videos zu jeder einzelnen Maschine. Was denen immer fehlt ist eine verlässliche, neutrale Bewertung des Kaffeegeschmacks.
Bewertet ihr demnächst Lautsprecher ohne den Klang zu testen?

Profilbild Stiftung_Warentest am 24.10.2022 um 11:15 Uhr
Dauertest, Reparierbarkeit

@Martin-Antonius: Die Grenzen eines Dauertests sind - da es keine zeitraffenden Prüfverfahren gibt - dort erreicht, wo der Dauertest so lange laufen würde, dass wir die Ergebnisse erst viel zu spät veröffentlichen könnten. Wir bemühen uns intensiv, unsere Leser möglichst zeitnah mit aktuellsten Testergebnissen neu erschienener Geräte zu versorgen, deshalb sind uns bei der Prüfdauer Grenzen gesetzt. Im Praxistest beziehen wir von jedem Gerät 300 Getränke, um Frühausfälle zu entdecken. Das war in den letzten Jahren nur bei einem einzigen Prüfmuster der Fall, wobei wir stets mehrere Prüfmuster pro Gerät einkaufen. Im Falle von Kaffeevollautomaten ist ein Dauertest wenig sinnvoll, da sie auf viele Tausend Getränkebezüge ausgelegt sind.
Der Reparierbarkeit widmen wir uns bereits seit einigen Jahren verstärkt bei Produktgruppen, wo sie von hoher Bedeutung ist. Die Kaffeevollautomaten hatten wir schon in 2017 ausführlich dazu untersucht und gemeinsam mit einer Ökobilanz dieser Geräte gezeigt, warum gute Reparierbarkeit nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt hilft. Daran hat sich nichts geändert. Seit unserer letzten Überarbeitung des Prüfprogramms für Kaffeevollautomaten ist die Reparierbarkeit dieser Geräte fester Bestandteil unserer Untersuchungen. Im aktuellen Test mit erfreulichen Ergebnissen. Wäre ein Gerät hier schlecht, würde es eine Abwertung erhalten, deshalb braucht dieses Urteil kein höheres Gewicht. Während ihrer Nutzungsdauer von 15 Jahren sind die Geräte erwartungsgemäß zwei bis viermal zu reparieren. Wer sein Gerät jährlich warten lässt und immer pflegt, hat mit einem gut reparierbaren Gerät die besten Chancen auf lange Nutzung.

Martin-Antonius am 21.10.2022 um 18:16 Uhr
Testkriterien ausweiten und anders gewichten

Ich vermisse bei den Testkriterien von Kaffeemaschinen und anderen Elektrogeräten eine stärkere Gewichtung der Reparaturanfälligkeit bzw. grundsätzlich der Langlebigkeit von Geräten. Dies erklärt vielleicht auch die häufig bestehende Diskrepanz der Wahrnehmung der Qualität von Produkten zwischen der Stiftung Warentest und den Käufern bzw. Technikern. Solange sich daran nichts ändert, werden die Verkaufzahlen der Testergebnisse der Stiftung Warentest weiter zurück gehen und das Renommee dieser Institution zunehmend sinken. Eigentlich schade. Ich vermute es gibt hierfür Gründe finanzieller Natur: eine Testung auf Langlebigkeit und Reparaturanfälligkeit ist aufwendiger und damit kostenintensiver.