Giro­konto Test

Banken und Sparkassen machen ernst: Bei vielen Kredit­instituten wird die Konto­führung teurer. Sie führen neue Konto­modelle ein und kassieren nun für bislang kostenlose Leistungen. Tatsäch­lich gibt es sie aber noch: Kostenlose Giro­konten, bei denen alle Buchungen inklusive sind, die Girocard nichts kostet und keine Bedingungen zu erfüllen sind. Der Produktfinder Giro­konto bietet einen Vergleich von aktuell 245 Kontomodellen von 107 Geld­instituten.

Das ideale Giro­konto für Sie

Die Experten von Finanztest unter­suchen regel­mäßig den Markt der Giro­konten. Zuletzt haben Sie die Branche umfassend Ende August 2016 untersucht und bei 107 Banken die Konditionen von seiner­zeit 241 Konto­modellen untersucht und verglichen. 33 davon waren zu diesem Zeit­punkt Gratis­konten ohne Wenn und Aber. Nun geht die Zahl der kostenlosen Giro­konten zurück. Aktuell sind es nur noch 23. Und auch auch die Zahl der Giro­konten, die nur unter Bedingungen – wie einem monatlichen Mindest­geld­eingang – kostenlos sind, sinkt. Die Suche im Giro­konto­vergleich lohnt sich aber noch. Der Vergleich wird laufend aktualisiert. Die Höhe der Dispozinsen aktualisieren wir vierteljähr­lich. Zusätzlich erhalten Sie hier viele wert­volle Informationen kostenlos – etwa zum sicheren Online­banking und den einzelnen Tan-Verfahren.

Sie können uns unterstützen: Wenn Ihnen Preis­änderungen bei Ihrem Giro­konten auffallen, können Sie uns diese gerne unter girokonto@stiftung-warentest.de melden. Wir gehen der Sache nach und aktualisieren den Produktfinder.

Das bietet Ihnen der Vergleich Giro­konten

Kostenlose Konten. Nach dem Frei­schalten lesen Sie alle Details zu derzeit 245 Girokonten in der Datenbank und erfahren, welche Banken noch gratis sind. Sie erhalten zudem alle Berichte von Finanztest zum Thema Giro­konten zum Download als PDF.

Geld­automaten. Wir sagen Ihnen, wie viele Geld­automaten Ihnen bei den einzelnen Konten zum kostenlosen Abheben zur Verfügung stehen.

Service. Sie lesen, wo Sie Giro­konten bundes­weit eröffnen können, was einzelne Banken für Buchungen per Beleg, Selbst­bedienungs­terminal, Telefon- oder Online­banking verlangen, welche Banken Filialen mit Schalter­betrieb haben und welche Kosten für Online-Banking anfallen. Sie können die Banken­suche auf Bundes­länder einschränken.

Zinsen. Sie erfahren, welche Banken Zinsen für Guthaben auf dem Giro­konto geben, und wie hoch die Zins­sätze für Dispo und Über­ziehung liegen.

Alle Details. Sie finden zudem Preise und Verfügbarkeit von rund drei Dutzend weiterer Merkmale – von Dauer­auftrag über Konto­auszug bis Partner-Girocard. Und Sie lesen, welche Tan-Verfahren Ihre Wunsch­bank verwendet und ob sie Banking per Smartphone anbietet.

Mehr als 60 Euro im Jahr sollte niemand zahlen

Für unsere Berechnungen des Giro­konto-Vergleichs gehen wir von einem Modell­kunden aus, der das Konto nur online nutzt. Das machen über die Hälfte der deutschen Bank­kunden (So haben wir getestet). Das ist die güns­tigste Art der Konto­führung. Mehr als 60 Euro im Jahr inklusive Girocard und Online­buchungen sollte dafür niemand bezahlen. Dieser Preis ist akzeptabel für die Abwick­lung von Buchungen, je nach Bank das Bereit­stellen von Geld­automaten, Beratung sowie sicherer Technik fürs Online­banking. Diese Grenze können auch Banken mit Filialen unterbieten. Wer mehr für ein Giro­konto bezahlt – das können beim Modell­kunden fast 200 Euro im Jahr sein – sollte einen Wechsel über­legen. Der Giro­konto-Wechsel ist übrigens gar nicht so schwer. Unsere Wechsel-Anleitung hilft Ihnen dabei.

Sicheres Online­banking und Bedienung via Smartphone

Nahezu alle Banken bieten nach heutigem Stand der Technik sichere Verfahren für das Online­banking an, oft auch gratis. Zu teuer ist es, wenn Sie dafür mehr als 10 Euro im Jahr für Trans­aktions­nummern (Tan) oder einmalig für einen Tan-Generator zahlen müssen. Details zu allen Tan-Verfahren bietet unser Überblick Tan-Verfahren.

Drei Wege zum güns­tigen Giro­konto

Es gibt drei Wege, den steigenden Kosten für die Konto­führung zu senken: Manchmal reicht es schon, sein Verhalten zu ändern, also das Konto anders als bisher zu nutzen. Wenn Sie ein teures Konto haben, sollten Sie zunächst bei der eigenen Bank nach einem güns­tigeren Konto­modell fragen. Wenn das nicht zu einer Ersparnis führt, hilft ein Kontowechsel. Welches Konto­modell für Sie das richtige ist, zeigt Ihnen unsere Daten­bank.

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TestGiro­konto20.06.2017
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