Giro­konto Test

Die Preise für die Konto­führung steigen auch 2017 weiter. Banken führen neue Konto­modelle ein und kassieren nun für Leistungen, die bisher gratis waren. Das kostenlose Giro­konto, bei dem alle Buchungen inklusive sind, die Girocard nichts kostet und keine Bedingungen zu erfüllen sind, gibt es aber noch – wenn auch seltener. Entsprechende Konten finden Sie mit wenigen Klicks in unserer Daten­bank. Sie zeigt Ihnen weit über 200 Konto­modelle, die nach verschiedenem Kriterien filter­bar sind.

Weniger kostenlose Konten

Der Markt ist weiterhin in Bewegung: Die BBBank wird zum Beispiel ab 1. Februar 2017 für Über­weisungen auf Papier 1,50 Euro berechnen und den Jahres­preis der Kreditkarte von 19,90 Euro auf 25 Euro anheben. Ebenfalls ab Februar 2017 verlangt die VR Bank Ostholstein Nord Plön für die Girocard 5 Euro pro Jahr. Bei anderen Kredit­instituten gelten die neuen Preise bereits seit Januar 2017.

Noch 25 echte Gratis­konten am Markt

Finanztest hatte im Sommer 2016 bei 104 Banken die Preise von 241 Konto­modellen untersucht (unser PDF spiegelt diesen Stand wider). 33 davon waren zu diesem Zeit­punkt Gratis­konten ohne Wenn und Aber. Angeboten wurden sie von Direkt­banken ohne Filiale, regionalen Banken und zwei über­regionalen Filial­banken. Vor zwei Jahren waren 13 Banken weniger im Test, aber es gab fünf Gratis­konten mehr. Auch die Zahl der Giro­konten, die nur unter bestimmten Bedingungen – wie einem monatlichen Mindest­geld­eingang – kostenlos sind, war zurück­gegangen. Inzwischen ist die Zahl der Gratis­konten weiter gesunken. Stand 1. Dezember 2016 sind es laut unseren Recherchen noch 25 Gratis­konten ohne Wenn und Aber, bei 32 Konto­modellen ist die Gebührenfreiheit an bestimmte Bedingungen geknüpft.

Tipp: Nach dem Frei­schalten des Testbe­richts finden Sie die Konditionen von über 200 Angeboten von Giro­konten in der Daten­bank. Sie erhalten zudem die Berichte von Finanztest zum Thema Giro­konten zum Download als PDF.

Kredit­institute ändern die Preise

Alle Preis­ver­änderungen seit unserer letzten Unter­suchung sind in unserer Daten­bank einge­arbeitet. Sie enthält die aktuellen Preise für weit über 200 Gehalts- und Renten­konten. Auch die kommenden Preis­ver­änderungen werden wir kontinuierlich dort einpflegen. Mit wenigen Klicks in unserer Daten­bank können Sie heraus­finden, bei welchen Banken es noch kostenlose Giro­konten gibt, wo alle Buchungen inklusive sind, die Girocard nichts kostet und keine Bedingungen zu erfüllen sind.

Tipp: Sollten Ihnen Preis­änderungen auffallen, können Sie uns diese gerne unter girokonto@stiftung-warentest.de melden.

Ab 60 Euro Jahres­preis Wechsel bedenken

Für unsere Unter­suchung sind wir von einem Modell­kunden ausgegangen, der das Konto nur online nutzt – so wie mehr als jeder zweite deutsche Bank­kunde. Das ist die güns­tigste Art der Konto­führung. Mehr als 60 Euro im Jahr inklusive Girocard und Online­buchungen sollte niemand bezahlen. Dieser Preis ist akzeptabel für die Abwick­lung von Buchungen, je nach Bank das Bereit­stellen von Geld­automaten, Beratung sowie sicherer Technik fürs Online­banking. Diese Grenze können auch Banken mit Filialen unterbieten. Wer mehr bezahlt – das können beim Modell­kunden fast 200 Euro im Jahr sein – sollte einen Wechsel über­legen.

Drei Lösungs­wege zur Preis­ersparnis

Es gibt drei Wege, die Kosten zu senken. Manchmal reicht es, sein Verhalten zu ändern, also das Konto anders als bisher zu nutzen. Wer ein teures Konto hat, sollte erst bei der eigenen Bank nach einem güns­tigeren Konto­modell fragen. Wenn das nicht zu einer Ersparnis führt, hilft ein Konto­wechsel. Welches Konto­modell für Sie das richtige ist, können Sie nach Frei­schalten des Produktfinders mit wenigen Klicks heraus­finden.

Das bietet Ihnen unser Test

Wenn Sie den Test frei­schalten, erfahren Sie

  • Konto­führungs­gebühren, Preise und Dispozinsen von mehr als 100 Banken mit weit über 200 Giro­konto-Modellen,
  • welche Banken noch kostenlose Konten ohne Wenn und Aber anbieten,
  • bei welchen Banken es Zinsen für Guthaben auf dem Giro­konto gibt,
  • welche Banken Filialen mit Schalter­betrieb haben,
  • für jede Bank die Zahl der Geld­automaten, an denen das Abheben mit Girocard kostenlos ist,
  • welche Giro­konten bundes­weit eröffnet werden können,
  • was Banken für Buchungen per Beleg, Selbst­bedienungs­terminal, Telefon oder Online­banking verlangen,
  • welche Kosten für Online-Banking anfallen und welche Tan-Verfahren es gibt,
  • welche Anbieter Banking per Smartphone anbieten sowie
  • Preise und Verfügbarkeit von rund drei Dutzend weiteren Merkmalen – von Dauer­auftrag über Konto­auszug bis Partner-Girocard.

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TestGiro­konto11.01.2017
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