Matratzen im Test Für Ihren erhol­samen Schlaf

Matratzen im Test - Für Ihren erhol­samen Schlaf
Matratzen im Test: Nur wenige stützen jeden Körpertyp in jeder Lage gut ab. © Fotolia / Wavebreak Media

Unser Matratzen-Test liefert Bewertungen für mehr als 200 Schaum­stoff-, Latex-, Federkern- und Boxspring­matratzen. Neu im Test 2021: 140 x 200 Zenti­meter große Matratzen.

Matratzen im Test Testergebnisse für 241 Matratzen

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Inhalt

Die Matratzen-Tests der Stiftung Warentest

Ergeb­nisse schmaler Matratzen auf breite über­trag­bar

Aktuell frisch in der Daten­bank: Testergebnisse für 14 Federkernmatratzen. Auch hier haben wir wieder – wie schon im Früh­jahr bei den Schaum­matratzen – über­prüft, ob sich die Liegeeigenschaften einer schmalen Matratzen auf eine breitere Matratze für zwei Schlafende über­tragen lassen. Das Ergebnis erfreut: Das klappt in aller Regel. Die Tests zeigten zudem, dass auch die Abstütz-Eigenschaften auf der einen Seite einer Matratze durch Mitschlafende auf der anderen Seite oft nicht beein­trächtigt werden.

Für Sie bedeutet das: Wenn die große Ausführung Ihrer Wunsch­matratze nicht in unserem Test enthalten ist, können Sie sich am Test-Ergebnis für die kleine Ausführung orientieren. Aktuell haben wir 241 Matratzen in der Test-Daten­bank.

So kommen wir der Vergleich­barkeit auf die Spur

Um der Vergleich­barkeit auf die Spur zu kommen, haben wir je ein schmales Matratzenmodell (90 x 200 Zenti­meter) und dazu die passende Matratze in 140 x 200 Zenti­meter Größe gekauft. Dann testeten wir bei beiden Ausführungen Liegeeigenschaften, Halt­barkeit, Bezug, Umwelt­eigenschaften – und erst­mals auch die Isolations­eigenschaften.

Das bietet der Matratzen-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Im Matratzen-Test der Stiftung Warentest finden Sie Testergebnisse und einen Preis­vergleich für teure und güns­tige Matratzen aller Baufor­men, dazu Kauf­beratung und Tipps für die Matratzen­pflege.
  • Individuelle Testsieger. Welche Matratze ist die beste für Ihren Schlaf? Die Liegeeigenschaften der Matratzen testet die Stiftung Warentest für verschiedene Körpertypen sowie Seiten- und Rücken­schläfer. Sie finden mit wenigen Klicks Ihren persönlichen Matratzen-Testsieger.
  • Matratzen für zwei. Neu seit Anfang 2021: Breite Matratzen für mehr Komfort allein oder für erhol­samen Schlaf zu zweit.
  • Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Test­ergeb­nisse Zugriff auf die Matratzen-Tests aus der Zeit­schrift test.

Angaben zur Matratzenhärte sind oft falsch

Ob Federkern­matratzen oder Schaum­stoff­matratzen – die Härte­angaben der Hersteller stimmen häufig nicht. Die Stiftung Warentest ermittelt bei ihren Matratzen-Tests die Matratzenhärte im Labor. Das macht die Matratzen vergleich­bar. Im Matratzen-Test finden Sie gute weiche und auch sehr harte Matratzen.

Gute Matratzen gibt es auch sehr günstig

Je teurer, desto besser? Das gilt nicht für Matratzen. Es gibt Matratzen für über 1 000 Euro, die im Test der Liegeeigenschaften nur ein „Ausreichend“ haben. Und güns­tige Matratzen schneiden oft richtig gut ab: Wer unsere Empfehlung nutzt, spart viel Geld beim Matratzenkauf.

Die besten Matratzen für Kinder und Jugend­liche

Kleine Kinder benötigen kleine Matratzen. Test­ergeb­nisse finden Sie im Kindermatratzen-Test. Werden die Kinder größer, dann liegen Sie auf Stan­dard-Größen richtig. Welche Matratzen für Kinder empfehlens­wert sind, die dem Kinder­bett entwachsen sind, können Sie in unserem Matratzen-Test jetzt filtern: Matratzen für Kinder.

Video: So testet die Stiftung Warentest Matratzen

Die richtige Matratze finden – Matratzen­typen im Vergleich

Ob Federkern­matratze, Latex­matratze, Schaum­stoff­matratze oder Boxspring – alle Matratzen­typen haben ihre spezi­fischen Vorteile und Nachteile. Hier erfahren Sie, welche Stärken und Schwächen die Matratzen­typen haben.

Federkern­matratzen – trans­portieren Feuchtig­keit gut

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Der Aufbau einer Taschenfederkern­matratze.

Steck­brief Federkern­matratze

Gut ein Viertel der Republik schläft auf Federkernen – meist auf Taschen­feder­kern­matratzen. Sie enthalten Hunderte Stahlfedern, die in einzeln in Taschen einge­fasst sind. Taschen­federkerne schwingen weniger nach als einfache Bonnell­feder­kern­matratzen. Taschenfederkern gibt nur nur dort nach, wo er belastet wird und passt sich dem Körper gut an (Testergebnisse Federkernmatratzen).

Vorteile von Federkern­matratzen

+ Guter Feuchtig­keits­trans­port. Gut für starke Schwitzer.
+ Geringe Wärmedämmung. Gut für alle, denen es schnell zu warm wird.
+ Gute Punktelastizität. Taschenfederkern gibt nur dort nach, wo er belastet wird.
+ Platz für zwei. Die meisten Modelle im aktuellen Test bieten auch zwei Schlafenden guten Komfort.

Nachteile von Federkern­matratzen

– Eher kühl. Wer leicht friert, liegt auf Schaum­stoff wärmer.
– Vergleichs­weise schwer. Das Anheben kann mitunter mühsam sein.
– Nicht flexibel. Einige sind nur einge­schränkt für verstell­bare Lattenroste geeignet
– Einseitig. Federkern­matratzen weisen nur selten verschieden Härtegrade für beide Liege­seiten auf.

Schaum­stoff­matratzen – strapazier­bar und elastisch

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Eine Kalt­schaum­matratze im Anschnitt. © Stiftung Warentest

Steck­brief Schaum­stoff­matratze

Kalt­schaum ist wertiger Polyurethan-Schaum­stoff, der ohne Wärmezugabe in großen Blöcken aufgeschäumt wird. Je nachdem, aus welchem Teil eines Blocks der Kern geschnitten wird, ist die Matratze unterschiedlich hart.

Stan­dard­schaum, oft auch Komfort­schaum genannt, härtet hingegen unter Wärmezufuhr aus. Das kann zu unterschiedlich großen Luft­bläschen und einer ungleich­mäßigen Struktur führen. Hier finden Sie alle Testergebnisse für Schaumstoffmatratzen.

Vorteile von Schaum­stoff­matratzen

+ Gute Punktelastizität, geringes Nach­schwingen.
+ Je nach Ausführung gute Liegeeigenschaften.
+ Gute Halt­barkeit und Wärme-Isolation. Für schwerere Schläfer geeignet.
+ Latex­ähnlich, aber deutlich leichter.

Nachteile von Schaum­stoff­matratzen

– Qualität kann schwanken, mitunter auch inner­halb einer Charge.
– Wärme und Feuchte können zu Liegekuhlen führen.
– Oft weicher als angegeben.
– Für starke Schwitzer eher unge­eignet.

Viskoschaum­matratze – Schaum mit Memory-Effekt

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Eine Viskoschaum­matratze im Anschnitt.

Steck­brief Viskoschaum­matratze

Viskoschaum ist ein Polyurethan-Schaum mit „Memory-Effekt“: Drückt man seine Hand hinein, hinterlässt sie einen länger sicht­baren Abdruck. Die zuletzt getesteten Viskoschaum­matratzen bestehen aus Kalt­schaum- oder Schaum­stoff­kern mit Visko­auflage.

Vorteile von Viskoschaum­matratzen

+ Passen sich der Körperform von Schlafenden an.
+ Wirken dadurch anschmieg­sam.
+ Halt­bar und wärme­isolierend.

Nachteile von Viskoschaum­matratzen

– Oft teuer.
– Bei Kälte erhärtet Viskoschaum oft zu einer Liegeschale, die Bewegungen im Schlaf erschweren und zum Aufwachen führen kann.
– Für starke Schwitzer unge­eignet.

Latex­matratzen – weich und stützend

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Eine Latex­matratze im Anschnitt.

Steck­brief Latex­matratzen

Latex wurde ursprüng­lich aus Kautschuk­bäumen gewonnen. Wird heute meist synthetisch hergestellt, wie auch für die meisten Latexmatratzen im Test. Preis­werte haben nur eine Latex­schicht mit Schaum­stoff­kern.

Vorteile von Latex­matratzen

+ Je nach Ausführung gute Liegeeigenschaften.
+ Oft weich, angenehmes Liegegefühl.
+ Latex­matratzen eignen sich wegen ihrer guten Wärme­isolation eher für Fröstler.
+ Oft gute Halt­barkeit.

Nachteile von Latex­matratzen

– Reine Latex­matratzen sind teuer.
– Für starke Schwitzer unge­eignet.
– Meist schwerer als Modelle aus Schaum­stoff und daher schwerer zu wenden.

Boxspringbetten – bequem beim Ein- und Ausstieg

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Der Aufbau eines Boxspringbetts. © Stiftung Warentest

Steck­brief Boxspringbetten

Bei einer Boxspring­matratze liegt auf dem Unterbau meist eine Federkern­matratze und oben­auf eine aus Schaum­stoff. Die aufwendigen und teureren Boxspringbetten – die vermeintliche Königs­klasse – halten oft nicht, was die voll­mundige Werbung mitunter verspricht. Einige der getesteten Modelle bieten zwar gute Liegeeigenschaften. In Sachen Halt­barkeit schaffen die Boxspringbetten aber oft nur die Noten Befriedigend oder Ausreichend. Und bei der Hand­habung haben einige Produkte sogar ein Mangelhaft (Testergebnisse Boxspringbetten).

Vorteile von Boxspringbetten

+ Ihre Höhe von 60 bis 70 Zenti­metern erleichtert das Hinlegen und Aufstehen.
+ Bei Topper aus Kalt­schaum gute Wärme­isolierung für alle, die leicht frieren.

Nachteile von Boxspringbetten

– Der Feuchte­trans­port kann durch die Konstruktion, etwa mit Kunst­leder­umrandung, stark einge­schränkt sein.
– Die Härte­angaben stimmen oft nicht.
– Teuer, sper­rig und schwer.

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  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 3 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

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1586 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 18.01.2022 um 11:34 Uhr
Passende Matratzen für Kinder

@nils1896: Die Matratze muss dem Kind genug Halt geben und zugleich Bewegungsfreiheit. Ist die Matratze zu weich, könnte das Kind zu tief einsinken und kann sich erschwert drehen. Ist die Matratze aber zu hart, könnte sie an einigen Stellen drücken. Demnach wäre die allgemeine Empfehlung eine mittelweiche Matratze. Da aber auch Kinder bereits Komfortvorlieben haben, empfehlen wir generell auch hier immer ein ausgiebiges Probeliegen. So dass auch eine weiche Matratze für Ihr Kind infrage kommen könnte.

nils1896 am 30.12.2021 um 00:07 Uhr
Kinder

Vielen lieben Dank für diese schnelle Antwort. Den Filter hatte ich zunächst gar nicht gesehen. Nur eine Sache irritiert mich etwas: In Ihrer Antwort schreiben Sie, dass die Matratze nicht (zu) weich sein sollte, sondern idealerweise mittel. Über den genannten Filter werden aber auch weiche Matratzen berücksichtigt. Das ist für mich ein kleiner Widerspruch. Wie lässt sich dieser auflösen (in meinem Beispiel geht es übrigens um ein ca. 18kg schweres Kind)? Erneut vielen Dank vorab!

Profilbild Stiftung_Warentest am 29.12.2021 um 11:23 Uhr
Matratzen 90 x200 cm für Kinder

@nils1896: Wenn Ihr Kind bereits mit 3 bis 4 Jahren oder früher auf eine große Matratze wechseln soll (90 x 200 Zentimeter), können Sie sich bei der Suche nach einer passenden Matratze am I-Typ orientieren. Es sollte auf jeden Fall eine Matratze ohne Zonierung sein. Wegen ihres geringen Körpergewichts und der noch eher geraden Wirbelsäule müssen die Kleinen beim Schlafen an bestimmten Stellen nicht stärker abgestützt oder entlastet werden. Die Matratze muss dem Kind genug Halt geben und zugleich Bewegungsfreiheit. Ist die Matratze zu weich, sinkt das Kind zu tief ein und kann sich nur schwer drehen. Empfehlenswert sind daher mittelweiche Matratzen und immer ein ausgiebiges Probeliegen. Eine Auswahl an guten Matratzen finden Sie in unserem Produktfinder Matratzen, wenn Sie den Filter "geeignet für Kinder" auswählen.

nils1896 am 29.12.2021 um 08:34 Uhr
Personengewicht und Größe

Ab welchem Personengewicht bzw. welcher Körpergröße gelten ihre Testergebnisse? Meine Frage zielt vor allem auf die Eignung für Kinder ab...

Profilbild Stiftung_Warentest am 27.12.2021 um 08:57 Uhr
Boxspringbetten wurden bereits getestet

@mkurtz: Die Stiftung Warentest hat bereits einige Boxspringbetten getestet. Zur Zeit haben wir 19 Boxspringmodelle in unserer Testdatenbank, davon sind 8 Modelle noch lieferbar. Die genauen Modelle können Sie sich auch vor der Freischaltung anschauen. Klicken Sie einfach auf die Produktgruppe "Boxspringbetten".