Matratzen-Test - Alle Testsieger im Vergleich

Matratzen im Test: Nur wenige stützen jeden Körpertyp in jeder Lage gut ab.

Im Matratzen-Test der Stiftung Warentest finden Sie Test­ergeb­nisse für 221 Matratzen: Schaum­stoff­matratzen, Latex­matratzen, Federkern­matratzen, Boxspringbetten. Jetzt erst­mals mit im Test­feld: Sieben breite Schaum­matratzen (140 x 200 Zenti­meter), dazu jeweils das Matratzen-Pendant in Stan­dard­breite (zuletzt geteste Matratzen). Los gehts bei rund 80 Euro für eine schmale Matratze. Finden Sie mit wenigen Klicks Ihren persönlichen Matratzen-Testsieger!

Die Matratzen-Tests der Stiftung Warentest

Ergeb­nisse schmaler Matratzen auf breite über­trag­bar

Erst­mals haben wir getestet, ob sich die Liegeeigenschaften einer schmalen Matratzen auf eine breitere Matratze für zwei Schlafende über­tragen lassen. Das Ergebnis erfreut: Das klappt in aller Regel. Die Tests zeigten zudem, dass auch die Abstütz-Eigenschaften auf der einen Seite einer Matratze durch Mitschlafende auf der anderen Seite nicht beein­trächtigt werden.

Für Sie bedeutet das: Wenn die große Ausführung Ihrer Wunsch-Schaum­matratze nicht in unserem Matratzen-Test enthalten ist, können Sie sich zumindest am Test-Ergebnis für die kleine Ausführung orientieren. Aktuell haben wir 221 Matratzen in der Test-Daten­bank.

So kommen wir der Vergleich­barkeit auf die Spur

Um der Vergleich­barkeit auf die Spur zu kommen, haben wir je ein schmales Matratzenmodell (90 x 200 Zenti­meter) und dazu die passende Matratze in 140 x 200 Zenti­meter Größe gekauft. Dann testeten wir bei beiden Ausführungen Liegeeigenschaften, Halt­barkeit, Bezug, Umwelt­eigenschaften – und erst­mals auch auch die Isolations­eigenschaften.

Das bietet der Matratzen-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Im Matratzen-Test der Stiftung Warentest finden Sie Testergebnisse und einen Preis­vergleich für teure und güns­tige Matratzen aller Baufor­men, dazu Kauf­beratung und Tipps für die Matratzen­pflege.
  • Individuelle Testsieger. Welche Matratze ist die beste für Ihren Schlaf? Die Liegeeigenschaften der Matratzen testet die Stiftung Warentest für verschiedene Körpertypen sowie Seiten- und Rücken­schläfer. Sie finden mit wenigen Klicks Ihren persönlichen Matratzen-Testsieger.
  • Matratzen für zwei. Neu seit Anfang 2021: Breite Matratzen für mehr Komfort allein oder für erhol­samen Schlaf zu zweit.
  • Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Test­ergeb­nisse Zugriff auf die Matratzen-Tests aus der Zeit­schrift test.

Angaben zur Matratzenhärte sind oft falsch

Ob Federkern­matratzen oder Schaum­stoff­matratzen – die Härte­angaben der Hersteller stimmen häufig nicht. Die Stiftung Warentest ermittelt bei ihren Matratzen-Tests die Matratzenhärte im Labor. Das macht die Matratzen vergleich­bar. Im Test Matratzen finden Sie gute weiche und auch sehr harte Matratzen.

Gute Matratzen gibt es auch sehr günstig

Je teurer, desto besser? Das gilt nicht für Matratzen. Es gibt Matratzen für über 1 000 Euro, die im Test der Liegeeigenschaften nur ein „Ausreichend“ haben. Und güns­tige Matratzen schneiden oft richtig gut ab. Wer unsere Test­ergeb­nisse nutzt, spart viel Geld beim Matratzenkauf.

Matratzen für Kinder und Jugend­liche

Kleine Kinder benötigen kleine Matratzen. Test­ergeb­nisse finden Sie im Test Kindermatratzen. Werden die Kinder größer, dann liegen Sie auf Stan­dard-Größen richtig. Welche Matratzen für Jugend­liche besonders geeignet sind, können Sie im Test Matratzen jetzt filtern.

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Die richtige Matratze finden – Matratzen­typen im Vergleich

Ob Federkern­matratze, Latex­matratze, Schaum­stoff­matratze oder Boxspring – alle Matratzen­typen haben ihre spezi­fischen Vorteile und Nachteile. Hier erfahren Sie, welche Stärken und Schwächen die Matratzen­typen haben.

Federkern­matratzen – trans­portieren Feuchtig­keit gut

Matratzen-Test - Alle Testsieger im Vergleich

Der Aufbau einer Taschenfederkern­matratze.

Steck­brief Federkern­matratze

Gut ein Viertel der Republik schläft auf Federkernen – meist auf Taschen­feder­kern­matratzen. Sie enthalten Hunderte Stahlfedern, die in Stoff­taschen einge­näht und miteinander verbunden sind. Taschen­federkerne schwingen weniger nach als einfache Bonnell­feder­kern­matratzen. Außerdem geben sie nur dort nach, wo sie belastet werden und passen sich dem Körper besser an (Testergebnisse Federkernmatratzen).

Vorteile von Federkern­matratzen

– Guter Feuchtig­keits­trans­port. Gut für starke Schwitzer.
– Geringe Wärmedämmung. Gut für alle, denen es schnell zu warm wird.
– Gute Punktelastizität.

Nachteile von Federkern­matratzen

– Geringe Wärme-Isolierung. Schlecht für alle, die leicht frieren.
– Mit der Zeit können sich in der Schaum­stoff­auflage Kuhlen bilden.
– Die Matratze ist vergleichs­weise schwer.

Boxspringbetten – bequem beim Ein- und Ausstieg

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Der Aufbau eines Boxspringbetts.

Steck­brief Boxspringbetten

Bei einer Boxspring­matratze liegt auf dem Unterbau meist eine Federkern­matratze und oben­auf eine aus Schaum­stoff. Die aufwendigen und teureren Boxspringbetten – die vermeintliche Königs­klasse – halten oft nicht, was die voll­mundige Werbung mitunter verspricht. Einige der getesteten Modelle bieten zwar gute Liegeeigenschaften. In Sachen Halt­barkeit schaffen die Boxspringbetten aber oft nur die Noten Befriedigend oder Ausreichend. Und bei der Hand­habung haben einige Produkte sogar ein Mangelhaft (Testergebnisse Boxspringbetten).

Vorteile von Boxspringbetten

– Ihre Höhe von 60 bis 70 Zenti­metern erleichtert das Hinlegen und Aufstehen.
– Bei Topper aus Kalt­schaum gute Wärme­isolierung für alle, die leicht frieren.

Nachteile von Boxspringbetten

– Der Feuchte­trans­port kann durch die Konstruktion, etwa mit Kunst­leder­umrandung, stark einge­schränkt sein.
– Die Härte­angaben stimmen oft nicht.
– Teuer, sper­rig und schwer.

Latex­matratzen – weich und stützend

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Eine Latex­matratze im Anschnitt.

Steck­brief Latex­matratzen

Latex wurde ursprüng­lich aus Kautschuk­bäumen gewonnen. Wird heute meist synthetisch hergestellt, wie auch für die meisten Latexmatratzen im Test. Preis­werte haben nur eine Latex­schicht mit Schaum­stoff­kern.

Vorteile von Latex­matratzen

– Je nach Ausführung gute Liegeeigenschaften.
– Oft weich, angenehmes Liegegefühl.
– Latex­matratzen eignen sich wegen ihrer guten Wärme­isolation eher für Fröstler.
– Gute Halt­barkeit.

Nachteile von Latex­matratzen

– Reine Latex­matratzen sind teuer.
– Für starke Schwitzer unge­eignet.
– Meist schwerer als Modelle aus Schaum­stoff und daher schwerer zu wenden.

Schaum­stoff­matratzen – strapazier­bar und elastisch

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Eine Kalt­schaum­matratze im Anschnitt.

Steck­brief Schaum­stoff­matratze

Kalt­schaum ist wertiger Polyurethan-Schaum­stoff, der ohne Wärmezugabe in großen Blöcken aufgeschäumt wird. Je nachdem, aus welchem Teil eines Blocks der Kern geschnitten wird, ist die Matratze unterschiedlich hart.

Stan­dard­schaum, oft auch Komfort­schaum genannt, härtet hingegen unter Wärmezufuhr aus. Das kann zu unterschiedlich großen Luft­bläschen und einer ungleich­mäßigen Struktur führen. Hier finden Sie alle Testergebnisse für Schaumstoffmatratzen.

Vorteile von Schaum­stoff­matratzen

– Gute Punktelastizität, geringes Nach­schwingen.
– Je nach Ausführung gute Liegeeigenschaften.
– Gute Halt­barkeit und Wärme-Isolation. Für schwerere Schläfer geeignet.
– Latex­ähnlich, aber deutlich leichter.

Nachteile von Schaum­stoff­matratzen

– Qualität kann schwanken, mitunter auch inner­halb einer Charge.
– Wärme und Feuchte können zu Liegekuhlen führen.
– Oft weicher als angegeben.
– Für starke Schwitzer unge­eignet.

Viskoschaum­matratze – Schaum mit Memory-Effekt

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Eine Viskoschaum­matratze im Anschnitt.

Steck­brief Viskoschaum­matratze

Viskoschaum ist ein Polyurethan-Schaum mit „Memory-Effekt“: Drückt man seine Hand hinein, hinterlässt sie einen länger sicht­baren Abdruck. Die zuletzt getesteten Viskoschaum­matratzen bestehen aus Kalt­schaum- oder Schaum­stoff­kern mit Visko­auflage.

Vorteile von Viskoschaum­matratzen

– Passen sich der Körperform von Schlafenden an.
– Wirken dadurch anschmieg­sam.
– Halt­bar und wärme­isolierend.

Nachteile von Viskoschaum­matratzen

– Oft teuer.
– Bei Kälte erhärtet Viskoschaum oft zu einer Liegeschale, die Bewegungen im Schlaf erschweren und zum Aufwachen führen kann.
– Für starke Schwitzer unge­eignet.

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Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert, zuletzt am 24. Februar 2021. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand beziehen.

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