Matratzen im Test Erhol­sam schlafen – auf Schaum­stoff, Latex, Federkern

Datum:
  • Text: Stephan Scherfen­berg
  • Testleitung: Sarah Vasconi
  • Leitung Faktencheck: Dr. Claudia Behrens
Matratzen im Test - Erhol­sam schlafen – auf Schaum­stoff, Latex, Federkern

Ausgeschlafen? Unser Matratzen-Test hilft Ihnen, die beste Matratze für erhol­same Nächte zu finden. © Adobe Stock / Maridav

Eine Matratze muss nicht für alle perfekt sein – aber zur Person passen, die auf ihr liegt. In unseren Tests ermitteln wir die Eignung für sieben Körpertypen.

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Jeder Mensch ist unterschiedlich gebaut und liegt anders. Ein Athlet mit breiten Schultern braucht eine Matratze, in die seine Schultern in Seiten­lage tief einsinken können. Ein Mensch mit viel Bauch braucht eher Abstüt­zung an der Taille. Das Ziel ist für alle gleich: In Seiten­lage soll die Wirbelsäule möglichst gerade liege, in Rückenlage in der natürlichen Doppel-S-Form. So können sich Verspannungen lösen und die Band­scheiben wieder Flüssig­keit aufnehmen. Eine Matratze zu finden, auf der alle Körpertypen gut liegen, ist eine Heraus­forderung. Deswegen prüfen wir ab sofort mit sieben verschiedenen Körpertypen, statt wie früher mit vieren.

Ob Federkern, Schaum­stoff oder Latex: In unserer Daten­bank nennen wir gute Matratzen für jeden Körpertyp. So finden Sie mit unseren Test­ergeb­nissen das beste Modell für Ihre Bedürf­nisse. Auch dabei: gute Matratzen für unter 200 Euro.

Warum sich der Matratzen-Test für Sie lohnt

Test­ergeb­nisse

Sie erhalten Qualitäts­urteile für 183 Matratzen, darunter Federkern-, Schaum­stoff- und Latexmodelle. Ebenfalls im Test sind Duo-Matratzen mit zwei unterschiedlich harten Liege­seiten, unter anderem von Bett1, Emma und Billerbeck. Die Preise reichen von etwa 70 Euro bis 1 700 Euro, die Qualitäts­urteile von Gut bis Ausreichend.

Die beste Matratze für Sie

Welche Matratze ist die beste für Ihren Schlaf? Die Liege­eigenschaften der Matratzen testet die Stiftung Warentest für sieben verschiedene Körpertypen in Seiten- und Rückenlage. So finden Sie mit wenigen Klicks Ihren persönlichen Matratzen-Testsieger.

Matratzen für zwei

Die meisten Matratzen in unseren Tests haben die Stan­dard­maße 90 mal 200 Zenti­meter. Sie finden in unserer Daten­bank aber auch 11 liefer­bare, breitere Modelle für mehr Komfort allein oder erhol­samen Schlaf zu zweit.

Heft­artikel als PDF

Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Test­ergeb­nisse Zugriff auf alle seit 2019 in den Zeit­schriften der Stiftung Warentest erschienenen Artikel zum Thema Matratzen sowie auf den Boxspringbetten-Test von 2016.

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Im Matratzen-Test: Schaum­stoff, Latex und Federkern

Welche Matratzen­art Sie bevor­zugen, ist auch eine Frage der persönlichen Vorliebe und des Kälte- und Wärmeempfindens. Ob Schaum­stoff, Federkern oder Latex: Jede Matratzen­art im Test hat Vor- und Nachteile. Für Menschen, die viel schwitzen, empfehlen sich luftige Federkernmodelle. Wer leicht friert, fühlt sich dagegen eher auf einer Schaum­stoff- oder Latex­matratze wohl.

Für mehrere Matratzen weisen die Hersteller einen viskoelastischen Effekt aus: Eine Schicht Spezialschaum soll dafür sorgen, dass sich die Schlaf­unterlage perfekt an den Körper anschmiegt. Wir haben untersucht, wie stark dieser Effekt ausfällt.

Wenn Sie schon wissen, welche Art Matratze Sie suchen, kommen Sie hier direkt zu unseren Test­ergeb­nissen:

Tipp: Schon vor dem Frei­schalten können Sie alle getesteten Matratzen sehen. Wenn Sie auf das Produkt­bild eines Modells klicken, können Sie sich über Ausstattungs­details informieren.

Blick in die Tabelle

Malie Big Star
f.a.n. Medisan Plus KS
Breckle Weida Ocean Blue
Matratzen Perfekt Taschenfederkern­matratze Hamburg Deluxe
Badenia Irisette Smart 2 in 1 Duo Hybridschaum­matratze
Qualitäts­urteil

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Liegeeigenschaften

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Halt­barkeit

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Bezug

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Gesundheit und Umwelt

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Die Auswahl ist ein zufälliger Ausschnitt der Gesamttabelle und nicht sortiert.

Auch 2025: Angaben zur Matratzenhärte sind oft falsch

Ob Federkern­matratzen oder Schaum­stoff­matratzen – die Härte­angaben der Hersteller stimmen oft nicht. Das bestätigt auch der aktuelle Test. Die Stiftung Warentest bestimmt die Matratzenhärte im Labor. In der Daten­bank finden Sie für jedes Modell die von uns ermittelte Härte.

Übrigens: Der Härtegrad einer Matratze beein­flusst ihre Liege­eigenschaften nicht. Eine weiche Matratze kann der Wirbelsäule genauso gut Halt geben wie eine harte. Das heißt: Die Liegehärte darf ganz nach Vorliebe und Gemütlich­keit ausgewählt werden.

Tipp: Einige Matratzen haben wir auch auf dem Lattenrost des Anbieters getestet – die Lattenroste im Test lieferten teils über­raschende Ergeb­nisse.

Testsieger in Liegeeigenschaften, Halt­barkeit und Gesundheit

Herz­stück unseres Tests ist die Prüfung der Liegeeigenschaften. Um heraus­zufinden, wie rückengerecht schwere, leichte, große und kleine Personen auf einer Matratze ruhen, legen wir sieben unterschiedliche Körpertypen auf jede Matratze – sowohl in Rücken- als auch in Seiten­lage. Duo-Matratzen mit einer härteren und einer weicheren Liegeseite prüfen wir auf beiden Seiten.

In einem Halt­barkeits­test simulieren wir außerdem eine etwa acht­jährige Nutzung der Matratze. Mehrere Personen beur­teilen unter anderem, ob die Matratze nach dem Auspacken unangenehm riecht. Im Labor ermitteln wir, ob sie Schad­stoffe an die Raum­luft abgibt.

Gute Matratzen mit und ohne Liegezonen

Matratzen sind oft in verschiedene Zonen einge­teilt. So sollte etwa die Schulter in Seiten­lage tiefer einsinken. Eine deutliche und durch­dachte Zonierung kann tatsäch­lich dabei helfen, große und schwere Menschen in Seiten­lage gut abzu­stützen. Eine Garantie dafür ist sie aber nicht.

Tipp: Kleine Kinder benötigen kleine Matratzen. Test­ergeb­nisse finden Sie im Kindermatratzen-Test. Erst wenn der Nach­wuchs dem Kinder­bett entwachsen ist, muss eine größere Matratze her. Faust­regel: Liegen Kopf und Füße des Kindes jeweils weniger als zehn Zenti­meter vom Rand entfernt, ist es so weit.

Video: So testet die Stiftung Warentest Matratzen

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1770 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Kommentarliste

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

  • Profilbild Stiftung_Warentest am 28.07.2025 um 11:34 Uhr
    180x200 cm oder lieber 2 x 90x200 cm?

    @anokata: Je nach Gewicht, Größe und Körperbau hat jeder Mensch eigene Ansprüche an eine Matratze. Deshalb ist es oft sinn­voller, wenn auch bei Paaren jeder oder jede jeweils eine eigene Matratze hat. Übrigens: Es gibt Hersteller, die eine Matratze mit zwei unterschiedlich harten Kernen ausstatten und in einen Bezug stecken. Dann gibt es keine Besucherritze.

  • anokata am 27.07.2025 um 22:13 Uhr
    Testsieger nicht im Maß 180x200 cm

    Schade, dass es den Testsieger nicht im Maß 180x200 cm gibt. Ich glaube, zwei Matratzen à 90 cm Breite machen sich nicht gut. Und Sie haben ja mal empfohlen, keinen Topper zu verwenden.

  • Profilbild Stiftung_Warentest am 15.07.2025 um 11:11 Uhr
    Nachfrage zum Waschen der Matratzenbezüge

    @nils1896: In der Regel kommt auf die neue Matratze ein Bettlaken bzw. Betttuch drauf und eventuell ein Matratzenschoner. Die Bettlaken werden regelmäßig gewaschen. Dadurch ist ein direkter Hautkontakt mit dem Bezug der Matratze nicht gegeben und ein Vorab-Waschen des Bezugs nicht unbedingt notwendig.
    Bei starkem Schwitzen und nach kleinen "Unfällen" kann eine Reinigung des Matratzenbezugs notwendig sein.

  • nils1896 am 12.07.2025 um 07:55 Uhr
    Vor erster Benutzung waschen?

    Bei Kleidung ist ja normalerweise empfohlen, diese vor der ersten Benutzung zu waschen. Gilt das auch für Bezüge von Matratzen? Wenn ich eine Matratze nehme, die beim Test der Schadstoffe ++ stehen hat, ist das dann nötig?

  • Profilbild Stiftung_Warentest am 03.07.2025 um 16:33 Uhr
    Neue Körpertypen & Personen mit extrem schmalen Schultern

    @Ari00: Mit unseren sieben Körperbautypen repräsentieren wir verschiedene Verhältnisse zwischen Becken, Taille und Schulter, die der menschliche Körper aufweisen kann. Ihr individueller Körper muss nicht auf alle diese Körperformen passen, dass kann er auch gar nicht. Bei der Wahl einer Matratze, die für Ihre Körperform passen soll, können Sie sich an den Ergebnissen orientieren, die für Probanden mit Ihrer Körperform ermittelt wurden. Haben Sie breite Schultern, eine schmalere Hüfte und eine ähnlich schmale Taille, dann orientieren Sie sich an dem "Trapez".
    Die von Ihnen angesprochene "normale" Statur ist mit der "Säule" abgedeckt. Hierbei sind Schultern, Taille und Hüfte ähnlich breit.
    Schwere und große Personen fordern eine Matratze stärker als kleine und leichte Personen. Das haben unsere eigenen Prüfungen mit verschiedenen Körperbautypen und Expertengespräche ebenfalls bestätigt. Wir konnten auch feststellen, dass bei einem Großteil der Prüfungen die schwere Ausprägung eines Körpertypen Rückschlüsse auf die Ergebnisse einer leichten Person des gleichen Körpertyps zuließen. War die Matratze nicht für den größeren und schweren Typen passend, galt das auch für die kleiner und leichte Person.
    Somit stellt das Prüfen mit mittelschweren bis schweren und mittelgroßen bis großen Probanden eine Art Worst-Case-Szenario dar und man kann trotzdem noch Rückschlüsse auf Defizite für die kleine und leichte Ausprägung der Körperformen schließen.
    Auch wenn wir unsere Tests auf weitere Körpertypen ausgeweitet haben, können wir leider nicht alle Perzentile prüfen und abbilden. Die sieben anstelle der vormals vier Körpertypen - wobei ein Typ lediglich in klein und leicht und groß und schwer geprüft wurde, aber keine anderen Proportionen aufwies - sollen den Lesenden helfen ihre Körperform wiederzufinden. Das sollte aufgrund der größeren Auswahl an Formen nun hoffentlich besser möglich sein.