Fest­geld­vergleich So finden Sie jetzt die besten Zinsen

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Fest­geld­vergleich - So finden Sie jetzt die besten Zinsen
Nichts fürs Kopf­kissen. Wer sein Geld bei den passenden Banken anlegt, bekommt wieder Zinsen - die besten im Fest­geld­vergleich. © Getty Images / Claudia Nass

Die Zinsen für Anleger steigen wieder. Mit unserem Fest­geld­vergleich mit 684 Angeboten finden Sie die besten sicheren Offerten.

Fest­geld­vergleich Testergebnisse für 684 Fest­gelder und Spar­briefe

Sie suchen die besten Zinsen? Mit dem Fest­geld­vergleich der Stiftung Warentest finden Sie die interes­santesten Angebote. Bei einem Fest­geld­konto legen Sie Ihr Geld über einen vorher vereinbarten Zeitraum an, ohne ein Verlustrisiko für Ihre Anlage einzugehen. Hier gibt es meist höhere Zinsen als für Tages­geld. Der Nachteil: Vor Ablauf der Lauf­zeit kommen Sie nicht an Ihr Geld. Wer das nicht möchte, sollte sich für ein Tages­geld entscheiden (Vergleich Tagesgeld).

Zins­entwick­lung bei Fest­geld­konten

Sie können sich die Entwick­lung der durch­schnitt­lichen Jahres­renditen der jeweils 10 besten Fest­gelder mit Lauf­zeiten von 1 bis 5 Jahren in einer Grafik anzeigen lassen. Es wurden nur Angebote mit einer Mindest­anlage bis 5 000 Euro berück­sichtigt. Durch Auswahl des Start- und Enddatums können Sie sich im Fest­geldzinsen-Vergleich verschiedene Perioden anzeigen lassen. Die jeweiligen Lauf­zeiten (Rendite Fest­geld 1 – 5 Jahre) können Sie durch Ankli­cken entfernen und zuschalten.

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Warum sich der Fest­geld­vergleich für Sie lohnt

Die besten Fest­geldzinsen. Aktuelle Renditen von derzeit 684 Fest­geldern und Spar­briefen mit Lauf­zeiten von 1, 3, 6, 9 und 12 Monaten – sowie für Lauf­zeiten von 2 bis 10 Jahren. Alle Daten bekommen Sie auch zum Download als PDF.

Vergleich. Konditionen für alle Lauf­zeiten und für Mindest­anlagebeträge von einem bis 100 000 Euro. Sie können bis zu 20 Zins­angebote mehrerer Banken in der Tabelle über­sicht­lich darstellen und vergleichen. Mit einem Klick finden Sie Angebote speziell für Minderjährige, für Gemeinschaftskonten, für Vereine sowie für betreute Personen.

Nicht empfehlens­werte Banken. Nach dem Frei­schalten erhalten Sie Zugriff auf eine Tabelle mit ausländischen Banken, bei denen Stiftung Warentest von einer Anlage abrät. Viele von diesen Angeboten werden über Zins­platt­formen wie Welt­sparen oder Zinspilot angeboten. Töchter von russischen Banken, die in der Europäischen Union (EU) ansässig sind, haben wir wegen des Angriffs von Russ­land auf die Ukraine aus unseren Zins­vergleichen entfernt.

Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie ausgewählte Artikel aus der Zeit­schrift Finanztest nach dem Frei­schalten als PDF.

Fest­geld: Top-Angebote im Dezember 2022

Für einjähriges Fest­geld gibt es Anfang Dezember maximal 2,77 Prozent, für dreijäh­riges Fest­geld 3,25 Prozent Zins pro Jahr. Nach dem Frei­schalten des Fest­geld-Vergleichs lassen sich alle Angebote bequem nach Anlagesummen und Anlage­zeitraum filtern – und nach der Rendite sortieren.

Neue Fest­geld-Angebote

Neu im Produktfinder sind Fest­gelder der Aareal Bank aus Deutsch­land, die Sie über das Deutsche Bank Zins­markt-Portal oder über Welt­sparen abschließen können. Ebenfalls neu sind Fest­gelder des Bank­hauses Rautenschlein aus Deutsch­land und der spanischen Nieder­lassung der Orange Bank aus Frank­reich, die beide über das Portal Welt­sparen erhältlich sind.

Ebenfalls neu sind Fest­gelder der italienischen Cherry Bank bei Welt­sparen und der Multitude Bank sowie der Agri Bank aus Malta bei Check24. Diese wurden aber nicht in den Zins­test der Stiftung Warentest aufgenommen, da unsere Experten aufgrund der  Noten für die Wirtschaftskraft bezweifeln, dass die italienische und die maltesische Einlagensicherung bei einer größeren Bankenpleite Sparer so zeit­nah entschädigen könnten, wie es im EU-Recht vorgeschrieben ist.

Nicht mehr im Test

Aus dem Vergleich entfernt haben wir Angebote der CKV Bank (abschließ­bar über Welt­sparen), die länger als ein Jahr laufen. Bei diesen Angeboten werden die Zinsen gesammelt und erst am Ende der Lauf­zeit in einer Summe ausgezahlt. Sie sind dann erst steuer­pflichtig. (Siehe So haben wir getestet).

Ebenfalls entfernt haben wir ein Fest­geld der Banque BCP S.A.S. aus Frank­reich, welches über Welt­sparen abge­schlossen werden kann. Grund: Das Angebot steht nicht allen Interes­sierten offen.

Besonderheiten bei Banken

Bei der Klarna Bank kann das Fest­geld+ nur über die App und nur in Verbindung mit einem Klarna-Giro­konto eröffnet werden. Das ist kostenlos, solange man es ausschließ­lich als Verrechnungs­konto nutzt und kein Bargeld am Auto­maten abhebt. Das Angebot Fest­geld+ wird im Gegen­satz zu den anderen Tages- und Fest­geld­angeboten von Klarna durch die deutsche Nieder­lassung der Klarna Bank angeboten. Die Kunden­einlagen sind dadurch bis zu einem Betrag von 100 000 Euro geschützt und unterliegen nicht dem Wechsel­kurs­risiko wie die Einlagen anderer schwe­discher Banken.

Fest­geld­vergleich Testergebnisse für 684 Fest­gelder und Spar­briefe

Vorteil von Fest­geld: Ertrags­sicherheit

Viele Kredit­institute bieten stan­dardisierte Lauf­zeiten von einem Monat bis zu zehn Jahren. Je länger die Lauf­zeit, desto höher sind in der Regel die Zinsen. Außerdem wird, anders als beim Tages­geld, der Zins­satz beim Fest­geld über die gesamte Lauf­zeit garan­tiert. Das gibt Ertrags­sicherheit, bedeutet aber auch, dass Sie Ihr Geld bei steigenden Zinsen nicht in eine besser verzinste Anlage umschichten können. Bei mehr­jährigen Fest­geld­anlagen sollten Sie darauf achten, dass Zinsen jähr­lich ausgezahlt oder dem Anlage­konto gutgeschrieben werden, um im nächsten Jahr mitverzinst zu werden. Hier tricksen einige Banken mit dem Zinseszins (siehe unten „Fest­geld – darauf sollten Sie achten“).

Weitere Vergleiche von Spar­angeboten auf test.de

Tages­geld. Im Vergleich Tagesgeld finden Sie aktuelle Zins­konditionen von über 60 Tages­geld­konten.

Saubere Zins­angebote. Sie suchen Spar­angebote von Banken, die bei der Kredit­vergabe an Unternehmen und Organisationen und bei Investments in Wert­papiere ethische, ökologische und soziale Kriterien anwenden? Diese Angebote finden Sie im Vergleich Saubere Zinsangebote.

Fest­geld – darauf sollten Sie achten

Sie müssen Fest­gelder üblicher­weise einige Tage vor Fälligkeit kündigen. Anderenfalls kann es passieren, dass die Bank oder Sparkasse das Geld zu aktuellen Konditionen für die gleiche Lauf­zeit noch einmal anlegt. Die Banken nennen das „Prolongation“. Die neuen Konditionen können viel schlechter sein und Sparer kommen lange Zeit nicht an ihr Geld. Daher sollten Sie bei Vertrags­abschluss klären, wie die Bedingungen der Bank aussehen.

Zinseszins bei Fest­zins­anlagen

Sparer sollten beim Abschluss einer mehr­jährigen Fest­geld­anlage darauf achten, dass der Zins­zufluss jähr­lich erfolgt. Bei den meisten Angeboten werden die Zinsen jähr­lich auf ein Konto des Anlegers ausgezahlt und sind dann auch steuer­pflichtig. Es gibt aber auch Fest­zins­anlagen, bei denen die Zinsen dem Anlage­konto gutgeschrieben und im nächsten Jahr mitverzinst werden. Das ist gut, da so der Zinseszins-Effekt wirkt.

Steuer berück­sichtigen beim Zins­vergleich

Wichtig für Sie ist, ob auch die steuerliche Erfassung der Zins­erträge jähr­lich erfolgt oder alle Zinsen zusammen am Laufzeit­ende steuer­pflichtig werden. Es gibt zudem Banken, die den Zins mehrere Jahre nur auf den ursprüng­lichen Anla­gebetrag berechnen und ohne Zinseszins am Ende der Lauf­zeit auszahlen. Dann ist der Ertrag, also die Rendite pro Jahr, nied­riger. Die Stiftung Warentest hält diese Angebote für unseriös. Unser Fest­zins­vergleich enthält deshalb nur mehr­jährige Fest­zins­angebote, bei denen der Zins­zufluss und die steuerliche Erfassung in Form einer Ausschüttung oder Gutschrift auf dem Anlage­konto jähr­lich erfolgen (So haben wir getestet).

Spar­brief als Alternative zum Fest­geld

Spare­rinnen und Sparer, die länger höhere Beträge zu einem festen Zins­satz anlegen möchten, finden mit Spar­briefen oder Sparkassen­briefen eine Alternative. Spar­briefe nehmen eine Zwischen­stellung zwischen einer klassischen Konten­anlage und einem fest­verzins­lichen Wert­papier ein. Sie werden aber nicht an der Börse gehandelt, sondern von der Bank verkauft. Wie bei der Fest­geld­anlage gibt es auch bei Spar­briefen verschiedene Lauf­zeiten. Sparer müssen Spar­briefe nicht kündigen. Das Kapital wird auto­matisch fällig und auf das Konto des Anlegers über­wiesen.

Spar­briefe in verschiedenen Varianten

Mehr­jährige Spar­briefe gibt es mit jähr­licher Zins­gutschrift sowie auf- und abge­zinste Spar­briefe. Auf- und abge­zinste Spar­briefe sammeln die Zinsen über mehrere Jahre an und zahlen sie am Ende der Lauf­zeit zusammen mit dem angelegten Kapital zurück. Da die Zinsen in beiden Fällen am Ende der Lauf­zeit in einer Summe steuer­pflichtig sind und der Sparerfrei­betrag dann schnell über­schritten wird, eignen sich diese Varianten nicht für alle. Prüfen Sie vor Abschluss, welche Variante für Sie in Frage kommt.

Fest­geld­konto – die Einlagensicherung checken

Die Europäische Union schützt laut einer Richt­linie 100 000 Euro pro Anleger und pro Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung. In Deutsch­land gibt es zusätzliche Sicherungs­systeme, die weit höhere Summen schützen. Die Stiftung Warentest empfiehlt derzeit nur Banken aus EU-Ländern mit Topbewertungen der drei großen Rating­agenturen Fitch, Moody´s und Stan­dard & Poor´s (siehe So haben wir getestet). Dasselbe gilt für Länder des Europäischen Wirt­schafts­raumes (EWR), wenn sie über eigene Sicherungs­einrichtungen mindestens 100 000 Euro absichern. Ausnahme: Schweden entschädigt den Gegen­wert von 1,05 Millionen Kronen. Ebenso aufgenommen werden Banken aus Groß­britannien, wobei im Pleitefall der Gegen­wert von maximal 85 000 britischen Pfund entschädigt würde.

So schützen Sie sich vor Fest­geld­betrug

Derzeit haben Zins­betrüger Hoch­konjunktur. Sie werben im Internet für attraktiv verzinste Fest­geld­angebote bei Banken mit europäischer Einlagensicherung. Die Stiftung Warentest erklärt, wie sich Sparer schützen können und dokumentiert unseriöse Anbieter auf der Warnliste Geld­anlage.

Wir aktualisieren regel­mäßig mit Ihrer Hilfe

Die Konditionen für Fest­geld­anlagen erheben wir stets zum Monats­ultimo direkt bei den Bank­häusern. Konditions­änderungen, die zwischen zwei Erhebungen liegen, werden uns von den Kredit­instituten direkt mitgeteilt. Sobald wir von den Änderungen Kennt­nis erlangen, werden diese zeit­nah in unsere Daten­bank einge­arbeitet. Sollte Ihnen von Ihrem Kredit­institut eine Konditions­änderung mitgeteilt werden, die wir noch nicht erfasst haben, würden wir uns freuen, wenn Sie uns darauf aufmerk­sam machen. Wir haben dafür eine spezielle E-Mail­adresse einge­richtet: zins­konditionen@stiftung-warentest.de. Vielen Dank für Ihre Unterstüt­zung.

Fest­geld­vergleich Testergebnisse für 684 Fest­gelder und Spar­briefe

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Profilbild Stiftung_Warentest am 07.12.2022 um 10:56 Uhr
Merkur-Privatbank nicht mehr in der Liste

@suchender1: Vielen Dank für den Hinweis auf die Zinserhöhungen.
In jedem Monat wird für Finanztest neu berechnet, welches die Top 25 Festgeldkonten sind. Per Stichtag für das Heft 12/22 hat es für die Festgelder der Merkur Privatbank nicht gereicht.

suchender1 am 07.12.2022 um 10:03 Uhr
Merkur-Privatbank nicht mehr in der Liste

Bitte um Info warum die Merkur-Privatbank nicht mehr in der der Ausgabe 12/2022 für das Festgeld aufgeführt wird.
In der Ausgabe 11/2022 war sie noch enthalten.
Lag es nur an den Zinsen ?
Inzwischen wurden die Festgeldzinsen auf 2,25% und Tagesgeld auf 1,0% angehoben.
Stand 07.12.22.
Vielen Dank

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.12.2022 um 11:57 Uhr
Quellensteuer muss vermeidbar sein

@alle: Wir sortieren alle Angebote aus, bei denen der Anfall der Quellensteuer für deutsche Anleger unvermeidbar ist.
Kann man diese durch die Vorlage einer Ansässigkeitserklärung vermeiden, nehmen wir das Angebot auf und verweisen in der Fußnote darauf.

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.12.2022 um 11:55 Uhr
Banco de Brasil / Quellensteuer

@christophproebster: Bitte beachten Sie, dass es sich um das Angebot einer österreichischen Tochter der Banco de Brasil handelt. Die Ansässigkeitsbescheinigung können Anleger vorlegen, die ihren Wohnsitz nicht in Österreich innehaben (und deren Wohnsitzland mit Österreich ein Doppelbesteuerungsabkommen unterschrieben hat).
Durch die rechtzeitige Vorlage einer gültigen steuerlichen Ansässigkeitsbescheinigung reduzieren Anleger mit Wohnsitz in Deutschland die Quellensteuer von 25% auf 0 %.
Im Steuerinformationsbereich auf der Webseite wird das Formular zur Ansässigkeitsbescheinigung dem Anleger zur Verfügung gestellt. Diese kann bis 10 Geschäftstage vor dem Zinszahlungstermin beim Anlegerservice eingereicht werden.

christophproebster am 05.12.2022 um 11:27 Uhr
Banco de Brasil / Quellensteuer

@ Stiftung_Warentest: eine Ansässigkeitsbescheinigung bekommen in diesem Fall ja nur Personen mit Wohnsitz in Österreich, oder verstehe ich das falsch? Wenn ja, wäre es dann nicht sinnvoll in diesem Fall (und vielen ähnlichen Fällen) die zu erwartende Rendite für Personen mit Wohnsitz in der BRD anzugeben?