Fest­geld­vergleich Hier bringt Ihr Spargeld die beste Rendite – und ist sicher

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Fest­geld­vergleich - Hier bringt Ihr Spargeld die beste Rendite – und ist sicher
Nichts fürs Kopf­kissen. Wer sein Geld bei den passenden Banken anlegt, bekommt wieder Zinsen - die besten im Fest­geld­vergleich. © Getty Images / Claudia Nass

Die Zinsen für Anleger steigen wieder. Mit unserem Fest­geld­vergleich mit 747 Angeboten finden Sie die besten sicheren Offerten.

Fest­geld­vergleich Testergebnisse für 747 Fest­gelder und Spar­briefe

Sie suchen die besten Zinsen? Mit dem Fest­geld­vergleich der Stiftung Warentest finden Sie die interes­santesten Angebote. Bei einem Fest­geld­konto legen Sie Ihr Geld über einen vorher vereinbarten Zeitraum an, ohne ein Verlustrisiko für Ihre Anlage einzugehen. Hier gibt es meist höhere Zinsen als für Tages­geld. Der Nachteil: Vor Ablauf der Lauf­zeit kommen Sie nicht an Ihr Geld. Wer das nicht möchte, sollte sich für ein Tages­geld entscheiden (Vergleich Tagesgeld).

Zins­entwick­lung bei Fest­geld­konten

Sie können sich die Entwick­lung der durch­schnitt­lichen Jahres­renditen der jeweils 10 besten Fest­gelder mit Lauf­zeiten von 1 bis 5 Jahren in einer Grafik anzeigen lassen. Es wurden nur Angebote mit einer Mindest­anlage bis 5 000 Euro berück­sichtigt. Durch Auswahl des Start- und Enddatums können Sie sich im Fest­geldzinsen-Vergleich verschiedene Perioden anzeigen lassen. Die jeweiligen Lauf­zeiten (Rendite Fest­geld 1 – 5 Jahre) können Sie durch Ankli­cken entfernen und zuschalten.

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Warum sich der Fest­geld­vergleich für Sie lohnt

Die besten Fest­geldzinsen

Aktuelle Renditen von derzeit 747 Fest­geldern und Spar­briefen mit Lauf­zeiten von 1, 3, 6, 9 und 12 Monaten – sowie für Lauf­zeiten von 2 bis 10 Jahren. Alle Daten bekommen Sie auch zum Download als PDF.

Vergleich

Konditionen für alle Lauf­zeiten und für Mindest­anlagebeträge von einem bis 100 000 Euro. Sie können bis zu 20 Zins­angebote mehrerer Banken in der Tabelle über­sicht­lich darstellen und vergleichen. Mit einem Klick finden Sie Angebote speziell für Minderjährige, für Gemeinschaftskonten, für Vereine sowie für betreute Personen.

Nicht empfehlens­werte Banken

Nach dem Frei­schalten erhalten Sie Zugriff auf eine Tabelle mit ausländischen Banken, bei denen Stiftung Warentest von einer Anlage abrät. Viele von diesen Angeboten werden über Zins­platt­formen wie Welt­sparen oder Zinspilot angeboten. Töchter von russischen Banken, die in der Europäischen Union (EU) ansässig sind, haben wir wegen des Angriffs von Russ­land auf die Ukraine aus unseren Zins­vergleichen entfernt.

Heft­artikel als PDF

Zusätzlich erhalten Sie ausgewählte Artikel aus der Zeit­schrift Finanztest nach dem Frei­schalten als PDF.

Fest­geld­vergleich Testergebnisse für 747 Fest­gelder und Spar­briefe

Fest­geld: Top-Angebote im Januar 2023

Für einjähriges Fest­geld gibt es Anfang Januar maximal 2,90 Prozent, für zweijäh­riges Fest­geld 3,25 Prozent Zins pro Jahr. Nach dem Frei­schalten des Fest­geld-Vergleichs lassen sich alle Angebote bequem nach Anlagesummen und Anlage­zeitraum filtern – und nach der Rendite sortieren.

Neue Fest­geld-Angebote

Neu aufgenommen haben wir Fest­gelder und Spar­briefe der Alte Leipziger Bauspar. Mit der Kompasbank ist die erste dänische Bank mit Fest­geldern im deutschen Markt. Diese können nur über das Portal Welt­sparen abge­schlossen werden. Ebenfalls neu aufgenommen wurden die Angebote von vier Banken, die über den Zins­markt der Noris­bank abge­schlossen werden können.

Mit einem eigenen Online-Auftritt ist die Suresse Direkt Bank gestartet und bietet Zins­anlagen in Deutsch­land an. Es handelt sich dabei um eine deutsche Marke der belgischen Nieder­lassung der spanischen Santander Consumer Finance. Die Einlagen werden in Belgien angelegt, unterliegen aber der spanischen Einlagensicherung. Ebenfalls neu sind Fest­gelder der italienischen Credito Lombardo Veneto und der Finora Bank aus Litauen über das Portal Welt­sparen.

Die Angebote dieser drei Banken wurden nicht in den Zins­test der Stiftung Warentest aufgenommen, da unsere Experten aufgrund der  Noten für die Wirtschaftskraft bezweifeln, dass die spanische, die italienische und die litauische Einlagensicherung bei einer größeren Bankenpleite Sparer so zeit­nah entschädigen könnten, wie es im EU-Recht vorgeschrieben ist.

Einlagensicherungs­fonds: maximal 5 Millionen Euro geschützt

Seit Januar 2023 gelten neue Ober­grenzen im Einlagensicherungs­fonds des Bundes­verbandes deutscher Banken. Bei Privatbanken, die dort Mitglied sind, werden pro Kunde und Bank zwar weiterhin 15 Prozent des haftenden Eigen­kapitals einer Bank, aber maximal nur noch fünf Millionen Euro geschützt. Ab 1. Januar 2025 soll dieser Schutz auf 8,75 Prozent sinken, maximal drei Millionen Euro. Und Anfang Januar 2030 soll die Ober­grenze nur noch eine Million Euro betragen. Beträge, die vor diesen Stich­tagen angelegt wurden, unterliegen bis zur Fälligkeit den jeweils alten Rege­lungen.

Nicht mehr im Test

Aus dem Vergleich entfernt haben wir Angebote der CKV Bank (abschließ­bar über Welt­sparen), die länger als ein Jahr laufen. Bei diesen Angeboten werden die Zinsen gesammelt und erst am Ende der Lauf­zeit in einer Summe ausgezahlt. Sie sind dann erst steuer­pflichtig (siehe So haben wir getestet).

Ebenfalls entfernt haben wir ein Fest­geld der Banque BCP S.A.S. aus Frank­reich, welches über Welt­sparen abge­schlossen werden kann. Grund: Das Angebot steht nicht allen Interes­sierten offen.

Vorteil von Fest­geld: Ertrags­sicherheit

Viele Kredit­institute bieten stan­dardisierte Lauf­zeiten von einem Monat bis zu zehn Jahren. Je länger die Lauf­zeit, desto höher sind in der Regel die Zinsen. Außerdem wird, anders als beim Tages­geld, der Zins­satz beim Fest­geld über die gesamte Lauf­zeit garan­tiert. Das gibt Ertrags­sicherheit, bedeutet aber auch, dass Sie Ihr Geld bei steigenden Zinsen nicht in eine besser verzinste Anlage umschichten können. Bei mehr­jährigen Fest­geld­anlagen sollten Sie darauf achten, dass Zinsen jähr­lich ausgezahlt oder dem Anlage­konto gutgeschrieben werden, um im nächsten Jahr mitverzinst zu werden. Hier tricksen einige Banken mit dem Zinseszins (siehe unten „Fest­geld – darauf sollten Sie achten“).

Weitere Vergleiche von Spar­angeboten auf test.de

Tages­geld. Im Vergleich Tagesgeld finden Sie aktuelle Zins­konditionen von über 60 Tages­geld­konten.

Saubere Zins­angebote. Sie suchen Spar­angebote von Banken, die bei der Kredit­vergabe an Unternehmen und Organisationen und bei Investments in Wert­papiere ethische, ökologische und soziale Kriterien anwenden? Diese Angebote finden Sie im Vergleich Saubere Zinsangebote.

Fest­geld­vergleich Testergebnisse für 747 Fest­gelder und Spar­briefe

Fest­geld – darauf sollten Sie achten

Sie müssen Fest­gelder üblicher­weise einige Tage vor Fälligkeit kündigen. Anderenfalls kann es passieren, dass die Bank oder Sparkasse das Geld zu aktuellen Konditionen für die gleiche Lauf­zeit noch einmal anlegt. Die Banken nennen das „Prolongation“. Die neuen Konditionen können viel schlechter sein und Sparer kommen lange Zeit nicht an ihr Geld. Daher sollten Sie bei Vertrags­abschluss klären, wie die Bedingungen der Bank aussehen.

Zinseszins bei Fest­zins­anlagen

Sparer sollten beim Abschluss einer mehr­jährigen Fest­geld­anlage darauf achten, dass der Zins­zufluss jähr­lich erfolgt. Bei den meisten Angeboten werden die Zinsen jähr­lich auf ein Konto des Anlegers ausgezahlt und sind dann auch steuer­pflichtig. Es gibt aber auch Fest­zins­anlagen, bei denen die Zinsen dem Anlage­konto gutgeschrieben und im nächsten Jahr mitverzinst werden. Das ist gut, da so der Zinseszins-Effekt wirkt.

Steuer berück­sichtigen beim Zins­vergleich

Wichtig für Sie ist, ob auch die steuerliche Erfassung der Zins­erträge jähr­lich erfolgt oder alle Zinsen zusammen am Laufzeit­ende steuer­pflichtig werden. Es gibt zudem Banken, die den Zins mehrere Jahre nur auf den ursprüng­lichen Anla­gebetrag berechnen und ohne Zinseszins am Ende der Lauf­zeit auszahlen. Dann ist der Ertrag, also die Rendite pro Jahr, nied­riger. Die Stiftung Warentest hält diese Angebote für unseriös. Unser Fest­zins­vergleich enthält deshalb nur mehr­jährige Fest­zins­angebote, bei denen der Zins­zufluss und die steuerliche Erfassung in Form einer Ausschüttung oder Gutschrift auf dem Anlage­konto jähr­lich erfolgen (So haben wir getestet).

Spar­brief als Alternative zum Fest­geld

Spare­rinnen und Sparer, die länger höhere Beträge zu einem festen Zins­satz anlegen möchten, finden mit Spar­briefen oder Sparkassen­briefen eine Alternative. Spar­briefe nehmen eine Zwischen­stellung zwischen einer klassischen Konten­anlage und einem fest­verzins­lichen Wert­papier ein. Sie werden aber nicht an der Börse gehandelt, sondern von der Bank verkauft. Wie bei der Fest­geld­anlage gibt es auch bei Spar­briefen verschiedene Lauf­zeiten. Sparer müssen Spar­briefe nicht kündigen. Das Kapital wird auto­matisch fällig und auf das Konto des Anlegers über­wiesen.

Spar­briefe in verschiedenen Varianten

Mehr­jährige Spar­briefe gibt es mit jähr­licher Zins­gutschrift sowie auf- und abge­zinste Spar­briefe. Auf- und abge­zinste Spar­briefe sammeln die Zinsen über mehrere Jahre an und zahlen sie am Ende der Lauf­zeit zusammen mit dem angelegten Kapital zurück. Da die Zinsen in beiden Fällen am Ende der Lauf­zeit in einer Summe steuer­pflichtig sind und der Sparerfrei­betrag dann schnell über­schritten wird, eignen sich diese Varianten nicht für alle. Prüfen Sie vor Abschluss, welche Variante für Sie in Frage kommt.

Fest­geld­konto – die Einlagensicherung checken

Die Europäische Union schützt laut einer Richt­linie 100 000 Euro pro Anleger und pro Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung. In Deutsch­land gibt es zusätzliche Sicherungs­systeme, die weit höhere Summen schützen. Die Stiftung Warentest empfiehlt derzeit nur Banken aus EU-Ländern mit Topbewertungen der drei großen Rating­agenturen Fitch, Moody´s und Stan­dard & Poor´s (siehe So haben wir getestet). Dasselbe gilt für Länder des Europäischen Wirt­schafts­raumes (EWR), wenn sie über eigene Sicherungs­einrichtungen mindestens 100 000 Euro absichern. Ausnahme: Schweden entschädigt den Gegen­wert von 1,05 Millionen Kronen. Ebenso aufgenommen werden Banken aus Groß­britannien, wobei im Pleitefall der Gegen­wert von maximal 85 000 britischen Pfund entschädigt würde.

So schützen Sie sich vor Fest­geld­betrug

Derzeit haben Zins­betrüger Hoch­konjunktur. Sie werben im Internet für attraktiv verzinste Fest­geld­angebote bei Banken mit europäischer Einlagensicherung. Die Stiftung Warentest erklärt, wie sich Sparer schützen können und dokumentiert unseriöse Anbieter auf der Warnliste Geld­anlage.

Wir aktualisieren regel­mäßig mit Ihrer Hilfe

Die Konditionen für Fest­geld­anlagen erheben wir stets zum Monats­ultimo direkt bei den Bank­häusern. Konditions­änderungen, die zwischen zwei Erhebungen liegen, werden uns von den Kredit­instituten direkt mitgeteilt. Sobald wir von den Änderungen Kennt­nis erlangen, werden diese zeit­nah in unsere Daten­bank einge­arbeitet. Sollte Ihnen von Ihrem Kredit­institut eine Konditions­änderung mitgeteilt werden, die wir noch nicht erfasst haben, würden wir uns freuen, wenn Sie uns darauf aufmerk­sam machen. Wir haben dafür eine spezielle E-Mail­adresse einge­richtet: zins­konditionen@stiftung-warentest.de. Vielen Dank für Ihre Unterstüt­zung.

Fest­geld­vergleich Testergebnisse für 747 Fest­gelder und Spar­briefe

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409 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

pepepedro am 30.01.2023 um 00:36 Uhr
Einlagensicherung für Klarna-Festgeld+

Ich habe die Erklärung gefunden, warum das Festgeld+ von Klarna über die schwedische Einlagensicherung in Euro (und nicht in Schwedischen Kronen) abgesichert ist:
https://www.riksgalden.se/fi/our-operations/deposit-insurance/are-you-a-customer-of-a-foreign-institution/customer-of-a-swedish-institution-abroad/

Profilbild Stiftung_Warentest am 27.01.2023 um 09:18 Uhr
van Tilburg Consultancy

@dieter.egbert: Bisher haben wir keine Erfahrung mit der Firma van Tilburg Consultancy. Es gibt ein paar negative Erfahrungsberichte im Internet. Das Problem ist nicht die schwedische Qliro, deren Festgelder man über das Portal Zinspilot abschließen kann, sondern der vermeintliche Vermittler van Tilburg Consultancy. Es sind derzeit im Internet und in den sozialen Medien viele Betrüger unterwegs. Stiftung Warentest rät Festgeld-Interessierten, nur bei Banken oder Portalen anzulegen, die auch bei uns gelistet sind.

dieter.egbert am 26.01.2023 um 17:09 Uhr
Verdacht auf Betrug bei van Tilburg Consultancy?

Guten Tag,
Festgeld Betrug? Verdacht auf Betrug bei van Tilburg Consultancy, Brüssel, "Qliro Bank", Schweden?
Im Internet kursieren Meldungen, wonach mit der van Tilburg Consultancy (vantilburg-consultancy.com) im Zusammenhang mit der "Qliro Bank", Schweden negative Erfahrungen gemacht wurden. Man erhält angeblich keinerlei Auszahlung. Das könnte ein Betrug sein.
„Anscheinend hat die van Tilburg Consultancy (vantilburg-consultancy.com) mit verschiedenen "Banken" zusammengearbeitet. Es könnte sein, dass diese "Banken" nicht tatsächlich existieren, oder einzig zum Zweck der Täuschung im Wege einer ansprechenden Onlinepräsenz gefälscht wurden.“
Haben Sie negative/positive Erfahrungen mit Van Tilburg und/oder der Qliro Bank gemacht?
Ich freue mich auf Ihre Antwort!

Profilbild Stiftung_Warentest am 26.01.2023 um 10:08 Uhr
Klarna Fesgeld/Festgeld+

@pepepedro: Das Angebot "Festgeld" ist eine Festgeldanlage direkt bei der in Schweden registrierten Klarna. Hier gilt die schwedische Einlagensicherung bis zu 1.050.000 schwedischen Kronen. "Festgeld+" wird über eine Niederlassung in Deutschland angeboten. Abgesichert sind Einlagen bis zu 100 000 Euro.

pepepedro am 25.01.2023 um 22:43 Uhr
Einlagensicherung für Klarna-Festgeld+

Guten Tag,
sollte für Klarna nicht die schwedische Einlagensicherungsgrenze i. H. v. 1,050,000 SEK gelten? Klarna selbst gibt 100.000 EUR an, aber das kann ich nicht nachvollziehen.