132 Drucker im Test Test

Ein Drucker gehört heute einfach zum Haushalt. Es gibt Tinten­strahl- und Laser­drucker. Multi­funk­tions­drucker dienen zusätzlich als Scanner und Kopierer – einige von ihnen senden und empfangen auch Faxe. Der Test zeigt große Unterschiede bei Qualität und Folge­kosten. Der Produkt­finder bietet Test­ergeb­nisse von 132 Druckern, davon sind aktuell 84 lieferbar. Neu im März-Update: 15 Tintendrucker.

Neue Drucker, neues Prüf­programm

Frische Ware: Der aktuelle Test bringt 15 Tintendrucker in den Produktfinder – darunter drei reine Drucker und zwölf Multi­funk­tions­drucker mit Scan- und Kopier­funk­tion. Eine Besonderheit ist dabei der Epson Ecotank L355: Statt wechsel­barer Tinten­patronen nutzt er vier Tinten­tanks, die der Nutzer selbst nach­füllen kann. Damit druckt er sensationell günstig – aber leider nicht sehr licht­beständig und gerade Text auch nicht besonders gut.

Hinweis: Mit diesem Update haben wir das Prüfprogramm über­arbeitet. So wurde zum Beispiel die Bewertung der Vielseitig­keit angepasst, Tinten­kosten werden fortan etwas strenger beur­teilt. Darum sind die Test­ergeb­nisse der neuen Geräte nicht direkt mit denen der davor geprüften vergleich­bar.

Mit drei Filterklicks zum Wunsch­drucker

So testen wir Drucker: Drucken, scannen, kopieren, faxen

So testet die Stiftung Warentest.

Dieser Produktfinder enthält alle von der Stiftung Warentest seit 2011 geprüften Drucker und Multi­funk­tions­geräte: Mit Fotos, Preisen, Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­merkmalen. Hier gehts direkt zur Liste mit 132 Druckern. Meist reichen drei Filterklicks in der Daten­bank, um den für Sie am besten geeigneten Drucker zu finden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie sich bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank auch Zugriff auf die Test-Artikel der Zeit­schrift test zum Thema „Drucker“.

Die Technik-Frage: Tinte oder Laser?

Tinte oder Laser? Beide Techniken haben Stärken und Schwächen. Laser­drucker arbeiten schneller und drucken besonders Text schärfer als Tinten­drucker. Wer ohnehin nur schwarz­weißen Text druckt, fährt am besten mit einem Schwarz­weiß-Laser. Farblaser können auch farbige Grafiken und Fotos drucken – allerdings in sehr unterschiedlicher Qualität. Der Fotodruck ist noch immer eine Bastion der Tinten­strahler: Die besten unter ihnen drucken Fotos viel brillanter, als es selbst die besten Laser schaffen Tinte oder Toner - hier lesen Sie die Details.

Tinte und Toner – die Folge­kosten

Beim Thema Druck­kosten geraten alte Gewiss­heiten ins Wanken. Traditionell galt: Tinten­drucker sind in der Anschaffung billig, dafür sind die Kosten für Tinte hoch – bei Lasern ist es umge­kehrt. Doch zumindest bei den vergleichs­weise güns­tigen Geräten für Klein- und Heimbüros nähern sich die Druckosten für Tinte und Toner einander allmählich an. Wer allerdings mit größeren Unter­brechungen kleinere Mengen druckt, ist mit einem Laser­drucker weiter im Vorteil. Er arbeiten auch nach monate­langer Untätigkeit klaglos weiter und verbraucht nur Toner, wenn er etwas druckt.

Der Drucker im heimischen Netz­werk

Etliche Geräte im Test sind darüber hinaus netz­werk­fähig: Statt direkt an einen PC können sie auch an einen Netz­werk-Router ange­schlossen werden. Dann können alle Rechner im lokalen Netz­werk auf sie zugreifen – praktisch in Unternehmen, Familien und Wohn­gemeinschaften. Die Verbindung zum Router erfolgt entweder per Lan-Kabel oder drahtlos per WLan. Manche Drucker haben beides.

  • Vorteil Lan. Die Verbindung ist schneller, sicherer und stabiler. Zu den Lan-Druckern.
  • Vorteil WLan. Die Funk­verbindung erspart lästiges Verkabeln. Zu den WLan-Druckern.

Übrigens: Neben reinen Druckern finden sich im Produktfinder auch Multi­funk­tions­geräte. Worauf es hier ankommt, erklärt der Unter­artikel Scannen, Faxen, Kopieren.

Drucken von iOS und Android

Alle Geräte im Test bringen Treiber für Wind­ows-Rechner mit, die allermeisten auch für Mac OS X. Doch immer mehr Nutzer haben auch ein Smartphone oder ein Tablet mit mobilem Betriebs­system. Auf diesen Geräten funk­tioniert das Drucken nicht wie vom PC gewohnt (Details im Artikel Drucken von Tablet und Smartphone).

  • Drucker-Apps. Für die meisten netz­werk­fähigen Drucker bieten die Anbieter spezielle Druck-Apps, zumindest für Android und iOS. Immer mehr neuere Netz­werk­drucker unterstützen auch Apples Airprint-Technik. Damit können Nutzer von iPhone oder iPad recht einfach drucken. Zu den Druckern mit Airprint.
  • Drucken übers Internet. Eine andere Lösung ist das Drucken übers Internet: Manche Netz­werk­drucker können zum Beispiel Druck­aufträge per E-Mail empfangen. Vorteil dieser Lösung: Sie funk­tioniert von jedem Rechner und Mobilgerät – unabhängig von Treibern und Betriebs­system. Zu den Druckern mit Internetdruck.

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Test132 Drucker im Test20.03.2015
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