Kinder­fahr­radhelme Test

Fahr­radhelme schützen den Kopf bei schweren Stürzen. Sie dämpfen die Aufprall­energie bei einem Crash und senken so das Risiko für Schäden. Eltern sollten ihre Kinder deshalb so früh wie möglich an den Helm gewöhnen. Unsere Tester haben 11 Modelle für größere Kinder sowie 8 für Klein­kinder geprüft (Preise: zwischen 22 und 75 Euro). Knapp die Hälfte der Helme schützt gut. Zwei sind gefähr­lich groß für kleine Kinder­köpfe, drei sind mit Schad­stoffen in kritischen Mengen belastet.

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TestKinder­fahr­radhelme25.05.2016
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Schläfen­partie bei einigen zu wenig geschützt

Unser Test zeigt: Jeder Helm schützt bei Unfällen besser als keiner. Alle Modelle senkten das Verletzungs­risiko deutlich. Dennoch schnitten beim Unfall­schutz etliche Modelle nur mittel­mäßig ab. Besonders bei einem Aufprall auf Stirn und Schläfen­partien zeigte sich die Grenze des Schutzes. Diese Bereiche des Kopfes sind nicht nur besonders empfindlich, sie werden bei Stürzen auch am häufigsten verletzt.

Tipp: Sie suchen einen Helm für Erwachsene? Auch die haben wir getestet. Auf test.de finden Sie unseren Test Fahrradhelme vom September 2015.

Drei Modelle mit Gift

Drei Helme waren deutlich mit einem poly­zyklischen aromatischen Kohlen­wasser­stoff (PAK) belastet, der im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. Unsere Prüfer wiesen die Substanz in Gurten beziehungs­weise in Pols­tern nach, die direkten Haut­kontakt haben und von Knirpsen eventuell in den Mund genommen werden. Wir bewerteten in Anlehnung an das Siegel Geprüfte Sicherheit (GS-Zeichen).

Zu große Helme rutschen vom Kopf

Giftige Gurte waren nicht das einzige Problem, das sich im Test offen­barte. Bei zwei Helmen war die Schale gefähr­lich groß für kleine Köpfe. Sie ließen sich im Labor leicht vom Norm­kopf abstreifen. Das heißt, bei einem Crash könnten sie vom Kopf rutschen oder während der Fahrt durch einen tiefhängenden Ast nach hinten gezogen werden. Die Helme eignen sich eher für Eltern als für Steppkes.

Video: Darauf kommt es an in Sachen Sicherheit

Viele bequem, zwei lassen schwitzen

Den best­möglichen Schutz bieten Helme nur, wenn sie gut auf dem Kopf sitzen. Beim Hand­habungs­test unterstützten zwölf Jungen und Mädchen im Alter von drei bis elf Jahren die Experten. Die jungen Probanden beur­teilten unter anderem, wie gut sich die Helme auf- und absetzen lassen. Bei den Kleinsten halfen die Eltern. Mit den meisten Modellen waren sie zufrieden. Unter zwei Helmen kann es radelnden Kindern allerdings schnell zu warm werden. Beide verfügen über wenige, kleine Lüftungs­schlitze.

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