Wasch­maschinen im Test Test

Ob Frontlader oder Top­lader – hier finden Sie die passende Wasch­maschine! Der Test der Stiftung Warentest enthält die Testbe­richte aller seit 2012 getesteten Wasch­maschinen, darunter 15 Frontlader aus dem Herbst 2018. Hier lesen Sie, wie gut Wasch­maschinen Waschen, Spülen und Schleudern, ob sie im Dauer­test durch­halten und was Eco-Programme taugen. Insgesamt finden Sie Test­ergeb­nisse für 69 Wasch­maschinen, davon sind aktuell 38 Geräte liefer­bar.

Wasch­maschinen im Test – vier neue patzen beim Wasser­schäden-Schutz

Wasch­maschinen im Test – bei der Stiftung Warentest müssen die Geräte ordentlich ran. Zum Test­programm gehört ein Dauer­test, damit am Ende auch die Halt­barkeit der Wasch­maschinen verglichen werden kann. Drei Wasch­maschinen von jedem Fabrikat waschen jeweils 1 840 Mal in verschiedenen Programmen. Diese Dauer­prüfung dauert rund ein halbes Jahr und simuliert eine rund zehnjäh­rige Nutzung bei 3,5 Wäschen pro Woche.

Mit dem jüngsten Vergleichs­test sind 15 Frontlader dazugekommen. Erfreulich: Im Dauer­test gibt es keine großen Ausfälle. Ein Groß­teil der neuen Modelle ist in dieser Hinsicht gut. Dafür schwächeln vier Wasch­maschinen beim Schutz vor Wasser­schäden. Bei einer davon ist das Warn­system sogar mangelhaft. Was das im Detail bedeutet, lesen Sie im Testbericht aus test 11/2018.

Das bietet der Wasch­maschinen-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Im Wasch­maschinen-Vergleich der Stiftung Warentest finden Sie die Test­ergeb­nisse aller 69 seit 2014 getesteten Waschmaschinen – darunter die 15 neu getesteten Waschmaschinen. Nutzen Sie die Daten­bank, bevor Sie eine Wasch­maschine kaufen. Übrigens: Die Stiftung Warentest wird bald wieder auch Wasch­trockner testen.

Smarte Filter. Meist reichen drei Filterklicks und Sie haben in Ihrer persönlichen Wasch­maschinen-Bestenliste die passende Wasch­maschine gefunden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Wasch­maschinen-Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.

Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten auch Zugriff auf die Artikel aus unserer Zeitschrift test zum Thema „Wasch­maschinen“ im Originallayout als PDF.

Kostenlose Kauf­beratung. Zudem erhalten Sie neben dem Wasch­maschinen-Test alle Informationen, die Sie für den Wasch­maschinen-Kauf benötigen – etwa zu Schleuderdrehzahl und Trommelgröße.

Video: So testet die Stiftung Warentest Wasch­maschinen

Frontlader: Wasch­maschine mit Bull­auge

Wasch­maschinen im Test Test

Die meisten Wasch­maschinen sind frei stehende Standgeräte. Sie werden von vorn bestückt und heißen deshalb Frontlader. Stan­dard­maße sind: Breite 60 Zenti­meter, Höhe 85 Zenti­meter, Tiefe 57 bis 69 Zenti­meter. Frontlader haben vorn eine bull­augen­artige Tür. Darüber sind die Bedien­elemente und Anzeigen wie Knöpfe, Tasten, Display und Signalgeber angebracht. Auch die Wasch­mittel­kammer sitzt an der Front. Sie wird nach vorn heraus­gezogen. Die Trommelgröße variiert meist von sechs bis neun Kilogramm maximaler Füll­menge, extra große Maschinen fassen sogar bis zu zwölf Kilogramm Details zur Trommelgröße.

Frontlader: Vielseitig einsetz­bare Wasch­maschine

Frontlader werden von vorn bestückt, daher der Name. Die Bedien­elemente sitzen ebenfalls vorn. Auch die Wasch­mittel­gabe erfolgt von vorn.

Stapeln. Säulen­fähige Frontlader können mit einem Wäschetrockner zu einer Wasch-Trockensäule über­einander gestellt werden. Dafür ist ein Zwischenbau­satz nötig. Den gibt es meist als Sonder­zubehör.

Unterbau. Unterbau­fähige Frontlader lassen sich unter eine durch­gehende Arbeits­platte schieben. Dafür wird die Deck­platte abge­nommen.

Dekor. Dekor­fähige Frontlader können zusätzlich mit einer separaten Dekorplatte verkleidet werden.

Einbau. Integrier­fähige Frontlader sind Einbaugeräte. Hinter einer Möbeltür verschwindet die komplette Front inklusive der Bedienblende. Einbau-Wasch­maschinen sind sehr selten und im Produktfinder nicht vertreten.

Daten­bank Frontlader im Test.

Top­lader: Schmal und von oben zu befüllen

Wasch­maschinen im Test Test

Top­lader sind schmaler als Frontlader. Stan­dard­maße: Breite 40 bis 45 Zenti­meter, Höhe 88 bis 90 Zenti­meter, Tiefe 60 Zenti­meter. Die Trommelgröße ist meist kleiner und liegt zwischen fünf und sechs Kilogramm maximaler Füll­menge Details zur Trommelgröße.

Vorteile / Nachteile. Top­lader sind wegen ihrer kleinen Bauform ideal für Singlehaushalte und Wohnungen mit kleiner Stell­fläche. Top­lader lassen sich bequem von oben befüllen. Die Auswahl an Top­ladern ist wegen geringer Nach­frage aber vergleichs­weise gering, sie machen nur etwa zehn Prozent des Angebots an Wasch­maschinen aus.

Daten­bank Toplader im Test.

Wasch­trockner: Spart Platz

Wasch­trockner sind ideal für kleine Wohnungen: Sie können waschen und trocknen in einem, entweder separat oder nonstop. Mit einem Wasch­trockner bekommt der Kunde eine voll­wertige Wasch­maschine und einen Kondensations­trockner in einem Gehäuse. Die Programme sind die gleichen wie in separaten Geräten. Zum Waschen fasst die Trommel sieben oder acht Kilogramm Wäsche. Aktuell finden Sie in den Tabellen keine Tests von Wasch­trock­nern. Die Stiftung Warentest wird Wasch­trockner aber bald wieder testen.

Tipp: Sie suchen einen Wäschetrockner? Auf test.de finden Sie zahlreiche Tests von Wäschetrocknern.

Wasch­maschinen-Kauf­tipps – teure Fehlkäufe vermeiden

Spontan­käufe sind gerade bei Wasch­maschinen riskant. Schließ­lich soll das neue Gerät viele Jahre treue Dienste tun. Hier lesen Sie, worauf Sie achten sollten, wenn Sie eine Wasch­maschine kaufen. So vermeiden Sie teure Fehlkäufe.

Fragen stellen. Kaufen Sie gezielt nach Ihren Bedürf­nissen. Besuchen Sie mehrere Geschäfte. Erkunden Sie Angebote und Preise. Fragen Sie nach Liefer- und Anschluss­kosten. Nimmt der Händler die alte Wasch­maschine kostenlos mit (FAQ Elektroschrott)? Schließt er die neue Wasch­maschine an? Wie hoch sind die Verbrauchs­werte? Wie wichtig sind Laut­stärke, Programm­vielfalt und Ausstattungs­merkmale?

Verbrauchs­werte vergleichen. Nicht nur für die Umwelt, auch für das eigene Portemonnaie sind nied­rige Verbrauchs­werte wichtig. Die Maschine soll schließ­lich die nächsten Jahre klaglos waschen – mit möglichst wenig Strom und Wasser. Das Energieetikett weist einen modell­haften Jahres­verbrauch aus, mit dem Sie Geräte vergleichen können. Wollen Sie die Verbräuche in bestimmten Wasch­programmen wissen, müssen Sie in die Gebrauchs­anleitung schauen oder den Anbieter fragen.

Über­schwemmungen vorbeugen. Soll die Wasch­maschine in der Etagenwohnung stehen, ist Rund­umschutz vor Wasser­schäden Pflicht. Die meisten Maschinen sichern alle möglichen Risiken ab: undichter Wasser­zulauf­schlauch, defekte Ventile und Schalter, undichter Bottich. Bei billigen Modellen ist das nicht selbst­verständlich. Manchmal fehlt die Bodenwanne mit Warnmelder. Bei undichtem Laugenbehälter, weil etwa Gummi­dichtungen oder Schläuche mit der Zeit porös werden, sprudelt alles Wasser aus der Maschine heraus. Läuft das Wasser dann beim Nach­bar durch die Decke, wirds es teuer.

Laut­stärke berück­sichtigen. Gerade beim Schleudern sind manche Maschinen richtig laut. Im Keller oder Haus­wirt­schafts­raum stört das kaum. In der Küche oder im Bad sehr wohl. Achten Sie auf das Energiee­tikett: dort ist auch die Laut­stärke beim Waschen und Schleudern angegeben.

Wasch­programme prüfen. Zu den Grund­programmen, die jede Wasch­maschine bietet, zählen Koch- und Bunt­wäsche, Pflegeleicht-, Fein- und Woll­programme. Darüber hinaus gibt es jede Menge Sonder­programme, die eine Maschine verteuern können. Welche Sie brauchen, richtet sich nach Ihren Textilien und nach Ihren Gewohn­heiten. Sport­muffel benötigen kein Extra-Programm für Turn­schuhe, Stubenho­cker kein Imprägnier­programm für Outdoor­bekleidung.

Extras auswählen. Manche Extras erleichtern den Wasch­tag, mache sind über­flüssig. Vieles ist individuell. Sinn­voll sind: freie Wahl von Temperatur und Schleuderdrehzahl, Extra-Spülgang, Spül-Stopp, Start­zeit-Vorwahl und Anzeige der Rest­lauf­zeit. Steht die Wasch­maschine in Hörweite, hilft ein Signalton bei Programm­ende.

Mit dem Wasch­trockner Platz sparen. Sie waschen und trocknen in einem Gerät – in engen Wohnungen oft die einzige Möglich­keit, Wäsche elektrisch zu trocknen. Das hat auch Nachteile: Beim Waschen oder Trocknen ist die jeweils andere Funk­tion blockiert, was Zeit kostet. Außerdem lässt sich weniger Wäsche trocknen als waschen. Geht eine Funk­tion defekt, steht auch die andere nicht zur Verfügung. Wasch­trocknen in einem Durch­gang braucht mehrere Stunden.

Jetzt freischalten

TestWasch­maschinen im Test26.10.2018
5,00 €
Zugriff auf Testergebnisse für 69 Produkte (inkl. PDF).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,00 € pro Monat oder 50,00 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 6 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 5848 Nutzer finden das hilfreich.