Wasch­maschinen im Test Kraft­voll, spar­sam, halt­bar

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Wasch­maschinen im Test - Kraft­voll, spar­sam, halt­bar
Saubere Wäsche und viele Jahre kein Ärger. Die Wasch­maschinen-Tests der Stiftung Warentest weisen Ihnen den Weg. © Getty Images / iStockphoto

Wie gut waschen, spülen, schleudern Wasch­maschinen? Halten sie lange? Wie viel Strom brauchen sie? Was nützen Eco-Programme? Das zeigt unser Wasch­maschinen-Test.

Wasch­maschinen im Test Testergebnisse für 60 Wasch­maschinen

Inhalt

Neu in der Daten­bank der Stiftung Warentest im Herbst 2021: Testergebnisse von 18 aktuellen Waschmaschinen. Schön: Alle Maschinen liefern saubere Wäsche. Doch mehrere güns­tige Modelle gingen im Dauer­test früh kaputt und zeigten Sicher­heits­lücken beim Schutz vor Wasser­schäden.

Wasch­maschinen im Test Testergebnisse für 60 Wasch­maschinen

Stiftung Warentest prüft auch Halt­barkeit

Im Dauer­test gehen die Tester der Halt­barkeit von Wasch­maschinen auf den Grund: Drei Exemplare von jedem Wasch­maschinen-Modell waschen im Labor jeweils 1 840 Mal Wäsche mit verschiedenen Programmen. Diese Dauer­prüfung dauert rund ein halbes Jahr und simuliert eine rund zehnjäh­rige Nutzung mit 3,5 Wäschen pro Woche.

Tipp: Sie suchen einen Wäschetrockner? Hier gehts zum Wäschetrockner-Test. Außerdem haben wir auch Vollwaschmittel und Colorwaschmittel getestet.

Warum sich der Wasch­maschinen-Test für Sie lohnt

  • Test­ergeb­nisse. Im Wasch­maschinen-Vergleich der Stiftung Warentest finden Sie die Test­ergeb­nisse von 60 Frontlader-Waschmaschinen – darunter Geräte von Miele, Bosch und Siemens. Die Noten reichen von Gut bis Ausreichend. Nutzen Sie unsere Daten­bank, bevor Sie eine Wasch­maschine kaufen.
  • Smarte Filter. Welche Wasch­maschine? Meist reichen drei Filterklicks und Sie haben die für Sie beste Wasch­maschine gefunden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Wasch­maschinen-Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.
  • Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten Zugriff auf die Artikel aus der Zeit­schrift test zum Thema „Wasch­maschinen“ im Originallayout als PDF.
  • Kostenlose Kauf­beratung. Zudem erhalten Sie neben dem Wasch­maschinen-Test alle Informationen, die Sie für den Wasch­maschinen-Kauf benötigen – etwa zu Schleuderdrehzahl und Trommelgröße.

Frontlader: Wasch­maschine mit Bull­auge

Wasch­maschinen im Test - Kraft­voll, spar­sam, halt­bar
Kassen­schlager. Frontlader sind die am häufigsten gekauften Wasch­maschinen. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser (M)

Die meisten Wasch­maschinen sind frei stehende Standgeräte. Sie werden von vorn bestückt. Die Bedien­elemente sitzen ebenfalls vorn. Auch die Wasch­mittel­gabe erfolgt von vorn. Stan­dard­maße sind: 60 Zenti­meter Breite, 85 Zenti­meter Höhe, 57 bis 69 Zenti­meter Tiefe. Frontlader haben vorn eine bull­augen­artige Tür. Darüber sind die Bedien­elemente und Anzeigen angebracht. Auch die Wasch­mittel­kammer sitzt an der Front. Die Trommelgröße variiert meist von sechs bis neun Kilogramm maximaler Füll­menge, extra große Maschinen fassen bis zu zwölf Kilogramm (Details zur Trommelgröße).

Steck­brief Wasch­maschinen Frontlader

Stapeln.
Säulen­fähige Frontlader können mit einem Wäschetrockner zu einer Wasch-Trockensäule über­einander gestellt werden. Dafür ist ein Zwischenbau­satz nötig. Den gibt es meist als Sonder­zubehör.
Unterbau.
Unterbau­fähige Frontlader lassen sich unter eine durch­gehende Arbeits­platte schieben. Dafür wird die Deck­platte abge­nommen.
Dekor.
Dekor­fähige Frontlader können zusätzlich mit einer separaten Dekorplatte verkleidet werden.
Einbau.
Integrier­fähige Frontlader sind Einbaugeräte. Hinter einer Möbeltür verschwindet die komplette Front inklusive der Bedienblende. Einbau-Wasch­maschinen sind sehr selten und im Produktfinder nicht vertreten.
Test­ergeb­nisse Frontlader:
Frontlader im Test.

Top­lader: Schmal und von oben zu befüllen

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Platz­wunder. Top­lader passen auch in enge Bäder oder Küchen. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser (M)

Top­lader sind schmaler als Frontlader. Die Stan­dard­maße sind 40 bis 45 Zenti­meter Breite, 88 bis 90 Zenti­meter Höhe sowie 60 Zenti­meter Tiefe.

Die Trommelgröße von Top­ladern ist meist kleiner und liegt zwischen fünf und sechs Kilogramm maximaler Füll­menge.

Hinweise zum Schleudern und zur Trommelgröße finden sie im Unter­artikel Details zur Trommelgröße.

Steck­brief Wasch­maschinen Top­lader

Platz­sparend und bequem.
Top­lader sind wegen ihrer kleinen Bauform ideal für Singlehaushalte und Wohnungen mit kleiner Stell­fläche. Top­lader lassen sich bequem von oben befüllen.
Wenig Angebot.
Die Auswahl an Top­ladern ist wegen der geringen Nach­frage vergleichs­weise gering, sie machen nur etwa zehn Prozent des Angebots an Wasch­maschinen aus.
Test­ergeb­nisse
. Aufgrund der Umstellung auf das neue Energielabel sind aktuell keine der von uns geprüften Top­lader mehr verfügbar.

Wasch­trockner: Doppelkönner sparen Platz

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Multitalente. Wasch­trockner liefern saubere und trockene Wäsche. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser (M)

Wasch­maschinen mit Trockner sind ideal für kleine Wohnungen: Sie können waschen und trocknen in einem und tun dies nach Wunsch entweder separat oder nonstop.

Mit einem Wasch­trockner bekommen Kundinnen und Kunden eine voll­wertige Wasch­maschine und einen Kondensations­trockner in einem Gehäuse. Die Programme in einem Wasch­trockner sind meist die gleichen, die auch in separaten Trockner laufen (zum Test von reinen Wäschetrocknern).

Steck­brief Wasch­trockner

Wäschemengen.
Im letzten Test von Wasch­trock­nern konnten die Geräte bis zu neun Kilogramm waschen und in der Regel sechs Kilogramm trocknen. Es lassen sich also maximal sechs Kilogramm Wäsche „in einem Rutsch“ waschen und trocknen.
Ersparnis.
Die Geräte kosten oft weniger als Wasch­maschine und Wäschetrockner separat.
Technik.
In einem Wasch­trockner geht es eng zu: neben der großen Trommel, Pumpe und Heiz­stab für das Wasch­wasser müssen noch Luft­kanäle und ein Wärmetauscher Platz finden. Das Prinzip: Warme Luft wird durch die nasse Wäsche geblasen, nimmt dabei Feuchtig­keit auf und strömt dann in den Kondensator. Dort wird die Luft abge­kühlt, die Feuchtig­keit kondensiert. Das Kondens­wasser läuft ab, die kalte, trockene Luft wird wieder erwärmt und strömt durch die feuchte Wäsche.
Mehr Knöpf­chen und ein Sieb.
Für das Trocknen braucht ein Wasch­trockner zusätzliche Programme für schrank­trockene oder bügelfeuchte Wäsche. Unten findet sich ein Flusensieb, wie bei den meisten Wäschetrock­nern. Das Sieb muss regel­mäßig gereinigt werden.
Test­ergeb­nisse.
Die Wasch­trockner aus unserem Test 11/2019 sind wegen der Umstellung der EU-Energielabel nicht mehr erhältlich. Neue Geräte konnten wir noch nicht testen.

Wasch­maschinen im Test Testergebnisse für 60 Wasch­maschinen

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Fragende23 am 10.08.2022 um 20:47 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Profilbild Stiftung_Warentest am 09.08.2022 um 15:17 Uhr
Ecoprogramme sparen Strom & Wasser

@Benjaminbarmer: Wir möchten die Verkaufsargumente der Fachverkäufer nicht bewerten. Unsere Empfehlungen finden Sie unter Kauftipps & Waschtipps (Punkt 3).
Wir haben uns mit der Frage der Effektivität von Ecoprogrammen bei Waschmaschinen im Rahmen unserer FAQ befasst: Nach einer Studie der Universität Bonn nutzen die Deutschen das Eco-Programm ohnehin nur für rund jeden sechsten Wasch­gang. Es ist besonders effektiv bei großen Trommeln: Je höher die Beladung, desto geringer ist rechnerisch der Verbrauch. Eine voll beladene Maschine senkt also ebenfalls die Kosten für Wasser und Strom. Unsere Tests haben gezeigt, dass kaum gefüllte Trommeln pro Kilogramm bis zu doppelt so viel Strom und Wasser verbrauchen wie voll beladene. Nutzer sollten daher darauf achten, je nach Programm ausreichend viel Wäsche pro Wasch­gang einzufüllen.
Diese Informationen finden Sie hier https://www.test.de/FAQ-Waschmittel-und-Waschmaschine-Antworten-auf-Ihre-Fragen-5073601-0/#question-47

Benjaminbarmer am 09.08.2022 um 13:15 Uhr
Ecoprogamme der Spülmaschine?

Sie schreiben, dass die Ecoprogramme wenig Wasser/Strom verbrauchen. Ok. Kaufe ich aber eine Maschine im Fachhandel (hier Miele), sagen die Verkäufer unisono, dass man möglichst nur (!) bei Miele das Automatikprogramm nehmen soll. Von dem Ecoprogramm raten sie kategorisch ab, weil dann angeblich die Maschinen schnell verstopfen und danach kaputt gehen würden. 1xMonat Intensivprogramm und Eco niemals! Die gleiche Empfehlung bekomme ich übrigens für die Waschmaschine (Toplader von Miele). Das ist diametral zu Ihren Empfehlungen. Was soll ich denn jetzt glauben?

Profilbild Stiftung_Warentest am 21.07.2022 um 12:30 Uhr
Reparierbarkeit von Waschmaschinen

@Langzeittester: Sie sprechen in Ihren Kommentaren einen wichtigen Punkt an. In unserer Testarbeit spielt das Thema Nachhaltigkeit, Ressourcenschutz und Langlebigkeit der Geräte eine wichtige Rolle. Daher sind wir der Frage nachgegangen, wann es sinnvoll ist, defekte Haushaltgeräte zu reparieren und wann ein Neukauf besser wäre. Wir haben Fakten gesammelt und für Staubsauger, Kaffeevollautomaten und Waschmaschinen jeweils Öko- und Kostenbilanzen erstellt. Diese Ergebnisse finden Sie bei Interesse unter www.test.de/Defekte-Haushaltsgeraete-Wann-sich-eine-Reparatur-lohnt-5157064-0/
Generell ist es für die Umwelt (und den Geldbeutel) auch besser, wenn man Geräte reparieren kann.
Ein grundsätzliches Problem stellt sich jedoch für uns bei diesen Fragestellungen: Während wir Waren im Labor unabhängig vom Hersteller prüfen und bewerten können, sind wir hier auf die Mitarbeit der Anbieter angewiesen. Auch ist es nicht einfach, die Richtigkeit der in Anbieterbefragungen gemachten Angaben zu überprüfen. Dazu kommt, dass viele Aussagen (z.B. die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, die Rücknahme eines heute verkauften Produktes) für die Zukunft gemacht werden, also schon ganz prinzipiell der Überprüfung nicht zugänglich sind.
Aber das Alles wird uns nicht davon abhalten, uns weiter mit Fragen der nachhaltigen Produktgestaltung zu beschäftigen, auch bei Waschmaschinen.

Langzeittester am 20.07.2022 um 10:10 Uhr
Reparierbarkeit und 6kg-Maschinen

Vielleicht sollte die StiWa hierzu mal eine eigene Rubrik für Kommentare einrichten, das dies hier in den Kommentaren einen immer breiten Raum einnimmt. Auch stehen hier oft Tipps oder Internas, die sich im Testtest nicht wiederfinden. Auch ist es wichtig bei Haushaltsgeräten rechtzeitig aus Symptomen auf mögliche Fehlerursachen zu schließen, bevor es für eine wirtschaftliche Reparatur zu spät ist. Dazu liese sich bestimmt auch ein Sonderheft für die breite Masse kreieren.