Wasch­maschinen Test

Ob Frontlader oder Top­lader – hier finden Sie die passende Wasch­maschine! Der Produktfinder zeigt alle seit 2012 getesteten Modelle, darunter 13 Modelle aus dem Herbst 2016. Hier lesen Sie, was die Geräte drauf haben in Sachen Waschen, Spülen und Schleudern, was die Eco-Programme taugen und wie die Wasch­maschinen in der Dauer­prüfung abschneiden. Insgesamt finden Sie Test­ergeb­nisse für 72 Wasch­maschinen. Aktuell sind 45 Geräte liefer­bar.

Viele neue Geräte gut – einige schwächeln im Dauer­einsatz

Die Stiftung Warentest testet Wasch­maschinen am laufenden Band – und zwar äußerst aufwändig. Zum Test­programm gehört ein Dauer­test. Drei Wasch­maschinen von jedem Fabrikat waschen jeweils 1 840 Mal in verschiedenen Programmen. Diese Dauer­prüfung dauert rund ein halbes Jahr und simuliert im Zeitraffer eine rund zehnjäh­rige Nutzung bei 3,5 Wäschen pro Woche. Ähnlich verfahren wir beim Test der Wasch­trockner So testen wir. Mit dem jüngsten Test sind 13 Modelle dazugekommen – 8 Frontlader und 5 Top­lader (Vor- und Nach­teilen der unterschiedlichen Bauformen lesen weiter unten im Text). Viele der neuen Modelle sind gut. Zwei schwächeln in der Dauer­prüfung.

Übrigens: Zwei Wasch­maschinen im Produktfinder haben eine automatische Waschmitteldosierung.

Das bietet Ihnen der Produktfinder

Der Produktfinder beinhaltet Fotos, aktuelle Preise, Test­ergeb­nisse und Ausstattungs­merkmale aller 72 in den letzten Jahren getesteten Wasch­maschinen und Wasch­trockner. Meist finden Sie schon mit drei Klicks das für Sie passende Gerät. Alle Basis­informationen und umfang­reiche Artikel zur Kauf­beratung sind kostenlos. Nur für Test­ergeb­nisse müssen Sie bezahlen. Das bietet Ihnen der Produktfinder:

Frontlader: Mit Bull­auge

Wasch­maschinen Test

Die meisten Wasch­maschinen sind frei stehende Standgeräte. Sie werden von vorn bestückt und heißen deshalb Frontlader. Stan­dard­maße sind: Breite 60 Zenti­meter, Höhe 85 Zenti­meter, Tiefe 57 bis 64 Zenti­meter. Frontlader haben vorn eine bullaugen­artige Tür. Darüber sind die Bedien­elemente und Anzeigen wie Knöpfe, Tasten, Display und Signalgeber angebracht. Auch die Wasch­mittel­kammer sitzt an der Front. Sie wird nach vorn heraus­gezogen. Die Trommelgröße variiert meist von fünf bis acht Kilogramm maximaler Füll­menge, extra große Maschinen fassen sogar bis zu zehn Kilogramm.

Frontlader: Vielseitig einsetz­bar

Frontlader werden von vorn bestückt, daher der Name. Die Bedien­elemente sitzen ebenfalls vorn. Auch die Wasch­mittel­gabe erfolgt von vorn.

  • Stapeln. Säulen­fähige Frontlader können mit einem Wäschetrockner zu einer Wasch-Trockensäule über­einander gestellt werden. Dafür ist ein Zwischenbau­satz nötig. Den gibt es meist als Sonder­zubehör.
  • Unterbau. Unterbau­fähige Frontlader lassen sich unter eine durch­gehende Arbeits­platte schieben. Dafür wird die Deck­platte abge­nommen.
  • Dekor. Dekor­fähige Frontlader können zusätzlich mit einer separaten Dekorplatte verkleidet werden.
  • Einbau. Integrier­fähige Frontlader sind Einbaugeräte. Hinter einer Möbeltür verschwindet die komplette Front inklusive der Bedienblende. Einbau-Wasch­maschinen sind sehr selten und im Produktfinder nicht vertreten.

Daten­bank Frontlader im Test

Top­lader: Schmal und von oben zu befüllen

Wasch­maschinen Test

Top­lader sind schmaler als Frontlader, Stan­dard­maße sind: Breite 40 bis 45 Zenti­meter, Höhe 88 bis 90 Zenti­meter, Tiefe 60 Zenti­meter. Die Trommelgröße ist wegen der Bauform ebenfalls meist kleiner und liegt zwischen fünf und sechs Kilogramm maximaler Füll­menge.

  • Top­lader sind wegen ihrer kleinen Bauform ideal für Singlehaushalte und Wohnungen mit kleiner Stell­fläche.
  • Top­lader lassen sich bequem von oben befüllen.
  • Die Auswahl an Top­ladern ist wegen geringer Nach­frage vergleichs­weise gering, sie machen nur etwa zehn Prozent des Angebots an Wasch­maschinen aus.

Daten­bank Toplader im Test

Wasch­trockner: Spart Platz

Wasch­trockner sind ideal für kleine Wohnungen: Sie können waschen und trocknen in einem, entweder separat oder nonstop. Mit einem Wasch­trockner bekommt der Kunde eine voll­wertige Wasch­maschine und einen Kondensations­trockner in einem Gehäuse. Die Programme sind die gleichen wie in separaten Geräten. Zum Waschen fasst die Trommel sieben oder acht Kilogramm Wäsche. Nur der Wasch­trockner von Miele schafft lediglich 5,5 Kilo. Soll die Wäsche getrocknet werden, darf nicht so viel hinein. In Baumwoll­programmen sind es nur 3 bis 6 Kilo, für Pflegeleichtes noch weniger. Das gilt auch fürs durch­gängige Wasch­trocknen. Im Produktfinder zeigen wir Ihnen einige Geräte mit Test­ergeb­nissen. Derzeit sind die meisten davon allerdings nicht erhältlich. Die Stiftung Warentest testet aber regelmäßig Wäschetrockner.

Video: So testet die Stiftung Warentest

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TestWasch­maschinen17.11.2016
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