Reise buchen Test

Vorfreude buchen. Internetportale vermitteln Pauschal­reisen von bis zu 120 Veranstaltern.

Pauschal­reisen können Urlauber einfach und schnell im Internet buchen – sofern sie wissen, was sie wollen und keine weiteren Fragen haben. Denn schwache Beratung ist ein fast durchgehender Makel der 14 Onlineportale im Test. Beim Suchen und Buchen sind viele deutlich besser. Sieben Portale schaffen insgesamt das Qualitäts­urteil Gut.

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TestReise buchen30.12.2016
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Enttäuschende Beratung

Wer Fragen zu einer Reise­buchung im Internet hat, muss sich auf eine Enttäuschung gefasst machen. Denn die Antworten der Portale, so das Ergebnis unseres Tests, helfen oft kaum weiter. E-Mails werden zwar fast immer beant­wortet und die Telefonhotlines sind gut erreich­bar, die Auskünfte der Service­mit­arbeiter lassen aber sehr zu wünschen übrig. Mitunter wurde uns sogar geraten, in einem Reisebüro nach­zufragen.

Vermittler und Veranstalter

Untersucht haben wir acht Onlineportale, die – wie traditionelle Reisebüros – Pauschal­reisen vieler verschiedener Veranstalter vermitteln. Dazu kamen fünf Portale von Unternehmen, die nur Reisen ihrer eigenen Veranstalter anbieten, und als Sonderfall das Portal von FTI: Es vermittelt neben den Angeboten seiner 7 Unter­nehmens­marken auch Reisen von 52 weiteren Veranstaltern.

Eine Daten­bank für alle

Wir haben bei jedem Portal 30 Reisen über­prüft. Bei etwa jeder vierten änderte sich der anfangs gezeigte Preis. In den meisten Fällen wurden die Reisen teurer. Besonders negativ fällt Ab-in-den-Urlaub auf: Für 17 von 30 Reisen zeigte das Portal zunächst zu nied­rige Preise an. Alle getesteten Vermitt­lerportale greifen auf die Daten­bank von Traveltainment zu, einem der größten Vertriebs­systeme im Tourismus. Identische Pauschal­reisen kosten somit bei allen Portalen dasselbe.

Haken bei Reisen mit X

Etwa die Hälfte der Angebote sind klassische Pauschal­reisen, wie sie in den Katalogen der Veranstalter zu finden sind. Die andere Hälfte sind sogenannte dyna­misch produzierte Reisepakete: Ein Computer schnürt sie in dem Moment, in dem der Kunde seine Anfrage stellt, mit aktuellen Preisen. Dyna­mische Angebote sind meist an einem X im Veranstalter­namen zu erkennen. Sie haben oft einen Haken: Es können schon mal Leistungen fehlen – etwa der Transfer vom Flughafen zum Hotel. Außerdem sind die Anzah­lungen zum Teil gepfeffert. Mitunter mussten wir im Test sofort den vollen Preis bezahlen, obwohl die Reise erst in sieben Wochen starten sollte. Nach der aktuellen Recht­sprechung ist eine Anzahlung von maximal 20 Prozent erlaubt.

Buchen und stornieren – wie gut klappt das?

Wir buchten bei jedem Portal drei Reisen und stornierten sie anschließend. Wie gut das funk­tionierte, verrät der Test. Wenn Sie diesen frei­schalten, erfahren Sie auch, ob die Anbieter zwei Praktiken abge­stellt haben, die wir beim Vorgängertest kritisiert haben. Unsere Mindest­anforderung:

  • der Abschluss von Versicherungen darf nicht voreinge­stellt sein,
  • sämtliche Anbieter müssen mindestens eine gängige Zahlungs­methode ohne Aufschlag akzeptierten – etwa Bank­einzug oder Überweisung.

Das bietet der Testbe­richt

Sie erfahren

  • mit welchen Portalen Buchen und Stornieren gut klappt.
  • wie die Reise­buchung über das Internet funk­tioniert.
  • ob Pauschal­reisen online billiger sind als im Reisebüro.
  • welche Fallen es beim Buchen gibt.
  • warum Pauschal­reisen binnen Minuten plötzlich teurer werden können.
  • wie Reiseanbieter Nutzer­daten auswerten.

Nutzer­kommentare, die vor dem 21. Dezember 2016 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus test 11/2012.

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