Wäschetrockner 106 Trockner im Test

25.08.2021
Wäschetrockner - 106 Trockner im Test
Wäsche – nicht nur sauber, sondern auch trocken. Das schätzen Besitzer von Wäschetrock­nern. © Getty Images

Unser Trockner-Test zeigt spar­same Wäschetrockner, mit denen selbst der Wohn­zimmer-Wäsche­ständer im Winter oft nicht mithält! Hier finden Sie den für Sie besten Trockner.

Wäschetrockner Testergebnisse für 106 Wäschetrockner

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Inhalt

Spar­same Wäschetrockner werden immer güns­tiger

Ob Miele, Siemens, Bosch, AEG oder Samsung: Die Stiftung Warentest testet regel­mäßig Wäschetrockner mit Wärmepumpe. Mitt­lerweile werden kaum noch Trockner ohne diese Energies­part­echnik gekauft. Diese Kondensations­trockner gewinnen Wärmeenergie zurück. Trockner mit Wärmepumpe wie etwa die 21 Trockner aus dem aktuellen Test tragen die Energie-Effizienz­klassen A +, A++ und A+++. Gute Trockner mit dieser Technologie gibt es mitt­lerweile schon ab rund 400 Euro. Die Experten der Stiftung Warentest haben für alle Trockner im Test die Strom­kosten für 10 Jahre berechnet sowie die Dauer von vier unterschiedlichen Trocken­programmen gemessen.

Das bietet Ihnen der Trockner-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Die Daten­bank enthält Testbe­richte für 106 Wäschetrockner – mit Fotos, Ausstattungs­merkmalen, Kauf­beratung und einem täglich aktuellen Preis­vergleich. 41 der getesteten Trockner sind derzeit im Handel erhältlich.
  • Testsieger. Mit wenigen Klicks finden Sie Ihre persönlichen Testsieger. Sie können nach Kriterien filtern, die Ihnen beim Kauf wichtig sind – und sich etwa umwelt­freundliche, schnelle oder leise Wäschetrockner anzeigen lassen. Ihre Auswahl der besten Trockner können Sie als PDF speichern.
  • Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank auch Zugriff auf die Wäschetrockner-Tests aus unserer Zeitschrift test zum Herunter­laden als PDF.

Im Trockner-Test der Stiftung Warentest gibts gute und schlechte Modelle

Die meisten Trockner im jüngsten Test holen die Note Gut. Immer wieder stoßen unsere Tester aber auch auf Modelle, die wichtige Prüfungen nicht befriedigend meistern. So fanden sie beispiels­weise Trockner, die deutlich länger brauchen als die Konkurrenz, oder die Rest­lauf­zeit nicht zuver­lässig anzeigen. Die Test­daten­bank der Stiftung Warentest verrät, welche Modelle ihr Geld nicht wert sind.

Der Wäschetrockner-Test der Stiftung Warentest im Video

Beispiel für die aufwendigen Prüfungen: Jedes einzelne Wäsche­stück wird im trockenen Zustand und nach dem Trocknen gewogen um zu ermitteln, wie viel Restfeuchte noch darin ist.

Auf einfache Reinigung des Wäschetrock­ners achten

In den umfassenden Prüfungen der Stiftung Warentest zeigen sich Unterschiede zwischen den Wäschetrock­nern auch beim Komfort. Vor allem Vielnutzer sollten darauf achten, wie einfach sich Flusen- und die Wärmepumpensiebe reinigen lassen oder ob sich das Kondens­wasser auch direkt in einen Abfluss abführen lässt – das erleichtert oder erspart Hand­griffe, die teils nach jedem Trockengang anfallen. Unsere Tests zeigen, welche Kondenstrockner es ihren Besitzern besonders einfach machen. Auch die Ergeb­nisse dieser Prüfung gibt’s nach dem Frei­schalten.

Tipp. Trockner mit verflusten Sieben arbeiten weniger effizient und es steigt die Brandgefahr. Im Interview gibt ein Experte zur Brandsicherheit von Haushaltsgeräten Tipps, wie Sie vorbeugen können.

Spar­same Wäschetrockner brauchen deutlich weniger Strom

Unsere Wäschetrock­nertests zeigen: Auch unter den güns­tigen Geräten sind einige mit einem sehr nied­rigen Strom­verbrauch. Allerdings sind unter den güns­tigen Modellen auch recht viele Strom­fresser, vor allem in früheren Tests.

Ökologisch sieht die Sache eindeutig aus: Angesichts von Millionen von Trock­nern in deutschen Haushalten ist es sinn­voll, einen spar­samen Trockner zu wählen. Der spar­samste Wärmepumpentrockner mit einer guten Note im Test verbraucht bei einer Familie mit vier Personen Strom im Wert von etwa 47 Euro im Jahr. Der schlechteste im Strom­verbrauch hingegen liegt bei gut 66 Euro jähr­lich, rund 40 Prozent mehr.

So spart die Wärmepumpe Strom

Wäschetrockner - 106 Trockner im Test
© Axel Kock

Wärmepumpentrockner arbeiten sehr effizient, da sie einiges an Wärme mithilfe eines Kälte­mittel­kreis­laufs im Gerät halten.

  • Warme Luft strömt durch die Trommel mit der nassen Wäsche Ziffer-1-t202109054sb10.png und nimmt Feuchtig­keit auf.
  • Die feucht-warme Luft wird in den Verdampfer der Wärmepumpe Ziffer-2-t202109054sb10.png geleitet.
  • Dort nimmt ein Kälte­mittel Wärme aus der Luft auf. Weil die Luft sich abkühlt, kondensiert enthaltener Wasser­dampf. Das Wasser wird aufgefangen.
  • In einem Kompressor Ziffer-3-t202109054sb10.png wird das Kälte­mittel verdichtet.
  • Es heizt sich dadurch weiter auf und gelangt in den Verflüssiger der Wärmepumpe Ziffer-4-t202109054sb10.png . Hier gibt das Kälte­mittel Wärme an die nun entfeuchtete Luft ab und kühlt ab. Die erhitzte Luft wird darauf­hin wieder in die Trommel geleitet – wo der Kreis­lauf von vorn beginnt.
  • Das abge­kühlte Kälte­mittel gelangt über ein Ventil Ziffer-5-t202109054sb10.png in den Verdampfer und dehnt sich aus.

Wäschetrockner Testergebnisse für 106 Wäschetrockner

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Neues Kälte­mittel vermindert den Klima­effekt

Im Test 2021 liefen die meisten Geräte mit dem Kälte­mittel Propan, auch R290 genannt. Ältere Modelle laufen meist mit dem Fluorkohlen­wasser­stoff R134a. Wäschetrockner sind nur mit wenigen hundert Gramm des Mittels gefüllt. Doch der Unterschied im Klima­effekt der beiden Gase ist enorm. Er wird mit dem sogenannten Treib­haus-Potenzial gemessen. Dieses bezieht sich auf den Treib­haus­effekt von Kohlen­dioxid. R290 weist den dreifachen Wert wie die gleiche Menge Kohlen­dioxid auf, R134a sogar den 1 430-fachen Wert. Klimabewusste Menschen sollten also zu Geräten mit Propan als Kälte­mittel greifen.

Wäschetrockner – Trock­nertypen im Vergleich

Drei Typen von Wäschetrock­nern sind auf dem Markt:
- Kondensations­trockner mit Wärmepumpe (energieeffizient),
- Kondensations­trockner ohne Wärmepumpe (weniger effizient),
- Abluft­trockner (hoher Strom­verbrauch).

Kondenstrockner mit Wärmepumpe
Auf die Dauer trocknen diese Geräte am spar­samsten, in den Wintermonaten größ­tenteils sogar spar­samer als mit der Wäscheleine in der Wohnung (warum, erfahren Sie in unseren FAQ Wäschetrockner). Für 8 Kilogramm Baumwolle schrank­trocken reichen 1 bis 2 Kilowatt­stunden. Zudem schonen Wärmepumpentrockner die Wäsche mit vergleichs­weise nied­rigen Temperaturen. Sie sind dabei nur noch unwesentlich teuerer als Modelle ohne Wärmepumpe. Der Einstiegs­preis liegt bei etwa 400 Euro. Auch in dieser Preisklasse gibt es gute Modelle. Welche, verrät die Daten­bank Kondensationstrockner mit Wärmepumpe.
Kondenstrockner ohne Wärmepumpe und Abluft­trockner
Abluft­trockner pusten die zum Trocknen der Wäsche erwärmte Luft feuchtig­keits­geschwängert in die Umwelt. Sie gelten als echte Strom­fresser. Da es mitt­lerweile energiesparende Wärmepumpentrockner gibt, die nur noch unwesentlich teurer sind, kann man getrost auf die neue Technik umsteigen – die Umwelt dankt. Daher hat die Stiftung Warentest Kondenstrockner ohne Wärmepumpe sowie Abluft­trockner seit einigen Jahren nicht mehr im Test.

Im Winter spar­samer als die Wäscheleine

Übrigens: Die spar­samsten Wäschetrockner sind immer noch frische Luft und Sonne. Kostenlos und umwelt­freundlich ziehen sie die Feuchtig­keit aus der Wäsche. Im Winter geht die Rechnung aber oft nicht auf. Dann dampft die aufgehängte feuchte Wäsche in beheizten Räumen vor sich hin, die Raum­temperatur sinkt, die Heizung ist stärker gefordert. Das kostet so viel Energie, dass ein moderner Trockner tatsäch­lich spar­samer sein kann.

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  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 3 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.
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