Wäsche – nicht nur sauber, sondern auch fluffig-trocken. Das schätzen Besitzer von Wäschetrock­nern.

Ob Miele, Siemens, Bosch, AEG oder Samsung: Die Stiftung Warentest testet regel­mäßig Wäschetrockner mit Wärmepumpe. Unsere Tests Wäschetrockner zeigen die besten Trockner und bieten Testbe­richte, Kauf­beratung und einen Preis­vergleich. Sie finden Test­ergeb­nisse für 85 Wäschetrockner, davon derzeit 48 im Handel erhältlich. Finden Sie den besten Wäschetrockner für Ihre Bedürf­nisse!

Spar­same Wäschetrockner werden immer güns­tiger

Stich­wort „Wärmepumpe“: Mitt­lerweile werden kaum noch Trockner ohne diese Energies­part­echnik gekauft. Diese Kondensations­trockner gewinnen Wärmeenergie zurück. Trockner mit Wärmepumpe wie etwa die 14 frisch getesteten Trockner tragen die Energie-Effizienz­klassen A +, A++ und A+++. Gute Trockner mit dieser Technologie gibt es mitt­lerweile schon ab rund 400 Euro. Die Experten der Stiftung Warentest haben für alle Geräte die Strom­kosten für 10 Jahre berechnet sowie die Dauer von vier unterschiedlichen Trocken­programmen gemessen.

Das bietet Ihnen der Wäschetrockner-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Daten­bank enthält Testbe­richte für 85 Wäschetrockner – mit Fotos, Ausstattungs­merkmalen, Kauf­beratung und einem täglich aktuellen Preis­vergleich.

Testsieger. Mit wenigen Klicks finden Sie Ihre persönlichen Testsieger. Ihre Auswahl können Sie als PDF speichern.

Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank auch Zugriff auf die Wäschetrockner-Tests aus unserer Zeitschrift test zum Herunter­laden als PDF.

Stiftung Warentest entlarvt schlechte Wäschetrockner

Nur zwei Trockner im jüngsten Test holen die Note Gut. Immer wieder stoßen unsere Tester auf Modelle, die wichtige Prüfungen nicht zufrieden­stellend meistern. So fanden sie beispiels­weise Schwächen in manchem Bügelfeucht-Programm, bei anderen Modellen klemmt die Tür oder es nervt das Entleeren des Behälters mit kondensiertem Wasser. Die Anzeige der Rest­lauf­zeit führt bei manchen Modellen in die Irre. Die Test­daten­bank der Stiftung Warentest verrät, welche Modelle ihr Geld nicht wert sind.

Der Wäschetrockner-Test der Stiftung Warentest im Video

Beispiel für die aufwendigen Prüfungen: Jedes einzelne Wäsche­stück wird im trockenen Zustand und nach dem Trocknen gewogen um zu ermitteln, wie viel Restfeuchte noch darin ist.

Auf einfache Reinigung des Wäschetrock­ners achten

In den umfassenden Prüfungen der Stiftung Warentest zeigen sich Unterschiede zwischen den Wäschetrock­nern auch beim Komfort. Vor allem Vielnutzer sollten darauf achten, wie einfach sich Flusen- und die Wärmepumpensiebe reinigen lassen oder ob sich das Kondens­wasser auch direkt in einen Abfluss abführen lässt – das erleichtert oder erspart Hand­griffe, die teils nach jedem Trockengang anfallen. Unsere Tests zeigen, welche Kondenstrockner es ihren Besitzern besonders einfach machen. Auch die Ergeb­nisse dieser Prüfung gibt’s nach dem Frei­schalten.

Tipp. Trockner mit verflusten Sieben arbeiten weniger effizient und es steigt die Brandgefahr. Im Interview gibt ein Experte zur Brandsicherheit von Haushaltsgeräten Tipps, wie Sie vorbeugen können.

Spar­same Wäschetrockner brauchen deutlich weniger Strom

Unsere Wäschetrock­nertests zeigen: Auch unter den güns­tigen Geräten sind einige mit einem sehr nied­rigen Strom­verbrauch. Allerdings sind unter den güns­tigen Modellen auch recht viele Strom­fresser, vor allem in früheren Tests.

Ökologisch sieht die Sache eindeutig aus: Angesichts von Millionen von Trock­nern in deutschen Haushalten ist es sinn­voll, einen spar­samen Trock­nern zu wählen. Der spar­samste Wäschetrockner mit einer guten Note im Test verbraucht bei einer Familie mit vier Personen Strom im Wert von etwa 49 Euro im Jahr. Der schlechteste im Strom­verbrauch hingegen liegt bei 70 Euro jähr­lich, 40 Prozent mehr.

Neues Kälte­mittel vermindert den Klima­effekt

Im Test 2020 liefen die meisten Geräte mit dem Kälte­mittel Propan, auch R290 genannt. Ältere Modelle laufen meist mit dem Fluor­wasser­stoff R134a. Wäschetrockner sind nur mit wenigen hundert Gramm des Mittels gefüllt. Doch der Unterschied im Klima­effekt der beiden Gase ist enorm. Er wird mit dem sogenannten Treib­haus-Potenzial gemessen. Dieses bezieht sich auf den Treib­haus­effekt von Kohlen­dioxid. R290 weist den dreifachen Wert wie die gleiche Menge Kohlen­dioxid auf, R134a sogar den 1 430-fachen Wert. Klimabewusste Menschen sollten also zu Geräten mit Propan als Kälte­mittel greifen.

Wäschetrockner – Trock­nertypen im Vergleich

Drei Typen von Wäschetrock­nern sind auf dem Markt. Energieeffiziente Kondensations­trockner mit Wärmepumpe, die weniger effizienten ohne Wärmepumpe und die Strom­fresser Abluft­trockner.

Kondenstrockner mit Wärmepumpe. Auf die Dauer trocknen diese Geräte am spar­samsten, in den Wintermonaten größ­tenteils sogar spar­samer als mit der Wäscheleine in der Wohnung. Für 8 Kilogramm Baumwolle schrank­trocken reichen 1 bis 2 Kilowatt­stunden. Zudem schonen Wärmepumpentrockner die Wäsche mit vergleichs­weise nied­rigen Temperaturen. Sie sind dabei nur noch unwesentlich teuerer als Modelle ohne Wärmepumpe. Der Einstiegs­preis liegt bei etwa 400 Euro. Auch in dieser Preisklasse gibt gute Modelle. Welche, verrät die Daten­bank Kondensationstrockner mit Wärmepumpe.

Kondenstrockner ohne Wärmepumpe und Abluft­trockner. Abluft­trockner pusten die zum Trocknen der Wäsche erwärmte Luft feuchtig­keits­geschwängert in die Umwelt. Sie gelten als echte Strom­fresser. Insbesondere, da energiesparende Wärmepumpentrockner mitt­lerweile nur noch wenig teurer sind, sollte auf die strom­fressende Alttechnik verzichtet werden – schon der Umwelt zuliebe. Auch die Stiftung Warentest testet Trockner ohne Wärmepumpe nicht mehr.

Im Winter spar­samer als die Wäscheleine

Übrigens: Die spar­samsten Wäschetrockner sind immer noch frische Luft und Sonne. Kostenlos und umwelt­freundlich ziehen sie die Feuchtig­keit aus der Wäsche. Im Winter geht die Rechnung aber oft nicht auf. Dann dampft die aufgehängte feuchte Wäsche in beheizten Räumen vor sich hin, die Raum­temperatur sinkt, die Heizung ist stärker gefordert. Das kostet so viel Energie, dass ein moderner Trockner tatsäch­lich spar­samer sein kann.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand beziehen.

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TestWäschetrockner04.09.2020
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