E-Bikes im Test Test

Die vielen guten E-Bikes im Test retten im verregneten Praxis­test im Februar auf Mallorca die Stimmung der Tester.

Die Stiftung Warentest hat sport­liche Pedelecs getestet. Unter den zwölf E-Bikes im Test sind unter anderem Modelle der Anbieter Cube, Kalkhoff und Kettler. Mit Preisen von 2 000 bis 2 900 Euro sind die Pedelecs nicht gerade günstig – und unsere Test­ergeb­nisse zeigen, dass nicht alle Modelle ihr Geld wert sind: Die Noten der Tester reichen von gut bis mangelhaft. Eine ordentliche Auswahl haben Radler dennoch. Denn sechs Trekking-Pedelecs mit diamantförmigem Rahmen fahren insgesamt ein gutes Test­urteil ein.

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TestE-Bikes im Test07.06.2018
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Pedelecs in Deutsch­land auf der Erfolgs­spur

Lange Etappen? Kurvige Anstiege? Kein Problem! Von diesem Mobilitäts­gefühl der Pedelecs – auch oft E-Bike genannt – lassen sich in Deutsch­land immer mehr Menschen anste­cken. Laut Zweirad-Industrie-Verband hat sich der Bestand der Elektrofahr­räder in weniger als vier Jahren auf 3,5 Millionen verdoppelt. Am häufigsten sind noch Pedelecs mit tiefem Durch­stieg unterwegs, doch bei den Verkaufs­zahlen dicht auf den Fersen sind ihnen sport­liche Trekking-Pedelecs, die Kilome­termacher wie Touren­radler und Pendler ansprechen. Zwölf solcher Räder traten im E-Bike-Test der Stiftung Warentest gegen­einander an und mussten unter anderem ihr Fahr­verhalten, ihre Hand­habung und ihre Sicherheit unter Beweis stellen. Geprüft haben wir die bei den E-Trekkingrädern am häufigsten verkaufte Ausführung mit diamantförmigem Rahmen, oft „Herren­rahmen“ genannt.

Das bieten die E-Bike-Tests der Stiftung Warentest

Sie wollen ein Pedelec kaufen? Dann bietet Ihnen der aktuelle E-Bike-Test der Stiftung Warentest wert­volle Orientierung.

Aktuelle Test­ergeb­nisse. Welches Modell bringt richtig Fahr­spaß und welches ist Testsieger? Nach dem Frei­schalten erhalten Sie die Test-Ergeb­nisse für zwölf Trekking-Pedelecs (Preisspanne von 2 000 bis 2 900 Euro). Der Testbe­richt bietet Einzel­kommentare zu jedem Modell, mit Details zum Fahr­verhalten und zur Hand­habung.

Weitere Testbe­richte als PDF. Aktuell haben wir Pedelecs mit diamantförmigem Rahmen getestet, die oft auch „Herren­rahmen“ genannt werden. In unseren Tests 2016 und 2014 mussten sich Komfort-Elektrofahr­räder mit tiefem Durch­stieg beweisen. Auch diese Testbe­richte und Test­ergeb­nisse können Sie nach dem Frei­schalten als PDF herunterladen.

Weitere Informationen. In den kostenlosen FAQ E-Bike beant­worten die Experten der Stiftung Warentest unter anderem tech­nische und recht­liche Fragen rund ums Thema Elektrofahr­rad.

Als Buch. Kauf­beratung sowie Informationen zu Technik, Wartung und Reparatur auf 176 Seiten bietet das Buch E-Bikes & Pedelecs. Für 19,90 Euro ist es im Online-Shop der Stiftung Warentest zu haben.

Pedelec-Tests: Hohe Anforderungen in Prüf­labor und Praxis

Das Ergebnis des E-Bike-Tests der Stiftung Warentest macht Lust auf die Radsaison: Viele Trekking-Pedelecs holten im Praxis­test gute Noten. Sechs der zwölf geprüften Elektrofahr­räder fahren sogar insgesamt ein gutes Gesamt­urteil ein. Darunter ist auch das mit 2 000 Euro güns­tigste Pedelec im Test. Zwei schneiden befriedigend ab – große Auswahl also für Radler, die Lust auf die Unterstüt­zung eines Elektromotors haben. Und das, obwohl die Ansprüche an die Räder hoch sind: Sie sollten sicher und solide sein und auch mit Gepäck stabil fahren – gerade­aus wie auch in Kurven und unabhängig von der Geschwindig­keit. Das meisterten fast alle Modelle im E-Bike-Test der Stiftung Warentest.

Video: E-Bikes im Test

500 Kilo­meter legten unsere Tester im Praxis­test zurück – bei wechselndem Wetter und Gelände.

Vier Pedelecs im Test haben Sicher­heits­probleme

Schwächen offen­barten allerdings vier Test­kandidaten im Prüf­labor: An dreien ging der Dauer­test über 20 000 Kilo­meter nicht spurlos vorbei. Mithilfe von Sensoren ermittelten wir auf Mess­fahrten dafür zunächst, welche Kräfte auf Rahmen und Lenker, Gabel und Sattel­stütze wirken. Exakt diesen Belastungen setzten wir die Pedelecs dann auf einem Prüf­stand im Labor aus. Bei drei Modellen zeigten sich in diesem Test sicher­heits­relevante Anrisse. Sie kommen nur ausreichend weg. Das 2 500 Euro teure Schluss­licht im Test ist sogar mangelhaft. Grund: Dessen Lade­kabel fiel in einem Stan­dard­test zur Brandsicherheit durch, die Elektronik des Akkus lässt sich zudem kurz­schließen.

Unterschiede bei der Reich­weite der Pedelecs

Ein wichtiges Kauf­kriterium für Radler ist, wie weit sie der Akku des Pedelecs bringt. Alle Modelle im Test sind mit einem Akku mit rund 500 Watt­stunden Energie­inhalt ausgestattet. Die Stiftung Warentest hat die Reich­weite jeweils für verschiedene Stre­cken­profile auf einem Prüf­stand gemessen – für Stadt- und Über­land­fahrten bei mitt­lerer und für Berg­fahrten bei hoher Motor­unterstüt­zung. Die Reich­weite für die Über­land­fahrt, eine ebene Strecke mit gelegentlichen Anstiegen, lag bei 61 bis 87 Kilo­meter. Die tatsäch­liche Reich­weite kann davon abweichen und hängt vor allem von der gewählten Unterstüt­zungs­stufe des Motors, dem Stre­cken­profil und der Eigen­leistung des Fahrers ab. Auch Wind­verhält­nisse und die Kraft­über­tragung des Rades verändern die Reich­weite. Ganz ohne Akku­verbrauch legen Pedelecs Stre­cken im Rollen oder bei Geschwindig­keiten von mehr als 25 Kilo­metern pro Stunde zurück.

Darum haben wir Herrenmodelle getestet

Der Pedelec-Test gehört zu den teuersten und aufwendigsten, die die Stiftung Warentest durch­führt. Bei der Zahl der E-Bike-Modelle mussten wir uns daher beschränken und haben für unseren Vergleich ausschließ­lich „Herrenräder“ mit diamantförmigem Rahmen gewählt. Sie verkaufen sich bei Trekking-Pedelecs am besten.

Fast von allen E-Bikes im Test gibt es zu ähnlichen Preisen auch Modelle mit Trapez­rahmen, der den Einstieg erleichtert. Unsere Test­ergeb­nisse lassen sich auf sie aber nicht über­tragen. Im Juni 2017 hatten wir von beiden Rahmenformen je zehn Trekkingräder ohne Elektromotor geprüft.  Die „Damen­rahmen“ schnitten in diesem Test nicht per se schlechter ab. Sie waren zwar insgesamt weniger fahr­stabil, dafür aber im Dauer­test oft robuster.

Nutzer­kommentare, die vor dem 23. Mai 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf die Vorgänger-Unter­suchung.

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