E-Bikes im Test

Expertenwissen rund ums E-Bike

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E-Bikes im Test - SUV-E-Bikes – teuer und zumeist gut
Im Praxis­test. Erfahrene Radlerinnen und Radler legen sich ins Zeug und in die Kurven. © Andreas Labes

Das E-Bike ist von den Straßen und Radwegen nicht mehr wegzudenken. Fragen zu Technik, Sicherheit und Versicherung der Pedelecs bleiben. Wir geben Antworten.

E-Bikes im Test Testergebnisse für 9 E-Bikes

Alle Fragen im Überblick

Begriff­liches

Was unterscheidet E-Bikes von Pedelecs und S-Pedelecs?

Im Alltags­sprach­gebrauch wird in der Regel nicht differenziert und unter­schiedslos von „E-Bikes“ gesprochen. Auch auf der jüngsten Titelseite von test verwenden wir das Schlag­wort „E-Bikes“.

Doch die Unterscheidung ist auch in verkehrs- und versicherungs­recht­licher Hinsicht wichtig (siehe „Recht­liches und Steuerfragen“ und „E-Bike versichern“).

Pedelecs (Pedal Electric Cycle) sind Elektrofahr­räder, bei denen der Motor Radelnde unterstützt, wenn sie in die Pedale treten. Der Elektromotor ist auf eine Leistung von 250 Watt begrenzt und schaltet sich auto­matisch ab, sobald die Radlerin oder der Radler 25 Kilo­meter pro Stunde (km/h) erreicht hat. Diese Art von Elektrofahrrädern testet die Stiftung Warentest regel­mäßig.

S-Pedelecs bieten durch ihren Motor eine Unterstüt­zung auch über die Grenze von 25 km/h hinaus, meist bis zu 45 km/h.

E-Bikes fahren im Gegen­satz dazu auch ohne Muskel­kraft. Ähnlich wie ein Mofa hat das E-Bike einen Gashebel am Lenker. Bei ihnen endet die Motor­unterstüt­zung bei 20, 25, zum Teil auch erst bei 45 km/h. Die Motor­leistung reicht bis zu 500 Watt.

Tech­nisches

Welcher E-Bike-Akku bringt welche Reich­weite?

Die erreich­bare Strecke hängt im wesentlichen vom Energie­inhalt der Akkus ab. Je größer die Watt­stundenzahl (Wh), desto weiter ist grund­sätzlich auch der Aktions­radius. Im Test von Komfort-Pedelecs im Jahr 2020 simulierten wir auf dem Prüf­stand anspruchs­volle Bedingungen: hügeliges Profil, schlechter Asphalt und eine dauer­hafte Motor­unterstüt­zung von 200 Prozent.

Die Akkus hatten einen Energie­inhalt von 500 bis 540 Watt­stunden und gaben ordentliche 47 bis 55 Kilo­meter her. Bei milderen Bedingungen ist auch deutlich mehr drin: Im Vorgängertest ermittelten wir mit ähnlichen Akkus bis zu 87 Kilo­meter Reich­weite, bei steter Fahrt berg­auf waren es aber nur rund 20 Kilo­meter.

Neben dem Energie­inhalt des Akkus hängt die Reich­weite aber vor allem von Stre­cken­profil und Fahr­verhalten ab.

Gibt es güns­tigere Akkus anderer Hersteller als Alternative zum Originalakku?

Akkus von Dritt­anbietern hat die Stiftung Warentest noch nicht untersucht. Wir können deshalb keine Empfehlung dazu abgeben. Wer darüber nach­denkt, einen solchen Akku einzusetzen, sollte vorher einen Blick in die Garan­tiebedingungen werfen. Mitunter verliert man die Absicherung durch den Einsatz eines Fremdakkus.

Sollten E-Bike-Akkus direkt nach dem Gebrauch aufgeladen werden?

Pedelecs haben in der Regel immer Lithium-Ionen-Akkus. Sie können teil­ent­laden gelagert werden. Bei Teil­entladungen über 50 Prozent sollte der Akku vor der Lagerung geladen werden.

Bei den modernen Akkus gibt es keinen „Memory-Effekt“ mehr. Das heißt, solche Teilladungen schaden den Akku­zellen nicht. Es kommt dadurch nicht mehr zu einem Kapazitäts­verlust. Teil­ent­ladene Lithium-Ionen-Akkus können also ohne Bedenken aufgeladen werden.

Wie ist die Lebens­dauer von einem Akku fürs E-Bike?

Viele Pedelec-Anbieter geben die Lebens­dauer der Akkus mit 500 bis 1 000 Voll­ladezyklen an. Die Lebens­dauer des Akkus hängt stark von der Nutzung ab. Selbst wenn man pessi­mistisch mit 50 Kilo­metern pro Zyklus und 500 Zyklen rechnet, können 25 000 Kilo­meter und mehr zusammen­kommen. Zur zyklischen Alterung gesellt sich allerdings noch die kalendarische der Akku­zellen.

Das heißt: Auch unabhängig von der Nutzung verlieren die Zellen mit der Zeit Kapazität, einige Prozent Verlust pro Jahr sind möglich. Spätestens nach fünf Jahren ist daher oft ein Ersatz­akku fällig.

Wird ein Akku schlecht gepflegt, also zum Beispiel sehr häufig hohen oder Minus­temperaturen ausgesetzt oder komplett leer gefahren und gelagert, kann die Lebens­dauer aber auch deutlich darunter liegen.

Ist ein zweiter Akku ratsam?

Direkt einen zweiten Akku anzu­schaffen sollte wohl­über­legt sein. Zum einen kosten Ersatz­akkus oft mehrere hundert Euro. Zum anderen verliert der Zweit­akku an Kapazität, obwohl er nicht genutzt wird. Grund­sätzlich ist es daher sinn­voller, einen neuen Akku erst dann anzu­schaffen, wenn er tatsäch­lich gebraucht wird.

Sinn­voll kann die Anschaffung eines Zweit­akkus direkt beim Kauf eines Pedelecs sein, wenn zu befürchten ist, dass der Anbieter nach einigen Jahren keine Akkus mehr zur Verfügung stellen wird oder kann. Denn dann ist das gesamte Pedelec nach einigen Jahren nur noch ein ziemlich schweres Fahr­rad.

Kann ich den Akku bei Minusgraden am Rad lassen?

Lithium-Ionen-Akkus mögen keinen extremen Temperaturen. Sie gehen zwar nicht unbe­dingt gleich kaputt, wenn sie bei Frost gelagert werden, besser ist es dennoch, sie bei Raum­temperatur zu lagern. Das gilt auch für hohe Temperaturen: Akkus sollten nicht am Pedelec in der prallen Sonne gelassen werden.

Schädlich für die Zellen ist vor allem das Laden und Entladen bei Temperaturen unter Null. Gefrorene Akkus müssen vor Gebrauch auf Temperaturen über Null gebracht werden. Die meisten Anbieter grenzen den Temperatur­bereich, in dem die Akkus genutzt werden dürfen, auf plus zehn Grad ein.

Mit dem E-Bike bei Frost fahren?

Mit einem zimmerwarmen Akku können Sie auch bei Frost fahren. Die Wärmeentwick­lung während der Fahrt genügt, um die Lithium-Zellen auf Betriebs­temperatur zu halten. Haupt­sache, der Akku kühlt während einer Pause nicht aus.

Warum nimmt die Stiftung Warentest zur Energierück­gewinnung beim Brems­vorgang nicht Stellung?

Wir haben bislang noch kein Elektrofahr­rad mit einer sogenannten Rekuperations­bremse getestet und können deswegen auch keine Aussagen dazu treffen.

Welche Vor- und Nachteile hat die Motor­position im Vorderrad, im Tret­lager oder im Hinterrad?

Prinzipiell haben alle Motor­positionen Vor- und Nachteile, zum Beispiel beim Schwer­punkt. In unseren Tests waren Pedelecs mit Mittel­motor ausgestattet, die meisten davon bewiesen ordentliche Fahr­eigenschaften. Wohl auch, weil der Mittel­motor für einen tiefen Schwer­punkt sorgt.

In früheren Tests haben wir auch Pedelecs mit Front- und Heck­motoren getestet. Diese Positionen führten teils zu Problemen bei der Gewichts­verteilung und verschlechterten das Fahr­verhalten.

Die Stiftung Warentest rät, unterschiedliche Räder mit verschiedenen Motor­varianten auszupro­bieren, um zu erfahren, welches am besten zu Ihren Bedürf­nissen passt. Mehr dazu erfahren Sie nach dem Frei­schalten des Tests in unserer Kaufberatung E-Bikes.

Sicherheit

Welchen Helm brauche ich fürs Pedelec, welchen für die schnel­leren E-Bikes?

Für die Stan­dard-Pedelecs, die bis 25 km/h unterstützen, genügt ein Fahr­radhelm, hier gehts zum Test von Fahrradhelmen.

Für die schnellen E-Bikes und S-Pedelecs sind wie beim Mofa Motor­radhelme vorgeschrieben. Für S-Pedelecs werden mitt­lerweile aber auch spezielle Helme angeboten. Sie ähneln herkömm­lichen Fahr­radhelmen, sollen dem Kopf aber eine größere Schutz­fläche bieten. Über­prüft hat die Stiftung Warentest das bislang nicht.

In früheren Dauer­tests kam es bei manchen E-Bikes sogar zu Brüchen. Ist die Qualität besser geworden?

Anders als in früheren Tests, kam es im Test von Trekking-Pedelecs (2018) und Komfort-Pedelecs (2020) nicht mehr zu Brüchen. Bei einigen Modellen zeigten sich im Dauer­test aber Anrisse – und mit der Zeit können sich solche Risse zu einem Bruch ausweiten. Bricht zum Beispiel eine Sattel­stütze während der Fahrt, kann es für Radelnde richtig gefähr­lich werden.

Konstruktive Verbesserungen. Grund­sätzlich sehen unsere Fahr­radex­perten aber konstruktive Verbesserungen. So wurden beispiels­weise die Quer­schnitte der Lenkerrohe vergrößert und so stabilisiert. Auch wurden zum Beispiel Bohrungen für Kabel von den stark bean­spruchten Ober- oder Unter­seiten des Rahmens an dessen Seite verlegt.

Was ist von Sets zu halten, mit denen Fahr­räder zu E-Bikes umge­rüstet werden können?

Zwei Probleme. Bei Nach­rüstsets für Fahr­räder sehen wir zwei Probleme – ein recht­liches und ein tech­nisches. Pedelecs unterliegen der sogenannten Maschinen­richt­linie. Die Richt­linie soll zur Unfall­verhütung beitragen. Dass die Räder den Vorschriften entsprechen, erklärt der „Inver­kehr­bringer“, zu deutsch der Anbieter, mit seiner „Konformitäts­erklärung“, erkenn­bar an der CE-Kenn­zeichnung am Fahr­rad. Zum Elektrofahr­rad aufgerüstete Fahr­räder haben diese Kenn­zeichnung nicht, da sie nicht auf ihre Konformität mit der Maschinen­richt­linie geprüft werden. Für Privatpersonen kann das zum Problem werden, wenn sie mit dem selbst gebauten Elektrofahr­rad einen Unfall haben oder es verkaufen wollen – dann nämlich müsste die Konformität mit der Maschinen­richt­linie nachgewiesen werden.

Rein tech­nisch: Wir haben solche Nach­rüstsets bisher nicht geprüft. Es gibt dazu gewisse Vorbehalte. Letzt­lich wird nicht nur der Antrieb selbst geprüft, sondern auch das Fahr­rad, in das der Antrieb einge­baut wird. Ob irgend­ein Fahr­rad stabil genug ist, mit dem Elektromotor betrieben zu werden, ist unklar. Wenn aus dem Draht­esel ein Pedelec wird, treten Lasten auf, die das Fahr­rad vorher nicht unbe­dingt aushalten musste. So ist beispiels­weise unklar, ob die Bremsen des Fahr­rads die tendenziell höheren Geschwindig­keiten zuver­lässig abbremsen können.

Recht­liches und Steuerfragen

Muss ich mit meinem E-Bike den Radweg oder die Straße benutzen?

Fahr­radfahrer gehören grund­sätzlich auf die Straße. Wo vorhanden, dürfen sie Radwege benutzen. Pflicht ist die Benut­zung von Radwegen aber nur dann, wenn sie durch ein Schild mit weißem Radler auf blauem Grund gekenn­zeichnet sind. Das Schild gibt es in drei Varianten: Radweg, gemein­samer Fuß- und Radweg sowie getrennter Rad- und Fußweg.

Pedelecs, bei denen der Motor nur bis Tempo 25 unterstützt, gelten recht­lich als Fahr­räder und dürfen auf allen Radwegen benutzt werden.

E-Bikes und die schnellen S-Pedelecs müssen inner­orts auf der Straße fahren. Auch außer­halb geschlossener Ortschaften sind Radwege für schnelle E-Bikes und S-Pedelecs tabu, ebenso Wald­wege.

Darf ich Alkohol trinken, wenn ich ein Elektrofahr­rad fahre?

Ob mit Motor­unterstüt­zung oder ohne – am sichersten fährt, wer nüchtern strampelt.

Wer E-Bike oder S-Pedelec fährt, wird allerdings von vorn­herein wie ein Auto­fahrer behandelt und schon ab 0,5 Promille Alkohol aus dem Verkehr gezogen. Er oder sie begeht eine Ordnungs­widrigkeit. Ein Blut­alkohol­gehalt ab 1,1 Promille gilt beim E-Bike wie im Auto als Straftat.

Jemand, der sich dagegen beschwipst auf sein Pedelec schwingt, kann unge­straft davon­kommen. Denn ein Fahr­rad, dessen Motor Fahrerin oder Fahrer nur bis zu einer Geschwindig­keit von 25 km/h beim Strampeln unterstützt, ist kein Kraft­fahr­zeug (Kfz). So entschied das Ober­landes­gericht Hamm (Az. 4 RBs 47/13). Damit gilt für Elektroräder mit Motor­unterstüt­zung bis 25 km/h das, was auch für „normale“ Fahr­räder gilt. Als „absolut fahr­untüchtig“ gilt, wer 1,6 Promille im Blut hat. Aber auch Fahrer mit weniger Alkohol im Blut können als „relativ fahr­untüchtig“ einge­stuft werden.

Wer als Fahr­radfahrer trotz 1,6 Promille am Verkehr teilnimmt, begeht eine Straftat. Wird er dabei erwischt, drohen Fahr­verbot und Führer­schein-Entzug. Aber auch schon ab 0,3 Promille kann die Fahrt als Ordnungs­widrigkeit gelten, nämlich dann, wenn ein Unfall passiert. In einem solchen Fall muss auch der leicht alkoholisierte Radler mit einem Bußgeld und einer Medizi­nisch-Psycho­logischen Unter­suchung (MPU) rechnen. Mögliche Konsequenz: der Verlust des Auto­führer­scheins.

Der mit 1,6 Promille verhält­nismäßig hohe Grenz­wert für Radler ist umstritten. Die Verkehrs­minister­konferenz hat mit 1,1 Promille eine Empfehlung für eine neue Promille­grenze an den Bund abgeben. Doch bis ein möglicher neuer Grenz­wert gilt, wird es noch einige Zeit dauern.

Ist es recht­lich und versicherungs­tech­nisch legal, ein normales Fahr­rad selbst zum Pedelec umzu­rüsten?

Pedelecs bis Tempo 25 gelten für Versicherer als Fahr­räder. Recht­lich ist es jedoch heikel: Im Prinzip ist der Umbau legal, das Gefährt müsste aber unter anderem der Maschinen­richt­linie entsprechen und zum Beispiel höhere Belastungen als ein Fahr­rad aushalten. Einen Nach­weis darüber bräuchten Sie etwa im Falle eines Unfalls. Anbieter von E-Bikes prüfen stan­dard­mäßig, ob ihre Räder die Richt­linien erfüllen – zu erkennen am CE-Zeichen. Für Bastler wäre das kompliziert und teuer.

Fallen E-Bikes unter das Dienst­wagen-Privileg?

Seit 2012 gilt das Dienst­wagenprivileg auch für Fahr­räder. Sie können sich Ihr E-Bike also auch vom Arbeit­geber finanzieren lassen. Für wen und ab welchem Preis sich das lohnt, steht in unserem Special Dienstfahrrad.

E-Bike versichern

Brauche ich eine Extra-Haft­pflicht­versicherung für mein Elektrofahr­rad?

Pedelecs, bei denen der Motor nur läuft, wenn der Fahrer selbst tritt, gelten als Fahr­räder. Schäden, die ich als Radler anderen zufüge, sind im Rahmen einer privaten Haftpflichtversicherung abge­deckt. Eine private Haft­pflicht­versicherung ist keine Pflicht­versicherung, aber jeder sollte sie haben.

Die Stiftung Warentest rät: Schließen Sie also dringend eine private Haft­pflicht­versicherung ab, wenn das bisher nicht geschehen ist.

Alle E-Bikes, die auch ohne Muskel­kraft fahren, sowie S-Pedelecs sind dagegen recht­lich und versicherungs­tech­nisch Mofas und benötigen ein Versicherungs­kenn­zeichen. Das Kenn­zeichen bekommen Sie direkt bei der Versicherung. Die damit verbundene Haft­pflicht­versicherung ist eine Pflicht­versicherung wie bei Kraft­fahr­zeugen.

Welche Versicherung zahlt, wenn das Fahr­rad geklaut wird?

Ein Pedelec ist über die Hausratversicherung gegen Diebstahl oder Beschädigung versichert. Voraus­setzung ist allerdings, dass es zu Hause aus Ihrer Wohnung oder dem abge­schlossenen Fahr­radkeller gestohlen oder bei einem Einbruch oder durch Feuer beschädigt wird.

Damit es auch außer Haus geschützt ist, brauchen Sie einen Fahr­radzusatz in Ihrer Hausrat­versicherung. Dieser Fahr­radschutz versichert Ihr Rad dann auch auf der Straße. Achten Sie beim Abschluss darauf, dass es auch in der Zeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr versichert ist. Ein Groß­teil der Hausrat­versicherer sichert Ihr Rad inzwischen auch in diesen Zeiten ab.

Wichtig ist auch eine ausreichend hohe Entschädigungs­summe. Meist wird sie in Prozent der Versicherungs­summe angegeben. Manchmal wird eine feste Summe als Ober­grenze vereinbart.

Tipp: Gute Fahr­radschlösser können verhindern, dass es zum Diebstahl kommt. In unserer Test­daten­bank finden Sie Testergebnisse für 60 Fahrradschlösser.

Welche weitere Versicherung ist sinn­voll?

Sinn­voll für E-Bikes und S-Pedelecs kann eine Teilkasko­versicherung sein, die zusätzlich zur (Pflicht-)Haft­pflicht­versicherung abge­schlossen werden kann. Damit ist der Diebstahl Ihres E-Bikes oder von Teilen versichert. In der Hausrat­versicherung sind die schnel­leren E-Bikes und S-Pedelecs nicht mit abge­deckt. Hier gehts zum Vergleich Hausratversicherung.

Was ist bei Vandalismus, Teilediebstahl und Unfall­schäden?

Ein Kasko­schutz für Fahr­räder und Pedelecs istnur über eine Fahrradversicherung eines Spezial­versicherers erhältlich. Die Teilkasko­versicherung und die Fahr­radversicherung werden pro Fahr­rad abge­schlossen. Im Rahmen des Fahr­radzusatzes in der Hausrat­versicherung sind alle Fahr­räder der Familien­mitglieder bis zur vereinbarten Summe gegen Diebstahl versichert.

Für E-Bikes und S-Pedelecs ist ein Kasko­schutz nur über eine Teilkasko-Police zu erhalten.

E-Bikes im Test Testergebnisse für 9 E-Bikes

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

cb61184 am 20.08.2022 um 11:20 Uhr
Gewichtsproblem

So informativ der Test dieser eBikes auch sein mag, so kommt der Aspekt des jeweiligen Gewichts m.E. zu kurz. Nicht jede/-r hat eine Garage zur Verfügung, manch eine/-r will eine Tour machen. Dann muss man 26-30 kg eines ohnehin unhandlichen Fahrrads in den Keller oder ins jeweilige Stockwerk schleppen, will man dieses 4.000-5.000 EUR (und mehr) teure Stück nicht über Nacht auf der Straße stehen lassen.
Eine Erweiterung des Test auf jene eBikes, die weniger als z.B. 20 Kilogramm wiegen, würde ich sehr begrüßen.

Joachim_N am 18.08.2022 um 11:36 Uhr
Nutzwert der Fahrradtests u. mein Einkaufserlebnis

Nachdem sich Ostern mein altes Touren-Fully-Rad mit Rahmenbruch verabschiedet hat, musste ein neues Rad her. Ich habe mich dazu an ihren Pedelec-Test von 06.2020 orientiert und das mit gut bewertete Pegasus Premio Evo 10 Lite gewählt. Nun, zu dieser Zeit war mir noch nicht klar, was die Marke Pegasus eigentlich ist. Ein Fernost-Fahrrad mit aufgekauften Markennamen, vertrieben durch die ZEG-Einkaufsgenossenschaft und verkauft über ein Händlernetz! Kurz, die verkaufen No-Name-Räder teuer unter alten Markennamen. Die Garantieabwicklung wird später nur vom Verkäufer geregelt.
Schon beim Kauf des Pegasus fiel mir auf, dass alle Plastikteile im Rahmen nicht plan montiert waren. Ich habe mich auf den Test verlassen und gekauft. Inzwischen fällt der Akkudeckel öfters aus dem Rahmen. Die 200 km Erstwartung wurde mir vom Händler erst nach 3 Monaten und 2000 km "gewährt". Inzwischen habe ich den Akkudeckel mit einem Klettband gesichert.
Ich kann vor ZEG Räder nur warnen!

Grummelbär am 22.07.2022 um 11:14 Uhr
Maschinenrichtlinie

Hallo,
"das Gefährt müsste aber unter anderem der Maschinen­richt­linie entsprechen"
wenn schon, wäre es an dieser Stelle vielleicht einmal angebracht, diesen Aspekt näher zu betrachten inwieweit das Konsequenzen hat. Schließlich tangiert das auch den Ersatzteil/Zubehörbereich. So entspricht ein Pedelec, bei dem der Gepäckträger ausgetauscht wird, nicht mehr dieser Richtlinie.
Und ein weiterer Punkt: nicht jeder Hersteller gibt sein Rad für einen Anhängerbetrieb frei- das ist für viele Nutzer überraschend. Zumal man diese Information oftmals erst nach längerer Suche finden kann- wenn überhaupt (oft gibts nur den Hinweis, dass auf dem rad etwas vermerkt ist, das man online aber ja nicht sehen kann. Viele Händler wissen das auch nicht und gehen oftmals einfach von einer Erlaubnis dazu aus. Und auch die zul. Anhängerlast ist oftmals stark begrenzt (auch durch das zul. Gesamtgewicht)
Hier fände ich einen entsprechenden Prüfpunkt wichtig.
vg,

Till_Wollheim am 09.07.2022 um 03:20 Uhr
KTM toll - nur schade dass sie noch immer

so Proleten Motorräder, die künstlich laut sind, herstellen. Das sollten sie aufgeben, um eine rund um tolle Firma zu werden!

Profilbild Stiftung_Warentest am 04.07.2022 um 12:03 Uhr
SUV e-Bike Ergebnisse zu Kalkhoff

@Rossygaston: Die Fahrstabilität der getesteten e-Bikes wurde in einem Praxistest bewertet. Bei Gepäckfahrten waren die Räder einmal mit 7,5 Kilogramm beladen, einmal mit der zugelassenen Traglast des Gepäckträgers, maximal aber mit 20 Kilogramm. Uns hat das schlechte Fahrverhalten des angefragten e-Bikes mit einem Gepäck von 20 Kilo in Satteltaschen auch überrascht, aber die Ergebnisse sprechen für sich.