Elektrische Zahnbürsten Für jeden die passende Bürste

18.11.2020
Elektrische Zahnbürsten - Für jeden die passende Bürste
Zahn­ärzte empfehlen, elektrische Zahnbürsten zu verwenden. Oszillierend-rotierend oder schall­aktiv – die Auswahl ist riesig. Der Zahnbürsten-Test der Stiftung Warentest hilft bei der Entscheidung. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Ob Philips, Braun Oral B oder dm, ob mit Batterie oder Akku: Mit den Zahnbürsten-Tests der Stiftung Warentest finden Sie die passende elektrische Zahnbürste – und sparen Geld! Denn Bürsten für deutlich unter 20 Euro sind mitunter kaum schlechter als teure Modelle für 100 bis 200 Euro. Hier finden Sie Testergebnisse für 59 elektrische Zahnbürsten, 10 davon frisch aus dem Prüflabor. Auch etliche Bürsten aus vergangenen Tests sind weiterhin unver­ändert zu haben.

Elektrische Zahnbürsten Testergebnisse für 59 Elektrische Zahnbürsten

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Inhalt

59 elektrische Zahnbürsten im Test

Regel­mäßig nimmt die Stiftung Warentest elektrische Zahnbürsten unter die Lupe und prüft, wie gut sie reinigen, wie einfach ihre Hand­habung ist und ob sie den Belastungen im Dauer­test standhalten. Unsere Test­tabellen stellen alle seit 2015 getesteten elektrischen Zahnbürsten vor. Modelle, die laut Anbieter unver­ändert bleiben, über­prüfen wir gelegentlich erneut und aktualisieren bei Bedarf das Test­ergebnis.

Sie suchen nach einer elektrischen Zahnbürste für Ihr Kind? Unser Test von Kinder­zahnbürsten liegt schon einige Zeit zurück. Nur eins der geprüften Modelle ist noch unver­ändert erhältlich. Das Test­ergebnis finden Sie in unserer Test­daten­bank.

Die Zahnbürsten-Tests der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse und Produktdetails.
Nach dem Frei­schalten sehen Sie Testergebnisse für 59 elektrische Zahnbürsten, davon eine für Kinder. Produkt­bilder, Preise und Ausstattungs­merkmale sind kostenlos. Im Vergleich Zahnbürsten gelangen Sie mit wenigen Filter-Klicks zu Ihrem persönlichen Testsieger.
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Bildergalerie: So testet die Stiftung Warentest Zahnbürsten

So funk­tionieren oszillierend-rotierende Zahnbürsten

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© Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Oszillierend-rotierende Zahnbürsten haben runde Bürs­tenköpfe. Diese machen pro Minute typischer­weise 8 800 schwingende Seit­wärts­bewegungen und rotieren in einem Winkel von 50 bis 70 Grad. Einige dieser Zahnbürsten kombinieren das mit pulsierenden Bewe­gungen. Mit ihnen muss jeder Zahn einzeln für einige Sekunden geputzt werden. So gehts: Die Zahnbürste parallel am Zahn­fleisch­rand aufsetzen und dann daran entlang führen. Oszillierend-rotierende Zahnbürsten sind relativ laut.

Test­ergeb­nisse Oszillierend-rotierende Bürsten

So funk­tionieren schall­aktive Zahnbürsten

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© Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Schall­aktive Zahnbürsten haben läng­liche Bürs­tenköpfe, die mehrere Zähne gleich­zeitig erreichen. Üb­licher­weise machen sie pro Minute 13 000 bis 40 000 vibrierende Bewegungen – ihnen verdanken sie ihren Namen. Die Putz­technik mit einer schall­aktiven Zahnbürste ist ähnlich wie bei einer Hand­zahnbürste: Den Bürs­tenkopf im 45-Grad-Winkel am Zahn­fleisch­rand aufsetzen, Beläge lockern und vom Zahn­fleisch weg ausfegen. Schall­aktive Zahnbürsten haben einen gleich­mäßigen, sirrenden Ton.

Test­ergeb­nisse „Schallaktive“ Zahnbürsten

Die Zahnbürsten-Typen im Vergleich: Rotieren oder Vibrieren

Hinsicht­lich der Reinigungs­leistung zeigt keines der beiden Systeme eindeutige Vorteile. Beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste sollte deshalb Ihr individuelles Putz­verhalten eine Rolle spielen: Mit einer Rund­kopf­zahnbürste müssen Sie jeden Zahn einzeln reinigen. Schall­zahnbürsten säubern mit ihren läng­lichen Köpfen mehr Fläche auf einmal. Für Putzer, die etwas weniger eifrig und geduldig sind und es bei der Zahn­reinigung gern bequem haben möchten, können Schall­zahnbürsten daher die bessere Wahl darstellen.

Elektrische Zahnbürsten Testergebnisse für 59 Elektrische Zahnbürsten

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Ultra­schall­zahnbürsten sind keine Schall­zahnbürsten

In unseren Tests prüfen wir nur Schall­zahnbürsten, keine Ultra­schall­zahnbürsten. Der Grund: Ultra­schall­zahnbürsten haben nur eine geringe Markt­bedeutung und werden oft im System mit einer speziellen Zahnpasta angeboten. Die Putz­ergeb­nisse wären daher nicht mit denen herkömm­licher elektrischer Zahnbürsten vergleich­bar, die wir im Labor ohne Zahnpasta ermitteln.

Der Name „Schall­zahnbürste“ leitet sich übrigens davon ab, dass die Borsten im hörbaren Frequenz­bereich um die 250 Hertz arbeiten. Die Zähne werden primär durch schnelle mecha­nische Wirkung der Bürs­tenschwingungen sauber. Ultra­schall-Zahnbürste dagegen reinigen mit Schwingungen im Ultra­schall­bereich. Der Putzende muss den Bürs­tenkopf für einige Sekunden an jeden Zahn halten. Derweil quillt die Spezial-Zahnpasta auf, deren Blasen dann Druck erzeugen und die Plaque von den Zähnen entfernen.“

Zahnpasta, Zahnseide, Pflegetipps

Zahnpasta, Zahnseide.
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Zahn­pflege.
Alle Fragen rund um die Zahn­pflege beant­worten wir in unseren FAQ Zahnreinigung.
Weiße Zähne.
Sie wollen weiße Zähne? Was Zähne wirk­lich aufhellt, erfahren Sie in den FAQ Weiße Zähne.

Mit Putz­zeit­signal auf Nummer sicher gehen

Viele Menschen empfinden das Zähneputzen mit Elektrobürsten als einfacher und gründlicher. Einige Studien stützen diese Aussagen. Schneller als mit der Hand­zahnbürste geht das Zähneputzen mit den elektrischen Geräten aber nicht. Auch mit einer Elektrobürste sollten Sie mindestens zweimal täglich jeweils etwa zwei Minuten lang gründlich Ihre Zähne reinigen. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass er die empfohlene Putzdauer auch wirk­lich einhält, kann eine Zahnbürste mit integriertem Timer wählen: Das Putz­zeit­signal zeigt an, wann die zwei Minuten um sind.
Test­ergeb­nisse Zahnbürsten mit integriertem Timer

Ersatz-Zahnbürsten verursachen Folge­kosten

Das Wichtigste ist natürlich, eine Zahnbürste zu finden, die zu den eigenen Ansprüchen und Putzge­wohn­heiten passt. Bedenken Sie beim Kauf des Gerätes aber auch, dass Sie die Bürs­tenköpfe regel­mäßig – je nach Bean­spruchung etwa alle drei Monate – austauschen müssen. Die Preise für Ersatz­zahnbürsten variieren zum Teil stark: Manche kosten weniger als einen Euro, andere sogar 20 Euro. Mit Nach­bauten von Fremdanbietern lässt sich in der Regel Geld sparen. Im Test Ersatzbürsten haben wir solche Alternativen mit Original-Aufsteck­bürsten von Braun Oral-B und Philips verglichen.

Strom­kosten bei Zahnbürsten kein Thema

Kaum Kosten verursacht die Energie, die elektrische Zahnbürsten verbrauchen. Bei den getesteten Bürsten mit Akku oder Netz­teil kommen im Jahr höchs­tens vier Euro für Strom zusammen. Bei Batterie-Zahnbürsten können die Kosten höher liegen.

Tipp: Wenn Sie auch auf Reisen nicht auf Ihre elektrische Zahnbürste verzichten wollen, sollten Sie auf eine möglichst lange Akku­lauf­zeit achten. Sie können in den Tests Zahnbürsten danach filtern. Dann müssen Sie nicht jedes Mal die Lade­station im Gepäck haben. Wir haben exemplarisch drei gängige Akkuzahnbürsten in einen Dauerbetriebstest geschickt und geprüft, ob sie nach simulierten drei Jahren Lauf­zeit immer noch durch­halten wie im Neuzustand. Alternativ bietet sich auf Reisen eine batterie­betriebene Bürste an.

Apps können Technik-Fans moti­vieren

Einige Anbieter bringen zu ihren elektrischen Bürsten auch Zahnputz-Apps auf den Markt. Verbinden lassen sich Bürste und Smartphone per Bluetooth. Wer Spaß daran hat, kann die Apps als Motivations­hilfe oder Kontroll­instanz in die täglich Pflegeroutine einbauen. Vor allem eins haben die Apps gemein­sam: Sie legen ein Augen­merk auf die Putz­zeit – denn zwei Minuten sollten dabei nicht unter­schritten werden. Jede App bietet zudem unterschiedliche weitere Funk­tionen an. Eines sollten Anwender aber bedenken: Mit Installation und Nutzung der Apps werden stets Daten erhoben und zum Teil auch an Dritte über­mittelt – je nach App mal mehr, mal weniger.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand beziehen.

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