Elektrische Zahnbürsten Test

Viele Deutsche nutzen elektrische Zahnbürsten. Sie werden von Zahn­ärzten empfohlen und reinigen meist effektiv und schonend. Doch die Auswahl an Bürsten ist groß. Mit unserem Produktfinder finden Sie leicht die für Sie passende Zahnbürste: Hier erhalten Sie Test­ergeb­nisse und Ausstattungs­details für 44 elektrische Zahnbürsten – für Erwachsene und für Kinder. Im jüngsten Test­durch­gang 8 Bürsten für Erwachsene.

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44 Elektrobürsten im Vergleich

Regel­mäßig nimmt die Stiftung Warentest elektrische Zahnbürsten unter die Lupe und prüft, wie gut sie reinigen, wie einfach ihre Hand­habung ist und ob sie den Belastungen im Dauer­test standhalten. Der Produktfinder stellt alle seit 2013 getesteten elektrischen Zahnbürsten vor:

  • Test­ergeb­nisse und Details. Der Produktfinder bietet Ihnen Test­ergeb­nisse für 44 Zahnbürsten. Dazu gibt es kostenlos Produkt­bilder, Preise und Ausstattungs­merkmale.
  • Sortieren und Filtern. In den Test-Tabellen können Sie alle Zahnbürsten nach Ihren persönlichen Wünschen filtern, vergleichen und sortieren. So gelangen Sie mit wenigen Klicks zur am besten geeigneten Zahnbürste.
  • Berichte aus test. Nach dem Frei­schalten des Produktfinders erhalten Sie auch Zugriff auf alle Testberichte zum Thema elektrische Zahnbürsten aus der Zeit­schrift test als PDF-Download.

Tipp: Sie sind auf der Suche nach Zahnseide? Auch die hat die Stiftung Warentest getestet. Und wenn Sie sich mit einer Braun Oral-B die Zähne putzen: Die Stiftung Warentest hat die Original-Aufsteckbürsten getestet und mit Billigan­geboten verglichen. Die Konkurrenz ist oft güns­tiger – und oft nicht viel schlechter.

Runde Bürs­tenköpfe für eifrige Putzer

Elektrische Zahnbürsten lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen:

  • Die oszillierend-rotierende Bürsten haben runde Köpfe, die halb­kreisförmig hin- und herschwingen und teil­weise zusätzlich pulsieren.
  • „Schall­aktive“ Zahnbürsten haben dagegen läng­liche Köpfe. Der Begriff Schall­zahnbürste hat sich zwar einge­bürgert, ist aber unglück­lich gewählt: Die Bürsten reinigen nicht mit Schall, sondern durch Vibrationen des Bürs­tenkopfes. Da diese Vibrationen mit einer hohen Frequenz erfolgen, entsteht ein Summ­ton – daher der Name. Allerdings entsteht bei den rotierend-oszillierenden Bürsten auch ein Summ­ton.

Hinsicht­lich der Reinigungs­leistung zeigt keines der beiden Systeme eindeutige Vorteile. Beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste sollte deshalb Ihr individuelles Putz­verhalten eine Rolle spielen: Mit einer Rund­kopf­bürste müssen Sie jeden Zahn einzeln reinigen. Schall­zahnbürsten säubern mit ihren läng­lichen Köpfen mehr Fläche auf einmal. Für Putzer, die etwas weniger eifrig und geduldig sind und es bei der Zahn­reinigung gern bequem haben möchten, können Schall­zahnbürsten daher die bessere Wahl darstellen.

Daten­bank Oszillierend-rotierende Bürsten
Daten­bank„Schallaktive“ Zahnbürsten

Video: So putzen Sie richtig!

Mit Putz­zeit­signal auf Nummer sicher gehen

Viele Menschen empfinden das Zähneputzen mit Elektrobürsten als einfacher und gründlicher. Einige Studien stützen diese Aussagen. Schneller als mit der Hand­zahnbürste geht das Zähneputzen mit den elektrischen Geräten aber nicht. Auch mit einer Elektrobürste sollten Sie mindestens zweimal täglich jeweils etwa zwei Minuten lang gründlich Ihre Zähne reinigen. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass er die empfohlene Putzdauer auch wirk­lich einhält, kann eine Zahnbürste mit integriertem Timer wählen: Das Putz­zeit­signal zeigt an, wann die zwei Minuten um sind. Das ist für Kinder besonders hilf­reich, weil sie noch kein gutes Zeitgefühl haben.

Daten­bank Zahnbürsten mit integriertem Timer

Video: So putzen Sie richtig!

Kinder­zahnbürsten haben ihren Sinn

Die meisten Kinder interes­sieren sich für Technik, eine elektrische Zahnbürste kann sie zum Putzen moti­vieren. Etliche Kinder­zahnbürsten sind an die Bedürf­nisse des Nach­wuchses angepasst: kleine Bürs­tenköpfe mit weichen Borsten, hand­liche, einge­kerbte Griffe für guten Halt, weniger Schwingung für sanftes Kribbeln im Mund. Einige Hersteller bieten Bürsten beziehungs­weise Einstel­lungen für zwei Alters­stufen – für Kinder­garten- und Schul­kinder. Im Test führen die Benut­zungs­varianten zu unterschiedlichen Ergeb­nissen in der Zahn­reinigung. Die Alters­empfehlungen der Hersteller sind in der Regel sinn­voll: Einige Kinder­garten­kinder kommen mit großen Bürs­tenköpfen nicht klar und empfinden intensi­vere Schwingungen als unangenehm. Daher sind auch Produkte für Erwachsene für jüngere Kinder meist keine Alternative. Schul­kinder hingegen können ruhig auch Geräte nutzen, die für Kinder ab drei Jahren empfohlen sind.

Daten­bank Tests von Kinderzahnbürsten

Ersatz­zahnbürsten verursachen Folge­kosten

Das Wichtigste ist natürlich, eine Zahnbürste zu finden, die zu den eigenen Ansprüchen und Putzge­wohn­heiten passt. Bedenken Sie beim Kauf des Gerätes aber auch, dass Sie die Bürs­tenköpfe regel­mäßig – also etwa alle drei Monate – austauschen müssen. Die Preise für Ersatz­zahnbürsten variieren zum Teil stark: Manche kosten weniger als einen Euro, andere sogar 20 Euro. Kaum Kosten verursacht dagegen die Energie, die elektrische Zahnbürsten verbrauchen. Bei den getesteten Bürsten mit Akku oder Netz­teil kommen im Jahr höchs­tens vier Euro für Strom zusammen. Bei Batterie-Zahnbürsten können die Kosten höher liegen.

Tipp: Wenn Sie auch auf Reisen nicht auf Ihre elektrische Zahnbürste verzichten wollen, sollten Sie auf eine möglichst lange Akku­lauf­zeit achten. Dann müssen Sie nicht jedes Mal die Lade­station im Gepäck haben. Alternativ bietet sich auf Reisen eine batterie­betriebene Bürste an.

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TestElektrische Zahnbürsten25.02.2016
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