Back­öfen im Test Mehr als die Hälfte backt sehr gut

28.08.2019
Back­öfen im Test - Mehr als die Hälfte backt sehr gut
Wie lange es dauert, bis Plätz­chen oder Kuchen aus dem Back­ofen dürfen, hängt vom Ofen ab. © Antje Plewinski

Jeder zweite Back­ofen im Test backt lecker, alle grillen mindestens gut – selbst güns­tige Geräte. Mehr ausgeben muss, wer auf schnelle Reinigung des Back­raums wert legt.

Back­öfen im Test

  • Testergebnisse für 13 Elek­trische Ein­bauba­cköfen 09/2019
  • Testergebnisse für 13 Elek­trische Ein­bauba­cköfen 03/2017
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Liste der 26 getesteten Produkte
Elek­trische Ein­bauba­cköfen 09/2019
  • AEG BEB435020M Hauptbild
    AEG BEB435020M
  • Bauknecht BAR2 KH8V2 IN Hauptbild
    Bauknecht BAR2 KH8V2 IN
  • Beko BVM35400XS Hauptbild
    Beko BVM35400XS
  • Bosch HBG632TS1 Hauptbild
    Bosch HBG632TS1
  • Bosch HBG675BS1 Hauptbild
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  • Gorenje BO747S30X Hauptbild
    Gorenje BO747S30X
  • Ikea Eftersmak 704.117.29 Hauptbild
    Ikea Eftersmak 704.117.29
  • Ikea Matälskare 403.687.65 Hauptbild
    Ikea Matälskare 403.687.65
  • Koenic KBO 42221 Hauptbild
    Koenic KBO 42221
  • Miele H2267B Hauptbild
    Miele H2267B
  • Neff B55CR22N0 Hauptbild
    Neff B55CR22N0
  • Privileg PBWK3 ON5V IN Hauptbild
    Privileg PBWK3 ON5V IN
  • Siemens HB674GBS1 Hauptbild
    Siemens HB674GBS1
Elek­trische Ein­bauba­cköfen 03/2017
  • AEG BPB351020M Hauptbild
    AEG BPB351020M
  • Amica EB 13552 E Hauptbild
    Amica EB 13552 E
  • Bauknecht BIR4 DH8F2 PT Hauptbild
    Bauknecht BIR4 DH8F2 PT
  • Beko BIM22302X Hauptbild
    Beko BIM22302X
  • Bosch HBA33B250 Hauptbild
    Bosch HBA33B250
  • Gorenje BOP637E11X Hauptbild
    Gorenje BOP637E11X
  • Hanseatic 65DEE40106 Hauptbild
    Hanseatic 65DEE40106
  • Ikea 003.009.18 Hauptbild
    Ikea 003.009.18
  • Miele H2661-1B Hauptbild
    Miele H2661-1B
  • Neff B45CR22N0 Hauptbild
    Neff B45CR22N0
  • Panasonic HL-CK655BEPG Hauptbild
    Panasonic HL-CK655BEPG
  • Respekta DIGI EB318AE Hauptbild
    Respekta DIGI EB318AE
  • Siemens HB634GBS1 Hauptbild
    Siemens HB634GBS1

Sieben sehr gute Einbauba­cköfen und ein schwarzes Schaf

Die Stiftung Warentest hat das meist­verkaufte Preissegment von günstig bis Mittel­klasse untersucht. Test­ergebnis: Mehr als die Hälfte der Öfen backen sehr gut. Vorgegangen sind die Tester ganz praktisch: Sie haben etwa Muffins auf einem oder zwei Back­blechen über­einander verteilt. Da gab es dann manche schwarze Ecke. Oder Biskuittorten – sie gelangen mal vorzüglich, dann wieder war die Kruste hart und der Teig innen noch pampig. Geprüft haben wir bei allen Elektro­öfen sowohl die Heiß­luft­funk­tion als auch Ober- und Unter­hitze. Zwei der Einbauba­cköfen schwächelten beim Backen mit Ober- und Unter­hitze.

Das bietet der Back­ofen-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 13 elektrischen Einbauba­cköfen aus unserem aktuellen Test (9/2019) - darunter Öfen von Bosch, Siemens, Miele und Ikea. Sie kosten von Preise 279 bis 790 Euro. Unsere Tabelle nennt unter anderem Ausstattungs­merkmale wie Mindest- und Höchst­temperatur und Anzahl der Teleskopschienen und zeigt, welche Energiekosten beim Backen eines Muffins und einer Biskuittorte anfallen. Eine weitere Tabelle zeigt Test­ergeb­nisse aus unserem letzten Einbauba­cköfen-Test (3/2017). Einige der 13 damals geprüften Öfen sind noch erhältlich.
  • Kauf­beratung und Tipps. Wir sagen, welche Modelle eine gute Kinder­sicherung haben, welcher elektrische Einbauback­ofen am einfachsten zu säubern ist, wie wichtig Putz­programme sind, welcher Ofen beim Backen am wenigsten Strom verbraucht – und was Energiespar­programme taugen.
  • Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDF zu den Testbe­richten aus test 9/2019, 3/2017 und 9/2012.

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Test Back­öfen im Test

28.08.2019

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Back­ofen reinigen: Gut nur mit Extras

Schlechter sah es mit dem Putzen aus. Back­bleche, Seiten­wände, Rück­wand – alles kriegt im Ofen sein Fett weg. In einem Back­ofen blieb dank einer Emaille-Beschichtung aber wenig haften. Und drei weitere brannten Schmutz sehr gut weg - dank Pyrolyse. Die kostet mit 1,30 Euro pro Reinigung inzwischen deutlich weniger als im Vorgängertest, dauert aber noch immer recht lange und ist somit eher etwas für die Grund­reinigung.

Kinder­sicherung teils verbesserungs­würdig

Wenn sich der Nach­wuchs unbe­aufsichtigt an Back­öfen zu schaffen macht, droht Gefahr. 9 von 13 Back­öfen im Test bieten Sicherungen, die Verbrennungen und Brände verhindern können. Doch die sind teils verbesserungs­würdig.

Einschalt­schutz. Drei Öfen bieten Schutz vor versehentlichem Einschalten: Sie haben eine elektronische Tasten­sperre. Diese kann Kinder hindern, das Gerät unbe­merkt einzuschalten. Der Nach­wuchs kann aber bei allen drei Öfen während des Backens die Tür öffnen.

Türverriegelung. Ein weiterer Ofen kann so einge­stellt werden, dass die Kleinen die Tür nicht aufbekommen. Aber: Er lässt sich leicht unbe­merkt einschalten. Darin Gelagertes kann in Brand geraten. Der bleibt zwar auf den Garraum begrenzt, kann den Ofen aber beschädigen.

Doppelt gesichert. Mit Einschalt­schutz und Türverriegelung doppelt gesichert sind vier Öfen. Wer sich nicht allein auf die Sicherungs­funk­tionen verlassen will, kann Öfen in Sicht­höhe eines Erwachsenen einbauen.

Alle Öfen im Test schaffen Energieeffizienz­klasse B

Seit dem Jahr 2015 gilt das aktuelle Energielabel für Einbauba­cköfen. Schlechter als Klasse B darf keiner mehr abschneiden. Das schaffen alle. Jedoch nutzten Öfen mitunter die kleinen Lücken der EU-Verordnung und rechnen sich die Klasse schön − ganz ohne Röhren­einsätze und Back­bleche zum Beispiel. Alles legal, aber irreführend.

Einer ist besonders spar­sam

Moderne Back­öfen haben in der Regel ein Energiespar­programm. Mit diesem lässt sich in Intervallen die Hitze­zufuhr stoppen. Das spart zwar Strom, vergrößert aber die Temperatur­schwankung im Garraum. Ein Soufflé zum Beispiel gelingt unter solchen Bedingungen nur schwer. Daher nutzen viele Menschen diese Funk­tion kaum. Solche Nutzer sollten zu Öfen greifen, die schon im Normal­betrieb – also ohne Energiespar­funk­tion – wenig verbrauchen. Unter den guten Öfen aus unserem Test ist einer besonders spar­sam.

Die 4 goldenen Back­tipps der Stiftung Warentest

Erstes Aufheizen.
Wischen Sie den Back­ofen vor dem ersten Backen oder Braten gut aus. Danach einmal kräftig leer aufheizen, damit mögliche Fertigungs­rück­stände verbrennen können. Richten Sie sich dabei nach den Anbieter­angaben in der Gebrauchs­anleitung und lüften Sie währenddessen. Eine leichte Geruchs­bildung ist möglich. Das ist unpro­blematisch.
Einschübe sichern.
Achten Sie vor dem Backen darauf, dass Roste und Bleche sicher in den Schienen sitzen. Sonst kann ein schwerer Braten alles zu Fall bringen.
Nicht vorheizen.
Verzichten Sie möglichst aufs Vorheizen. Dem Kuchen schadet das selten. Es spart aber Strom: bei Ober-/Unter­hitze etwa 0,4 bis 0,5 Kilowatt­stunden (rund 10 bis 13 Cent), bei Heiß­luft 0,2 bis 0,3 Kilowatt­stunden (5 bis 7 Cent). Das „Schnel­laufheizen“ spart kaum Strom, geht aber meist schneller.
Nicht die Tür öffnen.
Lassen Sie die Tür beim Backen geschlossen. Den Garzustand können Sie mit Fleisch­thermo­meter oder Ofen­lampe dennoch erkennen. Ärgerlich: Zwei Öfen deaktivieren die Leuchten im Energiespar­programm.

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Test Back­öfen im Test

28.08.2019

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