Back­öfen im Test Test

Wie lange es dauert, bis der Bäcker das Blech aus dem Back­ofen holen kann, hängt vom Ofen ab.

Back­öfen stehen in jeder Küche – aber welcher Ofen backt gut? Erzeugt ein Elektro-Ofen genügend Wärme? Verteilt er sie gut in der Röhre, damit nichts anbrennt? Wie gelingen Kuchen, was taugt der Grill? Im Back­ofen-Test der Stiftung Warentest: 13 elektrische Einbauba­cköfen, darunter Öfen von Bosch, Siemens, Miele, Ikea. Beim Backen reichen die Noten von Sehr gut bis Ausreichend. Auch güns­tige Öfen backen gut. Wer auf schnelle Reinigung wert legt, zahlt mehr (Preise: 279 bis 790 Euro).

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TestBack­öfen im Test28.08.2019
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Sieben sehr gute Einbauba­cköfen und ein schwarzes Schaf

Die Stiftung Warentest hat das meist­verkaufte Preissegment von günstig bis Mittel­klasse untersucht. Test­ergebnis: Mehr als die Hälfte der Öfen backen sehr gut. Vorgegangen sind die Tester ganz praktisch: Sie haben etwa Muffins auf einem oder zwei Back­blechen über­einander verteilt. Da gab es dann manche schwarze Ecke. Oder Biskuittorten – sie gelangen mal vorzüglich, dann wieder war die Kruste hart und der Teig innen noch pampig. Geprüft haben wir bei allen Elektro­öfen sowohl die Heiß­luft­funk­tion als auch Ober- und Unter­hitze. Zwei der Einbauba­cköfen schwächelten beim Backen mit Ober- und Unter­hitze.

Das bietet der Back­ofen-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 13 elektrischen Einbauba­cköfen aus unserem aktuellen Test (9/2019). Unsere Tabelle nennt unter anderem Ausstattungs­merkmale wie Mindest- und Höchst­temperatur und Anzahl der Teleskopschienen und zeigt, welche Energiekosten beim Backen eines Muffins und einer Biskuittorte anfallen. Eine weitere Tabelle zeigt Test­ergeb­nisse aus unserem letzten Einbauba­cköfen-Test (3/2017). Einige der 13 damals geprüften Öfen sind noch erhältlich.

Kauf­beratung und Tipps. Wir sagen, welche Modelle eine gute Kinder­sicherung haben, welcher elektrische Einbauback­ofen am einfachsten zu säubern ist, wie wichtig Putz­programme sind, welcher Ofen beim Backen am wenigsten Strom verbraucht – und was Energiespar­programme taugen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDF zu den Testbe­richten aus test 9/2019, 3/2017 und 9/2012.

Back­ofen reinigen: Gut nur mit Extras

Schlechter sah es mit dem Putzen aus. Back­bleche, Seiten­wände, Rück­wand – alles kriegt im Ofen sein Fett weg. In einem Back­ofen blieb dank einer Emaille-Beschichtung aber wenig haften. Und drei weitere brannten Schmutz sehr gut weg - dank Pyrolyse. Die kostet mit 1,30 Euro pro Reinigung inzwischen deutlich weniger als im Vorgängertest, dauert aber noch immer recht lange und ist somit eher etwas für die Grund­reinigung.

Kinder­sicherung teils verbesserungs­würdig

Wenn sich der Nach­wuchs unbe­aufsichtigt an Back­öfen zu schaffen macht, droht Gefahr. 9 von 13 Back­öfen im Test bieten Sicherungen, die Verbrennungen und Brände verhindern können. Doch die sind teils verbesserungs­würdig.

Einschalt­schutz. Drei Öfen bieten Schutz vor versehentlichem Einschalten: Sie haben eine elektronische Tasten­sperre. Diese kann Kinder hindern, das Gerät unbe­merkt einzuschalten. Der Nach­wuchs kann aber bei allen drei Öfen während des Backens die Tür öffnen.

Türverriegelung. Ein weiterer Ofen kann so einge­stellt werden, dass die Kleinen die Tür nicht aufbekommen. Aber: Er lässt sich leicht unbe­merkt einschalten. Darin Gelagertes kann in Brand geraten. Der bleibt zwar auf den Garraum begrenzt, kann den Ofen aber beschädigen.

Doppelt gesichert. Mit Einschalt­schutz und Türverriegelung doppelt gesichert sind vier Öfen. Wer sich nicht allein auf die Sicherungs­funk­tionen verlassen will, kann Öfen in Sicht­höhe eines Erwachsenen einbauen.

Alle Öfen im Test schaffen Energieeffizienz­klasse B

Seit dem Jahr 2015 gilt das aktuelle Energielabel für Einbauba­cköfen. Schlechter als Klasse B darf keiner mehr abschneiden. Das schaffen alle. Jedoch nutzten Öfen mitunter die kleinen Lücken der EU-Verordnung und rechnen sich die Klasse schön − ganz ohne Röhren­einsätze und Back­bleche zum Beispiel. Alles legal, aber irreführend.

Einer ist besonders spar­sam

Moderne Back­öfen haben in der Regel ein Energiespar­programm. Mit diesem lässt sich in Intervallen die Hitze­zufuhr stoppen. Das spart zwar Strom, vergrößert aber die Temperatur­schwankung im Garraum. Ein Soufflé zum Beispiel gelingt unter solchen Bedingungen nur schwer. Daher nutzen viele Menschen diese Funk­tion kaum. Solche Nutzer sollten zu Öfen greifen, die schon im Normal­betrieb – also ohne Energiespar­funk­tion – wenig verbrauchen. Unter den guten Öfen aus unserem Test ist einer besonders spar­sam.

Die 4 goldenen Back­tipps der Stiftung Warentest

Erstes Aufheizen. Wischen Sie den Back­ofen vor dem ersten Backen oder Braten gut aus. Danach einmal kräftig leer aufheizen, damit mögliche Fertigungs­rück­stände verbrennen können. Richten Sie sich dabei nach den Anbieter­angaben in der Gebrauchs­anleitung und lüften Sie währenddessen. Eine leichte Geruchs­bildung ist möglich. Das ist unpro­blematisch.

Einschübe sichern. Achten Sie vor dem Backen darauf, dass Roste und Bleche sicher in den Schienen sitzen. Sonst kann ein schwerer Braten alles zu Fall bringen.

Nicht vorheizen. Verzichten Sie möglichst aufs Vorheizen. Dem Kuchen schadet das selten. Es spart aber Strom: bei Ober-/Unter­hitze etwa 0,4 bis 0,5 Kilowatt­stunden (rund 10 bis 13 Cent), bei Heiß­luft 0,2 bis 0,3 Kilowatt­stunden (5 bis 7 Cent). Das „Schnel­laufheizen“ spart kaum Strom, geht aber meist schneller.

Nicht die Tür öffnen. Lassen Sie die Tür beim Backen geschlossen. Den Garzustand können Sie mit Fleisch­thermo­meter oder Ofen­lampe dennoch erkennen. Ärgerlich: Zwei Öfen deaktivieren die Leuchten im Energiespar­programm.

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Nutzer­kommentare, die vor dem 28. August 2019 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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