Das Coronavirus bringt auch Unsicherheit für Immobilien­besitzer. Wer sich jetzt einen güns­tigen Kredit sichert, hat eine Sorge weniger.

Eine Anschluss­finanzierung kann für Immobilien­besitzer aus zwei Gründen anstehen: Entweder weil das derzeitige Hypothekendarlehen demnächst ausläuft. Oder weil das laufende Darlehen mit langer Zins­bindung bereits nach zehn Jahren gekündigt werden kann. Derzeit sind Anschluss­kredite besonders günstig, wie der Vergleich Anschluss­finanzierung der Stiftung Warentest zeigt. Sie können viel sparen! Der Zins­unterschied zwischen güns­tigen und teueren Angeboten beträgt bei einem 150 000-Euro-Kredit bis zu 11 555 Euro.

Kompletten Artikel freischalten

TestAnschluss­kredit08.01.2021
2,50 €
Ergebnisse freischalten
Sie erhalten den kompletten Artikel.

Zinsen um 0,5 Prozent sind drin – früher wechseln lohnt sich

Wer sein altes Darlehen mit mehr als zehn Jahren Zins­bindung abge­schlossen hat, kann es jeder­zeit kündigen, sobald zehn Jahre seit der Auszahlung vergangen sind. Davon können viele Haus- und Wohnungs­besitzer profitieren. Denn der Anschluss­kredit ist fast immer güns­tiger als der Altvertrag. Für ein Anschluss­darlehen mit zehn Jahren Zins­bindung etwa verlangten etliche Banken und Vermittler im Test einen Effektivzins von unter einem halben Prozent im Jahr.

Oft nur geringe Aufschläge bei Forward-Darlehen

Modell­fall für unseren Vergleich Anschluss­finanzierung war die Finanzierung einer Rest­schuld von 150 000 Euro – bei einem Immobilien­wert von 300 000 Euro. In der ersten Variante wählt der Kunde einen Kredit mit 10 Jahren Lauf­zeit, bei dem am Ende eine Rest­schuld von ungefähr 55 000 Euro steht. Bei der zweiten Variante geht es um ein Voll­tilgerdarlehen mit 15 Jahren Lauf­zeit.

Unter den von uns ermittelten Angeboten sind für beide Varianten auch Forward-Darlehen, die erst in zwei oder drei Jahren die Rest­schuld des bestehenden Darlehens ablösen – zu Konditionen, die schon heute fest mit der Bank vereinbart werden.

So günstig kann die Anschluss­finanzierung sein

Unser Finanzierungs­vergleich zeigt: Anschluss­kredite gibt es weiterhin zu äußerst güns­tigen Konditionen, egal ob sofort oder als Forward. Das Darlehen mit 15 Jahren Zins­bindung boten die güns­tigsten Banken bereits zu Zins­sätzen von weit unter 1 Prozent an. Forwarddarlehen waren oft nicht viel teurer. Läuft die Zins­bindung des alten Darlehens noch zwei Jahre, verlangte die Mehr­zahl der Banken und Vermittler im Test nur einen Zins­aufschlag von weniger als einem viertel Prozent­punkt.

Das bietet der Vergleich Anschluss­finanzierung

  • Aktueller Zins­über­blick. Die Tabelle zeigt Anschluss­kredite und Forward-Darlehen mit einer Vorlauf­zeit von zwei und drei Jahren und jeweils 10 oder 15 Jahren Zins­bindung. Bei den güns­tigsten Anbietern im Test zahlen Kunden je nach Kredit­variante 9 041 bis 11 555 Euro weniger Zinsen als bei den teuersten Banken. Für unseren Vergleich haben wir Angebote bei 69 Banken, Vermitt­lern und Versicherern abge­fragt. Wir sind von folgenden Annahmen ausgegangen: Die Kreditsumme beträgt 150 000 Euro, der aktuelle Immobilien­wert 300 000 Euro. Der Kredit mit 10 Jahren Zins­bindung wird mit 6 Prozent getilgt, so dass am Ende der Zins­bindung noch eine Rest­schuld von gut 55 000 Euro bleibt. Der Kredit mit 15 Jahren Zins­bindung wird bis zum Ende der Zins­bindung voll­ständig getilgt (Voll­tilgerdarlehen).
  • Grafiken und Tabellen. Eine Grafik zeigt die Chancen und Risiken von Forward-Darlehen. Zwei Tabellen dokumentieren, welche Raten für Voll­tilgerdarlehen (abhängig von Lauf­zeit und Zins­satz) und welche Zins­aufschläge für Forward-Darlehen (je nach Zins­bindung) derzeit fällig sind.
  • Tipps. Die Kredit­experten der Stiftung Warentest erklären, wie Sie zu Ihrem Anschluss­kredit kommen und warum Sie keine Angst vor einem Bank­wechsel haben müssen.
  • Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDF der Testbe­richte aus Finanztest 11/2020 und 5/2020.

Vergleich Anschluss­finanzierung bringt große Ersparnis

Diesen Vergleich aktualisieren wir mehr­mals im Jahr – zuletzt im Januar 2021 mit Werten vom Dezember 2020. Die jüngste Unter­suchung der Stiftung Warentest zeigt auch, wie wichtig ein Vergleich zwischen den Anbietern ist. Je nach Modell­fall können Kreditnehmer zwischen 9 041 und 11 555 Euro sparen, wenn sie statt des teuersten das güns­tigste Angebot nehmen. Wenn Sie den Test frei­schalten, erfahren Sie, welche Kreditanbieter die besten Zinsen haben, wie Sie richtig vergleichen und verhandeln und was Sie bei der Umschuldung zu einer anderen Bank beachten sollten.

Nutzer­kommentare, die vor dem 08.01.2021 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

Jetzt freischalten

TestAnschluss­kredit08.01.2021
2,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel.

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur knapp 5 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 119 Nutzer finden das hilfreich.