Sound­bars im Test Test

Flach­bild­fernsehern fehlt der Körper für satte Bässe und knackige Film­effekte. Laut­sprecherriegel peppen den Fernsehton auf. Die Stiftung Warentest hat 36 Sound­bars aus allen Preisklassen getestet – darunter Modelle von Bose, Teufel und Yamaha (Preise: 165 bis 600 Euro). Ergebnis: Güns­tige Sound­bars können durch­aus genauso gut klingen wie teuere. Gute Sound­bars gibt es ab 227 Euro. Der neue Testsieger schafft übrigens – als erste Sound­bar über­haupt – das Urteil Sehr Gut im Prüf­punkt „Ton“.* Hier finden Sie unsere Tests von Sound­bars und Sound­plates.

Flach­bild­fernsehern fehlt der Körper für satten Sound

Der Winter naht. Zeit für kusch­lige Fernseh­abende mit guten Filmen oder Fernseh­konzerten. Musik- und Filmlieb­haber über­lassen den Ton dabei nicht dem Fernsehgerät. Den schlanken Bild­schirmen fehlt der Körper für satten Sound zu den Tests von Fernsehern. Film­effekte und Bass­instru­mente klingen über externe Laut­sprecher viel besser. Mit einer Heim­kino­anlage laufen jedoch Kabel durchs Wohn­zimmer. Aufgeräumter und schi­cker sind Sound­bars für Fernseher. Der „Laut­sprecherriegel“ lässt sich einfach vor den Fernseher schieben. Ein Netz­kabel und eine Verbindung zum TV-Gerät – mehr ist nicht nötig. Kein Kabelsalat wie bei Stereo- oder Heim­kino­anlagen. Doch welche Sound­bar ist empfehlens­wert?

Das bietet der Test: Die besten Sound­bars und Sound­plates

Sound­bars im Test. Unsere Testtabelle Soundbars zeigt, worauf Sie beim Kauf achten sollten – Qualitäts­urteile, Bewertungen, besondere Empfehlungen und Ausstattungs­merkmale von 36 Sound­bars und Sound­plates. Hier finden Sie Ihren Sound­bar-Testsieger.

Test-Berichte. Wenn Sie diesen Test frei­schalten, erhalten Sie alle Sound­plate- und Sound­bar-Testbe­richte seit 2014 zum Download.

FAQ Fernsehton. Im kostenlosten FAQ zum Fernsehsound erklären die Multimedia-Experten der Stiftung Warentest, warum moderne Fernsehgeräte so schlecht klingen und wie Sie Ihren Fernsehton am besten aufpeppen.

Tests von Fernsehern. Die Stiftung Warentest testet laufend Fernsehgeräte. Die Ergeb­nisse finden Sie in der großen Test-Datenbank Fernseher. Und wenn Sie das Thema „Heim­kino und Sound“ richtig vertiefen wollen – mit unserem Buch Heimkino und Sound gelingt es, das Kino­feeling nach Hause zu holen.

Sound­bars mit und ohne externem Subwoofer

Die Stiftung Warentest hat beide Varianten von Sound­bars mit Subwoofer getestet – sechs Sound­bars mit integrierter sowie zwölf mit separater Bass­box. Das Ergebnis: Separate Subwoofer erzeugen einen im Schnitt kräftigeren Bass. Es gibt aber auch zwei einteilige Sound­bars, die beim Bass mithalten können. Eine von ihnen zählt zu den besten neuen Geräte im Test. In unseren Sound­bar-Testbe­richten lesen Sie, warum.

Sound­bars im Test – erst­mals klingt eine sehr gut

Unter den neu getesteten Geräten brilliert erst­mals über­haupt ein Modell mit sehr gutem Ton. Mit 330 Euro zählt unser Sound­bar-Testsieger sogar im Einstiegs­preissegment zu den güns­tigeren Modellen – ein echtes Schnäpp­chen.

Wo teure Sound­bars noch vorne liegen

Teure Sound­bars sind allerdings oft besser bedien­bar. Sie lassen sich häufiger und umfang­reicher über die TV-Fernbedienung steuern und bieten zur Kontrolle Displays statt Leucht­dioden. Diese sollen den Nutzern güns­tiger Geräten Rück­meldung zum Ergebnis ihrer Bedienbefehle geben – durch verschieden häufiges und -farbiges Blinken. Was die Leucht­signale bedeuten, müssen Nutzer aber erst lernen und selbst dann ist die Kontrolle der Einstel­lungen schwer. Das fällt besonders ins Gewicht, wenn Nutzer das Klang­profil ihrer Sound­bar verändern wollen. Dazu bieten teure Geräte aber ohnehin mehr Möglich­keiten.

Das Problem mit dem Raum­klang

Beim Raum­klang liegen ebenfalls teure Sound­bars vorne. Zwar werben Anbieter auch für güns­tige Modelle mit Dolby Atmos. Doch sparen sie sich bei den von uns geprüften Geräten den Einbau gen Decke strahlender Laut­sprecher. Zu hören ist deshalb nicht einmal ein Ansatz von Raum­klang, wie ihn teuere Sound­bars mit Atmos immerhin bieten. Und selbst diese Riegel benötigen für vollen Raum­klang – wie ihn AV-Receivern bieten – zusätzliche Satellitenlaut­sprecher. Diese wiederum lassen sich oft nur an teuere Sound­bars anschließen, weil diese im Unterschied zu güns­tigen Geräten über Wlan verfügen. Weitere Vorteile einer vernetzten Sound­bar: Sie streamt Radio und Musik vom Media­server oder direkt aus dem Internet und ist damit durch­aus eine Alternative zur Stereo­anlage.

Sound­bar oder Sound­plate?

Das ist Geschmacks­sache. Die Sound­bar mit separatem Subwoofer ist besonders schlank und unauffäl­lig und zur Wandmontage geeignet. Die Sound­plate ist wuchtiger, braucht mehr Stand­fläche, Wandmontage ausgeschlossen. Vorteil: Der Fernseher kommt oben­drauf, das garan­tiert freie Sicht auf den Bild­schirm. Mehr Fragen beant­worten wir in unseren FAQ Soundbars und Soundplates.

Optimaler Stereo­effekt nur in kleineren Wohn­zimmern

Einen Nachteil haben Sound­bars und Sound­plates in fast jedem Fall: Stereo­klang ist mit ihnen kaum zu bekommen. Der Grund: Zwar stecken in den Riegeln mehrere Laut­sprecher. Allerdings ist der Stereo­effekt nur zu hören, wenn man nah vor der Sound­bar sitzt. Das ist beim Fernsehen unrealistisch. Aber keine Bange: Die besten Sound­bars für TV klingen trotzdem gut genug, um etwa das Neujahrs­konzert der Wiener Philharmoniker auf der Couch vor dem Fernseher zu genießen.

* Passage korrigiert am 8. Oktober 2018

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TestSound­bars im Test05.10.2018
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