Sound­bars Test

Modernen Flach­bild­fernsehern fehlt der Körper für satte Bässe und knackige Film­effekte. Hoch­wertige Laut­sprecherriegel peppen den Fernsehton auf – einige sogar mit Dolby-Atmos-Raum­klang von oben. Wir haben 18 Sound­bars und Sound­plates aus der oberen Preisklasse getestet (Preise: 415 bis 1 470 Euro). Die High-End-Geräte klingen besser und dyna­mischer als ihre güns­tigeren Kollegen, die wir auch getestet haben. Hier finden sie Tests von insgesamt 55 Sound­bars und Sound­plates. Gute Geräte gibt es ab 440 Euro.

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TestSound­bars09.11.2017
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Flach­bild­fernsehern fehlt der Körper für satten Sound

Der Winter naht. Zeit für kusch­lige Fernseh­abende mit guten Filmen. Filmlieb­haber über­lassen den Ton dabei nicht dem Fernsehgerät. Den schlanken Bild­schirmen fehlt der Körper für satten Sound. Film­effekte klingen über externe Laut­sprecher viel besser. Mit einer Heim­kino­anlage laufen jedoch Kabel durchs Wohn­zimmer. Aufgeräumter und schi­cker ist eine Sound­bar. Der „Laut­sprecherriegel“ lässt sich einfach vor den Fernseher schieben. Ein Netz­kabel und eine Verbindung zum TV-Gerät – mehr ist nicht nötig. Kein Kabelsalat wie bei Stereo- oder Heim­kino­anlagen. Ebenso praktisch sind Sound­plates, bei denen die Laut­sprecher in einer mehr oder weniger flachen Kiste stecken. Das Fernsehgerät thront oben­drauf. Das kann besonders stylisch wirken.

Das bietet der Test Sound­bars und Sound­plates

Test­ergeb­nisse. Unsere Test­tabellen zeigen Qualitäts­urteile, Ausstattungs­merkmale und Preise zu insgesamt 55 Sound­bars und Sound­plates: 18 aus der oberen und mitt­leren Preisklasse (test 11/2017) sowie 37 weitere aus dem güns­tigerem Segment (test 12/2014 und test 11/2015).

FAQ Fernsehton. Unsere Multimedia-Experten erklären, warum moderne Fernsehgeräte so schlecht klingen und wie Sie Ihren Fernsehton am besten aufpeppen.

Heft-Artikel. Wenn Sie diesen Test frei­schalten, erhalten Sie die Testbe­richte zu Sound­bars und Sound­plates aus test 11/2017, test 11/2015 und test 12/2014 zum Download.

Lauter und dyna­mischer als güns­tige Sound­bars

Die Stiftung Warentest hat beide Varianten getestet: 15 Sound­bars und 3 Sound­plates aus der mitt­leren bis oberen Preisklasse. Sie kosten 415 bis 1 470 Euro und damit etwa doppelt so viel wie die Sound­bars der Stan­dard­klasse, die wir im November 2015 geprüft hatten. Der aktuelle Test zeigt aber: Die teureren Sound­bars liefern mehr Kraft für Film­effekte. Sie klingen nicht nur besser als Fernsehgeräte, sondern auch mitreißender als preisgüns­tige Sound­bars. „Tiefere Bässe, lautere Explosionen und mehr Dynamik im Klang“, kommentiert unser Akustik­experte das Ergebnis. Wir haben die Bewertung gegen­über dem Vortest sogar verschärft. Mit einer hoch­wertigen Sound­bar wächst der Ton im wahrsten Sinne über den Fernseh­bild­schirm hinaus. Gute Geräte gibt es ab 440 Euro.

Netz­werk­fähig und erweiter­bar

Teure Sound­bars sind oft besser ausgestattet. Vier Modelle im Test liefern sogar Raum­klang mit Dolby-Atmos-Technik. Andere lassen sich mit Satellitenlaut­sprechern für Raum­klang erweitern. Viele Geräte sind netz­werk­fähig: Sie funk­tionieren drahtlos wie WLan-Laut­sprecher. Die vernetzte Sound­bar spielt neben dem Fernsehton oft Internet­radio, Musik vom Streaming­dienst, Smartphone oder Media­server. So kann sie eine Stereo­anlage ersetzen. Mit Raum­klang und Zusatz­laut­sprechern für Effekte von hinten ist die Sound­bar eine Alternative zu AV-Receivern (test 8/2017).

Sound­bar oder Sound­plate?

Das ist Geschmacks­sache. Die Sound­bar mit separatem Subwoofer ist besonders schlank und unauffäl­lig und zur Wandmontage geeignet. Die Sound­plate ist wuchtiger, braucht mehr Stand­fläche, Wandmontage ausgeschlossen. Vorteil: Der Fernseher kommt oben­drauf, das garan­tiert freie Sicht auf den Bild­schirm. Mehr Fragen beant­worten wir in unseren FAQ.

Optimaler Stereo­effekt nur in kleineren Wohn­zimmern

Einen Nachteil haben Sound­bars und Sound­plates indes: Sie sind selten breiter als 1,20 Meter – ihre Laut­sprecher liegen also nah beieinander. Das schränkt die Stereo­wirkung ein. Für einen optimalen Stereo­effekt müsste der Hörer nah an der Sound­bar sitzen: Abstand etwa ein Meter. Das ist beim Fernsehen unrealistisch. Zum Musikhören sind einzelne WLan-Laut­sprecher oder eine Stereo­anlage mit verkabelten Boxen also besser. In kleinen Wohn­zimmern dagegen können Sound­bar oder Sound­plate eine Stereo­anlage ersetzen.

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