Sound­bars im Test Fernsehton – satter Bass

Sound­bars im Test - Fernsehton – satter Bass
Sound­bars im Test. Sound­bars liefern meist besseren Bass als Fernseher. © Stocksy / Miquel Llonch, Stiftung Warentest /Thomas Vossbeck

Flachen Fernsehern fehlt oft ein guter Bass – Sound­bars peppen den TV-Ton auf. Der Sound­bar-Vergleich der Stiftung Warentest zeigt, welche Geräte im Test am besten sind.

Sound­bars im Test Testergebnisse für 73 Soundbars und Soundplates

Inhalt

21 neue Sound­bars im Vergleich 2021

Neu im aktuellen Test­feld 2021 sind 21 Soundbars mit Preisen zwischen 90 und 900 Euro. Darunter befinden sich einteilige Modelle und zwei­teilige mit separater Bass­box (Subwoofer). Erfreulich: Die Testsieger sind vergleichs­weise günstig.

Das bietet der Test Sound­bars und Sound­plates der Stiftung Warentest

Sound­bars im Test.
Unsere Daten­bank Sound­bars im Test zeigt Test­ergeb­nisse für 73 Soundbars und Soundplates (davon 38 Geräte aktuell lieferbar). Darunter befinden sich Geräte von namhaften Audiospezialisten wie Bose, Canton, JBL, Sonos oder Teufel, aber auch Modelle von Technikriesen wie LG, Philips, Samsung oder Sony.
Sound­plates im Test.
Mit unseren Tests finden Sie auch Ihren Sound­plate-Testsieger. Soundplates stehen perfekt auf einem Sideboard. Alle Laut­sprecher, auch die Tieftöner für die Bässe, sind integriert. Eine externe Bass­box braucht es nicht.
Testsieger.
Nach Frei­schalten der Sound­bar-Test­daten­bank haben Sie Zugriff auf alle Test­ergeb­nisse und Details: test-Qualitäts­urteil, Klangqualität, Hand­habung und Ausstattung. Damit finden Sie Ihren persönlichen Sound­bar-Testsieger.
Testbe­richte.
Ebenso erhalten Sie Zugriff auf alle Sound­bar- und Sound­plate-Testbe­richte als PDF zum Download.
FAQ Fernsehton.
Im FAQ zum Fernsehton erklären die Multimedia-Experten der Stiftung Warentest, wie Sie Ihren Fernsehton am besten aufpeppen.

Sound­bars im Test Testergebnisse für 73 Soundbars und Soundplates

Sound­bars im Test: Das müssen Sie wissen

Sound­bars mit oder ohne Subwoofer im Vergleich

Einteilige Geräte ohne Subwoofer.Soundbars ohne Subwoofer sparen Platz und halten das Wohn­zimmer aufgeräumt. Bei einteiligen Sound­bars mit integrierten Bass­laut­sprechern kann der Wand­kontakt die Bässe ungewollt verstärken. Die kastenförmigen Soundplates sind immer einteilig, allerdings wuchtiger. Sie brauchen mehr Stand­fläche, eine Wandmontage ist ausgeschlossen.

Zwei­teilige Geräte. Soundbars mit Subwoofer bestehen aus zwei Einheiten. Die Sound­bar wird meist direkt zum Fernseher gestellt, die Bass­box ist frei im Raum platzier­bar – im Ideal­fall steht sie frontal vor den Zuhörern. Sound­bars mit separater Bass­box lassen sich meist leichter an der Wand befestigen.

Test­ergeb­nisse unabhängig von Bauform. Welches Gerät die beste Sound­bar ist, hängt allerdings nicht von der Bauform ab. Keine der Varianten hat einen grund­legenden Vorteil bei der Leistung. Der Sound­bar-Vergleich zeigt: Gute Sound­bars gibt es in allen Bereichen – egal ob einteilig oder zweiteilig. Weitere Fragen beant­worten wir in unserem FAQ Soundbars und Soundplates.

Tests von Fernsehern

Die Stiftung Warentest testet natürlich auch Fernsehgeräte: Der große Fernseher-Test wird regel­mäßig aktualisiert und enthält derzeit Test­ergeb­nisse für 292 TV-Geräte.

WLan, Bluetooth, HDMI? Ausstattungs­merkmale von Sound­bars

Neben den Test­ergeb­nissen spielen auch individuelle Bedürf­nisse bei der Wahl der besten Sound­bar eine große Rolle. Eine empfehlens­werte Sound­bar bietet nicht nur in puncto Klang starke Qualität, sondern bringt auch alle Ausstattungs­merkmale mit, die für das eigene Nutzungs­verhalten wichtig sind. Hier ein paar Beispiele, mit denen Sie Ihren persönlichen Testsieger finden:

HDMI. Im Normalfall wird die Sound­bar über ein HDMI-Kabel mit dem TV-Gerät verbunden. Das geht aber natürlich nur, wenn es sich um eine Sound­bar mit HDMI-Anschluss handelt. Nicht alle Modelle kommen mit HDMI-Buchsen: Soundbars mit HDMI-Anschluss.

WLan und Bluetooth. Sound­bars können nicht nur den Fernseher-Ton abspielen, sondern oft auch Musik vom Handy. Dazu müssen sie aber netz­werk­fähig sein, also WLan (Soundbars mit WLan) oder Bluetooth (Soundbars mit Bluetooth) beherr­schen. Viele Sound­bars haben auch einen Lan-Anschluss – damit lässt sich etwa Musik vom Notebook auf den Laut­sprecher-Riegel bringen.

Raum­klang. Surround Sound, 3D-Klang, 5.1-Ton – all das sind Begriffe für Raum­klang. Den kann die Sound­bar nur erzeugen, wenn das Tonmaterial – etwa die Filmtonspur mit ortbaren Effekten aus verschiedenen Richtungen – in einem Raum­klang-Format wie Dolby Atmos oder DTS:X vorliegt und die Sound­bar diese Techniken unterstützt. Im Vergleich zu Heim­kino­anlagen – die meist einen Subwoofer und 5, 7 oder 9 im Zimmer verteilte Satellitenlaut­sprecher verwenden (5.1/7.1/9.1.-Ton) – bieten Sound­bars aber nur sehr begrenzten Raum­klang.

Sprach­assistenten. Einige Sound­bars haben heut­zutage Sprach­assistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant integriert – genau wie Smart Speaker oder Smartphones. Damit können die Geräte zum Beispiel Fragen nach dem TV-Programm oder dem Wetter beant­worten, solange sie mit dem Internet verbunden sind.

Alternativen zur Sound­bar: Kopf­hörer, Bluetooth-Boxen, Musik­anlagen

Sound­bars sind nicht die einzige Option, um den Fernseher-Ton aufzupeppen. Kopfhörer sind ideal, wenn Sie alle Sound-Details hören oder Familien­mitglieder nicht stören möchten. Bluetooth-Boxen sind meist nicht so leistungs­stark wie Sound­bars, dafür aber eine relativ güns­tige Variante, mehr aus dem TV-Ton zu machen – der Fernseher muss dazu Bluetooth unterstützen. Stereoanlagen sorgen für einen guten Stereo­effekt. Raum­klang liefern Heim­kino­anlagen – also AV-Receiver mit einer Bass­box und 5, 7 oder 9 im Raum verteilten Satellitenlaut­sprechern.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf einen früheren Stand.

Sound­bars im Test Testergebnisse für 73 Soundbars und Soundplates

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64 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 22.11.2021 um 11:10 Uhr
Test-Vergleichbarkeit

@Erstling21: Die Prüfprogramme haben sich geändert. Wie die Untersuchungen 2018 und 2020 durchgeführt wurden, erklären wir hier unter "Alte Prüfprogramme":
www.test.de/Test-Soundbars-und-Soundplates-4931024-4932855/

Erstling21 am 21.11.2021 um 23:42 Uhr
Test-Vergleichbarkeit

Sind die Testergebnisse von 2018, 2020 und 2021ohne weiters miteinander vergleichbar? Sprich, würde ein gutes Ergebnis von 2018 auch noch heute ein GUT erreichen? Ist eine Yamaha-Soundbar von 2018 mit einer viel weiter entwickelten Soundbar (Z.B. Teufel oder LG) überhaupt vergleichbar?
Wenn ja, dann haben wohl die Entwickler die letzten Jahre im Tiefschlaf verbracht. Zumindest wird dies durch Ihren Test suggeriert.

RAINBOW am 04.08.2021 um 14:44 Uhr
Enttäuscht von Siftung Warentest!

Ich habe seit mehreren Jahren eine Subwoofer-Anlage, die eigentlich für den PC/Laptop geacht ist an meinem Flachen Fernseher und empfehle das Teil auch wo ich kann! Endlich mal wieder ein "richtiger Ton" mit Höhen, Mitten und auch "Wumms"! Und das für 24€ (PEARL) Sie heist:
auvisio Klangstarkes 2.1-Lautsprecher-System MSX-225 mit Subwoofer, 35 Watt - sehr empfehlenswert! Aber das ist wahrscheinlich für die Stiftung Warentester zu "billig"! Meine Familie und Freunde sind damit sehr zufrieden!

Profilbild Stiftung_Warentest am 27.07.2021 um 12:57 Uhr
Fernbedienungen

@mag.zirnig: Viele Soundbars unterstützen den Kontrollstandard HDMI CEC (High Definition Multimedia Interface Consumer Electronics Control), das die Benutzung der Fernbedienung des Fernsehers zumindest für Basisfunktionen erlaubt. Die meisten Anbieter verwenden und vermarkten Synonyme für den Standard. (Bu)

Profilbild Stiftung_Warentest am 27.07.2021 um 12:55 Uhr
Sky Soundbox

@Jens2019: Der verlinkte Beitrag ist von 2018 und das Gerät wird nicht mehr angeboten.
Generell gilt für unsere Marktauswahl: Die Marktbedeutung der Produkte oder Dienstleistungsangebote ist ein wichtiges Auswahlkriterium.
Wir verwerten dabei Erkenntnisse aus der Marktforschung über die Verkaufszahlen und Verkaufstrends und befragen Anbieter. Aus den von den Anbietern für ein bestimmtes Segment genannten Produkten werden dann diejenigen ausgewählt, die in den Test kommen. Wird ein Produkt ausgewählt, teilen wir das dem Anbieter mit. Dabei gibt es klare Vorgaben: Das Produkt muss im Handel erhältlich sein. Ist das zu einem bestimmten Termin – dem Zeitpunkt des Prüfmustereinkaufs – nicht der Fall, kann das Produkt nicht in den Test einbezogen werden. Nur so ist Gleichbehandlung gewährleistet, nur so sind wir sicher, dass der Verbraucher die getesteten Produkte auch in den Geschäften findet. (Bu)