Heuschnupfen Special

Die Augen jucken, die Nase schwillt zu, das Atmen fällt schwer – mancher spürt die Symptome sehr stark, die Heuschnupfen-Saison ist in vollem Gang. Nach Hasel- und Erlen­pollen fliegen nun die ersten Birken­pollen. Sie gelten als besonders aggressiv. Die Arznei­mittel­experten der Stiftung Warentest sagen, welche rezept­freien Medikamente die Symptome erträglicher machen können. Unsere Tabellen zeigen 56 geeignete Augen­tropfen, Nasen­sprays und Mittel zum Einnehmen.

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SpecialHeuschnupfen30.03.2019
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Die Birken blühen, ihre Pollen fliegen

Noch Erkältung oder schon Heuschnupfen? Für viele Allergiker beginnt die alljähr­liche Leidens­zeit bereits im Winter. Die ersten Reiz­stoffe, die Hasel- und Erlen­pollen, können schon früh in der Luft liegen. Die Pollen der Erle haben in diesem Jahr laut Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst im nord- und west­deutschen Tief­land Rekorde gebrochen – sowohl was die Höhe der Belastung angeht, als auch die Dauer. Auch Hasel­pollen hatten es in sich. Jetzt steht die Birke in den Start­löchern. Ihre Pollen gelten als besonders aggressiv. Der Flug der Gräser­pollen setzt meist im Mai ein und den Abschluss der Pollen­saison bilden ab Juli und August Beifuß und Ambrosia.

Ein Blick auf den Pollen­flugkalender lohnt sich

Beachten Sie die aktuellen Pollen­flug­vorhersagen Ihrer Region (siehe unsere Tipps weiter unten). Dann wissen Sie, wann Sie geeignete Schutz­maßnahmen treffen müssen. Viele Allergiker benötigen Medikamente gegen die Heuschnupfen­symptome und setzen auf rezept­freie Präparate – und viele davon sind laut Bewertung der Stiftung Warentest geeignet, darunter vorbeugend oder akut wirk­same Augen­tropfen und Nasen­sprays sowie akut wirk­same Tabletten, Säfte und Tropfen zum Einnehmen.

Das bietet unser Heuschnupfen-Special

Alle geeigneten Mittel. Unsere Tabellen zeigen insgesamt 56 rezept­freie Heuschnupfen­mittel, darunter Augen­tropfen und Nasen­sprays – einzeln und als Kombipackung – sowie Tabletten, Tropfen und Säfte zum Einnehmen.

Geld sparen. Bei Präparaten mit den gleichen geeigneten Wirk­stoffen unterscheiden sich die Preise zum Teil deutlich. Unsere Tabellen listen die aktuellen Preise auf.

Schutz­maßnahmen. Tricks wie Pollengitter am Fenster, Nasenduschen oder abend­liches Haarewaschen können Pollen­allergikern Erleichterung verschaffen. Wir listen entsprechende Maßnahmen auf.

Hintergrund­wissen zur Hyposensibilisierung. Sie erfahren, wie die Stiftung Warentest die rezept­pflichtige Hyposensibilisierung bewertet. Bei dieser Maßnahme bekommt der Körper gezielt All­ergene in Form von Spritzen, Tabletten oder Tropfen zugeführt, um das Immun­system allmählich wieder an die allergie­auslösenden Stoffe zu gewöhnen.

FAQ. Wenn Sie das Special frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf das PDF zum Artikel aus test 4/2019. Er klärt in FAQ-Form die wichtigsten Fragen zum Thema Heuschnupfen.

Tipp: Vertiefende Informationen über die unterschiedlichen Wirk­stoffe, ihre Wirkungs­weise und die Anwendung der Präparate bietet unsere Daten­bank Medikamente im Test. Der Abruf des 40-seitigen PDFs „Allergischer Schnupfen“, das auch Informationen über Heuschnupfen bei Kindern bietet, kostet 3 Euro.

15 Prozent der Deutschen haben Heuschnupfen

Etwa 15 Prozent der Deutschen reagieren laut Angaben des Robert-Koch-Instituts allergisch auf Pollen und bekommen Heuschnupfen. Das Immun­system der Betroffenen interpretiert den an sich voll­kommen harmlosen Blüten­staub als feindlich und versucht dagegen anzu­gehen. Dabei setzt der Körper unter anderem das Gewebs­hormon Histamin frei. Es verursacht die typischen Symptome. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie oder Ihr Kind wirk­lich an Heuschnupfen leiden, lassen Sie das ärzt­lich abklären. Gute Ansprech­partner sind Allergologen. Sie können mit speziellen Tests ermitteln, welche Pollen genau Ihre Beschwerden auslösen.

Tipps für Pollen­allergiker

Vorher­sagen lesen. Pollen­flugkalender zeigen, wann im Jahres­verlauf die Belastung mit verschiedenen Pollen hoch ist. Tages­aktuelle Vorher­sagen für die einzelnen Regionen stehen beispiels­weise auf der Seite des Deutschen Wetterdiensts; auf pollenstiftung.de finden Sie auch Wochen­vorhersagen. So sind Sie vorgewarnt, wann „Ihre“ Pollen unterwegs sind.

Geschützt schlafen. Waschen Sie in der Pollen­zeit abends die Haare, verbannen Sie draußen getragene Kleidung aus dem Schlaf­zimmer.

Belastung abwenden. Meiden Sie bei Warnungen vor starkem Pollen­flug oder warmem, windigem Wetter körperliche Aktivitäten draußen wie Sport. Sehr pollenrein ist die Luft oft nach einem Regenguss.

Nase duschen. Wer zu Pollen­flug­zeiten täglich 0,9-prozentige Salzlösung durch die Nase spült, befreit sie von All­ergenen. Lesen Sie mehr in unserem Test Nasenduschen, test 1/2014.

Räume wischen. Saugen und wischen Sie oft. Mit Pollen­schutz­gittern, etwa aus dem Baumarkt, können Fenster ruhig offen stehen.

Kreuzal­lergien beachten. Manche Heuschnupfenpatienten vertragen auch bestimmte Nahrungs­mittel nicht. Diese enthalten ähnlich gebaute Eiweiße wie die Pollen, lösen also ebenfalls Allergien aus. Teils sind nur spezielle Sorten zu meiden, etwa bei Äpfeln. Und Schälen oder Erhitzen macht so manches Obst und Gemüse verträglicher, etwa im Kompott oder Kuchen.

Dieses Special ist erst­mals am 28. März 2014 auf test.de erschienen. Es wurde seitdem regel­mäßig aktualisiert, zuletzt am 13. März 2019.

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