E-Bike Test Test

Der Markt für Elektrofahr­räder boomt: 2015 wurden erst­mals mehr als 500 000 E-Bikes in Deutsch­land verkauft. Und viele lieb­äugeln ebenfalls mit der Anschaffung eines Fahr­rads mit einge­bautem Rücken­wind. Orientierung bietet unser E-Bike-Test von 15 Pedelecs mit tiefem Rahmendurch­stieg zu Preisen zwischen 900 und 3 300 Euro. Sieben Räder schafften ein Gut, fünf sind mangelhaft. Bei einigen schwächelten die Bremsen, bei anderen brachen Gepäck­träger und Sattel­stützen.

Elek­trofahr­räder 07/2016

  • Aldi (Nord) / Hansa Alu-City-Elektrorad Hauptbild Aldi (Nord) / Hansa Alu-City-Elektrorad
  • Decathlon / Riverside City Nexus Hauptbild Decathlon / Riverside City Nexus
  • Diamant Achat Deluxe+ Hauptbild Diamant Achat Deluxe+
  • Fischer Alu-Elektro-Citybike ECU 1603 Hauptbild Fischer Alu-Elektro-Citybike ECU 1603
  • Flyer B8.1 Hauptbild Flyer B8.1
  • Hercules Urbanico E F8 Hauptbild Hercules Urbanico E F8
  • Kalkhoff Agattu Impulse 8 HS Hauptbild Kalkhoff Agattu Impulse 8 HS
  • Kettler Traveller E Tour FL Hauptbild Kettler Traveller E Tour FL
  • Kreidler Vitality Eco 3 FL Hauptbild Kreidler Vitality Eco 3 FL
  • KTM Amparo 8M Hauptbild KTM Amparo 8M
  • Pegasus Premio E8 F Hauptbild Pegasus Premio E8 F
  • Raleigh Dover Impulse 8 HS Hauptbild Raleigh Dover Impulse 8 HS
  • Sinus BC50f Hauptbild Sinus BC50f
  • Stevens E-Courier Forma Hauptbild Stevens E-Courier Forma
  • Victoria e-Manufaktur 7.9 Hauptbild Victoria e-Manufaktur 7.9

Elektrofahrräder 08/2014

  • Batavus Milano E-Go Hauptbild Batavus Milano E-Go
  • Diamant Beryll Deluxe+ Hauptbild Diamant Beryll Deluxe+
  • Flyer T5 Deluxe Hauptbild Flyer T5 Deluxe
  • Kalkhoff Agattu Impulse 8R HS Hauptbild Kalkhoff Agattu Impulse 8R HS
  • Kettler Twin Comfort RT Hauptbild Kettler Twin Comfort RT
  • Kreidler Vitality Eco 6 Hauptbild Kreidler Vitality Eco 6
  • Pegasus Premio E8 F Hauptbild Pegasus Premio E8 F
  • Raleigh Dover Impulse 8R HS Hauptbild Raleigh Dover Impulse 8R HS
  • Sinus BC 70 Hauptbild Sinus BC 70
  • Stevens E-Cito Hauptbild Stevens E-Cito
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TestE-Bike Test23.06.2016
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Auch drei teure Modelle schneiden schlecht ab

Mehr als eine halbe Million Verkäufe in Deutsch­land – das ist ein Zuwachs von deutlich über zehn Prozent gegen­über dem Vorjahr. Rund 95 Prozent aller verkauften E-Bikes sind sogenannte Pedelecs. Bei diesen Fahr­zeugen wird die Tret­kraft bis zu einer Geschwindig­keit von max. 25 km/h und mit einer Nenn­dauer­leistung des Elektromotors von max. 250 Watt unterstützt. Wegen der großen Markt­bedeutung der Pedelecs hat sich die Stiftung Warentest für ihren Test auf diesen Fahr­rad-Typ konzentriert. Die geprüften Tiefein­steiger kosten bis zu 3 300 Euro. Am unteren Preisrand liegen Billigräder von für 900 und 1 200 Euro. Die beiden Billigheimer von Aldi und Fischer fuhren am Ende mit einem Mangelhaft durchs Ziel. Aber auch drei teure Modelle fuhren hinterher. Nicht ausreichende Brems­kraft, Brüche an Sattel­stütze und -klemmung führen zu Abzügen in der Wertung.

Video: 5 Pedelecs waren mangelhaft

Stabil gerade­aus oder schwammig in den Kurven

Die Ansprüche an Elektrofahr­räder sind hoch. Sie sollten sicher und solide sein und auch mit Gepäck stabil fahren, gerade­aus wie in Kurven, unabhängig von der Geschwindig­keit. Getestet haben wir die Räder auf dem Prüf­stand und auf ausgiebigen Test­fahrten. Insbesondere bei Berg­abfahrten und bei höherem Tempo (über 25 km/h) offen­baren sich Schwächen. Vier Modelle fühlen sich beim Fahren mit Gepäck schwammig an, geraten in Schwingung, wirken instabil. Zwei davon quittieren schnelle Lenkmanöver meist mit Nach­pendeln.

Drei Bremsen verlieren

Das Gewicht spielt auch beim Bremsen eine entscheidende Rolle. Ein schweres Fahr­rad braucht länger, um zum Stehen zu kommen, als ein leichteres. Unsere Experten messen die Brems­leistung bei 150 Kilo Gesamt­gewicht – das heißt Fahr­rad samt Akku, Fahrer und Gepäck. Drei Räder bekamen das Gewicht nicht schnell genug zum Stehen. Die schlechten Noten fürs Bremsen schlagen bis ins Qualitäts­urteil durch. Ein Rad, das schlecht bremst, gehört nicht auf die Straße.

Akkus: Höchs­tens 100 Kilo­meter pro Tour

Und wie weit reicht eine Akkuladung bei so einem Pedelec? Im Test schafften die Räder meist um die 60 Kilo­meter, eins sogar 100 Kilo­meter. Auf nur 47 beziehungs­weise knapp 40 Kilo­meter kamen die Räder von Aldi und Fischer. Die ermittelten Stre­cken sind Vergleichs­werte. Sie hängen haupt­sächlich von der Kapazität des verwendeten Akkus ab und davon, wie stark sich der Pedelec-Fahrer von seinem Fahr­motor unterstützen lässt. Wir haben die Reich­weite bei allen Modellen unter den gleichen Bedingungen ermittelt: auf einer hügeligen Strecke mit der Unterstüt­zung durch den Motor auf mitt­lerer und hoher Stufe: also eher ungüns­tige Voraus­setzungen. Im Flach­land und mit geringerer Unterstüt­zung sind die Reich­weiten größer.

Zwei Tests in einem

Wenn Sie den aktuellen Artikel aus test 7/2016 frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf die Vorgänger-Unter­suchung aus test 8/2014. Damals haben wir 10 Komfort-Elektrofahr­räder (Pedelecs) mit tiefem Rahmendurch­stieg (Wave-Rahmen) getestet. Insgesamt können Sie also Test­ergeb­nisse für 25 Pedelecs vergleichen: entweder über die beiden inter­aktiven Tabellen (siehe Navigations­leiste links) oder indem Sie die beiden PDFs aufrufen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 23. Juni 2016 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus test 8/2014.

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