Depression Test

Die Programme bieten oft mehrere Module, die Nutzer ungefähr ein- bis zweimal pro Woche bearbeiten.

Die Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Die Wartelisten der Psycho­therapeuten sind lang. Viele suchen ihr Heil im Internet. Auch einige Krankenkassen bieten Online-Selbst­hilfe-Programme an. Doch lassen sich psychische Probleme online behandeln? In vielen Fällen ja! Die Stiftung Warentest hat acht Online­programme zur Akutbe­hand­lung oder Prävention von Depression getestet. Fazit: Vier Programme sind empfehlens­wert.

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TestDepression25.06.2019
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Online gegen Depressionen: Vier Programme empfehlens­wert

Acht Online­programme gegen Depression hat die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Vier Angebote sind empfehlens­wert. Ihr Konzept über­zeugt, und gut gemachte Studien belegen ihre Wirk­samkeit. Drei weitere Programme sind „einge­schränkt empfehlens­wert“. Das achte Angebot, der TK-DepressionsCoach der Techniker Krankenkasse, ließ sich nicht bewerten, weil die Tester auch auf Nach­frage für die Unter­suchung keinen Zugang bekamen. Doch dieser war unerläss­lich.

Depression online behandeln – das bietet der Test

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für acht Online­programme gegen Depressionen. Mithilfe von Fach­gut­achtern haben wir unter anderem Konzept, Studien zur Wirk­samkeit und Daten­schutz geprüft. Die Tabelle zeigt, wie viel Selbst­zahler für die Programme ausgeben müssen – und welche Krankenkassen die Kosten über­nehmen.

Check­liste, Hintergrund, Tipps. Wir nennen sieben Kriterien, an denen Sie seriöse Programme erkennen. Und wir erläutern, wie die Selbst­hilfe-Programme funk­tionieren, was Nutzer davon erwarten können – und für wen sie nicht infrage kommen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 07/19.

Mit Videos, Übungen und Fragebögen ...

Oft umfassen die Angebote mehrere Module, die Anwender ungefähr ein- bis zweimal pro Woche bearbeiten. Das geschieht größ­tenteils schriftlich, aber auch über inter­aktive Elemente wie Videos, Übungen, Fragebögen. Viele Programme, auch die im Test, stützen sich stark auf die kognitive Verhaltens­therapie, eine anerkannte psycho­therapeutische Methode.

... lernen Nutzer, negative Denk­muster zu verändern

Ein Grund­pfeiler des Konzepts: Gedanken, Gefühle und Hand­lungen sind eng verknüpft und lassen sich wechselseitig beein­flussen, auch zum Positiven. Demnach können Nutzer unter anderem lernen, Denk­muster, die bei ihnen negative Emotionen hervorrufen, zu verändern.

Chancen und Grenzen der virtuellen Hilfe

Jedes Programm im Test hat Besonderheiten. Daher kann es sich lohnen, bei Unzufriedenheit ein zweites auszupro­bieren. Denk­bar ist die Selbst­hilfe beispiels­weise ergänzend zu einer regulären Therapie oder wenn eine solche nicht möglich oder gewünscht ist. Für schwere Depressionen sind die meisten Angebote nicht gedacht. Auch für die genaue Diagnose ist ein persönliches Gespräch mit einem appro­bierten Psycho­therapeuten vor Ort wichtig. Termine für ein Erst­gespräch bei Psycho­therapeuten vergeben auch die Terminservicestellen der Bundesländer.

Tipp: Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie in unserem Special Schneller beim Facharzt.

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