
Bitcoins gelten als das neue Gold. Wie funktioniert das Kryptogeld? Wo kann man Bitcoins bekommen? Lesen Sie hier, ob es sich lohnt, in Kryptowährungen zu investieren.
Bitcoin: Einfach erklärt

Wollen Sie nur einen kurzen Überblick zum Thema? Dann lesen Sie unser Finanztest-Special Bitcoin: Einfach erklärt.
Bitcoins – die digitalen Münzen
Bitcoins sind beliebt, aber extrem riskant: Im Oktober 2021 hatte der Bitcoin bei mehr als 66 000 Dollar ein neues Allzeithoch markiert und sich binnen drei Monaten mehr als verdoppelt. Der Hype ist erst einmal zu Ende.
Bitcoins gibt es überhaupt erst seit 2009. Anfang 2011 lag der Bitcoin-Kurs bei einem Dollar.
Tipp: Eine kurze Einführung zum Thema Bitcoin bietet unser Special Bitcoin: Einfach erklärt.
Extreme Kursschwankungen
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Der Chart zeigt, wie sich der Bitcoin in den vergangenen fünf Jahren entwickelt hat (Quelle: Refinitiv).
Virtuelle Bitcoins, verwaltet in der Blockchain
Der Begriff Bitcoin setzt sich zusammen aus dem Wort für die kleinste digitale Einheit, dem Bit, und dem englischen Wort Coin für Münze. Als Erfinder zeichnet ein gewisser Satoshi Nakamoto verantwortlich – wobei bis heute nicht geklärt ist, welcher Kopf sich dahinter verbirgt. Möglicherweise handelt es sich hier um eine Personengruppe.
Von Bitcoins, kurz BTC, gibt es weder Münzen noch Scheine. Sie existieren nur virtuell, als digitale Zeichenfolge. Auch wenn sie gern mit Gold verglichen werden: Hinter ihnen steht kein realer Wert. Neue Bitcoins werden von den Nutzern selbst mithilfe von mathematischen Verfahren erstellt. Die Guthaben und Zahlungen werden in einem dezentralen Netzwerk verwaltet, der Blockchain. Um eine Überweisung mit Bitcoins zu verbuchen, müssen komplizierte Rechnungen gelöst werden. Wer das als Erster schafft, bekommt Bitcoins als Belohnung. Man spricht von Mining, auf deutsch dem „Schürfen von Bitcoins“.
Bitcoins – das sollten Sie wissen
- Kryptowährungen.
- Echte, dezentrale Kryptowährungen, die mithilfe der Blockchain-Technologie geschürft und gehandelt werden, sind nicht per se unseriös. Eine Spekulation auf Bitcoin und Co gleicht aber einem Gang ins Spielcasino (Bitcoin kaufen und schürfen). Setzen Sie nur Geld ein, das Sie nicht benötigen. Sie können alles verlieren.
- Initial Coin Offering.
- Der Kauf von Tokens und anderen „Gutscheinen“, mit deren Verkauf Firmen Kapital aufnehmen, ist viel zu betrugsanfällig und riskant. Lassen Sie besser die Finger davon. Mehr dazu in unserem Special Kryptowährungen: Coins und Tokens – Spekulation oder Schwindel?
- Kryptoanlagen.
- Unser Special Kryptoanlagen: Die riskante Welt von Bitcoin & Co zeigt, wie die Kryptowelt in Bezug auf Vermögensanlagen und Non Fungible Token (NFTs) funktioniert.
Die dunkle Seite der Bitcoins
Früher galten Bitcoins vor allem als Währung für Dealer, die damit im Darknet Waffen- und Drogengeschäfte abwickelten. Als Darknet wird, wörtlich übersetzt, die dunkle Seite des Internets bezeichnet, in der Nutzer weitgehend anonym surfen können. Der Bitcoin geriet auch im Zusammenhang mit Lösegeldforderungen in die Schlagzeilen.
Bei 21 Millionen Bitcoins ist Schluss
Bisher gibt es nach Angaben der Internetseite Coinmarketcap gut 18,8 Millionen Bitcoins, bei 21 Millionen soll Schluss sein. Der Zuwachs verlangsamt sich aber immer weiter. Man kann auch Bruchteile von Bitcoins handeln, zum Beispiel Millibitcoins.
Glossar – Kryptowährung, Blockchain, Wallet
- Blockchain:
- Die Blockchain, deutsch: Kette aus Blöcken, besteht aus aneinandergereihte Datensätzen. In der Blockchain von Bitcoins sind die Kontostände sowie alle bisherigen Transaktionen gespeichert. Die Blockchain ist dezentral gespeichert, auf den Computern ihrer Benutzer.
- Kryptowährung:
- Das Zahlungssystem Bitcoin nutzt moderne, kryptografische Methoden der Verschlüsselung. Daher werden Bitcoins und andere digitale Währungen auch Kryptowährungen genannt.
- Wallet.
- Digitale Geldbörse. Hier werden Bitcoins oder andere Kryptowährungen gespeichert.
Andere Kryptowährungen
Der Kurszuwachs des Bitcoin lockt Nachahmer an. Laut der Plattform CoinMarketCap gibt es aktuell mehr als 17 000 Kryptowährungen. Bitcoin ist Marktführer mit einer Marktkapitalisierung – die Anzahl der Coins multipliziert mit dem aktuellen Wert – von rund 750 Milliarden Dollar. Ethereum liegt mit 330 Milliarden Dollar auf Platz 2, gefolgt von Tether mit rund 77 Milliarden Dollar. Rund 80 der digitalen Währungen bringen es mittlerweile auf mehr als eine Milliarde Dollar Marktkapitalisierung, darunter Polkadot, Solana, Ripple und die Spaßmünze Dogecoin. Vor wenigen Jahren hatten nur rund zwei Dutzend Kryptowährungen eine zehnstellige Marktkapitalisierung. Nach wie vor gibt es zahlreiche kleine Währungen, die noch nicht einmal eine Million Dollar schwer sind.
Der, die, das Bitcoin?
Laut Duden ist sowohl die männliche als auch die weibliche Form möglich. test.de hat sich für die gebräuchlichere männliche Form entschieden.
Vorsicht vor Absturz und Diebstahl
Wer sich in die Welt der Kryptowährungen begibt, hat nicht nur mit extremen Kursschwankungen zu tun. Die Gründe dafür sind oft nicht leicht nachzuvollziehen. Mitunter spielen Schließungen von Bitcoinbörsen eine Rolle oder die Furcht vor staatlicher Regulierung. Immer wieder gerät das digitale Geld unter Druck, weil Hacker eine Plattform leer geräumt haben. Auch wer auf seinem privaten Computer Bitcoins speichert, sollte sich vor Diebstahl schützen.
2021 war ein Rekordjahr für Betrug mit Kryptowährungen. Laut einem Report des Analysehauses Chainalysis wurden Nutzerinnen und Nutzern in Summe 7,8 Milliarden US-Dollar gestohlen. Der reine Diebstahl von Kryptowährungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um über 500 Prozent auf über drei Milliarden Dollar. Dabei werden Kryptowährungen durch Hacker aus Kryptobörsen, wie 2021 etwa BitMart, oder privaten Wallets entwendet. 2,8 Milliarden Dollar seien auf den recht neuen Betrugstyp „Rug Pull“ zurückzuführen. Dabei geben vermeintliche Entwickler vor, Kryptowährungsprojekte zu erstellen. Dafür sammeln sie Geld von Investoren ein und verschwinden dann. Der größte Betrugsfall geht auf die türkische Internetplattform Thodex zurück, bei der sich der Gründer mit viel Geld der Anleger abgesetzt hat.
Tipp. Eine Checkliste mit Hinweisen auf betrügerische Plattformen finden Sie in unserem Artikel Unseriöse Finanzplattformen.
Bitcoins kaufen und schürfen
Wer den Nervenkitzel sucht und zum Bitcoinbesitzer werden will, hat verschiedene Möglichkeiten.
Bitcoin-Wallet. Die klassische Variante ist, sich ein Bitcoin-Wallet zuzulegen, eine elektronische Geldbörse, in der die Bitcoins gespeichert werden. Hierfür gibt es verschiedene Anbieter. Die Wallet hat eine öffentliche Kontonummer und einen privaten Schlüssel, mit dem man sie verschließen kann. Anleger sollten ihren Computer gut absichern, um nicht Opfer von Diebstahl zu werden.
Bitcoin-Konto. Eine andere Möglichkeit ist, bei einer der zahlreichen Bitcoin-Handelsplattformen ein Konto einzurichten. In diesem Fall werden die Bitcoin nicht auf dem eigenen Computer oder dem Handy gespeichert, sondern auf der Plattform.
Tipp: Bitcoiner sollten auf einen fairen Preis und – wichtig – die Kosten achten. Es gab schon Zeiten, da kostete eine Transaktion mehr als 30 Dollar.
Mining – eine rechenintensive Aufgabe
Zahlungen mit Bitcoin müssen bestätigt werden. Es muss zum Beispiel geklärt werden, ob derjenige, der die Zahlung tätigt, überhaupt genügend Bitcoins dafür besitzt. Außerdem müssen die neuen Datenblöcke mit den aktuellen Zahlungen mit den vorherigen Datenblöcken der Blockchain verknüpft werden. Dazu müssen bestimmte Rechenaufgaben gelöst werden. Wer das macht und Zahlungen bestätigt, bekommt Bitcoins als Belohnung. Das nennt man Mining (Schürfen). Die Miner brauchen nicht nur technisches Know-how, sondern vor allem auch eine entsprechende Computerausrüstung.
Mittlerweile sind die Anforderungen an die Rechenleistung so hoch, dass es so gut wie unmöglich ist, am heimischen PC mitzumischen. Das Mining liegt daher, anders als in den Anfangszeiten, weitgehend in den Händen von Mining-Pools oder eigens dafür gegründeten Firmen.
Bitcoins als Klimakiller
Mit den Anforderungen an die Technik steigt auch der Energieverbrauch. Die Bundesbank wies schon vor Jahren in einem Interview mit dem Handelsblatt auf Berechnungen hin, nach denen eine einzige Bitcoin-Transaktion dem monatlichen Stromverbrauch eines Einfamilienhaushalts in Deutschland entspricht. Umweltfreundlich ist anders.
Leseraufruf: Haben Sie schon Bitcoins gekauft?
Haben Sie schon Bitcoins gekauft und sich eine digitale Geldbörse („Wallet“) zugelegt? Oder haben Sie sich bei einer Plattform angemeldet? Haben Sie schon einmal mit Bitcoins bezahlt? Hat das gut geklappt oder sind Sie dabei auf Schwierigkeiten gestoßen? Haben Sie vielleicht noch Fragen zum Thema? Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Erfahrungen mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen mitteilen würden. Selbstverständlich behandeln wir Ihre Einsendungen vertraulich. Bitte schreiben Sie an bitcoin@stiftung-warentest.de. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Finanzprodukte mit Bitcoins
Nicht nur private Anleger interessieren sich für Bitcoins, auch die Finanzindustrie will sich den Hype nicht entgehen lassen. Hedgefonds investieren, US-Terminbörsen haben Futures auf die Internetwährung eingeführt, mit denen Spekulanten auf steigende und fallende Kurse setzen können. Banken geben Zertifikate heraus. Im Oktober 2021 sind in den USA die ersten ETF auf Bitcoin in den Handel gestartet.
So funktioniert der Bitcoin-ETF von ProShares
Der Fonds von ProShares investiert nicht in Bitcoins, sondern in Futures, also Termingeschäfte. Mit ihnen setzt man nicht auf den aktuellen, sondern auf den künftigen Preis von Bitcoin. Der Vorteil: Ein ETF ist ein reguliertes Finanzprodukt und daher sicherer als der Kauf von Bitcoin über unregulierte Plattformen im Internet oder Wallets, digitale Geldbörsen, die etwa von Hackern leergeräumt werden können.
Durch die Konstruktion mit Futures entwickelt sich der ETF allerdings nicht so wie der Bitcoin selbst. Wenn ein Future ausläuft, muss das Geld in den nächsten Future investiert werden. Dabei können sogenannte Rollverluste entstehen. Bekannt ist das Verfahren von Rohstoff-ETF, die ebenfalls nicht in die Rohstoffe selbst, sondern in Futures investieren. Der Bloomberg-Commodity Index zum Beispiel, der die Preisentwicklung von Rohstoffen nachvollzieht, hat seit dem Tief Ende März 2020 um 82 Prozent zugelegt. Der vergleichbare Index auf die Futures ist nur um 61 Prozent gestiegen (Stand 31. Dezember 2021).
In Deutschland ist der ETF nicht zum Handel zugelassen. Anleger können auf andere Finanzprodukte ausweichen.
Mit Zertifikaten auf Bitcoins wetten
Eines der Papiere, mit dem Anleger auf Bitcoinzuwächse spekulieren können, ist das Bitcoin-Zertifikat des schwedischen Emittenten XBT-Provider (Isin SE 000 752 533 2). Es kostet 2,5 Prozent pro Jahr. Hinzu kommt ein Spread – das ist der Unterschied zwischen An- und Verkaufskurs.
Auch die Schweizer Bank Vontobel ist mit Zertifikaten am Start, mit denen Anleger an der Preisentwicklung des Bitcoin teilhaben können. Zwei davon (Isin DE 000 VL3 TBC 7 und DE 000 VL6 LBC 7) liefen Mitte September 2021 aus. Ein anderes Zertifikat (DE 000 VX1 BTC 7) in kleinerer Stückelung ist neu auf dem Markt, der Preis lag Mitte Januar 2022 bei rund 375 Euro.
Der Vorteil von Zertifikaten: Es sind Wertpapiere, die jeder, der ein Depot hat, auf dem üblichen Weg kaufen kann – an der Börse. Der Nachteil: Zertifikate sind Schuldverschreibungen und als solche bei einer Pleite des Herausgebers nicht geschützt. Auch die Art, wie die Zertifikate-Anbieter die Wertentwicklung der Kryptowährungen abbilden, kann sich unterscheiden. Den einen, offiziellen Bitcoin-Kurs gibt es nicht.
ETC funktionieren ähnlich wie Zertifikate
Die britische Firma HANetf zum Beispiel bietet mit dem HANetf BTC etc Bitcoin exchange traded crypto (Isin DE 000 A27 Z30 4) ebenfalls ein Teilhabepapier auf den Bitcoin an: Anleger partizipieren an der Entwicklung der Kryptowährung. Rechtlich handelt es sich dabei allerdings nicht um einen Fonds mit einem Sondervermögen. Ein ETC ist kein ETF, sondern eine Schuldverschreibung mit ähnlicher Funktionsweise und Risiken wie Zertifikate. Nach Angaben des Anbieters ist das Papier zwecks Absicherung zu 100 Prozent mit Bitcoin hinterlegt. Die jährliche Gesamtkostenquote (TER) liegt bei 2 Prozent.
Angebote von Brokern und Börsen
Unlängst hat das bekannte Fintech Scalable Capital einen eigenen Bereich für den Kryptohandel geschaffen. Anlegerinnen und Anleger können dort sogenannte Exchange Traded Products (ETP) kaufen. Das Kürzel ähnelt zwar dem der ETF (Exchange Traded Funds), allerdings handelt es sich – wie bei ETC – um Schuldverschreibungen. Die ETP seien mit der jeweiligen Kryptowährung hinterlegt, sagt Scalable. Sparpläne mit ETP sind ebenfalls möglich.
Auch bei Neobrokern wie Trade Republic oder Justtrade können Anleger Kryptowährungen kaufen. Für die Verwahrung der Bitcoin arbeiten Trade Republic und Justtrade mit Drittanbietern zusammen. Das Kryptogeld wird dort treuhänderisch verwahrt, gegen Diebstahl gibt es Versicherungen. Bei finanzen.net Zero können Anleger ebenfalls ETP kaufen.
Auch die Stuttgarter Börse bietet Handel mit Kryptowährungen an. Mit der App Bison lassen sich dort neben Bitcoin und Ethereum eine begrenzte Auswahl weiterer Kryptowährungen handeln. Seit November sind über die App auch Sparpläne abschließbar. Bison legt für den Nutzer eine Wallet im Hintergrund an. Gekaufte Kryptowährungen lassen sich aber auch auf eine eigene Wallet übertragen. Als Kosten setzt die App einen „Spread“, also den Unterschied von An- und Verkaufskurs, von 0,75 Prozent des Kaufbetrags an.
Bitcoins in Fonds
Fonds dürfen wegen der Streuungsvorgaben hierzulande nicht ausschließlich in einen einzigen Wert investieren. Sie können aber mit einem Teil des Anlegergelds auf Bitcoin wetten, zum Beispiel über Bitcoin-Zertifikate oder ETC. So hat das beispielsweise der Mischfonds Acatis Datini Valueflex gemacht. Die zweitgrößte Einzelposition im Fonds ist ein Bitcoin-Zertifikat. Auch andere Mischfonds-Manager zeigen Interesse an Investitionen in Bitcoin-Zertifikate.
Vorsicht Absturzgefahr
Wer Bitcoin direkt kauft oder indirekt zum Beispiel mit Zertifikaten auf Kursgewinne spekuliert, sollte dazu nur Geld verwenden, das er nicht braucht. Ein Totalverlust ist möglich, Kurse schwanken stark und schnell – viel stärker als andere Geldanlagen.
Bitcoins als Zahlungsmittel
Bitcoin wurde geschaffen als eine dezentrale Währung, ohne Kontrolle durch Dritte. Ob es sich um eine Währung im klassischen Sinne handelt, darf allerdings bezweifelt werden.
Währungen funktionieren anders
Bitcoins sind in Deutschland kein gesetzliches Zahlungsmittel. Niemand ist verpflichtet, Bitcoins anzunehmen und nur wenige tun das überhaupt, wie ein paar Läden, Cafés oder Kneipen in einigen deutschen Städten oder der Essensbringdienst Lieferando. Wikimedia, die Stiftung hinter dem Onlinelexikon Wikipedia, nimmt Spenden in Bitcoins an. Auch Mozilla, den Betreiber des Internetbrowsers Firefox, kann man mit Bitcoins unterstützen.
Ein Gehalt für eine Villa oder fünf Brötchen
Eine Währung sollte sich zur Wertübertragung eignen – was angesichts der heftigen Kursschwankungen beim Bitcoin kaum möglich ist. Man stelle sich vor, das Gehalt käme in Bitcoins. In einem Monat könnte man damit die Miete bezahlen, im nächsten Monat eine Villa kaufen – und im übernächsten womöglich nur ein paar Brötchen. Niemand würde sich auf dieses Spiel einlassen, wenn es um seine Existenz ginge. Dann doch lieber Euro. Eine Schutzfunktion kann der Bitcoin jedoch in Ländern mit hoher Inflation oder Kapitalverkehrskontrollen entfalten.
Gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador
Anfang September 2021 führte El Salvador den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel ein. Die Bewohner und Bewohnerinnen des mittelamerikanischen Landes können nun ihre täglichen Einkäufe mit Bitcoin zahlen und auch ihre Steuern in der digitalen Währung überweisen. Der Staat ließ eine eigene App dafür programmieren. Auch Automaten sind schon aufgestellt.
Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist angesichts der starken Schwankungen bislang mäßig. Zahlungen in Bitcoin könnten den Salvadorianern, von denen viele im Ausland arbeiten, allerdings Gebühren bei Geldtransfers ersparen. Womöglich bekommen nun auch Menschen ohne Bankkonto Zugang zum Banksystem – sofern sie über die technische Ausstattung verfügen.
Bundesbank und Bafin warnen vor Verlusten
Davor, Bitcoins als Wertaufbewahrungsmittel anzusehen – der dritten Funktion, die eine Währung erfüllt – warnen Bundesbank und Finanzaufsicht Bafin. Anleger könnten das eingesetzte Geld komplett verlieren.
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41 Kommentare Diskutieren Sie mit
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Von Bitcoin habe ich schon vor einigen Jahren gehört, habe aber trotz Faszination noch nicht an den großen Erfolg geglaubt. Inzwischen sehe ich in Kryptowährungen durchaus einiges an Potential.
Ergänzend zu dem Artikel sollte noch die Kontroverse um das Proof of Work Verfahren und das kürzlich im Raum gestandene Verbot des Verfahrens erwähnt werden. Bitcoin basiert darauf und hat, Schätzungen zufolge, einen etwas höheren jährlichen Stromverbrauch als die Niederlande. Deshalb wurden und werden Alternativen zu PoW gesucht und gefunden. Zum Beispiel Ethereum will demnächst auf das stromsparendere Proof of Stake Verfahren umstellen und andere Kryptowährungen wie Idena setzen auf ein energieeffizientes Proof of Personhood Verfahren.
Die Tatsache, dass Kryptowährungen nur den Wert haben, der ihnen beigemessen wird, stimmt. Allerdings wurde die Golddeckung des Dollar schon in den 70er Jahren aufgehoben und der Euro ist eine reine Papierwährung. Trotzdem funktioniert es.
Kommentar vom Administrator gelöscht. Grund: Schleichwerbung
Hab mich vor 3 Tagen registriert. Immer noch kein Zugang.
Dafür krieg ich jeden Tag 10-15 Anrufe mit Berliner Vorwahl.
Jeder versucht mir zu erklären das er der Ware Mitarbeiter sei, die anderen würden nur Kunden abzocken. Natürlich soll man die 250 Euro einzahlen.
Seitdem krieg ich auch sms mit Werbung für Bitcoin, emails mit sie haben gewonnen etc.
Auf eine email mit dem Wunsch der Löschung meiner Daten nachzukommen bisher null Reaktion. Dafür weiterhin Anrufe.
Wenn das seriös sein soll… niemals würd ich da einen Cent überweisen, allein schon aufgrund dieser aufdringlichen schmierigen Klinkenputzerphilosophie.
Wenn Amazon da Aktien dran hat… Mehr als bedauerlich.
Fazit : Finger Weg, Daten werden weitergegeben und man muss sich arbeitslosen möchtegern Jordan Belforts rumärgern die vermutlich alles dafür tun würden um die 250 Euro zu kriegen. Ich hätte sogar 500 Euro Bonus erhalten die ich angeblich mit den 250 von mir sofort ausbezahlen lassen könnte 🥱
Kommentar vom Administrator gelöscht. Grund: Schleichwerbung
Kommentar vom Administrator gelöscht. Grund: Schleichwerbung