Sprichwörtlich gilt: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Mit dem großen Handy-Test der Stiftung Warentest fällt die Auswahl des richtigen Smartphones dagegen leicht.

Der große Handy-Vergleich der Stiftung Warentest enthält Test­ergeb­nisse zu 326 Handys, davon sind aktuell 126 erhältlich. Frisch dabei im Smartphone-Test sind 32 neue Smartphones, darunter aktuelle Modelle von Apple, Google, Huawei, LG, OnePlus, Samsung, Sony und Xiaomi – sowie das Fairphone 3.

Das bietet der Handy-Vergleich der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Im Smartphone-Vergleich der Stiftung Warentest finden Sie Test­ergeb­nisse für fast alle aktuell erhältlichen Handys – vom güns­tigen Einsteiger­handy für unter 100 Euro bis zum Flaggschiff-Smartphone für über 1 000 Euro, dazu Kauf­beratung, alle Ausstattungs­infos, Fotos und täglich aktuelle Preis­vergleiche zu den Testergebnissen Smartphones.

Smarte Filter. Meist reichen drei Filterklicks und Sie haben in Ihrer persönlichen Handy-Bestenliste das Ihren Bedürf­nissen entsprechende Smartphone gefunden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Smartphone Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.

Testbe­richte. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf die PDFs aller Smartphone-Tests aus der Zeitschrift test.

Update im Mai: 32 neue Handys im Vergleich

Neu in den Handy-Tests der Stiftung Warentest: 32 aktuelle Smartphones. Darunter sind Flaggschiffe wie das Samsung S20 mit seinen Schwestermodellen und das Sony Xperia 5, Googles Pixel 4 und Pixel 4 XL, Apples neues Mittel­klassemodell iPhone SE und einige interes­sante Geräte chinesischer Anbieter wie das riesige Huawei Mate 20 X, das OnePlus 7T oder das Xiaomi Mi Note 10 Pro.

Exoten unter den Neuen: Fairphone und die Falter

Auch ein paar exotischere Modelle sind im Update vertreten: Drei faltbare Smartphones, Samsungs sehr teure Galaxy Fold und Galaxy Z Flip mit falt­baren Bild­schirmen sowie das etwas güns­tigere LG G8X Dual Screen mit Doppel-Display, versuchen, mehr Bild­schirm­fläche ins Handyformat zu bringen. Das Fairphone 3 setzt statt auf tolle Technik auf Nach­haltig­keit und Reparier­barkeit.

Neues Prüf­programm für den Handy-Vergleich

Unser Prüf­programm haben wir vor dem Mai-Update gründlich über­arbeitet. Einige Tests, bei denen es zuletzt keine großen Unterschiede mehr gab, haben wir gestrichen. Andere Prüfungen etwa zur Kamera, zum Display oder zum Akku haben wir dafür ausgeweitet. Weitere Details als zu unseren Prüfungen (Text und Video): So testet die Stiftung Warentest. Auch haben wir die Präsentation der Ergeb­nisse in der Tabelle umge­baut. Der Fokus liegt nun weniger auf spezi­fischen Funk­tionen wie Telefonieren oder Surfen und stärker auf allgemeineren Hard­ware-Eigenschaften wie Sprach­qualität oder Rechen­leistung, die für ganz verschiedene Anwendungen wichtig sind. Die Noten der neu geprüften 32 Smartphones sind darum nicht mit denen von früher veröffent­lichten Modellen vergleich­bar.

Neu: Angaben zu Software-Updates

Zu den Ungewiss­heiten beim Smartphone-Kauf gehört die Frage: Wie lange kann der Nutzer mit Updates für das Betriebs­system rechnen? Bei allen Handys, die wir seit 2020 getestet haben, fragen wir dies jetzt bei den Anbietern ab. Dabei erkundigen wir uns nach zwei Dingen: Bis wann verspricht der Anbieter für sein Gerät Funk­tions­updates, etwa von einer Android-Version auf die nächste? Und bis wann wird er dafür mindestens Sicher­heits-Patches bereit­stellen? Noch sind die Ergeb­nisse ernüchternd: Unter bisher 12 befragten Anbietern haben nur Google, LG, Nokia, OnePlus und Sony konkrete Angaben gemacht. Wir hoffen, dass in Zukunft mehr Anbieter Zusagen zu ihrer Update-Politik machen.

Huawei-Geräte und Updates – ungewisse Zukunft

Für Käufer von Huawei- und Honor-Geräten ist unklar, ob und wie sie zukünftig mit Updates versorgt werden. Nach derzeitigem Stand werden ältere Huawei- und Honor-Geräte womöglich keine neuen Android-Betriebs­system­versionen mehr erhalten, und neue den Google Play Store sowie andere Google-Dienste wie Google Maps und GMail nicht mehr nutzen können. Der Grund: Infolge des von der US-Regierung ausgerufenen „Tele­kommunikations­notstandes“ hat Google seine Geschäfte mit Huawei abge­brochen. Huawei sagte uns zur aktuellen Situation auf Nach­frage: „Huawei wird weiterhin Sicher­heits­updates und Services für alle Huawei- und Honor-Smartphones sowie Tablets zur Verfügung stellen, die bereits verkauft wurden oder auf Lager sind. Die Dienste können weiter wie gewohnt genutzt werden.“

Handys – große Unterschiede bei Preis, Qualität und Ausstattung

Manche Spitzen-Smartphones kosten inzwischen weit über 1 000 Euro. Doch so viel muss niemand ausgeben für ein gutes Handy. Besonders bei Android-Geräten sinken die Preise nach der Markt­einführung oft schnell. Die besten Handys aus dem Vorjahr sind oft deutlich billiger zu haben. Außerdem gibt es Einsteiger-Smartphones, die von Anfang an für unter 200 Euro zu haben sind.

Der Preis ist nicht das einzige Kauf­kriterium. Viele Qualitäts­unterschiede zeigen sich erst im Test:

  • Bei den Grund­funk­tionen. Schon bei elementaren Dingen wie Sprach­qualität, Netz­empfindlich­keit und Rechen­leistung gehen die Test­ergeb­nisse auseinander.
  • Bei Foto und Video. Unsere Tests zeigen: Wirk­lich gute Handy-Kameras sind selten.
  • Beim Akku. Die Lauf- und Lade­zeiten im Akkutest variieren erheblich.
  • Beim Herunter­fallen. Einige – auch teure – Smartphones gehen im Fall­test zu Bruch. Weit seltener scheitern Handys im Regentest.

Handykauf – auch eine Frage des Systems

Eine wichtige Vorentscheidung bei der Suche nach dem passenden Smartphone fällt durch die Wahl des Betriebs­systems. Inzwischen hat der Käufer fast nur noch die Wahl zwischen Android-Handys oder iPhones. Mehr Infos zu den Betriebs­systemen: Die beiden Systeme im Vergleich. Ein Argument für das iPhone-System iOS: Apple stellt bisher vergleichs­weise lange Software-Aktualisierungen für seine Geräte bereit. Bei Android-Handys variiert die Update-Versorgung dagegen erfahrungs­gemäß je nach Anbieter und Modell.

Update-Test. Updates fürs Smartphone sind wichtig. Sie schließen Sicher­heits­lücken und aktualisieren das Betriebs­system des Telefons. Die Stiftung Warentest hat zuletzt 152 Handys von zwölf Anbietern über einen Zeitraum von zwei Jahren auf Updates über­prüft. Details lesen Sie im PDF des Berichts aus test 5/2019.

Handy-Kameras: Unterschiede bei Zoom und wenig Licht

Die Werbung prahlt oft mit hohen Pixelzahlen. Zunehmend setzten sich zudem Mehr­fachkameras mit zwei, drei oder noch mehr Optiken durch. Doch der Vergleichs­test zeigt: Die Auflösung in Megapixel oder die Anzahl der Optiken sagt noch nichts über die Bild­qualität. Oft hält die optische Auflösung der Linsen nicht mit der der Bild­sensoren mit. Und nicht jede Mehr­fachkamera liefert gute Zoom-Fotos. Nur wenige Handys haben richtig gute Kameras. Viele schwächeln, wenn sie bei wenig Licht fotografieren, oder bei der Video­qualität.

Tipp: Wir aktualisieren die Daten­bank Handys ständig. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter. Wir informieren Sie, wenn es frische Test­ergeb­nisse gibt.

Aktuelle Handys im Vergleich: Starke Akkus, schwache Akkus

Besonders Intensivnutzer brauchen ein Gerät mit viel Ausdauer. Bei den Akku­lauf­zeiten im Praxis­test zeigen sich erhebliche Unterschiede. Die allermeisten Smartphones haben inzwischen fest verbaute Akkus. Der Nutzer kann dann unterwegs nicht mal eben einen Ersatz­akku einlegen, wenn der erste leer ist. Und wenn der Akku am Ende seiner Lebens­zeit ist, muss der Nutzer das Gerät zum Akkuwechsel einschi­cken. Für alle Handys im Test erfragen wir bei den Anbietern, was ein solcher Akkuwechsel kostet. Sie finden diese Angaben unter den Basis­daten in der Einzel­ansicht der Geräte.

Zum Vergleich Handys mit wechselbarem Akku

Der Trend geht zur zweiten Sim-Karte

Dual-Sim. Immer mehr Handys im Vergleich bieten Platz für zwei Sim-Karten.

In Asien gibt es sie schon lange, bei uns setzen sie sich nun auch zunehmend durch: „Dual-Sim-Handys“ mit einem Steck­platz für eine zweite Sim-Karte. Sie können zwei Mobil­funk­anschlüsse parallel nutzen. Das ist praktisch für eine Reihe von Anwendungen:

Dienst­lich und privat. So kann der Nutzer mit demselben Handy über einen privaten und einen dienst­lichen Anschluss telefonieren.

Zwei Tarife nutzen. Oder er nutzt den einen Anschluss, um billig zu telefonieren, etwa mit einem Community-Tarif, und den anderen für einen güns­tigen Daten­tarif.

Für die Auslands­reise. Auf Auslands­reisen kann er dank heimatlicher Sim weiter über seinen gewohnten Anschluss erreich­bar sein, während eine zweite, örtliche Sim-Karte für Inlands­gespräche und Daten­verbindungen dient.

Zum Vergleich Handys mit Dual-Sim

Zweite Sim-Karte: Hybrid-Slot und eSim

Viele aktuelle Dual-Sim-Handys haben eine Einschränkung: Der zweite Sim-Steck­platz dient auch als Speicherkarten-Slot. Der Nutzer muss sich entscheiden, ob er den hybriden Steck­platz mit einer zweiten Sim-Karte oder mit einer Speicherkarte bestückt – beides gleich­zeitig geht nicht. Bei manchen Dual-Sim-Handys ist die zweite Sim-Option gar nicht als physischer Steck­platz, sondern als sogenannte eSim ausgeführt. Hier erfolgt die Anmeldung im Hand­ynetz nicht wie gewohnt über eine Chipkarte, die ins Handy gesteckt wird, sondern über einen Code, den der Nutzer vom Netz­betreiber erhält.

Tipp: Sie können Handys mit Dual-Sim die in der Daten­bank filtern. Wenn sich Sim und Speicherkarte (microSD) den zweiten Platz teilen müssen, erkennen Sie das an einer Fußnote Handys mit Dual-Sim.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand beziehen.

Jetzt freischalten

TestSmartphone-Test 202030.06.2020
2,50 €
Zugriff auf Testergebnisse für 326 Produkte (inkl. PDF).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur knapp 5 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 7935 Nutzer finden das hilfreich.