Testplanung: Wie soll getestet werden?

Hat das Kuratorium dem Thema nicht widersprochen, setzen sich Redakteur, Wissenschaftler und Marktanalytiker zusammen und planen den Test. Sie stellen sich folgende Fragen: Welches Marktsegment soll geprüft werden? Wie viele Waren oder Dienstleistungsangebote werden in den Test einbezogen? Und wie viel Geld wird die Untersuchung kosten?

Diskussion im Fachbeirat

Zunächst entwirft die Stiftung Warentest ein Testdesign, in dem sie alle wichtigen Prüfpunkte festhält. Dann lädt sie zu einem so genannten Fachbeirat Verbraucherschützer, unabhängige Experten und Anbietervertreter ein. Gemeinsam diskutieren sie, ob die Untersuchung alle relevanten Prüfkriterien enthält.

Stiftung entscheidet allein

Schickt sie verdeckt Tester für eine Dienstleistungsuntersuchung los, findet der Fachbeirat erst im Anschluss daran statt, damit sich die Anbieter nicht auf den Test vorbereiten können. Und: Der Fachbeirat hat beratenden Charakter. Nach welchen Kriterien letztendlich untersucht wird, entscheidet die Stiftung immer allein.

Transparentes Testdesign

Wenn das Prüfprogramm steht, holt die Stiftung Kostenvoranschläge ein und vergibt den Auftrag an ein geeignetes unabhängiges Spezialinstitut im In- oder Ausland.

Tipp: Im Kasten „So haben wir getestet" im Artikel lässt sich für jeden Leser nachvollziehen, welche Prüfkriterien die Tester angelegt haben und wie stark die einzelnen Aspekte im Gesamturteil gewichtet sind.

Schritt 3: Einkauf

Weitere Angebote

Internationale Zusammenarbeit

Internationale Zusammenarbeit

Nicht jeden Test plant die Stiftung Warentest allein. Zusammen mit Partnerorganisationen führt sie auch länderübergreifende Gemeinschaftstests durch.

Unter dem Dach von International Consumer Research and Testing (ICRT) haben sich Verbraucherorganisationen aus mehr als 35 Ländern zusammengeschlossen.

Diese Zusammenarbeit spart nicht nur Kosten, sondern ermöglicht auch einen internationalen Erfahrungsaustausch.

Internationale Zusammenarbeit: Anzahl Gemeinschaftstests 2011