24.03.2014

102 Drucker im Test: Drucken, scannen, kopieren, faxen

102 Drucker im Test Test

Ein Drucker gehört heute einfach zum Haushalt. Es gibt Tinten­strahl- und Laser­drucker. Multi­funk­tions­drucker dienen zusätzlich als Scanner und Kopierer – einige von ihnen senden und empfangen auch Faxe. Der Test zeigt große Unterschiede bei Qualität und Folge­kosten. Im Produkt­finder finden Sie 102 getestete Geräte. Neu im März-Update: 14 zusätzliche Geräte.

Alle Test­ergeb­nisse für Sie

Die Stiftung Warentest testet regel­mäßig Drucker und Multi­funk­tions­geräte. Dieser Produktfinder stellt alle seit 2011 geprüften Geräte vor: Mit Fotos, Preisen, Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­merkmalen. Hier finden Sie Ihr Modell. Alle Basis­informationen sind kostenlos. Nur für Test­ergeb­nisse müssen Sie bezahlen. Derzeit umfasst der Produktfinder insgesamt 102 Geräte. Hier geht es direkt zu den Ergebnis­tabellen Alle Drucker zeigen

14 neue Drucker im März-Update

Seit März neu im Produktfinder: 14 zusätzliche Multifunktions-Drucker. Neben zehn Tinten­stah­lern sind erst­mals auch vier Schwarzweißlaser-Kombidrucker dabei. Eine Besonderheit ist der Ricoh Aficio SG 3100SNw: Statt mit flüssiger Tinte druckt er mit einem dick­flüssigeren Tinten-Gel.

Gute Drucke, schlechte Drucke

Die erste Frage bei der Drucker­suche lautet: Tinte oder Laser? Beide Techniken haben ihre Stärken und Schwächen alle mit Tintenstrahl, alle mit Laser. Laser­drucker arbeiten schneller und drucken besonders Text schärfer als Tinten­drucker. Wer ohnehin nur schwarz­weißen Text druckt, fährt daher am besten mit einem Schwarz­weiß-Laser alle Schwarzweißlaser. Farblaser können auch farbige Grafiken und Fotos drucken – allerdings in sehr unterschiedlicher Qualität. Besonders Fotodrucke geraten Lasern oft wenig über­zeugend. Einige wenige bekommen sie aber inzwischen über­raschend gut hin. Trotzdem ist der Fotodruck noch immer die Stärke der Tinten­strahler: Die besten unter ihnen drucken Fotos viel brillanter, als es selbst die besten Laser schaffen.

Drucken für die Ewig­keit

Ein wichtiger Punkt ist auch die Licht- und Wasser­beständig­keit der Ausdrucke. Traditionell sind hier Tinten­drucke empfindlicher als Laser­drucke: Sie verwischen leichter, wenn sie nass werden, und bleichen aus, wenn sie länger dem Tages­licht ausgesetzt werden. Aber immer mehr Tinten­strahler haben inzwischen beides sehr gut im Griff: Nach einer angemessenen Trock­nungs­zeit können manche Drucke ähnlich wisch­fest und licht­echt sein wie typische Laser­drucke. Dafür zeigen sich im Test vereinzelt auch Laser­drucker, deren Farb­drucke mit der Zeit merk­lich verblassen. Wer Fotodrucke produzieren will, die er an die Wand hängen kann, ohne dass sie ausbleichen, sollte daher unbe­dingt auf die Test­ergeb­nisse in diesem Prüf­punkt achten.

Folge­kosten für Tinte und Toner

Auch beim Thema Druck­kosten geraten alte Gewiss­heiten über Tinten- und Laser­druck allmählich ins Wanken. Traditionell galt: Tinten­drucker sind in der Anschaffung billig, dafür sind die Kosten für Tinte hoch – bei Lasern ist es umge­kehrt. Doch so pauschal gilt das mitt­lerweile nicht mehr – zumindest nicht in dem von unseren Tests abge­deckten Markt­segment: Bei den vergleichs­weise güns­tigen Geräten für Klein- und Heimbüros nähern sich die Druckosten für Tinte und Toner einander allmählich an. 2013 waren die Tinten­kosten im Schnitt sogar erst­mal nied­riger als die Toner­kosten (siehe Abbildung). Inner­halb der jeweiligen Produkt­gruppen gilt allerdings immer noch die Faust­regel: Tendenziell drucken billigere Drucker teurer, während teurere Drucker oft geringere Folge­kosten haben. Wer sehr viel druckt, sollte daher bei der Drucker­wahl unbe­dingt auch die Tinten- und Toner­kosten beachten.

Scannen mit und ohne Tiefenschärfe

Neben reinen Druckern finden sich im Produktfinder auch Multi­funk­tions­geräte. Diese haben zusätzlich einen Scanner. Der kann Bild- und Text­vorlagen in einen ange­schlossenen PC einlesen. Wie bei güns­tigeren Multi­funk­tions­druckern für kleine und Heimbüros („SOHO“, Small Office, Home Office) üblich, haben fast alle Geräte im Test einfache CIS-Scanner Glossar. Vorteil: Diese Technik ist relativ günstig. Nachteil: Sie erfasst nur solche Vorlagen scharf, die absolut flach auf der Scheibe des Scanners aufliegen. Mit einem teureren CCD-Scanner lassen sich aber auch wellige oder verknickte Vorlagen scharf abbilden. Hat ein CCD-Scanner zusätzlich eine sogenannte Durch­licht­einheit, die trans­parente Vorlagen durch­leuchtet, kann er auch Dias oder Negativfilme scannen. Doch egal ob CIS oder CCD: Unabhängig von der verwendeten Scanner-Technik zeigen sich im Test zum Teil erhebliche Qualitäts­unterschiede.

Kopieren ist mehr als nur scannen und drucken

Drucker-Scanner-Kombigeräte können Vorlagen nicht nur in den Rechner einscannen, sondern auch ganz unabhängig vom PC direkt fotokopieren. Auch hier zeigt der Test erhebliche Qualitäts­unterschiede. Einige Tinten­strahler kopieren inzwischen sogar Fotos in sehr guter Qualität. Andere Geräte schwächeln selbst bei einfachen Text­kopien. Interes­sant: Nicht alle Kombidrucker, die gut drucken und gut scannen, können auch gut kopieren. Offen­bar hängt die Qualität beim Kopieren nicht nur vom verbauten Druck­werk und Scanner ab, sondern auch von der internen Software der Geräte.

Faxen ohne Probleme

Besonders für Unternehmen und Selbst­ständige spielt auch das gute alte Fax immer noch eine wichtige Rolle: Es ist schneller als ein Brief und rechts­sicherer als eine E-Mail Wann ein Fax sinnvoll ist. Erfreuliche Bilanz: Die Faxfunk­tionen funk­tionieren im Test alle­samt weit­gehend problemlos. Unterschiede gibt es eher im Detail. So ist die Eingabe von Rufnummern auf einem berüh­rungs­emp­flind­lichen Bild­schirm (Touchs­creen) weniger komfortabel als auf den richtigen Nummern-Tasten­feldern der meisten anderen Faxgeräte. Nützlich: Alle Prüf­linge mit Faxfunk­tion haben auch einen auto­matischen Vorlagen­einzug. Damit können sie nach­einander einen ganzen Stapel von Vorlagen kopieren oder faxen, ohne dass der Nutzer eingreifen muss. Einen Nachteil haben aber speziell die Lasermulti­funk­tions­geräte. Um ständig empfangs­bereit zu sein, verbrauchen sie relativ viel Strom.

Drucken und Scannen im Netz­werk

Etliche Geräte im Test sind netz­werk­fähig: Statt direkt an einen PC können sie auch an einen Netz­werk-Router ange­schlossen werden. Dann können alle Rechner im lokalen Netz­werk auf sie zugreifen – praktisch in Unternehmen, Familien und Wohn­gemeinschaften. Die Verbindung zum Router erfolgt entweder per Lan-Kabel oder drahtlos per WLan. Vorteil Lan: Die Verbindung ist schneller, sicherer und stabiler Lan-Drucker. Vorteil WLan: Die Funk­verbindung erspart lästige Verkabelungs­arbeiten WLan-Drucker. Manche Drucker haben beides.

Drucken von iOS und Android

Alle Geräte im Test bringen die nötigen Treiber für Wind­ows-Rechner mit, die allermeisten auch für das Apple-PC-Betrieb­system Mac OS X. Doch immer mehr Nutzer haben auch ein Smartphone oder einen Tablet-Rechner mit einem mobilen Betriebs­system. Auf diesen Geräten funk­tioniert das Drucken nicht so wie vom Notebook oder Schreib­tisch­rechner gewohnt Drucken von Tablet und Smartphone. Für die meisten netz­werk­fähigen Drucker bieten die Anbieter spezielle Druck-Apps, zumindest für die beiden wichtigsten mobilen Betriebs­systeme: Android von Google und iOS von Apple. Immer mehr neuere Netz­werk­drucker unterstützen auch Apples Airprint-Technik. Damit können Nutzer von iOS-Geräten wie iPhone oder iPad recht einfach von ihren Mobilgeräten drucken alle mit Airprint. Eine andere Lösung ist das Drucken übers Internet: Manche Netz­werk­drucker können zum Beispiel Druck­aufträge per E-Mail empfangen. Der Druck­auftrag läuft dann über einen Internet­rechner (Server) des Druckeranbieters. Vorteil dieser Lösung: Sie funk­tioniert von jedem Rechner und Mobilgerät – unabhängig von Treibern und Betriebs­system alle mit Internetdruck.

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