Unter­nehmens­ver­antwortung, Nach­haltig­keit, CSR

Woher kommt mein T-Shirt? Wie viel verdient ein Kaffee­bauer in Südamerika? Und stammt mein Sonn­tags­braten aus Massentierhaltung? Seit 2004 beant­wortet die Stiftung Warentest solche Fragen in CSR-Tests. CSR steht für „Corporate Social Responsibility“ und meint die Verantwortung, die Unternehmen gegen­über ihren Mitarbeitern und der Umwelt tragen. Um zu erfahren, wer wirk­lich verantwort­lich und nach­haltig handelt, gehen die Experten der Stiftung Warentest bis in die Produktions­stätten vor Ort. Mehr

Soziale und ökologische Kriterien von Unternehmen

Die Durch­führung von CSR-Tests ist sehr aufwendig. Zunächst erhalten die Anbieter, deren Produkte über­prüft werden sollen, einen Fragebogen. Sie können darin Auskunft geben, welche Rolle CSR in ihrem Unternehmen spielt und welche sozialen und ökologischen Vorgaben sie für die Produktion und ihre Lieferanten machen. Anschließend wird jeder Anbieter am Firmensitz besucht, um seine Aussagen zu prüfen und zu ergänzen. Als letzter und wichtigster Schritt besichtigt die Stiftung Warentest die Fertigungs­stätten, in denen die Produkte im Test hergestellt wurden: Sei es die Näherei in Bangladesch, die Garnelenfarm in Ecuador oder die Hähn­chenmast­anlage in Brandenburg. Zusätzlich werden vor Ort Arbeiter befragt.

Mit gutem Gewissen konsumieren

Mehr als jeder dritte Verbraucher kauft heute häufig ethische Produkte, wie Umfragen belegen. Für alle, die mit gutem Gewissen konsumieren wollen, gibt die Stiftung Warentest mithilfe der CSR-Unter­suchungen konkrete Kauf­empfehlungen. Bis heute hat sie ganz unterschiedliche Branchen bewertet: Von Unterhaltungs­elektronik über Lebens­mittel bis hin zu Frei­zeit- und Haus­halts­geräten. Besonders viele Menschen wollen wissen, unter welchen Bedingungen Fleisch produziert wird. Die CSR-Tests zu Kochschinken und Hähnchenfleisch klären auf. Auch das Thema Kleidung treibt viele Leute um. Hier helfen die CSR-Tests zu T-Shirts und Jeans weiter.

Tests

Dunkle Schokolade im Test Test

Dunkle Schokolade im Test Sechs Bitterschoko­laden deutlich mit Schad­stoffen belastet

02.12.2020 - Schwarz, feinherb, edel- oder zartbitter – egal wie man sie nennt: Dunkle Schokolade hat viele Fans. Die Stiftung Warentest hat 24 Bitterschoko­laden geprüft, neben Marken wie Lindt und Ritter Sport auch Discounter­produkte von Aldi und Lidl (Preise: 0,84 bis 6,70 Euro pro 100 Gramm). Das Ergebnis: 13 der Zartbitterschoko­laden sind gut, zwei nur ausreichend. Die dunklen Schoko­laden im Test sind geschmack­lich vielfältig. Sechs Tafeln fallen durch Schad­stoffe auf.Zum Test

Handy und Tablet reparieren Test

Handy und Tablet reparieren Wie leicht geht das?

21.11.2020 - Die Stiftung Warentest prüft laufend Smartphones und Tablets. Aber was ist, wenn so ein Gerät mal kaputt­geht? Wie leicht lässt es sich reparieren? Gibt es Original-Ersatz­teile und Anleitungen vom Anbieter? Das haben wir für iPhone, Microsoft Surface Pro & Co über­prüft. Nur eins von dreizehn Geräten im Test schneidet sehr gut ab, der Rest ist ausreichend oder mangelhaft. Das ist ärgerlich für Hobby­bastler – und ein Umwelt­problem.Zum Test

Daunen­decken Test

Daunen­decken Probleme mit Hülle und Fülle

13.11.2020 - Gemütlich, warm, atmungs­aktiv: Daunen­decken versprechen ein besonderes Schlaf­erlebnis. Im Test Daunen­decken der Stiftung Warentest mussten zehn Bett­decken (Preise von 100 bis 450 Euro) ihre Qualität beweisen. Wie gut lassen sie Wasser­dampf durch? Wie warm halten sie wirk­lich? Zusätzlich sind die Tester der Frage nachgegangen: Wie steht es um Tier- und Umwelt­schutz?Zum Test

Ethisch-ökologische Fonds und ETF Test

Ethisch-ökologische Fonds und ETF Nach­haltig und erfolg­reich – das geht

23.10.2020 - Nach­haltig anlegen ist Trend. Auch wenn derzeit Corona die Schlagzeilen bestimmt – die wahr­scheinlich größere Krise steht der Menschheit mit dem Klimawandel ins Haus. Das Interesse an Fonds mit ethisch-ökologischen Anla­gekriterien steigt, nicht nur unter jungen Leuten. Die Stiftung Warentest hat 83 Nach­haltig­keits­fonds untersucht, darunter 72 Welt­fonds und 11 Schwellenländerfonds. Drei Fonds schaffen die Bestnote, darunter ein Indexfonds und zwei aktiv gemanagte Fonds.Zum Test