TV-Empfang: Sat, Kabel, Antenne, Internet

Das Programm der Fernsehsender kann auf ganz verschiedenen Wegen ins heimische Wohn­zimmer gelangen: per Satellit, Kabel, Antenne oder Internet. Moderne Fernseher haben die passenden Empfänger meist schon einge­baut und müssen nur noch mit dem Sat- oder Kabel­anschluss oder der Antenne verbunden werden. Bei älteren Geräten ist oft noch ein externer Receiver notwendig, der das Signal für den Fernseher aufbereitet. Wer via Internet fernsehen will, hat die Wahl zwischen IPTV und Streaming – beide Varianten erfordern eine schnelle Internet­verbindung. Mehr

Fernsehen via Satellit

Für das Satelliten­fernsehen spricht die große Programm­vielfalt. Außerdem ist es unschlagbar günstig, da keine laufenden Kosten anfallen. Zahlen muss nur, wer Pay-TV-Kanäle empfangen oder private Sender wie RTL und Sat.1 in HD sehen will. Für die privaten HD-Kanäle ist ein HD-Plus-Abo nötig. Ansonsten beschränken sich die Investitionen meist auf den Kauf einer Satellitenschüssel. Wer einen älteren Fernseher ohne einge­bauten Sat-Empfänger besitzt, braucht zusätzlich noch einen Sat-Receiver. Allerdings steht es nicht jedem frei, Satelliten­fernsehen zu nutzen: Gerade Mieter in Mehr­familien­häusern dürfen oft keine Sat-Schüssel anbringen, weil der Haus­eigentümer eine Verunstaltung der Fassade fürchtet.

Fernsehen via Kabel

Kabel­fernsehen bietet weniger Programme als der Empfang via Satellit. Zudem entstehen laufende Kosten für den Vertrag mit dem Kabelanbieter – diese sind allerdings oft schon in den Miet­kosten enthalten. Der Kabelnetz­betreiber stellt dem Kunden eine Empfangs­box oder eine Schlüssel­karte zur Verfügung. Häufig läuft auch die Internet­verbindung von Kabel­kunden über den jeweiligen Kabel­fernsehen-Anbieter.

Fernsehen via Antenne (DVB-T2 HD)

Beim Antennen­fernsehen kommt das TV-Signal zum Beispiel über eine Zimmerantenne zum Fernseher. Die ist leicht installiert und kostet nicht viel. Lange Zeit waren die relativ geringe Anzahl der verfügbaren Sender und die begrenzte Bild­qualität typische Nachteile des Antennen­fernsehens. Seit 2016 die neue Antennen-Technik DVB-T2 HD einge­führt wurde, hat sich die Situation deutlich gebessert: Nun können auch Antennen-Nutzer in HD fernsehen. Wer private Sender wie RTL und Sat.1 über Antenne empfangen will, braucht allerdings ein kosten­pflichtiges Abo von Freenet TV. Nutzer älterer TV-Geräte ohne einge­bauten Empfänger für DVB-T2 HD benötigen einen externen Receiver. Weitere Fragen zum neuen Antennen­fernsehen beant­wortet unser Special zu DVB-T2 HD.

Fernsehen via Internet

Das Internet ermöglicht Fernseh­empfang auf zwei verschiedenen Wegen: Beim IPTV bucht der Nutzer über seinen Internetanbieter ein TV-Paket – er erhält dann eine separate Empfangs­box, die mit dem Fernseher verbunden wird und die Daten so direkt zum TV-Gerät liefert. Die Alternative heißt TV-Streaming: Hierfür braucht der Kunde keine separate Empfangs­box, sondern lediglich eine entsprechende App auf dem Smart TV oder ein anderes Empfangs­gerät wie Computer, Handy oder Spiel­konsole, das die Daten empfängt und per HDMI-Kabel oder Funk an den Fernseher weiterleitet. Im Vergleich zum Kabel- und Antennen­empfang ist die Programm­vielfalt via Internet größer. Voraus­setzung ist allerdings ein schneller Internet­zugang: 16 Megabit pro Sekunde oder mehr sind sinn­voll.

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