Sterbegeldversicherung

Viele Menschen wollen schon zu Lebzeiten dafür sorgen, dass ihre Beerdigung nicht von ihren Angehörigen bezahlt werden muss. Geld für die Bestattung gibt es aus einer Ster­begeld­versicherung. Stirbt der Versicherte, zahlen die Anbieter die vorher vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen aus. Ster­begeld­policen sind kleine Kapitallebensversicherungen. Nur ein Teil der Kundenbeiträge fließt in den Spar­anteil, den die Anbieter verzinsen, der Rest ist für den Risiko­schutz und die Verwaltungs­kosten reser­viert. Die Höhe der Versicherungs­summe ist bei Ster­begeld­policen garan­tiert. Der Schutz gilt bis ans Lebens­ende. Mehr

Für ältere Menschen nicht geeignet

Was praktikabel klingt, ist in der Praxis oft trotzdem nicht gut. Denn meist entscheiden sich Menschen erst im Renten­alter für den Abschluss einer Ster­begeld­versicherung. Ab 65 Jahren sind Ster­begeld­versicherungen aber immer zu teuer. Grund: Der Anteil der Risiko­absicherung im Beitrag ist dann sehr hoch.

Früher anfangen

Wer für seine Bestattung finanziell vorsorgen möchte, sollte dies in jüngeren Jahren mit einer preisgüns­tigen Risikolebensversicherung tun. Dann ist auch bei einem frühen Tod genügend Geld für seine Beerdigung da. Parallel sollte er in kleineren Raten Geld für den Tod in höherem Alter zurück­legen. Über die Jahre kommt die für die Bestattung notwendige Summe ganz nebenbei zusammen.