Ob beim Braten, Backen oder Anmachen von Salaten – Speiseöl gehört in der Küche einfach dazu. Am häufigsten wird in deutschen Küchen heute Sonnenblumenöl verwendet, danach folgt Rapsöl. Dank seiner idealen Mischung aus Fettsäuren ist Rapsöl besonders gesund. An dritter Stelle steht das mediterrane Olivenöl, das durch seine kulinarische Vielfalt besticht. Die Stiftung Warentest prüft bei Ölen insbesondere deren Geruch und Geschmack, ihre Zusammensetzung und ob sie Schadstoffe wie Weichmacher enthalten. Mehr
Hohe Ansprüche an Olivenöl nativ extra
Die höchste Qualitätsstufe bei Olivenöl ist das „Olivenöl nativ extra“. Es muss hohe Ansprüche erfüllen. So darf es nur aus einwandfreien Oliven hergestellt werden, Wärmezufuhr ist tabu. Außerdem muss jedes Olivenöl nativ extra eine gewisse Fruchtigkeit haben. Feinschmecker haben meist mehrere Olivenöle in der Küche: Ein kräftiges mit bitterer und pfeffriger Note zum Grillen von Fleisch und Würzen von Salaten, ein mildes ohne Bitternoten für Nachspeisen und Kuchen sowie ein sehr fruchtiges für Fisch oder zu Käse.
Unterschiede zwischen raffiniertem und nativem Rapsöl
Olivenöl gilt als gesund, noch gesünder ist Rapsöl. Bei ihm sind die Fettsäuren so ideal verteilt wie bei keinem anderen Speiseöl. Davon profitieren Herz, Kreislauf und das Gehirn. Ein Esslöffel deckt den Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren zu etwa 90 Prozent, zwei Esslöffel den Bedarf an Vitamin E zu mehr als 70 Prozent. Es gibt zwei Arten: Das raffinierte, wärmebehandelte Rapsöl mit neutralem Geschmack – und das bernsteingelbe, native Rapsöl mit nussigem Aroma. Wie stark sich beide in ihrer Qualität unterscheiden, zeigt der Test Rapsöl.
Albaöl und andere Würzöle
Neben reinen Ölen gibt es fix und fertig gemischte Würzöle, denen zum Beispiel Basilikum, Chili oder Steinpilze eine besondere Note geben sollen. Dazu zählt auch Albaöl. Das schwedische Rapsöl mit Buttergeschmack ist eine gute pflanzliche Alternative zu Butter.