Alarm­anlage, Rauchmelder, Brand­schutz und Einbruch­schutz

Feuer und Einbruch – die Gefahren sind unterschiedlich, doch die potenziellen Folgen ähnlich: Es drohen teure Schäden in Haus und Wohnung. Giftiger Qualm kann sogar tödlich sein. Bei den Tests der Stiftung Warentest regel­mäßig das Ergebnis: Gut getestete Rauchmelder können zuver­lässig Leben schützen. Unsere Tipps zum Brandschutz und unser FAQ Rauchmelder sollen helfen, bösen Über­raschungen vorzubeugen. Mehr

Rauchmelder als Lebens­retter

In fast allen Bundes­ländern gibt es bereits eine Pflicht zum Anbringen von Rauchwarnmeldern (mehr dazu in unserer Meldung: Welche Vorschriften gelten). Die Geräte sollen verhindern, dass Menschen ein Feuer zu spät bemerken oder gar im Schlaf ersti­cken. Bei billigen Geräten muss die Batterie relativ oft gewechselt werden. Hoch­wertige Rauchmelder haben eine Lang­zeitbatterie (Lithium, auch fest einge­baut) und versprechen oft eine 10-jährige Betriebs­dauer, mehr Bedien­komfort und weniger Fehl­alarme. Manche Geräte sind per Funk vernetz­bar. Wichtige Test­kriterien: Zuver­lässig­keit, Laut­stärke des Alarms und die Prüftaste. Die Anbieter heißen zum Beispiel Abus, Ei Electronics oder Fireangel. Zum Test von Rauchmeldern.

Brand­schutz hilft beim Vorbeugen

Feuerlöscher und Feuerlösch­spray sind wichtige Mittel zur Brandbekämpfung. Auch Lösch­decken können schützen, sind bei Fett­bränden aber kaum geeignet, wie eine Unter­suchung unserer belgischen Kollegen zeigte, Löschdecken: Im Test durchgebrannt. Auf test.de finden Sie die wichtigsten Tipps zum Brand­schutz:

Alarm­anlagen mit vielen Problemen

Wer Angst hat vor Dieben hat, kann sich mit einer Alarm­anlage schützen. Bewegungs­melder über­wachen die Räume, Sensoren melden offene Türen und Fenster. Bei Alarm kann eine Sirene ertönen, der Alarm lässt sich aber auch still per Telefon/SMS/Mail weiterleiten. Professionelle Alarm­anlagen sind aber relativ teuer; Fachleute können hier auch Rauchmelder und andere Sensoren integrieren. Der Test von vergleichs­weise güns­tigen Alarmanlagen zum Selbsteinbau offen­bart indes viele Probleme. Bei der Mehr­zahl der getesteten Anlagen klaffen entweder böse Sicher­heits­lücken oder die Hand­habung ist zu kompliziert – oder beides.

Einbruch­schutz – damit der Dieb aufgibt

Zur sommerlichen Ferien­zeit und vor allem während der dunklen Jahres­zeit ist das Risiko für Haus- und Wohnungs­einbrüche besonders hoch. Eine gute Alarm­anlage kann Haus­besitzer vor Dieben warnen. Sichere Schlösser, Türen und Fenster sowie Sicherungen zum Nach­rüsten bieten aber oft besseren Schutz. Einbrecher dringen meist durch Terrassentür, Balkontür und Fenster ein, bei mehr­geschossigen Wohn­gebäuden knacken sie häufig die Eingangs­tür. Schwach­stellen sind oft Fenster ohne Pilz­kopf-Verriegelung und Fens­tergriffe, die nicht abschließ­bar sind. Wie Haus­besitzer und Mieter Einbrechern einen Riegel vorschieben können, zeigt das Themenpaket Einbruchschutz. Neben wert­vollen Tipps von Sicher­heits-Experten enthält es Test­ergeb­nisse zu Alarm­anlagen, Tür- und Fens­tersicherungen sowie Fahr­radschlössern – und verrät, wie Sie Ihre Wert­sachen am besten versichern.

Nach­rüsten lohnt

Türen und Fenster lassen sich nach­träglich sichern. Zum Beispiel mit einem Querriegel­schloss für die Eingangs­tür oder Sicherungen für die Scharnierseite eines Dreh-Kipp-Fens­ters. Auch im Angebot: abschließ­barer Fens­tergriff, Fens­terschloss, Stangen­verriegelung, Zusatz­schloss, Tür- oder Fens­tersicherung mit Spalt­sperre, Rahmenschloss. Einbruch­schutz­produkte bieten zum Beispiel Abus, Burg­wächter, Hoppe und Ikon. Die Stiftung Warentest hat einbruchhemmende Nach­rüst­produkte getestet: Sicherheit für Fenster, Balkon- und Terrassentüren.