Medizinrecht

Der Wille des Patienten ist verbindlich. Doch kranke Menschen haben oft wenig Kraft, ihren Willen durch­zusetzen – und das medizi­nische Wissen liegt bei den Ärzten. Das macht es für Patienten so schwierig, ihre Rechte wahr­zunehmen. Dabei bietet das Medizinrecht den Patienten viele Möglich­keiten. Mehr

Behand­lungs­fehler in allen Medizin­bereichen

Das Medizinrecht definiert Pflichten für Ärzte: So müssen sie ihre Patienten über die Folgen einer Behand­lung gründlich aufklären. Und sie müssen haften, wenn sie nach­weislich Fehler begehen. Wie oft Ärzte pfuschen, kann aber niemand sicher sagen – schließ­lich bleiben viele Fälle ungeklärt oder unbe­kannt. Allein die Ärztekammern registrierten 2011 rund 2 300 Ärzte­fehler. Betroffen sind alle Bereiche der Medizin, vor allem aber Chirurgen und Ortho­päden stehen oft unter Verdacht, etwas falsch gemacht zu haben. Dreh- und Angel­punkt für Patienten, die den Verdacht einer Falsch­behand­lung haben, ist die Patientenakte. Mit den Daten dieser Akte und der Hilfe eines Fach­anwalt für Medizinrecht mit Tätig­keits­schwer­punkt Arzt­haftungs­fälle lassen sich unter Umständen Schaden­ersatz und Schmerzens­geld­ansprüche begründen.