Online Shopping

Um ein Buch, ein Hemd oder einen neuen Fernseher zu kaufen, braucht kaum ein Mensch mehr einen Fuß vor die Tür zu setzen: Er kann alles in Internet­shops bestellen, bei Amazon, Computer­universe, Cyberport, Thalia, Zalando und Co. Die Stiftung Warentest hat in verschiedenen Tests zahlreiche Online­shops geprüft und heraus­gefunden, wie komfortabel Einkaufen im Internet ist. Mehr

Einkaufen nicht immer komfortabel

Gemütlich vor dem Bild­schirm stöbern, die schönsten Sachen heraus­suchen, mit ein paar Klicks bestellen. Und was nicht gefällt oder passt, einfach kostenfrei zurück­schi­cken. So sieht online einkaufen im Ideal­fall aus. Aber nicht bei allen Internethänd­lern funk­tioniert das immer so bequem und problemlos. Manche Online­shops beispiels­weise haben sehr unüber­sicht­liche Webseiten, auf denen Nutzer sich nur schwer zurecht­finden und die Produkt­präsentation sehr sparta­nisch ist. Auch sind die Liefer­zeiten von Shop zu Shop und von Branche zu Branche sehr unterschiedlich

Shopping­clubs: Markenware zu Discount­preisen

Beliebt ist auch das Einkaufen in Shopping­clubs zum Test Shoppingclubs. Shopping­clubs sind vergleich­bar mit einem Outletcenter — nur eben im Internet statt in großen Hallen. Shopping­clubs führen Markenware zu erheblich reduzierten Preisen. Für die güns­tigen Preise müssen Schnäpp­chenjäger allerdings das Risiko stornierter Aufträge und langer Warte­zeiten von zwei Wochen und mehr in Kauf nehmen. Shopping­clubs sammeln Bestel­lungen, ordern die Ware aber erst nach Aktions­ende. So kann es kann vorkommen, das die bestellte Ware nicht liefer­bar ist, weil der Marken­hersteller nicht mehr genug davon auf Lager hat.

Einkaufen mit dem Smartphone

Nicht nur am heimischen PC, auch von unterwegs ist der Einkauf in Online­shops möglich: über Zusatz­programme auf dem Smartphone, den Apps zum Test Shopping-Apps. Viele Programme funk­tionierten im damaligen Test allerdings wenig zufrieden­stellend. Sie stürzten ab, hatten lange Lade­zeiten oder boten nur unüber­sicht­liche Menüs. Die Mehr­zahl der getesteten Apps bewertete die Stiftung Warentest in punkto Daten­schutz als kritisch bis sehr kritisch. Das heißt, diese Apps senden mehr Daten als für die eigentliche Kauf­abwick­lung notwendig sind, zum Beispiel die Gerätekennung des Handys, manchmal sogar Pass­wort und Benutzer­name. So sammeln die Anbieter Daten über ihre Kunden, ohne dass diese davon wissen. Einen hundert­prozentigen Schutz vor Kriminellen, die Daten klauen und miss­brauchen wollen, gibt es für Onlinekäufer nicht. Den hat nur, wer im Laden­geschäft kauft und bar bezahlt.