Milch und Eier

Die Welt der Milch ist kompliziert, denn Milch hat viele Namen: Nicht wenige Deutsche verwechseln Rohmilch mit Frischmilch, Frisch­milch mit H-Milch – oder fragen sich im Laden immer wieder, was eine Vollmilch oder eine länger halt­bare Milch ist. Die Stiftung Warentest prüft regel­mäßig Milch und klärt über Begriffe auf. Auch beim Thema Hühner­eier erklärt sie, wie jeder den Kode auf seinem Frühstücksei knacken kann – oder wie sich prüfen lässt, ob Eier mit Dioxin belastet sind. Mehr

Verschiedene Wärmebehand­lung und Fett­gehalt

Mit Ausnahme von Rohmilch – frisch gemolkene Milch, die es heut­zutage nur noch auf Bauernhöfen gibt – wird Milch grund­sätzlich mit Wärme behandelt. Je höher der einge­setzte Wärmegrad, umso länger die Halt­barkeit. Bei der so genannten Pasteurisierung, einer kurz­zeitigen Erhitzung, kommen mäßige Temperaturen von 72 bis 75 Grad zum Einsatz. Pasteurisierte Milch ist meist nur einige Tage halt­bar. Mehrere Monate lang hält hingegen ultra­hoch­erhitzte Milch, auch H-Milch genannt. Sie wird auf mindestens 135 Grad erhitzt. Daneben bestimmt der Fett­gehalt einer Milch über ihre genaue Bezeichnung: Unterschieden werden Voll­milch und fett­arme Milch.

Mehr Eier aus Frei­land- und Biohaltung

Neben Kuhmilch zählen Hühnereier zu den beliebtesten tierischen Lebens­mitteln. Kein Wunder: Eier sind unglaublich vielfältig in der Küche einsetz­bar und liefern außerdem wert­volle Nähr­stoffe. Viele Leute wollen heute wissen, woher ihr Frühstücksei kommt und ob die Hennen artgerecht gehalten wurden. Die steigende Verbraucher­nach­frage führt auch zu einer Umstellung in den Lege­betrieben: Der Anteil an Frei­land- und Biohaltung nimmt seit Jahren zu.