Miet­preisbremse

Im Sommer 2015 trat sie in den wichtigsten Ballungs­gebieten in Kraft. Seit Dezember 2016 gilt die Miet­preisbremse auch in Nieder­sachsen. Sie soll verhindern, dass Miet­wohnungen weiter in rasantem Tempo teurer werden. Doch sie funk­tioniert nicht von allein. Mieter müssen sie benutzen, damit sie wirk­sam wird. Wo gut benutz­bare Mietspiegel gelten – wie zum Beispiel in Berlin, Frank­furt und München –, ist das gar nicht so schwer. Da brauchen sich Wohnungs­suchende an den zum Teil horrenden Forderungen der Vermieter nicht zu stören. Mehr als die orts­übliche Vergleichs­miete plus ein Zuschlag von zehn Prozent steht diesen nicht zu. Mehr

Über­höhte Forderungen gleich ausbremsen

Zwei Urteile zur Mietpreisbremse gibt es schon, weitere werden folgen. Unsere Specials zum Thema erklären, wo die Mietpreisbremse gilt, wie sie funk­tioniert und was sie bewirkt, wie Vermieter und Mieter die zulässige Miete herausfinden, womit Wohnungs­suchende rechnen dürfen – und was Mieter tun müssen, um über­höhte Forderungen des Vermieters gleich nach Abschluss des Miet­vertrags auszubremsen. Dabei kann auch unser Musterbrief hilf­reich sein.

Auch Wuchermieten fließen in den Mietspiegel ein

Noch zu beachten: Wer über­höhte Mieten nicht ausbremst, zahlt nicht nur selbst mehr, als er eigentlich müsste, sondern trägt auch dazu bei, dass die Mieten insgesamt weiter steigen. Bei Ermitt­lung der durch­schnitt­lichen Mieten für den Mietspiegel werden nämlich auch über­höhte Mieten mitgerechnet – und steigern so die orts­üblichen Vergleichs­mieten. Höhere Vergleichs­mieten berechtigen die Vermieter dann wieder zu stärkeren Miet­erhöhungen und die treiben die Preisspirale weiter an.

Specials

Miet­preisbremse Special

Miet­preisbremse Wie Sie sich gegen zu hohe Mieten wehren

31.03.2017 - Seit knapp eineinhalb Jahren gibt es nun das Gesetz zur Miet­preisbremse. Manche halten es bereits für einen Fehl­schlag. Doch die Miet­preisbremse kann nur greifen, wenn Mieter drauf­treten. Das ist nicht so schwer. Finanztest liefert eine Anleitung in vier Schritten.Zum Special

Mutmacher Special

Mutmacher Laura H. klagte die Miet­preisbremse ein

21.03.2017 - Finanztest stellt Menschen vor, die großen Unternehmen oder Behörden die Stirn bieten und dadurch die Rechte von Verbrauchern stärken. Diesmal: Laura H. aus Berlin. Sie klagte erfolg­reich gegen ihren Vermieter, der sich nicht an die Miet­preisbreme gehalten hat.Zum Special

Miet­preisbremse Special

Miet­preisbremse Wo sie gilt

01.12.2016 - Zwölf Bundes­länder haben mitt­lerweile für insgesamt 313 Städte und Gemeinden die Miet­preisbremse einge­führt. In Nieder­sachsen gilt sie seit dem 1. Dezember 2016. Vier Länder wollen auf die Einführung verzichten. Laut Gesetz können die Landes­regierungen an Orten mit einem „angespannten Wohnungs­markt“ Miet­steigerungen bremsen. Wo das der Fall ist, dürfen Vermieter zu Beginn eines Miet­verhält­nisses maximal 10 Prozent über die orts­übliche Miete hinaus­gehen. Die Begrenzung der Miethöhe...Zum Special

Miet­preisbremse Special

Miet­preisbremse Was sie bewirkt

01.12.2016 - Seit dem 1. Dezember 2016 gilt nun auch in Nieder­sachsen die Miet­preisbremse. 12 von 16 Bundes­ländern haben nun entsprechende Rege­lungen. Die Miet­rechts-Experten von Finanztest erklären, was das für Mieter und Vermieter bedeutet. Schon im Sommer 2015 hat sich auch das Maklerrecht geändert. Hier gilt jetzt die Devise: Wer bestellt, bezahlt. Diese Regelung hat inzwischen auch das Bundes­verfassungs­gericht bestätigt.Zum Special

Miet­preisbremse Special

Miet­preisbremse Wie Vermieter und Mieter die zulässige Miete rausfinden

01.12.2016 - Auch Nieder­sachsen hat jetzt die Miet­preisbremse einge­führt. Zu den „Bremsern“ gehören damit nun 313 Kommunen in zwölf Bundes­ländern. Vermieter dürfen dort höchs­tens 110 Prozent der „orts­üblichen Vergleichs­miete“ für Wohnungen verlangen, die sie neu vermieten. Wo es wie in Berlin, München und Frank­furt gut nutz­bare Mietspiegel gibt, lassen sich über­höhte Mieten ganz gut ausbremsen. In vielen Städten ist es allerdings schwieriger, die orts­übliche Vergleichs­miete heraus­zufinden. Nur...Zum Special

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Airbnb & Co:
Wer seine Mietwohnung weitervermieten darf

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Mietrecht:
Antworten auf die zehn häufigsten Fragen

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