Geschirr­spüler

In zwei von drei Haushalten erledigt der Geschirr­spüler den täglichen Abwasch. Das ist bequem und schafft Ordnung in der Küche. Lange Zeit galt die Spül­maschine als Luxus­gut und reiner Strom­verschwender. Studien und die Tests der letzten Jahre haben aber gezeigt: das Spülen per Hand benötigt oft viel mehr Strom und Wasser als eine moderne Geschirr­spül­maschine. Einziger Haken: Das gilt nur für die Spar­programme – und die dauern. Mehr

Stand­geschirr­spüler, Unter­baugeschirr­spüler oder Einbaugeschirr­spüler?

Frei­stehende Standgeräte sind meist billiger als teil- und voll­integrierte Einbaumodelle für die Küchenzeile. Tech­nisch gleiche Varianten unterscheiden sich äußerlich meist nur in der Bedienblende und im Geräusch. Standgeräte haben allerdings einen gering­fügig höheren Strom­verbrauch. Unterbau­fähige Standgeräte passen unter eine durch­gehende Arbeits­platte. Dafür wird die obere Geräteplatte abmontiert. Höhen­verstell­bare Füße ermöglichen dann das Anpassen an die nötige Höhe.

Tipp: Ob Einbaugerät oder Standgerät, ob mit sicht­barem Bedien­feld oder in der Tür versteckten Bedienknöpfen, ob schmal oder breit, besonders leise oder sehr spar­sam: In unserem Produktfinder Geschirrspüler findet jeder den Geschirr­spüler, der zu ihm passt.

Am besten im Spar­programm

Besonders effizient spülen die Maschinen im Spar­programm (Eco). Dieses Programm schlagen alle Maschinen beim Einschalten vor. Sie ziehen dann in der Regel weniger Wasser als in anderen Programmen und erwärmen es nur auf 45 bis 55 Grad. Das spart zwischen 4 und 14 Cent je Spülgang an Strom- und Wasser­kosten im Vergleich zur Auto­matik. Die nied­rige Temperatur gleichen die Maschinen durch lange Lauf­zeit aus. Meist spülen sie sauber oder sehr sauber – aber drei bis vier Stunden lang. In anderen Programmen erhitzen die Geschirr­spüler in der Regel mehr Wasser auf höhere Temperaturen.

Spar­sam spülen kostet Zeit

Wann immer möglich, sollte der Geschirr­spüler im Energiespar­programm laufen, auch wenn es Stunden dauert. Darauf basieren auch die Werte auf dem Energielabel. Wie das entsprechende Programm ganz konkret heißt, steht in der Gebrauchs­anleitung. Auto­matik-, Intensiv- und Kurz­programme brauchen in der Regel mehr Strom und Wasser. Schnell­durch­gänge spülen und trocknen häufig auch schlechter.

Tests

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Geschirr­spüler im Test (2018) Die beste Spül­maschine für Sie

03.11.2018 - Die Stiftung Warentest testet regel­mäßig Geschirr­spül­maschinen. Zuletzt haben sich die Tester 19 günstige A+-Geschirrspüler vorgenommen. Erst­mals haben sie dabei im Dauer­test die Halt­barkeit der Geräte getestet. Hier finden Sie den passenden Geschirr­spüler: Ob Einbaugerät oder Standgerät, mit sicht­barem Bedien­feld oder in der Tür versteckten Bedienknöpfen, schmal oder breit, besonders leise oder sehr spar­sam. Der Test Geschirr­spüler liefert Test­ergeb­nisse aller seit 2013 geprüften...Zum Test

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01.11.2018 - Was belastet Haus­halts­kasse und Umwelt mehr – Reparieren oder Wegwerfen? Und wann ist es sinn­voll, kaputte Haus­halts­geräte reparieren zu lassen? Das hat die Stiftung Warentest in zwei Unter­suchungen erforscht: Aktuell für Geschirrspülmaschinen (test 11/2018) – und zuvor für Kaffeevollautomaten, Waschmaschinen und Staubsauger (test 4/2017). Das Fazit aus beiden Runden: Für die Umwelt lohnt es sich öfter als für den Geldbeutel.Zum Test

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05.04.2018 - Die Stiftung Warentest hat fast 14 500 Nutze­rinnen und Nutzer von Haus­halts­geräten befragt und spannende Erkennt­nisse gewonnen. So ist auf altbekannte Namen nicht unbe­dingt Verlass – Besitzer von AEG- oder Bauknecht-Geräten berichteten relativ oft über Störungen. Und: Bei den Marken von großen Haus­halts­geräten gibt es deutliche Unterschiede, was Kunden­zufriedenheit und Zuver­lässig­keit der Geräte angeht. Hier lesen Sie, welche Marken in deutschen Hauhalten über­zeugen – und welche...Zum Test