Abnehmen: Diät und Schlankheitsmittel

Früher hatten Diäten am Winter­ende Saison – damit Abnehmwil­lige bis zum Früh­jahr schlank werden. Sie vertrauten auf Kohl­suppe oder aßen schlicht die Hälfte. Heute sind Diäten ganz­jährig angesagt, auch weil ständig neue erfolgs­versprechende Konzepte auftauchen. Sei es Low Carb nach Robert Atkins, Hollywood-Diät oder Volumetrics: Alle Diäten versprechen, die magische Formel für das Abnehmen gefunden zu haben. Was davon Humbug ist und was tatsäch­lich wirkt, bewertet die Stiftung Warentest in Unter­suchungen. Mehr

Nähr­stoffe werden reduziert

Die meisten Diät­konzepte beruhen darauf, dass sie einen der drei wesentlichen Nähr­stoffe – Eiweiß, Fett oder Kohlenhydrate – reduzieren. Dabei sollte keiner der drei gänzlich ins Abseits geraten, da der Körper alle zum Leben braucht. Auch sollten Personen, die eine Diät machen, pro Tag mindestens 1 200 Kilokalorien zu sich nehmen – alles andere wird zur Hungerkur. Ein seriöses Diät­konzept umfasst drei Säulen: einen guten Ernährungs­plan, einen guten Bewegungs­plan sowie eine Anleitung, den eigenen Lebens­stil aktiv zu verändern. Das zeigt ein Test von Online-Diätprogrammen. Nur wer aktiv und lang­fristig seine Ernährung und seinen Alltag umstellt, ist vor dem Jojo-Effekt gefeit.

Vorsicht vor falschen Versprechen

Wenig seriös sind Diät­programme, die haupt­sächlich mit Vorher-Nachher-Bildern werben und große Gewichts­verluste inner­halb kurzer Zeit versprechen. Als regelrecht gefähr­lich entpuppen sich oft Schlank­heits­mittel aus dem Internet, die als Fatburner oder Appetitzügler bezeichnet werden. Ein Test von Schlankheitsmitteln zeigt: Viele enthalten hohe Dosen an gefähr­lichen Substanzen, die sogar lebens­bedrohlich sein können. Hier heißt es in jedem Fall: Hände weg.

Schon kleine Schritte im Alltag helfen

Nicht jeder braucht eine Diät mit eisernen Regeln. Manch einem hilft es schon, wenn er im Alltag bewusster zwischen Lebens­mitteln auswählen kann und so über­flüssige Kalorien einspart. Etwa, indem er zu Tomatenketchup und nicht zur Majonäse greift. Diese kleinen, aber effektiven Tricks vermitteln die Bücher Die Nebenbei-Diät und Die Nebenbei-Diät für Berufstätige.